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Zu Weihnachten die letzte Episode der diesjährigen LGH-Reizwortgeschichte in besonderer lyrischer Form:

Es war wahrlich ein’ weiße Weihnacht,
Man merkt’ es am weißen Rock.
Und die Möwe, mich vöglisch auslacht‘,
Gab mir einen schönen Schock!

‘S war schön, obgleich mein Röckchen,
Von Omi mir beschert,
Ganz duftend liegt im Eckchen
Der Sauna farbverkehrt.

‘S war schön, wennschon ich dastand
Ein klein wenig kühl hie‘. Es war dennoch süß hier:
Ich fühl‘ mich, Einhorn-Gmündland,
So rocklos gekost wie des Winterwinds Plüschtier!

Und in dieser Freiheit, hach!, merke ich nun,
Wie wichtig die Zeit ist, in der wir heut‘ ruh’n
Beisammen, ob Möwe, coronaimmun,
Ob seelachsophobisch mit Externenruhm.

Mein Rock scheint zwar schissrig wie Café au Lait
Doch sieht man darin jene Farbe vom Schnee!
Drum grüß‘ ich die Mensa, drin all meine Freundschaft,
Und wünsche Euch Heilige, fröhliche, Christnacht!

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