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©Christian Pfeufer

Vom 14.09.16 bis zum 16.09.16 fuhr eine bunte Mischung aus Elft- und Zwölftklässlern zu POL&IS, einem sicherheitspolitischen Planspiel, das von der Bundeswehr ausgerichtet wird.

Man meckert ja immer viel an der Politik herum und um zu beweisen, dass wir das alles besser können, haben wir in den zwei Tagen mal kurz die Probleme der Welt gelöst. Wie das alles genau ablief und welche Erfahrungen wir damit gemacht haben, im Folgenden:

Unsere POL&IS-Simulation fand in Rot an der Rot statt. Sollte man sich jetzt fragen, wo denn Rot an der Rot überhaupt liegt, so tut man das zurecht, denn dort leben nur ca. 4467 Menschen und die Supermärkte schließen unter der Woche um 18:30 Uhr. Begleitet wurden wir von Frau Biesinger und Herrn Pfeufer und den beiden Jugendoffizieren der Bundeswehr.

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©Christian Pfeufer

POL&IS besteht aus unzähligen Formularen und Regeln, die man am Ende immer noch nicht verstanden hat.
Wie wir LGHler aber nun einmal sind, lassen wir uns davon nur wenig beeindrucken und machen unser eigenes Ding.
Deswegen überraschte Russland auch mit einer sehr liberalen Politik und entschied spontan, dass die Ukraine komplette Selbstbestimmung und finanzielle Unterstützung erhalten soll. Manch andere schienen von der Idee eines Atomkriegs durchaus angetan. (Wir sollten vielleicht nicht genauer beleuchten, was psychologisch dahinter steckt.)

Der Höhepunkt von POL&IS waren die Informationen der Weltpresse „WARheit“.Berichte über den Walfang in Japan, Entwicklungshilfe in Indien und das Erfolgsgeheimnis von „Grumpy Cat“ ersetzten uns Bild-Zeitung und FAZ.

Die einzigen, die in ihrer Rolle etwas desorientiert schienen, waren „Amnesty International“. Für Aufsehen sorgten sie, als sie eine Atombombe als Geschenk annahmen und dies als notwendige Maßnahme gegen die Krisenherde der Welt bezeichneten. (Inwiefern diese Argumentation schlüssig ist, wird wohl ein Geheimnis bleiben.)

Der wohl wichtigste Punkt an dieser Stelle aber ist das Essen, dass es in der Unterkunft gab. Zum Frühstück konnte man sich zwischen Rührei, Bacon und Pfannkuchen entscheiden (oder auch nicht), mittags gab es dann Spätzle und Schupfnudeln. Über unser Mensa-Essen am LGH kann man sich zwar nicht beschweren… dennoch wäre Bacon und Pfannkuchen durchaus eine sinnvolle Ergänzung für die ausgewogene Ernährung des LGHs.

 

(Vielen Dank an dieser Stelle an Frau Biesinger und Herrn Pfeufer für Organisation, Begleitung und den notwendigen Humor, wenn es um „political (in)correctness“ geht. Herzlichen Dank auch an die Jugendoffiziere der Bundeswehr, durch deren schicke Uniformen alles gleich viel professioneller gewirkt hat.)

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