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	<title>derfarbfleck &#187; Kolumnen</title>
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	<description>mehr als nur schwarz auf weiß</description>
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		<title>Unser April</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2015 13:45:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Besuch von einem Polizeibeamten, die Schülerzahl vorläufig um drei verringert, VfR Aalen(letzter Tabellenplatz) getröstet – ein stinklangweiliger Monat eben. Vollversammlungen Es begab sich etwa zu der Zeit als Herr Dr. Sauer noch Leiter des Kompetenzzentrums war, die Geschirrwagen am richtigen Platz standen, es runde Tische in der Mensa gab, Herr Neudert weit und breit gefürchtet [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/titelbild-300x223.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6127" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/titelbild-300x223.jpg" alt="titelbild-300x223" width="300" height="223" /></a>Besuch von einem Polizeibeamten, die Schülerzahl vorläufig um drei verringert, VfR Aalen(letzter Tabellenplatz) getröstet – ein stinklangweiliger Monat eben.</p>
<p><strong>Vollversammlungen</strong></p>
<p>Es begab sich etwa zu der Zeit als Herr Dr. Sauer noch Leiter des Kompetenzzentrums war, die Geschirrwagen am richtigen Platz standen, es runde Tische in der Mensa gab, Herr Neudert weit und breit gefürchtet und Herr Schuck noch der General genannt wurde.</p>
<p>Die Abreise erfolgte nicht vor 20.00 Uhr. Für den Turnusputz war eine ganze Doppelstunde vorgesehen und wer es geschafft hatte sich sein Zimmer abnehmen zu lassen, konnte vor dem Schulabend noch in Ruhe Abend essen. Im Anschluss an den Schulabend verabschiedete man sich herzlich von den Mitschülern, die dablieben, und stieg in die Busse zum Bahnhof. Wer eine weite Heimreise auf sich nehmen musste, dem blieb nur die Möglichkeit am Freitagmorgen nach Hause zu fahren. <a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2013/12/gernot-hassknecht-einen-scheic39f.jpg"><img class="alignright wp-image-5944 size-medium" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2013/12/gernot-hassknecht-einen-scheic39f-300x163.jpg" alt="gernot-hassknecht-einen-scheic39f" width="300" height="163" /></a>Vollversammlungen fanden außerplanmäßig, zu Unterrichtszeiten, allerhöchstens dreimal jährlich statt.</p>
<p>Wir befinden uns nun in der NS-Zeit (Nach-Schödel). Man fing an sich Gedanken über eine frühere Heimreise zu machen. Um aber dennoch den Turnus gemeinsam zu beenden, veranstaltete man die Vollversammlung nun regelmäßig (B-Donnerstag 5. Stunde). Die Vollversammlung bestand aus musikalischen Darbietungen der Musikkurse &#8211; teils <span style="text-decoration: line-through;">auf</span> vor der neu angeschafften Orgel, teils auf der Bühne –, Ehrungen von Schülern mit erfolgreichen Wettbewerbsteilnahmen und einem klitzekleinen Rapport der Schulleitung.</p>
<p>Es kam wie es kommen musste, die Abreise erfolgte immer früher und die Vollversammlung rutschte im Zeitplan immer weiter nach oben. Schließlich stand man unter Zeitdruck und verzichtete notgedrungen auf die Musik und den unterhaltenden Charakter.</p>
<p>Es scheint fast, als wäre die Vollversammlung nur noch ein Relikt aus alten Zeiten, von dem man den eigentlichen Zweck nicht mehr genau wisse, aber um des Alters willen das Monstrum nicht einfach einschläfern lassen kann.</p>
<p>Es gab unzählige Umfragen über den zeitlichen Ablauf der Vollversammlung, aber die eigentlich sinnvollere Frage stellt niemand – weil man die Antwort schon kennt.</p>
<p><strong><em>Abgehakt – Die Kurzmeldungen des Monats:</em></strong><em> +++ Beim Frühlingsball ernährte sich in etwa die Hälfte der Teilnehmer vegetarisch. Unfreiwillig. Wer sich halt falsch anstellt. +++ </em>Polizeiprävention am LGH &#8211; offene Zimmer verleiten zu Diebstählen!<em> +++ Der Aufsichtsratchef des VfR Aalens besorgte uns Freikarten und die Möglichkeit echten Fußballern Nachhilfe geben zu können. +++ Die Achtklässler besuchten Elmar, der sich mit einer Kreissäge die Fingerkuppe abtrennte. +++ ES VERSTEHT SICH VERDAMMT NOCHMAL VON SELBST, DASS MAN NICHT AUF FRÖSCHE TRITT! DIE FLECKEN GEHEN NUR SCHWER WIEDER RAUS. +++</em></p>
<p><strong>Notunterkünfte</strong></p>
<p><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2013/12/the-word.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5933" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2013/12/the-word-300x225.jpg" alt="the-word" width="300" height="225" /></a>Die Stadt Schwäbisch Gmünd hat unweit des Lidl ein Flüchtlingslager errichtet, wo bereitwillig Asylsuchende aufgenommen werden. Auch zögert man nicht lange und quartiert eine notleidende Gruppe Ungarn in den Internaten ein. Aber die eigenen Schüler? Wen interessiert schon ob die Bahn streikt? Macht, dass ihr nach Hause kommt! Hier darf noch deutlich nachgebessert werden.</p>
<p><em>von Pascal Winterhalter</em></p>
<p><em>Bildnachweise: Morio (Wikimedia Commons)</em></p>
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		<title>Unser März</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Apr 2015 14:55:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Unser Monat]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unser Monat meldet sich zurück aus den Osterferien und hat eine frohe Botschaft für euch: Nur noch 6 Wochen bis zu den nächsten Ferien! Die Sache hat nur einen kleinen Haken: Trotz nochmals umgeworfener Unterrichtszeiten am B-Donnerstag &#8211; Kein Mensch braucht die Vollversammlung! – wird die Abreise nicht vor 15.00 Uhr stattfinden. Das traditionelle Frühjahrskonzert [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/titelbild-300x223.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-6127" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/titelbild-300x223.jpg" alt="titelbild-300x223" width="300" height="223" /></a></p>
<p>Unser Monat meldet sich zurück aus den Osterferien und hat eine frohe Botschaft für euch:</p>
<p>Nur noch 6 Wochen bis zu den nächsten Ferien!</p>
<p>Die Sache hat nur einen kleinen Haken: Trotz nochmals umgeworfener Unterrichtszeiten am B-Donnerstag &#8211; Kein Mensch braucht die Vollversammlung! – wird die Abreise nicht vor 15.00 Uhr stattfinden. Das traditionelle Frühjahrskonzert ohne den traditionellen Kompositionswettbewerb findet nämlich statt. Yay!</p>
<p><strong>Vortragsabend</strong></p>
<p>Der Vortragsabe<img class="alignleft size-full wp-image-6178" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/04/kultur.jpg" alt="kultur" width="227" height="142" />nd diesen Monat hat äußerst positiv überrascht! Herr Palm verstand es, sein Publikum zu fesseln und selbst Physikfremde Schüler in Begeisterung ausbrechen zu lassen.</p>
<p>Weiter so!</p>
<p>Schade war nur, dass ausgerechnet an diesem Vortragsabend die Zwölfer (versehentlich?) von ihrer Anwesenheitspflicht entbunden wurden.</p>
<p>Nicht, dass die Anwesenheitspflicht bislang irgendwen interessiert hätte – sie wurde als Druckfehler aufgefasst und flugs handschriftlich korrigiert.</p>
<p><strong>Abgehakt – die Kurzmeldungen des Monats: </strong><em>+++ Das Casting hat begonnen. An insgesamt vier Tagen verstopften potentielle neue Schüler die Anstellwege in der Mensa. +++ Um einen größeren Anreiz für die Teilnahme am Mathe-Känguru zu schaffen, legte man die Teilnahme auf den B-Do</em><em>nnerstag 4. Stunde. +++ </em><em>Über den Schulabend schweigen wir diesen Monat lieber nur betreten… +++ Das schriftliche Abitur wurde von den Zwölfern geschrieben. +++ Die Alumni waren da! Wir sagen Danke für die tolle Studienberatung. +++ Das LGH Running Team disqualifizierte sich beinahe für alle zukünftigen Stadtläufe. Wenigstens den 4. Platz überließen sie einem Gmünder. +++ Herr Bauer war mit sieben Schülern beim CERN und hat uns keine Antimaterie mitgebracht. +++ Das Improtheater begeisterte im Leuchtturm. +++</em></p>
<p><strong>Schülerzeitung</strong></p>
<p>Seit fast zwei Monaten veröffentlich derfarbfleck.de nur noch Artikel der Chefredaktion und Hausaufgaben aus dem Elite-<a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2013/12/the-word.jpg"><img class="alignleft  wp-image-5933" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2013/12/the-word-300x225.jpg" alt="the-word" width="219" height="164" /></a>Deutschkurs Prietz. Was ist denn da los? Hat die gesamte Redaktion die Masern bekommen und kann ihrer Schreibarbeit nicht mehr nachgehen?</p>
<p>Da ist eine neue Ausgabe der aktuellen Wahrheit längst überfällig! Zeigt dem Farbfleck, was eine Schülerzeitung ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em> </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><em>von Pascal Winterhalter</em></em></p>
<p><em>Bildnachweise: Morio (Wikimedia Commons)</em></p>
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		<title>Kaffeekochen aus dem Ff</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2015 22:25:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
				<category><![CDATA["Und wenn es gar nichts geworden ist, dann sag, es sei ein Essay."]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Essay]]></category>
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		<description><![CDATA[von Wenke Grahneis Herzlich Willkommen zur ersten Ausgabe der Farbfleckkolumne     [&#8230;] aus dem Ff! „Ich bin fast 18 und habe keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann ’ne Gedichtsanalyse schreiben. In 4 Sprachen.“ (Naina, 17) Die hitzige Diskussion, die der Tweed einer Kölner Schülerin auslöste, weckte die deutsche Bildungslandschaft aus [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Wenke Grahneis</em><img class="alignright" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/10/Hier_k%C3%B6nnen_Familien_Kaffee_kochen.jpg/800px-Hier_k%C3%B6nnen_Familien_Kaffee_kochen.jpg" alt="File:Hier können Familien Kaffee kochen.jpg" width="453" height="303" data-file-width="2740" data-file-height="1834" /></p>
<p style="text-align: left;">Herzlich Willkommen zur ersten Ausgabe der Farbfleckkolumne     <em>[&#8230;] aus dem Ff!</em></p>
<p style="text-align: left;">„Ich bin fast 18 und habe keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann ’ne Gedichtsanalyse schreiben. In 4 Sprachen.“ (Naina, 17)</p>
<p style="text-align: left;">Die hitzige Diskussion, die der Tweed einer Kölner Schülerin auslöste, weckte die deutsche Bildungslandschaft aus dem Winterschlaf.</p>
<p>Es ist eine Grundsatzdiskussion, in der sich alles um die zentrale Frage dreht, ob die Schüler im Unterricht auf das Leben vorbereitet werden. Denn zwischen Gedichtsvergleich und komplexen Zahlen, entdeckt so mancher –hui buh- den Zeitgeist des 21sten Jahrhunderts in der Erkenntnis, die den römischen Philosophen Seneca bereits vor zwei Jahrtausenden ereilte: „Non vitae, sed scholae discimus“ – Nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir.</p>
<p>Hierzulande war im letzten Jahrzehnt ein enormer Wandel der Bildungslandschaft zu beobachten. Infrastrukturelle Großprojekte wurden im Schnellverfahren durchgeboxt und umgesetzt. Allerlei Straßenbaumaßnahmen, wie der Ausbau der neuen Bildungsautobahn G8, dem Bau entlastender Umgehungsstraßen und Zubringer, oder die Zunahme der von privaten Unternehmern subventionierten Mautstraßen, erhöhten zwar die Mobilität der Verkehrsteilnehmer, aber das verwinkelte Straßennetz mit all seinen Abzweigungen erhöhte gleichzeitig auch das Risiko, sich zu verfahren. Erschwerend hinzu kommt die Aufhebung der Zulassungsbeschränkung für langsamere Fahrzeuge, die Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung, des Park- und des Überholverbots. Vor allem aber die geplante Sperrung der soliden Hauptstraßen führt zu einem steigenden Unfallrisiko, zu erschwerten Arbeitsbedingungen für die Weisungsbefugten des öffentlichen Dienstes und somit in letzter Konsequenz zu einem Verkehrschaos. Es ist, als drehe man Jahr für Jahr, Runde um Runde auf dem <em>Place du Charles de Gaulle Étoile </em>auf der Suche nach der richtigen Ausfahrt, während die Pariser Straßenwacht damit beschäftigt ist, Straßenschilder und Wegweiser Abzuschrauben, Ampeln abzuschalten. Sie wechseln nicht mehr von Rot, zu Gelb, zu Grün. Nichts nimmt mehr seinen gewohnten Gang. Alles wird schneller, voller, hektischer. Anhalten kann man sich nicht leisten.Also fährt man weiter Runde um Runde im ewigen Triumphbogenkarussell.</p>
<p>Damit die ewige Fahrerei euch keinen Drehwurm verpasst, habt ihr hier die Chance, anzuhalten und auszusteigen, mitzukommen auf einen Spaziergang, abseits befestigter Straßen, auf Trampelpfaden und Umwegen, ein Reiten durch Weiten, Hieven in Tiefen, Entdecken der Ecken, der vergessenen Flecken, der Meere, der Leere der Bildungslandschaft. Ein Spaziergang zu schließen die Bildungslücken, um außerhalb der LGH-Käseglocke, sozusagen in freier Wildbahn, zu überleben.</p>
<p>Ich werde wohl nie vergessen, wie ich einen ersten Blick auf die beachtliche Käseglocke erhaschte. Ich entdeckte sie, konfrontiert mit einer Frage, die mich gleichsam schockierte und amüsierte. Ich war gerade dabei den Genozid an den pathogenen Bakterienstämmen, die sich im WG-Spülbecken angesiedelt hatten, voranzutreiben, als mich die Worte: „Wenke, was kommt nochmal zuerst in den Topf?&#8230;. das Wasser, oder die Nudeln?&#8230;“, erstarren ließen. Das Gesagte brauchte einige Augenblicke, um in meine Hirnwindungen vorzudringen, aber der Ausdruck, in dem meine Gesichtsmuskeln schließlich erstarrten, war vermutlich köstlicher als die Pasta, die es am besagten Abend noch geben sollte. Wann ich meine Stimme wiederfand und was ich antwortete, weiß ich nicht mehr. Ich hatte nur noch einen Gedanken: Das Gute an einer Käseglocke ist der Käse, man verhungert wenigstens nicht.</p>
<p>Geprägt von dieser Grenzerfahrung, fühle ich mich berufen, den unersättlichen Wissendurst der Spezies Choloepus ingeniosus zu stillen. Ohne einen Mangel an Allgemeinbildung zu unterstellen und um wirklich niemanden zu überfordern, habe ich beschlossen ganz simpel mit der Kunst des Kaffeekochens anzufangen. Eine durchaus sehr nützliche Fähigkeit, da der Durchschnittsstudent &#8211; und dieses Schicksal wird die meisten von euch ereilen &#8211; dazu neigt, Schlaf durch Koffein zu ersetzen. Zwar hat heute beinahe jeder eine Pad- oder Kapselmaschine, deren Bedienung, wie George Clooney im Fernsehen eindrucksvoll beweist, ziemlich idiotensicher ist. Dennoch können die Kosten für Selbige schnell das Budget des Noch-nicht-Verdieners übersteigen, vor allem, wenn es nicht bei der einen Tasse am Morgen bleibt. Die Schlüsselqualifikation des Kaffeekochens bringt auch im Hinblick auf die Karrierechancen oftmals den entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber Mitbewerbern, mit der man vor allem bei künftigen Vorgesetzen punkten kann.</p>
<p>Nun heißt es also „back to the roots“ und nichts wie ran an den guten alten Filterkaffee. Filterkaffee, ein Wort, das, für den Konsumenten noch vor 50 Jahren Inbegriff von Verlockung und Genuss, zugegeben in den Ohren des trendbewussten Caramel-Macchiato-Liebhabers wie ein Schimpfwort klingen mag. Wer hingegen ab und an die Zeitreise in Omas trautes Heim wagt, weiß, dass im Grunde nichts über einen frisch gebrühten, starken, schwarzen Filterkaffee geht auch, wenn es den dort heute leider nur noch Sonntags gibt, weil das Teufelszeug dem altersschwachen Herz übel mitspiele und die Gesundheit sei schlussendlich, ist die Verlockung noch so süß, oberstes Gebot. Wenn man also schonmal bei der Oma ist, kann man sich auch gleich vom Meister in die Wissenschaft des Kaffeebrauens einweisen lassen. Grundlegend für den Erfolg und den ultimativen Geschmack ist die Verwendung des guten alten Porzellanfilters, der im Gegensatz zu alternativen Materialien wie Plastik auch auf lange Sicht geruchsneutral bleibt. Ansonsten nehme man Filterpapier und natürlich hochwertiges Kaffeepulver, das im Vergleich zu qualitativ vergleichbaren Kaffeepads oder Kapseln wesentlich preiswerter ist. Sollte das, was ihr vorfindet, wenn ihr in die Packung linst, größere Ähnlichkeit mit der Hinterlassenschaft einer Ziege haben, habt ihr den falschen Mahlgrad erwischt. Sollte dies nicht der Fall sein fehlt für den Kaffeegenuss nur noch kochend heißes Wasser und eine Tasse oder Kanne je nach Personenzahl beziehungsweise Schlafpensum. Wie vermutlich niemand geahnt hätte ist das Pulver und damit die Stärke des Kaffees individuell dosierbar. Man ist also immer gut bedient, egal ob einem der Sinn steht, nach einem Ristretto, Volluto, Fortissio oder wie sie doch alle heißen. Die Faustregel beim Filterkaffe ist jedoch ein gehäufter Teelöffel pro Tasse und einen zusätzlich für die Kanne. Ein weiter Vorzug des Filterkaffees ist, dass er im Gegenteil zu seinen kleinen bunten Kapselkollegen, deren Namen sich so temperamentvoll italienisch aussprechen lassen, keine Umweltbelastung darstellt. Die Herstellung des Aluminiums, welches für die Kaffekapseln verwendet wird, ist unheimlich energieaufwändig und Recycling ist, da nicht-italienisch, wohl ein Fremdwort. Es wäre also weder verwunderlich noch im selben Maße realitätsfern wie die meisten anderen Politdebatten, wenn der Bundestag bald über den Kapsel-Kaffee-Ausstieg debattieren würde. Der Kaffesatz des Filterkaffees beglückt hingegen entweder die Regenwürmer auf dem Kompost, oder kann alternativ als Dünger für die Zimmerpflanzen der Studentenbude zum Einsatz kommen, unter denen ja bekanntlich, die nach Spidermans Freundin benannte, sehr gefragt sein soll.</p>
<p>Solltet ihr eines Tages in die Verlegenheit geraten, dass der Filter nass, der Kaffee schwarz, der Kaffeesatz aber auf wundersame weiße verschwunden ist, dann ist das weder ein Beweis für die Existenz von Schwarzen Löchern noch für die von <em>Dobby dem Hauself</em>, sondern schlichtweg die Oma, die älter wird. Ja, so ist das mit dem Älterwerden, man wird vergessen man vergisst, vergisst, dass man in die rote Dose ja zuletzt das <em>HAG</em>-Instantpulver gefüllt hatte.</p>
<p>Bevor auch mich die Altersdemenz einholt und ich am Ende vergesse, zum Ende zu kommen, steht mir jetzt der Sinn nach einer schönen Tasse Kaffee, die ich in der Hoffnung genieße, dass die ein oder andere Leseratte unter euch die Käseglocke entdeckt hat. Also nichts wie hoch damit und ran an den Käs… äh Kaffee!</p>
<p><em>Bild: Wikimedia Commons, Hier können Familien Kaffee kochen, Hans Baluschek, 1895</em></p>
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		<title>Unser Februar</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2015 22:38:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Unser Monat]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Satire]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Februar war ein herzerweichend schöner Monat, ganz im Zeichen der Liebe. &#160; 15 Tage Schule gab es, vier Sonntage, sieben Exkursionen, eine alternative Schülerzeitung, eine Schaumtaufe, einen Freitag den 13., einen Valentinstag, einen Kammermusikabend, drei Vorabiklausuren, einen Mord an Boris Nemzow, kein vollständiges A-Wochenende, keinen Klaus die Laus, keine Fäkalworte, und auch ganz bestimmt [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/titelbild-300x223.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-6127" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/titelbild-300x223.jpg" alt="titelbild-300x223" width="300" height="223" /></a>Der Februar war ein herzerweichend schöner Monat, ganz im Zeichen der Liebe.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>15 Tage Schule gab es,</p>
<p>vier Sonntage,</p>
<p>sieben Exkursionen,</p>
<p>eine alternative Schülerzeitung,</p>
<p>eine Schaumtaufe,</p>
<p>einen Freitag den 13.,</p>
<p>einen Valentinstag,</p>
<p>einen Kammermusikabend,</p>
<p>drei Vorabiklausuren,</p>
<p>einen Mord an Boris Nemzow,</p>
<p>kein vollständiges A-Wochenende,</p>
<p>keinen Klaus die Laus,</p>
<p>keine Fäkalworte,</p>
<p>und auch ganz bestimmt keine Zensur.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Von Pascal Winterhalter</em></p>
<p><em>Bildnachweise: Morio (Wikimedia Commons)</em></p>
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		</item>
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		<title>Unser Januar</title>
		<link>http://www.derfarbfleck.de/old/2015/02/13/unser-januar-4/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2015 21:26:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Unser Monat]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unser Monat startet in die fünfte Staffel. Diesmal mit Neokonservativen, gleich zweimal verkürztem Unterricht, Schnee, Läusen und Ropa-Rage. Besonders hohe Einschaltquoten gab es beim letzten Vortragsabend – wann hat man schon die Möglichkeit einen echten Rechten zu treffen und das auch noch unter Androhung von Strafe? Referent war der millionenschwere Billyboy vom Hessischen Turnverein (HTV). [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/titelbild-300x223.jpg"><img class="alignleft wp-image-6127 size-full" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/titelbild-300x223.jpg" alt="titelbild-300x223" width="300" height="223" /></a>Unser Monat startet in die fünfte Staffel. Diesmal mit Neokonservativen, gleich zweimal verkürztem Unterricht, Schnee, Läusen und Ropa-Rage.</p>
<p>Besonders hohe Einschaltquoten gab es beim <a title="Hui Buh und die sozialistische Diktatur" href="http://www.derfarbfleck.de/old/2015/01/18/hui-buh-und-die-sozialistische-diktatur/" target="_blank">letzten Vortragsabend</a> – wann hat man schon die Möglichkeit einen echten Rechten zu treffen und das auch noch unter Androhung von Strafe? Referent war der millionenschwere Billyboy vom Hessischen Turnverein (HTV). Ruhestandsverweigerer Billyboy faselte wirres, zusammenhangloses Zeug auf der Bühne, erwies sich aber sonst als echter Entertainer. So gab er uns zwischen <span style="text-decoration: line-through;">beinharten</span> beinahe volksverhetzenden Aussagen <img class="alignright size-full wp-image-6178" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/04/kultur.jpg" alt="kultur" width="227" height="142" />(Deutschland sei eine sozialistische Diktatur geworden/Wir sind auf dem Weg in einen totalitären Staat) und sich stark in Grenzen haltender Ausländerfreundlichkeit (Er lässt keine Chinesen auf sein Firmengelände/Die wollen uns eh nur beklauen.) auch einen Buchtipp &#8211; Das Nulpen-Feld: Auf der Suche nach dem Böhnchen Grips in dem grauhaarigen Kopf. Wenn man das gelesen hat, kann man mit Tieren reden und auch Gedanken kontrollieren. Eigentlich wollte er uns auch noch zeigen, wie man Reis ohne Kochbeutel kocht, ohne ihn anbrennen zu lassen, aber es gab nur chinesischen.</p>
<p>Warum wir keine Muslime auf unser Schulgelände lassen sollen und dass die uns eh nur in die Luft sprengen wollen, lernen wir beim nächsten Vortragsabend mit PEGIDA als Referenten.</p>
<p><strong>Abgehakt – die Kurzmeldungen des Monats: </strong><em>+++ Die Besucherzahlen des Tag der offenen Tür werden in verkauften Essensportionen gemessen. Diese sind leicht zurückgegangen. Grund dafür ist sicher nicht die fehlende Attraktivität der Schule, sondern die des Mensaessens. +++ Elternsprechtag und Tag der offenen Tür. Verkürzter Unterricht for the win. +++ Am Tag der offenen Tür konnte man bedruckte Taschen für drei Euro kaufen, oder sie gratis im Kunstraum selbst bedrucken. +++ Wer hat Angst vorm schwarzen Mann mit Taschenlampe? +++Billyboy verhütet die Islamisierung des christlichen Abendlandes. +++ Pressesprecher der Stadt samt Tochter auf dem Campus eingezogen. +++ Pressesprecher erhält exklusives gratis Abonnement des Monats. +++ BagS ArtS Gmünd ist die einzige Firma, die abgekürzt BAG ergibt. +++ Das DSB bleibt überschwemmt. Zwar wird sich jetzt einigermaßen an die Schriftgröße gehalten, aber der Zeilenabstand bleibt recht undefiniert. +++</em></p>
<p><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2015/02/malropa.jpg"><img class="alignleft  wp-image-6642" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2015/02/malropa.jpg" alt="malropa" width="177" height="73" /></a>Zur Feier des Einzugs des Pressesprechers der Stadt schaltete Ropa das Internet der Mentoren ab – so ein Ereignis muss schließlich entsprechend gewürdigt werden. Währenddessen zeigt die Firma munter mit dem Finger auf andere – wie im Kindergarten, aber so sollen sich Bürgermeister und Ropa-Chef schließlich auch kennengelernt haben – und unterstellt uns, an der ganzen Sache Schuld zu sein. Wartet nur bis wir den Sand zurück werfen! Der kann nämlich ganz schön fies in der Unterhose kratzen.</p>
<p>Ropa hat im letzten Geschäftsjahr mehr als eine Million Euro Gewinn gemacht – aber womit? Vielleicht sollte man den Mitarbeitern dieser Firma mal den Informatikbiber ans Herz legen, da bekommt man nämlich schon eine Teilnahmeurkunde allein fürs richtige Buchstabieren seines Namens. Wenn nicht mit Dienstleistungen in der IT-Branche, dann vielleicht mit dem Handel von Sklaven, WLAN-Kabeln oder Mondgrundstücken? Es lohnt sich für das Finanzamt oder das Kartellamt sicherlich, mal einen Blick in die Geschäftsbücher zu werfen, denn IT machen die bestimmt nicht.</p>
<p><em><strong>Abgereist &#8211; die Exkursionen des Monats</strong></em><em>:</em><em>+++ Delegation des LGHs reist nach Boston, um ein von Drogenhandel geplagtes Land zu vertreten. Noch nie hat Guinea Bissau solch eine wichtige Rolle in der Weltpolitik gespielt. +++ Außerunterrichtlich engagierte Spanischschüler dürfen nach Oberstdorf und Pavillons reparieren. +++ Baguette in Berlin. Zum deutsch-französischen Kultüraustausch dürfte eine &#8216;aufen Schüler nach Berlin fa’ren. +++ Skitage: Die Siebtklässler kühlen ihre Läuse beim Skifahren auf Minusgrade und hoffen so, dem Kammerjäger zu entgehen. +++ Nach Rom fuhren Italienischlernende jeden Grades. +++ Beim Tag der Kombinatorik wurde wieder eifrig Mathe gemacht. +++ Nachdem die Stufe 11 mit Unterstützung durch die Stufe 12 die Bundeswehr bei POL&amp;IS wahnsinnig gemacht hat, existierten die Philippinen nicht mehr und China ist endgültig pleitegegangen. Sehr zu Billyboys Freude.+++</em></p>
<p>Mit nur ganz knappem Vorsprung hat es <em>lausig</em> gegenüber <em>crealitiv®</em>, ein Wort das sich Billyboy morgens unter der &#8211; natürlich &#8211; warmen Dusche erdacht hat <a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2012/11/the-word.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-4617" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2012/11/the-word-300x225.jpg" alt="the-word" width="300" height="225" /></a>und dementsprechend stolz darauf ist, zum Wort des Monats geschafft. Den Schülern, die es trotz wiederholter Aufforderung nicht schaffen, sich gründlich den Kopf waschen zu lassen, sollte man den Schädel kahl rasieren, sie mit Weihwasser besprenkeln und im Biotop versenken, oder besser doch so konsequent sein und ihnen die Anreise verweigern. Stattdessen musste Frau Peters frühmorgens die verfetteten Haare einiger Unterstüfler durchsuchen, alle Mädchen ihre Haare in der Mensa zusammenbinden und der Rest den Wortwitz im Elternbrief ertragen.</p>
<p>Den Frühbucherrabatt für das <a href="http://www.derfarbfleck.de/unserinternatisteinverdammteshotel/" target="_blank">Komfort-Hotel</a> an der Rems haben sich 25 <a href="http://www.derfarbfleck.de/unserinternatisteinverdammteshotel/"><img class="alignleft wp-image-6331 size-medium" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/07/monat_hotel-300x187.png" alt="monat_hotel" width="300" height="187" /></a>Schüler und Schülerinnen aus Hangzhou gesichert. Im Mai werden sie auf wärmste Empfehlung der Ungarn hin unseren idyllischen Campus besuchen. Stolz wurden die aktuellen Zahlen und Fakten des Hotels im Elternbrief veröffentlicht: Wir sind ausgebucht bis zur letzten Reisstrohmatte. Ob dann aber auch eine Schülergruppe von uns nach China reist, hängt <em>von unserem Interesse</em> ab.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sollte sich jemand an dieser Stelle angegriffen oder verletzt fühlen, möchte ich ihm eine Weisheit aus einer der letzten Vollversammlungen mit auf den Weg geben: Solange man nur provoziert, sei alles erlaubt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>von Pascal Winterhalter</em></p>
<p><em>Bildnachweise: Morio (Wikimedia Commons)</em></p>
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		<title>Unser Dezember</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2015 09:45:20 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Deutscher Lehrerpreis]]></category>
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		<description><![CDATA[Ist schon jemandem die unheimliche Population an Enten auf dem Campus aufgefallen? Es scheint fast, als würde mit jedem abfallenden Grad sich deren Anzahl verdoppeln. Ist unser Biotop der Grund dafür? Allem Anschein nach verleihen die ganzen Brotlaibe, die täglich von einem tattrigen alten Mann hineingeworfen werden, dem Wasser Superkräfte. Wahlmanipulation bei der Schülersprecherwahl? In [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/titelbild-300x223.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6127" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/titelbild-300x223.jpg" alt="titelbild-300x223" width="300" height="223" /></a>Ist schon jemandem die unheimliche Population an Enten auf dem Campus aufgefallen? Es scheint fast, als würde mit jedem abfallenden Grad sich deren Anzahl verdoppeln. Ist unser Biotop der Grund dafür? Allem Anschein nach verleihen die ganzen Brotlaibe, die täglich von einem tattrigen alten Mann hineingeworfen werden, dem Wasser Superkräfte.</p>
<p>Wahlmanipulation bei der Schülersprecherwahl? In einem anonymen Brief wurde die Parteilichkeit des Wahlleiters angezweifelt und ihm unterstellt das Wahlergebnis maßgeblich beeinflusst zu haben. Im Schülerrat diskutierte man diese Anschuldigung ausgiebig und entschied– nicht bevor man feststellte, dass die Stimmzettel bereits von der Schulleitung entsorgt worden waren – keine weitere Energie darauf zu verschwenden. Die gewählten Schülersprecher sehen von einer Neuwahl ab.</p>
<p>Die Vortragsabende werden immer seltener und immer spärlicher besucht. Viele haben es versäumt sich atemberaubende <a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/04/kultur.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-6178" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/04/kultur.jpg" alt="kultur" width="227" height="142" /></a>dreidimensionale Funktionen von einem der größten Mathematiker unserer Zeit zeigen zu lassen. Den Oberstüflern, die nicht so schlau waren dem Weihnachtsmarkt einen Besuch abzustatten, wird nun in zwei Campusstunden ein Crashkurs zum Thema „Der Vortragsabend – wie meide und vermeide ich ihn?“ geboten.</p>
<p>Die Kaffeemaschinenfrage jährt sich. Als erste Maßnahme wurden Kaffeemaschinen auf den Zimmern verboten. Lediglich im Schrank oder im Bettkasten besitzen sie den Status „eingelagert“ – gut dass sich keinerlei Steckdosen in der Nähe befinden, man könnte ja sonst auf dumme Gedanken kommen…</p>
<p><strong>Abgehakt – die Kurzmeldungen des Monats: </strong><em>+++ Herr Häcker hält den Rekord für den bestbesuchten Vortragsabend. +++ Projektfahrt nach Mirande. +++ Fabian K. <span style="text-decoration: line-through;">gibt Kalender heraus. </span>gewinnt Schachners Next Topmodel. +++ Im Additum politisches Tagesgespräch wird Risiko gespielt – natürlich nur um die Verteilung der Kräfte zu simulieren. +++ Herr Papa ist über unerlaubtes Rauchen auf den Balkonen erbost. +++ Der Seminarkurs Archäologie bekam einen echten Restaurator zu Gesicht. +++ Der Nikolaus kam und brachte den privilegierten Oberstüflern Kaffeemaschinen – jetzt werden auf den Zimmern keine mehr benötigt. +++ </em></p>
<p><strong>Deutscher Lehrerpreis</strong></p>
<p><img class="alignleft" src="http://lgh-gmuend.de/images/upload/8720410Textweb_Kopie%20von%20DSCN0102.jpg" alt="" width="341" height="256" />Am 1. Dezember wurde einem Lehrertrio von unserer Schule der Sonderpreis des Deutschen Lehrerpreises in der Kategorie „Lehrer: Unterricht innovativ“ verliehen. Seither ist unsere schuleigene Homepage überschwemmt mit Artikeln und berichtet über die großartige Innovation in unserem Unterricht und die zentrale Rolle, die Wirtschaft an unserer Schule nun mal einnimmt. 20% unserer Schüler seien Mitglied im Unternehmerclub. Mag das stimmen? Kurz nachgerechnet würden das 47 Mitglieder sein, eine bemerkenswert hohe Zahl. Die Mitglieder betreiben einen Shop, in dem ihre erlernten Fähigkeiten Anwendung finden. <em>Dieser entwirft eigene Designs mit einer produktorientierten Perspektive und vertreibt Merchandisingartikel für das Landesgymnasium und lokale Kunden.</em></p>
<p>Nach Überarbeitung der <a href="http://lgh-shop.de/" target="_blank">Webseite</a>, kann sich der Unternehmerclub <em>vom Landeshochbegabten-Gymnasium*</em> im nächsten Jahr nicht nur für das bestbesuchte Additum sondern auch für die innovativste Homepage bewerben.</p>
<p>Warum bewerben sich nicht mehr solch engagierte Lehrer und Lehrerinnen des LGHs? Warum wird der Mali-Gemeinschaftsschule in Biberach ein Preis für ihr Stockwerksmodell (Genau gleich wie unsere Sprach- und Matheschienen) verliehen und uns bloß ein Preis für Wirtschaft? Warum wird unsere ganze Schule nicht preisgekrönt?! Irgendwas ist da schiefgelaufen.</p>
<p><em>von Pascal Winterhalter</em></p>
<p><em>Bildnachweise: Morio (Wikimedia Commons)</em></p>
<p>* Remszeitung vom 2.12.2014, Seite 10; <a href="http://lgh-gmuend.de/download/461DGT%202.12.14.pdf" target="_blank">http://lgh-gmuend.de/download/461DGT%202.12.14.pdf</a></p>
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		<title>Unser Oktober</title>
		<link>http://www.derfarbfleck.de/old/2014/11/06/unser-oktober-3/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Nov 2014 15:55:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Unser Monat]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kürbisse, Wandertag, Superwahltag, mieses Wetter, gruseliges Mensaessen. Eigentlich hat nicht viel für einen typischen LGH-Oktober gefehlt. &#160; Ist es nicht unglaublich unfair, dass die Oberstufe so viele Rechte hat? Sie maßen sich an gesiezt werden zu wollen, längere Schlafenszeiten als alle anderen zu haben, keine Partnerpflicht am Ball zu besitzen, nicht zu den Mahlzeiten zu [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/titelbild-300x223.jpg"><img class="alignleft wp-image-6127 size-full" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/titelbild-300x223.jpg" alt="titelbild-300x223" width="300" height="223" /></a></em>Kürbisse, <del>Wandertag</del>, Superwahltag, mieses Wetter, gruseliges Mensaessen. Eigentlich hat nicht viel für einen typischen LGH-Oktober gefehlt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ist es nicht unglaublich unfair, dass die Oberstufe so viele Rechte hat? Sie maßen sich an <a title="Du darfst auch Sie zu mir sagen" href="http://www.derfarbfleck.de/old/2014/10/12/du-darfst-auch-sie-zu-mir-sagen/">gesiezt</a> werden zu wollen, längere Schlafenszeiten als alle anderen zu haben, keine Partnerpflicht am Ball zu besitzen, nicht zu den Mahlzeiten zu erscheinen und jetzt wollen sie auch noch Verantwortung für sich selbst übernehmen. Zusammen mit dem Ballkommitee schreitet <b>L</b>udwig <b>A</b>lfred <b>S</b>chnaitmann* ein. Wurde das Ballkommitee im Schülerrat überrannt und die Partnerpflicht kurzerhand wieder abgesetzt, gibt es nun keine Diskussionen mehr. Schnaitmann kämpft mit allen Mitteln, Rundmails, Aushängen und Visiten. Regeln sind Regeln. Oberstufe putzt eigenverantwortlich, gibt es nicht mehr. Unter 16 und Oberstufe? Ab 22.15 Uhr ist Nachtruhe! Kaffeemaschinen auf dem Zimmer… Eine unsinnige Restriktion über die selbst die Internatsleitung den Kopf schüttelt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Gestorben</b></p>
<p>Schule als Staat ist tot. Endlich.<img class="alignright" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/42/Lamstedt_Kirche_11_%28RaBoe%29.jpg/640px-Lamstedt_Kirche_11_%28RaBoe%29.jpg" alt="" width="" height="200" /></p>
<p>Dem Geruch nach zu urteilen, ist auch unser Jahrbuch schon seit einiger Zeit tot. Wer will denn eigentlich überhaupt noch ein Jahrbuch? Irgendjemand? Keiner? Schade eigentlich.</p>
<p><b>Abgehakt – die Kurzmeldungen des Monats: </b><i>+++ Wirtschaft für Hipster. Bedruckte Jutebeutel </i><del><i>und </i><i>anklebbare </i><i>Moustaches</i></del><i> sind der Hit des Jahres. +++ </i><i>Studienfahrten nach </i><i>Krk</i><i> und Barcelona für die 11er. +++ </i><i>Superdubawahltag</i><i>. Neue Sprecher der </i><del><i>Schüler, mit Verantwortung</i></del><i> </i><del><i>Schüler, mit Verwaltung</i></del><i> </i><del><i>Schülermitverantwortung</i></del><i> </i><del>Schülermitverwaltung</del><i> SMV – peinlich</i><i>,</i><i> das nach einem Jahr Vorsitz immer noch nicht zu wissen.</i><i> +++</i><i> Turnusschau platzierte Ente in letzter Ausgabe. Es kommen keine Ungarn zum Besuch. +++ Neues Moderatorenteam der Turnusschau. Details nächste Vollversammlung. +++ </i><i>Vom Winde verweht. Frau Wagner sucht </i><del><i>Freiwillige</i></del><i> Spanisch-Schüler</i><i>,</i><i> die ihre Pavillons wieder aufbauen. +++ Anonym in der LGH-Gmeinschaft auftreten &#8211; das ist doch Quatsch. +++</i><i> der </i><i>farbfleck</i><i> gibt ein neues Best-</i><i>Of</i><i> heraus. +++ </i><i>Alkoholregelung durch GLK? +++</i><i> Herr Bauer ist laut Homepage kein Mitglied des Kollegiums mehr</i><i>.+</i><i>++</i></p>
<p><b>Unsere Mensa</b></p>
<p><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2012/05/unsere-mensa.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-4041" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2012/05/unsere-mensa-300x211.png" alt="unsere mensa" width="300" height="211" /></a>Eine verschnörkelte Schrift mit Herzsymbolen über dem kleinen i ziert die Glasplatte über der Durchreiche zur Küche, Späße wie LKW mit ABS (Leberkäswecken mit a bisschen Senf) stehen auf dem Speiseplan, der Minderheit werden Ricotta-Ravioli als vegan verkauft und abends gibt es vermehrt warme Baguettebrötchen. Man darf nicht meckern, sie bemühen sich wenigstens.</p>
<p>Es stehen aber immer noch lange Tafeln in der Mitte der Mensa, da wo sie nicht hingehören. Schon König Artus und seine Ritter saßen an einer Tafelrunde und störten sich nicht an 16 Plätzen mehr oder weniger. Dabei sind es gar keine 16 Plätze mehr. Nachdem die groben Tische mit der rauen Tischplatte verschwunden sind, sind es gerade noch vier. Die Mensa würde alle Schüler aufnehmen. &#8211; Von wegen Banane. Die runden Tische wieder her! Mag sich bitte wer drum kümmern?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>LGH-Kultur?!</b></p>
<p>Gibt es zum Frühstück seit längerem nicht mehr die Bazillen verseuchten Nutella-Gläser, in die ein jeder mit seinem fein <a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/04/kultur.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-6178" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/04/kultur.jpg" alt="kultur" width="227" height="142" /></a>säuberlich abgeschlecktem Messer eintauchte, so beginnt nun der Start in den Tag mit einer ebenso akribischen Beschreibung und Ausgestaltung einer Krankheit, eines Viruses oder eines Bakteriums. Aber doch nicht beim Essen!</p>
<p>Stimmen meinen mit dem letzten Schulabend hätte man das Recht verloren sich über schlechte Schulabende zu mokieren. Aber Beschweren kann man sich doch immer. Kam einem der letzte Schulabend chaotisch, unorganisiert und zusammengestückelt vor, hat man die Lage recht gut erfasst. Es ist Wahnsinn, mit einem Vorlauf von drei Wochen und drei Klausuren pro Woche einen Schulabend zu erwarten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Ropa</b><b>-Rage</b></p>
<p><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/05/proxy.jpg"><img class="alignleft wp-image-6227 size-medium" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/05/proxy-300x135.jpg" alt="proxy" width="300" height="135" /></a>Ich solle nicht über ropa berichten, vielleicht lese ein Mitarbeiter zufällig meine Artikel und würde Konsequenzen einleiten. Weil ropa hier in einem schlechten Licht erscheint?! Allein deren Verdienst.</p>
<p>Wie schafft es eigentlich eine Firma, die wochenlang nicht auf Mails antwortet, ihre Software allem Anschein nach nicht richtig konfiguriert bekommt und für Passwortänderungen einen ganzen Arbeitstag berechnet, sich über Wasser zu halten? Es lief doch mal alles, wo ist auf einmal das Problem? Hat der neue Proxy irgendeine Verbesserung gebracht? Aber ja doch, ropas Angaben zufolge ist der Proxy sicherer geworden. Sicher doch, klar, wenn Sie das sagen. Passwörter lassen sich schließlich auch wie versprochen ändern.</p>
<p>*Name von der Redaktion geändert</p>
<p><em>von Pascal Winterhalter</em></p>
<p><em>Bildnachweise: Morio (Wikimedia Commons) RaBoe/Wikipedia <b>&#8220;<a class="external text" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en" rel="nofollow">CC-BY-SA-3.0</a>&#8220;</b></em></p>
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		<title>50 Shades of Autumn</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Oct 2014 08:47:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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		<description><![CDATA[von Sophia Hohlbaum What comes to your mind when you think of fall? I would think of lying on the couch, drinking hot chocolate and reading a really good book, while the trees slowly turn from the wonderful greens into the intriguing shades of red, orange and yellow. Well they do turn brown eventually, but [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Sophia Hohlbaum<a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/10/Fashion-Week.jpg"><img class="alignright wp-image-6486 size-medium" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/10/Fashion-Week-300x225.jpg" alt="Fashion Week" width="300" height="225" /></a></em></p>
<p>What comes to your mind when you think of fall? I would think of lying on the couch, drinking hot chocolate and reading a really good book, while the trees slowly turn from the wonderful greens into the intriguing shades of red, orange and yellow. Well they do turn brown eventually, but let’s just forget that part, shall we?</p>
<p>As always this year’s color palette is dominated by earth tones. Thankfully during this year’s Fashion Week for the presentation of the autumn and winter collections, the designers have incorporated some life into this season.</p>
<p><strong>Black’ n White</strong></p>
<p>Our constant fashion companion is definitely, without a shadow of a doubt, the different kinds of black, grey and white. In every closet you peer into, you’ll eventually find some piece in the color of this family of shadow and light.</p>
<p>I know one piece that I always travel with &#8212; a pair of comfortable black leggings. Combine them with a mauve, oversized sweater and a pair of ankle boots and you have got yourself a cozy, cute outfit for the chilly days of fall.</p>
<p><strong>Misty Mauve &amp; Radiant Orchid</strong></p>
<p>Orchids are normally something you would give to your wife/husband on your wedding anniversary. But what you might have not known is that this delicate and graceful flower represents love, luxury, beauty and strength &#8212; everything that a modern women, carries within.</p>
<p>To show off the strength and beauty that lies within you, you could combine a sweet boysenberry colored dress with a brown, knitted cardigan and dark grey, knee high boots.</p>
<p><strong>Ocean Life</strong></p>
<p>In psychology, the ocean is a universal dream symbol and carries the meaning of <em>Mother</em>.  It’s a home to so many different animals and protector of all the species yet to be discovered by mankind.</p>
<p>For the more edgy type of girls that don’t want to look to tough, I could recommend a navy blue leather jacket with ripped denim boyfriend jeans, paired with a light gray sweater and to finish of this look, don’t forget your black, hightop Converse shoes.</p>
<p><strong>Passionate Red</strong></p>
<p>Red is definitely a noteworthy shade when talking about upcoming fashion trends. There are a lot of pieces that introduce this shade, but what connects them is the feminine sassiness that they are meant to create.</p>
<p>To create your own sassiness you could wear a high-waisted, bordeauxred skirt with a tucked-in white top, a dark gray cardigan and white hightop Chucks.</p>
<p><strong>Golden Glory</strong></p>
<p>Now on to my favorite part of this color palette – the earth tones. These warm neutrals are so easily combined with any other shade out of this years color palette.</p>
<p>What always looks good is a warm, light brown sweater with a light blue, denim jeans and a delicate gold necklace.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So there you have it. Multiple shades of autumn to accompany you throughout the season. Until next time!</p>
<p>Fashionably yours,</p>
<p>-S</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Bildquelle: mandiberg über Wikimedia Commons</em></p>
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		<title>Unser September</title>
		<link>http://www.derfarbfleck.de/old/2014/10/08/unser-september-4/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Oct 2014 20:29:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Unser Monat]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Zuguhr zeigt bereits seit einer Stunde 05.10.2014 18:39 an – hoppla, es ist schon Oktober? Aber zunächst alles von vorne: Anreise ab 11.00 Uhr in der Frühe. Schlaftrunken steht man vor den Internatsgebäuden und überlegt wo man denn jetzt nun hingehört. Glücklicherweise ist man nicht der erste und so erschließt sich recht bald, dass [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/titelbild-300x223.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6127" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/titelbild-300x223.jpg" alt="titelbild-300x223" width="300" height="223" /></a></p>
<p>Die Zuguhr zeigt bereits seit einer Stunde 05.10.2014 18:39 an – hoppla, es ist schon Oktober?</p>
<p>Aber zunächst alles von vorne: Anreise ab 11.00 Uhr in der Frühe. Schlaftrunken steht man vor den Internatsgebäuden und überlegt wo man denn jetzt nun hingehört. Glücklicherweise ist man nicht der erste und so erschließt sich recht bald, dass sich glücklicherweise nichts geändert hat. In der WG wird man sehnlichst erwartet; ein Stapel Formulare bearbeitend wird sich höflich nach dem Befinden und den Ferien erkundigt und schon geht die Schlepperei los.</p>
<p><em><strong>Abgehakt – die Kurzmeldungen des Monats:</strong> +++ FFF – <span style="text-decoration: line-through;">Fitness für Ferrückte </span>Flasche für Flasche. Bei Herrn Sachsenmaier sind vergammelte Spülschwämme gegen neue und leere Flaschen gegen volle eintauschbar. +++ Schule als Staat ist tot. Es kam kein Schüleradditum zustande, das Interesse daran ist zu gering – im Gegensatz zu einer Frischküche… +++ der farbfleck hat ein neues Aussehen. +++ Die Printeditionen des farbfleck sind <a href="http://www.derfarbfleck.de/archiv/" target="_blank">online</a>. +++</em></p>
<p><strong>Veränderungen<a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2012/11/the-word.jpg"><img class="alignright wp-image-4617 size-medium" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2012/11/the-word-300x225.jpg" alt="the-word" width="300" height="225" /></a></strong></p>
<p>Sich mit dem Gedanken abfindend einer höheren Klasse anzugehören trottet man brav zum ersten Abendessen in die Mensa und trifft dort auf eine Ansammlung langer eckiger Tische. In Ordnung, so sehen Tische im Allgemeinen aus. Die Geschirrwagen stehen leider immer noch am falschen Ende und darüber thront neuerdings ein grinsendes Katzengesicht. Halt. Stopp. Die Tische sind eckig. Hat <span style="text-decoration: line-through;">maier</span> man doch tatsächlich die runden Tische entfernt, damit auch alle Oberstüfler daran Platz finden?! Es scheint als wolle man demnächst eine Pflicht für die Teilnahme einführen, um sicherzustellen dass auch die 16 (!) zusätzlichen Plätze belegt sind.</p>
<p>Die Türsummer funktionieren nicht mehr, man könnte versehentlich Gesinde hineinlassen. Und zu allem Überfluss haben die WGs in Haus 25 nun Türknäufe, zu Öffnen sind diese nur noch mit dem passenden Schlüssel. Aber die Türen sind ja schließlich auch nicht als Türen <a title="Über die Utopie einer Internats-WG" href="http://www.derfarbfleck.de/old/2011/02/25/utopie-einer-internats-wg/" target="_blank">konzipiert</a> worden, dem Architekten wird jetzt volle Rechnung getragen.</p>
<p><strong>LGH-Kultur?!</strong></p>
<p><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/04/kultur.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6178" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/04/kultur.jpg" alt="kultur" width="227" height="142" /></a><a title="Geht’s uns noch gut?" href="http://www.derfarbfleck.de/old/2014/09/29/gehts-uns-noch-gut/" target="_blank">Geht’s uns noch gut?</a> Abgesehen von den beiden äußerst peinlichen Auftritten der Kleinen &#8211; man munkelt es sei auf dem Mist des WG-Mentors gewachsen – glänzten glatte vier WGs (alles Oberstufe) mit gehobenem Niveau am ersten Schulabend. Es sieht aber rosig aus, WG Hanisch richtet mit WG Weber den ersten Schulabend aus und beide haben immerhin einen Ruf zu verlieren. Wir werden gespannt sein.<br />
<em>Von Pascal Winterhalter</em><br />
<em>Bildnachweise: Morio (Wikimedia Commons)</em></p>
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		<title>Unser Juni</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jul 2014 11:42:02 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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		<description><![CDATA[Den Auftakt des interkulturellen Monats Juni bildete das Oststadtfest direkt vor unserer Haustüre. Lang war er aber nicht &#8211; der Juni. Nur knapp eine Woche später verließen uns auch die Abiturienten, mit einem fast gelungenen Abischerz und einem wirklich schönen und gelungenen Abiball. Prompt standen dann auch schon die Pfingstferien im Haus und und abgesehen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/titelbild-300x223.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-6127" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/titelbild-300x223.jpg" alt="titelbild-300x223" width="300" height="223" /></a>Den Auftakt des interkulturellen Monats Juni bildete das Oststadtfest direkt vor unserer Haustüre. Lang war er aber nicht &#8211; der Juni. Nur knapp eine Woche später verließen uns auch die Abiturienten, mit einem fast gelungenen Abischerz und einem wirklich schönen und gelungenen Abiball. Prompt standen dann auch schon die Pfingstferien im Haus und und abgesehen vom Public-Viewing in der Aula und im Bistro, war der Juni einer der wenigen langweiligen Monate, über die ich kaum etwas zu berichten weiß.</p>
<p><strong><em>Abgehakt – Die Kurzmeldungen des Monats:</em></strong><em> +++Brisanten Gerüchten zufolge wird Herr Bauer nicht den Wirtschaftskurs unterrichten. +++ Pakete und Päckchen werden ab sofort nur noch im Sekretariat ausgegeben. +++ Frau Matanovic sucht GM-Schüler und inseriert bereits am DSB. +++ Die TG bleibt erstmal, wo sie ist und der Sportplatz auch, bis die Verhandlungen abgeschlossen sind und der Preis stimmt. +++ Der Bundestag kündigte die Verträge mit ihrem Anbieter Verizon…+++ 10-Jahre LGH – „das ist doch auch nur eine Zahl“ +++ Besser als das Original: Beim Mannschaftswettbewerb Chemie in Leipzig schlugen wir St.Afra um über 20 Punkte. +++ </em></p>
<p><strong>Ausländer</strong></p>
<p>Im deutschen Sprachgebrauch diskriminiert dieses, sachlich die Tatsache der unterschiedlichen Herkunft und Nationalität feststellende Wort, eher, als dass es seinen Zweck erfüllen würde. Tatsache ist aber, dass wir uns freuen können zahlreiche Gäste am LGH beherbergen zu dürfen. Neben den von uns eingeladenen Spaniern und Ukrainern, bieten wir auch Ungaren Unterkunft. <em>Seit wann haben wir denn einen Austausch mit Ungarn? </em>Seit 1991! Aber nicht wir, sondern das Hans-Baldung-Gymnasium. Und im eigentlichen Sinne auch nicht das Hans-Baldung-Gymnasium, sondern die Stadt Schwäbisch Gmünd selbst. <em>Aber wenn doch das Hans-Baldung-Gymnasium einen Austausch mit <a href="http://www.schwaebisch-gmuend.de/114-Szekesfehervar_Ungarn.htmlhttp://">Székesfehérvár</a> hat, was machen dann die Ungaren in unseren Internaten? </em>Weil die Stadt es so will.</p>
<p>Weil die Stadt es so will <strong>und unser Schulträger ist</strong>.</p>
<p>Auf <a href="http://www.derfarbfleck.de/unserinternatisteinverdammteshotel">http://www.derfarbfleck.de/unserinternatisteinverdammteshotel</a> bietet die Schülerfirma <em>Unser Hotel </em>eine detaillierte Beschreibung des Angebots. Leider sind wir momentan ausgebucht, nehmen aber für einen Aufpreis von 20% auch schon jetzt Reservierungen für die Saison 2014/2015 entgegen.</p>
<p><strong>Netzwerk news</strong><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/06/test.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6295" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/06/test-300x188.jpg" alt="test" width="300" height="188" /></a></p>
<p>In den Pfingstferien zog unser allseits beliebter Proxy-Server um. Statt im ropa IT-Systemhaus, steht der Tuxguard nun im Serverraum in der Schule. Immer noch virtualisiert erreicht er nicht ganz die gewohnte Geschwindigkeit und auch Stoßzeiten machen sich noch immer bemerkbar, aber er zeigt deutlich mehr Leistung, als wenn ropa ihn hosten würde. Und mal ehrlich, mit der jetzigen Geschwindigkeit kann man meistens durchaus leben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>von Pascal Winterhalter</em></p>
<p><em>Bildnachweis: “Uhr” von Morio (Wikimedia Commons)</em></p>
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