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	<title>derfarbfleck &#187; Wir hier drinnen</title>
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	<description>mehr als nur schwarz auf weiß</description>
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		<title>Unser April</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2015 13:45:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Besuch von einem Polizeibeamten, die Schülerzahl vorläufig um drei verringert, VfR Aalen(letzter Tabellenplatz) getröstet – ein stinklangweiliger Monat eben. Vollversammlungen Es begab sich etwa zu der Zeit als Herr Dr. Sauer noch Leiter des Kompetenzzentrums war, die Geschirrwagen am richtigen Platz standen, es runde Tische in der Mensa gab, Herr Neudert weit und breit gefürchtet [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/titelbild-300x223.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6127" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/titelbild-300x223.jpg" alt="titelbild-300x223" width="300" height="223" /></a>Besuch von einem Polizeibeamten, die Schülerzahl vorläufig um drei verringert, VfR Aalen(letzter Tabellenplatz) getröstet – ein stinklangweiliger Monat eben.</p>
<p><strong>Vollversammlungen</strong></p>
<p>Es begab sich etwa zu der Zeit als Herr Dr. Sauer noch Leiter des Kompetenzzentrums war, die Geschirrwagen am richtigen Platz standen, es runde Tische in der Mensa gab, Herr Neudert weit und breit gefürchtet und Herr Schuck noch der General genannt wurde.</p>
<p>Die Abreise erfolgte nicht vor 20.00 Uhr. Für den Turnusputz war eine ganze Doppelstunde vorgesehen und wer es geschafft hatte sich sein Zimmer abnehmen zu lassen, konnte vor dem Schulabend noch in Ruhe Abend essen. Im Anschluss an den Schulabend verabschiedete man sich herzlich von den Mitschülern, die dablieben, und stieg in die Busse zum Bahnhof. Wer eine weite Heimreise auf sich nehmen musste, dem blieb nur die Möglichkeit am Freitagmorgen nach Hause zu fahren. <a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2013/12/gernot-hassknecht-einen-scheic39f.jpg"><img class="alignright wp-image-5944 size-medium" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2013/12/gernot-hassknecht-einen-scheic39f-300x163.jpg" alt="gernot-hassknecht-einen-scheic39f" width="300" height="163" /></a>Vollversammlungen fanden außerplanmäßig, zu Unterrichtszeiten, allerhöchstens dreimal jährlich statt.</p>
<p>Wir befinden uns nun in der NS-Zeit (Nach-Schödel). Man fing an sich Gedanken über eine frühere Heimreise zu machen. Um aber dennoch den Turnus gemeinsam zu beenden, veranstaltete man die Vollversammlung nun regelmäßig (B-Donnerstag 5. Stunde). Die Vollversammlung bestand aus musikalischen Darbietungen der Musikkurse &#8211; teils <span style="text-decoration: line-through;">auf</span> vor der neu angeschafften Orgel, teils auf der Bühne –, Ehrungen von Schülern mit erfolgreichen Wettbewerbsteilnahmen und einem klitzekleinen Rapport der Schulleitung.</p>
<p>Es kam wie es kommen musste, die Abreise erfolgte immer früher und die Vollversammlung rutschte im Zeitplan immer weiter nach oben. Schließlich stand man unter Zeitdruck und verzichtete notgedrungen auf die Musik und den unterhaltenden Charakter.</p>
<p>Es scheint fast, als wäre die Vollversammlung nur noch ein Relikt aus alten Zeiten, von dem man den eigentlichen Zweck nicht mehr genau wisse, aber um des Alters willen das Monstrum nicht einfach einschläfern lassen kann.</p>
<p>Es gab unzählige Umfragen über den zeitlichen Ablauf der Vollversammlung, aber die eigentlich sinnvollere Frage stellt niemand – weil man die Antwort schon kennt.</p>
<p><strong><em>Abgehakt – Die Kurzmeldungen des Monats:</em></strong><em> +++ Beim Frühlingsball ernährte sich in etwa die Hälfte der Teilnehmer vegetarisch. Unfreiwillig. Wer sich halt falsch anstellt. +++ </em>Polizeiprävention am LGH &#8211; offene Zimmer verleiten zu Diebstählen!<em> +++ Der Aufsichtsratchef des VfR Aalens besorgte uns Freikarten und die Möglichkeit echten Fußballern Nachhilfe geben zu können. +++ Die Achtklässler besuchten Elmar, der sich mit einer Kreissäge die Fingerkuppe abtrennte. +++ ES VERSTEHT SICH VERDAMMT NOCHMAL VON SELBST, DASS MAN NICHT AUF FRÖSCHE TRITT! DIE FLECKEN GEHEN NUR SCHWER WIEDER RAUS. +++</em></p>
<p><strong>Notunterkünfte</strong></p>
<p><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2013/12/the-word.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5933" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2013/12/the-word-300x225.jpg" alt="the-word" width="300" height="225" /></a>Die Stadt Schwäbisch Gmünd hat unweit des Lidl ein Flüchtlingslager errichtet, wo bereitwillig Asylsuchende aufgenommen werden. Auch zögert man nicht lange und quartiert eine notleidende Gruppe Ungarn in den Internaten ein. Aber die eigenen Schüler? Wen interessiert schon ob die Bahn streikt? Macht, dass ihr nach Hause kommt! Hier darf noch deutlich nachgebessert werden.</p>
<p><em>von Pascal Winterhalter</em></p>
<p><em>Bildnachweise: Morio (Wikimedia Commons)</em></p>
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		<title>Unser März</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Apr 2015 14:55:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Unser Monat]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unser Monat meldet sich zurück aus den Osterferien und hat eine frohe Botschaft für euch: Nur noch 6 Wochen bis zu den nächsten Ferien! Die Sache hat nur einen kleinen Haken: Trotz nochmals umgeworfener Unterrichtszeiten am B-Donnerstag &#8211; Kein Mensch braucht die Vollversammlung! – wird die Abreise nicht vor 15.00 Uhr stattfinden. Das traditionelle Frühjahrskonzert [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/titelbild-300x223.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-6127" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/titelbild-300x223.jpg" alt="titelbild-300x223" width="300" height="223" /></a></p>
<p>Unser Monat meldet sich zurück aus den Osterferien und hat eine frohe Botschaft für euch:</p>
<p>Nur noch 6 Wochen bis zu den nächsten Ferien!</p>
<p>Die Sache hat nur einen kleinen Haken: Trotz nochmals umgeworfener Unterrichtszeiten am B-Donnerstag &#8211; Kein Mensch braucht die Vollversammlung! – wird die Abreise nicht vor 15.00 Uhr stattfinden. Das traditionelle Frühjahrskonzert ohne den traditionellen Kompositionswettbewerb findet nämlich statt. Yay!</p>
<p><strong>Vortragsabend</strong></p>
<p>Der Vortragsabe<img class="alignleft size-full wp-image-6178" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/04/kultur.jpg" alt="kultur" width="227" height="142" />nd diesen Monat hat äußerst positiv überrascht! Herr Palm verstand es, sein Publikum zu fesseln und selbst Physikfremde Schüler in Begeisterung ausbrechen zu lassen.</p>
<p>Weiter so!</p>
<p>Schade war nur, dass ausgerechnet an diesem Vortragsabend die Zwölfer (versehentlich?) von ihrer Anwesenheitspflicht entbunden wurden.</p>
<p>Nicht, dass die Anwesenheitspflicht bislang irgendwen interessiert hätte – sie wurde als Druckfehler aufgefasst und flugs handschriftlich korrigiert.</p>
<p><strong>Abgehakt – die Kurzmeldungen des Monats: </strong><em>+++ Das Casting hat begonnen. An insgesamt vier Tagen verstopften potentielle neue Schüler die Anstellwege in der Mensa. +++ Um einen größeren Anreiz für die Teilnahme am Mathe-Känguru zu schaffen, legte man die Teilnahme auf den B-Do</em><em>nnerstag 4. Stunde. +++ </em><em>Über den Schulabend schweigen wir diesen Monat lieber nur betreten… +++ Das schriftliche Abitur wurde von den Zwölfern geschrieben. +++ Die Alumni waren da! Wir sagen Danke für die tolle Studienberatung. +++ Das LGH Running Team disqualifizierte sich beinahe für alle zukünftigen Stadtläufe. Wenigstens den 4. Platz überließen sie einem Gmünder. +++ Herr Bauer war mit sieben Schülern beim CERN und hat uns keine Antimaterie mitgebracht. +++ Das Improtheater begeisterte im Leuchtturm. +++</em></p>
<p><strong>Schülerzeitung</strong></p>
<p>Seit fast zwei Monaten veröffentlich derfarbfleck.de nur noch Artikel der Chefredaktion und Hausaufgaben aus dem Elite-<a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2013/12/the-word.jpg"><img class="alignleft  wp-image-5933" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2013/12/the-word-300x225.jpg" alt="the-word" width="219" height="164" /></a>Deutschkurs Prietz. Was ist denn da los? Hat die gesamte Redaktion die Masern bekommen und kann ihrer Schreibarbeit nicht mehr nachgehen?</p>
<p>Da ist eine neue Ausgabe der aktuellen Wahrheit längst überfällig! Zeigt dem Farbfleck, was eine Schülerzeitung ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em> </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><em>von Pascal Winterhalter</em></em></p>
<p><em>Bildnachweise: Morio (Wikimedia Commons)</em></p>
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		<title>Unser Februar</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2015 22:38:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Unser Monat]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Februar war ein herzerweichend schöner Monat, ganz im Zeichen der Liebe. &#160; 15 Tage Schule gab es, vier Sonntage, sieben Exkursionen, eine alternative Schülerzeitung, eine Schaumtaufe, einen Freitag den 13., einen Valentinstag, einen Kammermusikabend, drei Vorabiklausuren, einen Mord an Boris Nemzow, kein vollständiges A-Wochenende, keinen Klaus die Laus, keine Fäkalworte, und auch ganz bestimmt [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/titelbild-300x223.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-6127" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/titelbild-300x223.jpg" alt="titelbild-300x223" width="300" height="223" /></a>Der Februar war ein herzerweichend schöner Monat, ganz im Zeichen der Liebe.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>15 Tage Schule gab es,</p>
<p>vier Sonntage,</p>
<p>sieben Exkursionen,</p>
<p>eine alternative Schülerzeitung,</p>
<p>eine Schaumtaufe,</p>
<p>einen Freitag den 13.,</p>
<p>einen Valentinstag,</p>
<p>einen Kammermusikabend,</p>
<p>drei Vorabiklausuren,</p>
<p>einen Mord an Boris Nemzow,</p>
<p>kein vollständiges A-Wochenende,</p>
<p>keinen Klaus die Laus,</p>
<p>keine Fäkalworte,</p>
<p>und auch ganz bestimmt keine Zensur.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Von Pascal Winterhalter</em></p>
<p><em>Bildnachweise: Morio (Wikimedia Commons)</em></p>
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		<title>Unser Januar</title>
		<link>http://www.derfarbfleck.de/old/2015/02/13/unser-januar-4/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2015 21:26:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Unser Monat startet in die fünfte Staffel. Diesmal mit Neokonservativen, gleich zweimal verkürztem Unterricht, Schnee, Läusen und Ropa-Rage. Besonders hohe Einschaltquoten gab es beim letzten Vortragsabend – wann hat man schon die Möglichkeit einen echten Rechten zu treffen und das auch noch unter Androhung von Strafe? Referent war der millionenschwere Billyboy vom Hessischen Turnverein (HTV). [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/titelbild-300x223.jpg"><img class="alignleft wp-image-6127 size-full" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/titelbild-300x223.jpg" alt="titelbild-300x223" width="300" height="223" /></a>Unser Monat startet in die fünfte Staffel. Diesmal mit Neokonservativen, gleich zweimal verkürztem Unterricht, Schnee, Läusen und Ropa-Rage.</p>
<p>Besonders hohe Einschaltquoten gab es beim <a title="Hui Buh und die sozialistische Diktatur" href="http://www.derfarbfleck.de/old/2015/01/18/hui-buh-und-die-sozialistische-diktatur/" target="_blank">letzten Vortragsabend</a> – wann hat man schon die Möglichkeit einen echten Rechten zu treffen und das auch noch unter Androhung von Strafe? Referent war der millionenschwere Billyboy vom Hessischen Turnverein (HTV). Ruhestandsverweigerer Billyboy faselte wirres, zusammenhangloses Zeug auf der Bühne, erwies sich aber sonst als echter Entertainer. So gab er uns zwischen <span style="text-decoration: line-through;">beinharten</span> beinahe volksverhetzenden Aussagen <img class="alignright size-full wp-image-6178" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/04/kultur.jpg" alt="kultur" width="227" height="142" />(Deutschland sei eine sozialistische Diktatur geworden/Wir sind auf dem Weg in einen totalitären Staat) und sich stark in Grenzen haltender Ausländerfreundlichkeit (Er lässt keine Chinesen auf sein Firmengelände/Die wollen uns eh nur beklauen.) auch einen Buchtipp &#8211; Das Nulpen-Feld: Auf der Suche nach dem Böhnchen Grips in dem grauhaarigen Kopf. Wenn man das gelesen hat, kann man mit Tieren reden und auch Gedanken kontrollieren. Eigentlich wollte er uns auch noch zeigen, wie man Reis ohne Kochbeutel kocht, ohne ihn anbrennen zu lassen, aber es gab nur chinesischen.</p>
<p>Warum wir keine Muslime auf unser Schulgelände lassen sollen und dass die uns eh nur in die Luft sprengen wollen, lernen wir beim nächsten Vortragsabend mit PEGIDA als Referenten.</p>
<p><strong>Abgehakt – die Kurzmeldungen des Monats: </strong><em>+++ Die Besucherzahlen des Tag der offenen Tür werden in verkauften Essensportionen gemessen. Diese sind leicht zurückgegangen. Grund dafür ist sicher nicht die fehlende Attraktivität der Schule, sondern die des Mensaessens. +++ Elternsprechtag und Tag der offenen Tür. Verkürzter Unterricht for the win. +++ Am Tag der offenen Tür konnte man bedruckte Taschen für drei Euro kaufen, oder sie gratis im Kunstraum selbst bedrucken. +++ Wer hat Angst vorm schwarzen Mann mit Taschenlampe? +++Billyboy verhütet die Islamisierung des christlichen Abendlandes. +++ Pressesprecher der Stadt samt Tochter auf dem Campus eingezogen. +++ Pressesprecher erhält exklusives gratis Abonnement des Monats. +++ BagS ArtS Gmünd ist die einzige Firma, die abgekürzt BAG ergibt. +++ Das DSB bleibt überschwemmt. Zwar wird sich jetzt einigermaßen an die Schriftgröße gehalten, aber der Zeilenabstand bleibt recht undefiniert. +++</em></p>
<p><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2015/02/malropa.jpg"><img class="alignleft  wp-image-6642" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2015/02/malropa.jpg" alt="malropa" width="177" height="73" /></a>Zur Feier des Einzugs des Pressesprechers der Stadt schaltete Ropa das Internet der Mentoren ab – so ein Ereignis muss schließlich entsprechend gewürdigt werden. Währenddessen zeigt die Firma munter mit dem Finger auf andere – wie im Kindergarten, aber so sollen sich Bürgermeister und Ropa-Chef schließlich auch kennengelernt haben – und unterstellt uns, an der ganzen Sache Schuld zu sein. Wartet nur bis wir den Sand zurück werfen! Der kann nämlich ganz schön fies in der Unterhose kratzen.</p>
<p>Ropa hat im letzten Geschäftsjahr mehr als eine Million Euro Gewinn gemacht – aber womit? Vielleicht sollte man den Mitarbeitern dieser Firma mal den Informatikbiber ans Herz legen, da bekommt man nämlich schon eine Teilnahmeurkunde allein fürs richtige Buchstabieren seines Namens. Wenn nicht mit Dienstleistungen in der IT-Branche, dann vielleicht mit dem Handel von Sklaven, WLAN-Kabeln oder Mondgrundstücken? Es lohnt sich für das Finanzamt oder das Kartellamt sicherlich, mal einen Blick in die Geschäftsbücher zu werfen, denn IT machen die bestimmt nicht.</p>
<p><em><strong>Abgereist &#8211; die Exkursionen des Monats</strong></em><em>:</em><em>+++ Delegation des LGHs reist nach Boston, um ein von Drogenhandel geplagtes Land zu vertreten. Noch nie hat Guinea Bissau solch eine wichtige Rolle in der Weltpolitik gespielt. +++ Außerunterrichtlich engagierte Spanischschüler dürfen nach Oberstdorf und Pavillons reparieren. +++ Baguette in Berlin. Zum deutsch-französischen Kultüraustausch dürfte eine &#8216;aufen Schüler nach Berlin fa’ren. +++ Skitage: Die Siebtklässler kühlen ihre Läuse beim Skifahren auf Minusgrade und hoffen so, dem Kammerjäger zu entgehen. +++ Nach Rom fuhren Italienischlernende jeden Grades. +++ Beim Tag der Kombinatorik wurde wieder eifrig Mathe gemacht. +++ Nachdem die Stufe 11 mit Unterstützung durch die Stufe 12 die Bundeswehr bei POL&amp;IS wahnsinnig gemacht hat, existierten die Philippinen nicht mehr und China ist endgültig pleitegegangen. Sehr zu Billyboys Freude.+++</em></p>
<p>Mit nur ganz knappem Vorsprung hat es <em>lausig</em> gegenüber <em>crealitiv®</em>, ein Wort das sich Billyboy morgens unter der &#8211; natürlich &#8211; warmen Dusche erdacht hat <a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2012/11/the-word.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-4617" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2012/11/the-word-300x225.jpg" alt="the-word" width="300" height="225" /></a>und dementsprechend stolz darauf ist, zum Wort des Monats geschafft. Den Schülern, die es trotz wiederholter Aufforderung nicht schaffen, sich gründlich den Kopf waschen zu lassen, sollte man den Schädel kahl rasieren, sie mit Weihwasser besprenkeln und im Biotop versenken, oder besser doch so konsequent sein und ihnen die Anreise verweigern. Stattdessen musste Frau Peters frühmorgens die verfetteten Haare einiger Unterstüfler durchsuchen, alle Mädchen ihre Haare in der Mensa zusammenbinden und der Rest den Wortwitz im Elternbrief ertragen.</p>
<p>Den Frühbucherrabatt für das <a href="http://www.derfarbfleck.de/unserinternatisteinverdammteshotel/" target="_blank">Komfort-Hotel</a> an der Rems haben sich 25 <a href="http://www.derfarbfleck.de/unserinternatisteinverdammteshotel/"><img class="alignleft wp-image-6331 size-medium" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/07/monat_hotel-300x187.png" alt="monat_hotel" width="300" height="187" /></a>Schüler und Schülerinnen aus Hangzhou gesichert. Im Mai werden sie auf wärmste Empfehlung der Ungarn hin unseren idyllischen Campus besuchen. Stolz wurden die aktuellen Zahlen und Fakten des Hotels im Elternbrief veröffentlicht: Wir sind ausgebucht bis zur letzten Reisstrohmatte. Ob dann aber auch eine Schülergruppe von uns nach China reist, hängt <em>von unserem Interesse</em> ab.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sollte sich jemand an dieser Stelle angegriffen oder verletzt fühlen, möchte ich ihm eine Weisheit aus einer der letzten Vollversammlungen mit auf den Weg geben: Solange man nur provoziert, sei alles erlaubt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>von Pascal Winterhalter</em></p>
<p><em>Bildnachweise: Morio (Wikimedia Commons)</em></p>
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		<title>Unser Dezember</title>
		<link>http://www.derfarbfleck.de/old/2015/01/15/unser-dezember-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2015 09:45:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Unser Monat]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wir hier drinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Lehrerpreis]]></category>
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		<description><![CDATA[Ist schon jemandem die unheimliche Population an Enten auf dem Campus aufgefallen? Es scheint fast, als würde mit jedem abfallenden Grad sich deren Anzahl verdoppeln. Ist unser Biotop der Grund dafür? Allem Anschein nach verleihen die ganzen Brotlaibe, die täglich von einem tattrigen alten Mann hineingeworfen werden, dem Wasser Superkräfte. Wahlmanipulation bei der Schülersprecherwahl? In [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/titelbild-300x223.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6127" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/titelbild-300x223.jpg" alt="titelbild-300x223" width="300" height="223" /></a>Ist schon jemandem die unheimliche Population an Enten auf dem Campus aufgefallen? Es scheint fast, als würde mit jedem abfallenden Grad sich deren Anzahl verdoppeln. Ist unser Biotop der Grund dafür? Allem Anschein nach verleihen die ganzen Brotlaibe, die täglich von einem tattrigen alten Mann hineingeworfen werden, dem Wasser Superkräfte.</p>
<p>Wahlmanipulation bei der Schülersprecherwahl? In einem anonymen Brief wurde die Parteilichkeit des Wahlleiters angezweifelt und ihm unterstellt das Wahlergebnis maßgeblich beeinflusst zu haben. Im Schülerrat diskutierte man diese Anschuldigung ausgiebig und entschied– nicht bevor man feststellte, dass die Stimmzettel bereits von der Schulleitung entsorgt worden waren – keine weitere Energie darauf zu verschwenden. Die gewählten Schülersprecher sehen von einer Neuwahl ab.</p>
<p>Die Vortragsabende werden immer seltener und immer spärlicher besucht. Viele haben es versäumt sich atemberaubende <a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/04/kultur.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-6178" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/04/kultur.jpg" alt="kultur" width="227" height="142" /></a>dreidimensionale Funktionen von einem der größten Mathematiker unserer Zeit zeigen zu lassen. Den Oberstüflern, die nicht so schlau waren dem Weihnachtsmarkt einen Besuch abzustatten, wird nun in zwei Campusstunden ein Crashkurs zum Thema „Der Vortragsabend – wie meide und vermeide ich ihn?“ geboten.</p>
<p>Die Kaffeemaschinenfrage jährt sich. Als erste Maßnahme wurden Kaffeemaschinen auf den Zimmern verboten. Lediglich im Schrank oder im Bettkasten besitzen sie den Status „eingelagert“ – gut dass sich keinerlei Steckdosen in der Nähe befinden, man könnte ja sonst auf dumme Gedanken kommen…</p>
<p><strong>Abgehakt – die Kurzmeldungen des Monats: </strong><em>+++ Herr Häcker hält den Rekord für den bestbesuchten Vortragsabend. +++ Projektfahrt nach Mirande. +++ Fabian K. <span style="text-decoration: line-through;">gibt Kalender heraus. </span>gewinnt Schachners Next Topmodel. +++ Im Additum politisches Tagesgespräch wird Risiko gespielt – natürlich nur um die Verteilung der Kräfte zu simulieren. +++ Herr Papa ist über unerlaubtes Rauchen auf den Balkonen erbost. +++ Der Seminarkurs Archäologie bekam einen echten Restaurator zu Gesicht. +++ Der Nikolaus kam und brachte den privilegierten Oberstüflern Kaffeemaschinen – jetzt werden auf den Zimmern keine mehr benötigt. +++ </em></p>
<p><strong>Deutscher Lehrerpreis</strong></p>
<p><img class="alignleft" src="http://lgh-gmuend.de/images/upload/8720410Textweb_Kopie%20von%20DSCN0102.jpg" alt="" width="341" height="256" />Am 1. Dezember wurde einem Lehrertrio von unserer Schule der Sonderpreis des Deutschen Lehrerpreises in der Kategorie „Lehrer: Unterricht innovativ“ verliehen. Seither ist unsere schuleigene Homepage überschwemmt mit Artikeln und berichtet über die großartige Innovation in unserem Unterricht und die zentrale Rolle, die Wirtschaft an unserer Schule nun mal einnimmt. 20% unserer Schüler seien Mitglied im Unternehmerclub. Mag das stimmen? Kurz nachgerechnet würden das 47 Mitglieder sein, eine bemerkenswert hohe Zahl. Die Mitglieder betreiben einen Shop, in dem ihre erlernten Fähigkeiten Anwendung finden. <em>Dieser entwirft eigene Designs mit einer produktorientierten Perspektive und vertreibt Merchandisingartikel für das Landesgymnasium und lokale Kunden.</em></p>
<p>Nach Überarbeitung der <a href="http://lgh-shop.de/" target="_blank">Webseite</a>, kann sich der Unternehmerclub <em>vom Landeshochbegabten-Gymnasium*</em> im nächsten Jahr nicht nur für das bestbesuchte Additum sondern auch für die innovativste Homepage bewerben.</p>
<p>Warum bewerben sich nicht mehr solch engagierte Lehrer und Lehrerinnen des LGHs? Warum wird der Mali-Gemeinschaftsschule in Biberach ein Preis für ihr Stockwerksmodell (Genau gleich wie unsere Sprach- und Matheschienen) verliehen und uns bloß ein Preis für Wirtschaft? Warum wird unsere ganze Schule nicht preisgekrönt?! Irgendwas ist da schiefgelaufen.</p>
<p><em>von Pascal Winterhalter</em></p>
<p><em>Bildnachweise: Morio (Wikimedia Commons)</em></p>
<p>* Remszeitung vom 2.12.2014, Seite 10; <a href="http://lgh-gmuend.de/download/461DGT%202.12.14.pdf" target="_blank">http://lgh-gmuend.de/download/461DGT%202.12.14.pdf</a></p>
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		<title>Frohe Weihnachten!</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Dec 2014 12:50:50 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe LGHler und Leser des Farbflecks! Was am LGH schon mit Nikoläusen, einer Menge Keksen und Kinderpunsch (manchmal sogar Glühwein…) eingeläutet wurde, steht heute vor der Tür: der Heilige Abend und Weihnachten. Gerade sind die Ballschuhe wieder in den Schränken verschwunden und die Noten des Weihnachtskonzertes in den Instrumentenkoffern verstaut, da fängt das Fest zu [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe LGHler und Leser des Farbflecks!<a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/12/Weihnachtsmann.jpg"><img class="alignright wp-image-6601 " src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/12/Weihnachtsmann-200x300.jpg" alt="Weihnachtsmann" width="216" height="324" /></a></p>
<p>Was am LGH schon mit Nikoläusen, einer Menge Keksen und Kinderpunsch (manchmal sogar Glühwein…) eingeläutet wurde, steht heute vor der Tür: der Heilige Abend und Weihnachten. Gerade sind die Ballschuhe wieder in den Schränken verschwunden und die Noten des Weihnachtskonzertes in den Instrumentenkoffern verstaut, da fängt das Fest zu Hause an, zusammen mit der „biologischen“ Familie, die man schon länger kennt als die am LGH.</p>
<p>Oft wurde in den letzten Jahren der Wandel von dem christlichen Fest der Liebe zu einer lieblosen, schlicht monetären Konsumschlacht beklagt und viele von euch sind in den letzten Tagen bestimmt in den Genuss überfüllter Kaufhäuser und langen Schlangen an den Kassen gekommen – nächstes Jahr bin ich früher dran, nehmen wir uns dann vor.</p>
<p>Doch jetzt ist dies alles vorbei. Die Karstadt und Galeria Kaufhof schließen ihre Pforten, die verkleideten Weihnachtsmänner verschwinden aus den Fußgängerzonen und man findet tatsächlich die schon 1837 von Eichendorff beschriebene Stadt, in der „Markt und Straßen verlassen [stehn], Still erleuchtet jedes Haus, Sinnend geh’ ich durch die Gassen, Alles sieht so festlich aus“ („Weihnachten“).</p>
<p>Und auch wenn laut Tucholsky alles nur gespielt ist, so kann man ihn doch finden, den Weihnachtsfrieden mit entspannten Verwandten, feinen Leckereien und dichten Fichten. Versucht es, schaut euch um, vielleicht findet ihr ja „ein[en] freundliche[n] Strahl des Wundersternes von dazumal“ („Der Stern“ von Wilhelm Busch)! Möglicherweise versteckt es sich ja unter dem geschmückten Baum…</p>
<p>Auch der Farbfleck wird sich auf die Suche machen und während der Ferien nichts mehr posten.</p>
<p>Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr!</p>
<p>Wünscht euch</p>
<p>Eure Farbfleck-Chefredaktion</p>
<p><em>Bildquelle: Felix Reichert</em></p>
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		<title>Was uns prägt – 10 Jahre LGH</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Dec 2014 09:09:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[von Lea Frauenknecht 10 Jahre Landesgymnasium – das sind vier Jahre länger als die Zeitspanne, die man von der siebten Klasse bis zum Abitur an dieser Schule verbringt. Doch schon sechs Jahre sind eine nicht zu verachtende Zeit in einer Gemeinschaft, in der man seine Jugend verbringt. Der Abschnitt im Leben also, der einen Menschen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Lea Frauenknecht <a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/07/LGH-blau.jpg"><img class="alignright wp-image-6595 " src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/07/LGH-blau.jpg" alt="Lowresdatei. Nutzungsvereinbarung. Nur zur privaten Nutzung bestimmt. Bitte vor Veroeffentlichung Nutzungsrechte bei dem Fotografen Andreas Reeg einholen. Landesgymnasium Baden-Wuerttemberg . Foto und Copyright: Andreas Reeg, Tel: +49-171-5449247, andreas.reeg@t-online.de, www.andreasreeg.de" width="407" height="271" /></a></em></p>
<p>10 Jahre Landesgymnasium – das sind vier Jahre länger als die Zeitspanne, die man von der siebten Klasse bis zum Abitur an dieser Schule verbringt. Doch schon sechs Jahre sind eine nicht zu verachtende Zeit in einer Gemeinschaft, in der man seine Jugend verbringt. Der Abschnitt im Leben also, der einen Menschen prägt und zu dem Individuum formt, als das er die Schule am Ende verlässt. Ausschlaggebend für diese Individualität ist dabei nicht unbedingt nur die Schule an sich: Sie hilft zwar dabei, Stärken zu finden, Interessen zu vertiefen und mit Addita ein möglichst interessensorientiertes Programm zu ermöglichen und gibt hiermit durch den Aspekt der Bildung eine Möglichkeit zur „Selbstfindung“. Viel wichtiger erscheint jedoch die Aufgabe der Gemeinschaft: Die Erziehung zu Selbständigkeit und Eigenverantwortung, die das Internat erfordert, das soziale Verhalten und die Sozialisation in einer Wohngemeinschaft. Aber auch die Entwicklung eines eigenen sozialen Umfelds in Form von Freundschaften, die auf gemeinsamen Erlebnissen innerhalb und außerhalb dieser Gemeinschaft beruhen. Nicht umsonst erscheint es so schwierig, den gemeinsamen Nenner mit Nicht-LGHlern zu finden – die Internatsgemeinschaft ist und bleibt ein Phänomen, das Außenstehenden nur in Einzelfällen zugänglich wird.</p>
<p>So blicken die meisten von uns mit einem lachenden und einem weinenden Auge ihrem Abitur und damit dem Ende ihrer Zeit am LGH entgegen. Das lachende Auge erblickt hierbei die Freiheit von kleinlichen erscheinenden -wenn auch notwendigen- Regelwerken sowie dreckigen Geschirrstapeln in der WG-Küche und auch auf eine Art normaler Privatsphäre, die im Internat nicht unbedingt gewährleistet werden kann. Das lachende Auge vermittelt einen Anschein von Macht, ein neues Kapitel zu beginnen, das sich abseits von schimmelnden Lebensmitteln, WG-Zeiten und Nachmittagsunterricht zuträgt. Der Anfang eines neuen Kapitels bedeutet in diesem Fall aber auch, wie das weinende Auge feststellt, gewachsene Freundschaften zwar nicht aufzugeben, aber zu dezentralisieren, nicht mehr nur eine Zimmertür weitergehen zu müssen, um jemanden zum Quatschen zu haben und auch nicht mehr zu einer so behütenden Gemeinschaft wie der des LGH zu gehören.</p>
<p>Aber auch diese Gemeinschaft hat sich über die Jahre hinweg verändert. Während ich in der siebten Klasse noch jeden LGHler mit Namen kannte und doch über jeden eine Kleinigkeit hätte sagen können – und dies galt damals noch für eine große Mehrheit der Schule -, weiß ich heute bei vielen Mitschülerinnen und Mitschülern nicht einmal mehr, welcher Klassenstufe ich sie zuordnen soll. Denn nicht nur wuchsen wir selbst über die Jahre, auch die Schulgemeinschaft durchlief in den letzten Jahren pubertär anmutende Wachstumsschübe. Diesem alljährlichen Wuchs folgte eine immer größer werdende Anonymität innerhalb der Schülerschaft und man kann es darum nur begrüßen, dass das LGH mit seiner jetzigen Schülerzahl (vorerst (?)) sein Maximum erreicht hat.</p>
<p>Ein wichtiges Thema ist nicht nur das Wachstum der Schule, sondern auch die steigende Fluktuation auch in der Schülerschaft, aber vor allem innerhalb des Lehrkörpers. Eine ehemalige Schülerin soll das LGH einmal mit einem Wackelpudding verglichen haben – wer sich in dessen Innern befinde, sei sofort ein fester Teil der Gemeinschaft und sei ihr zugehörig, doch wer den Wackelpudding verlasse, sei schnell vergessen. Dies scheint heute mehr denn je auf die Schulgemeinschaft zu zu treffen. An einer hohen Fluktuation ist ja per se nicht auszusetzen, denn es scheint durchaus verständlich, dass man nicht seine gesamte Schulzeit oder sein gesamtes Berufsleben unter Hochbegabten und in der Ostalb-Metropole Schwäbisch Gmünd verbringen möchte. Dennoch wird durch dieses ständige Kommen und Gehen die Gemeinschaft lockerer, die Unsicherheiten damit größer, wichtige Säulen im Schulbetrieb brechen weg und lassen eine gewisse Leere zurück. Von diesen Brüchen in der Gemeinschaft her mag auch rühren, dass sich viele Lehrerinnen und Lehrer seit Beginn des Schuljahres mehr denn je über das Arbeitsverhalten und die Kompetenzen der Schülerschaft echauffieren, was wiederum mit dem Versuch der größtmöglichen Distanz, vor allem im Internatsbereich, erwidert wird.</p>
<p>Diese Entwicklung erscheint fast dramatisch, denkt man an die Zeiten zurück, in denen WG-Abende in der Wohnung des Mentors, gemeinsame Ausflüge und sogar Freundschaften zwischen Schülern und Lehrern zum Internatsleben dazugehörten. Es bleibt also der Appell an die Schüler, das Vertrauensverhältnis, das das Internat zwischen Schülerschaft und Lehrern ermöglicht, nicht durch zu viel Distanz aus der Mode kommen zu lassen und die Bitte an die Lehrerschaft, so faul wir auch manchmal sein mögen, über eine gewisse Betriebsblindheit hinwegzusehen und zu überlegen, ob die Schülerinnen und Schüler an normalen Gymnasien wirklich so viel strebsamer, fleißiger und besser sind als wir. Auch die Förderung und Forderung von Individualität sollte im selben Atemzug genannt werden wie eine gewisse pädagogische Milde und vor allem nicht in Vergessenheit geraten – denn immerhin ist sie Teil des schulischen Leitkonzepts. Immer häufiger könnte einen der Verdacht beschleichen, angepasste und brave Mitschülerinnen und Mitschüler wären in der Lehrerschaft besser angesehen als solche, die sich noch die in der Leitlinie geforderten Ecken und Kanten bewahrt haben.</p>
<p>Zum zehnjährigen Jubiläum des Landesgymnasiums bleibt also ein Loblied auf die Gemeinschaft, die uns als prägendes Element in unserer Jugend begleitet, uns zum Unikat macht und der Grund ist, warum wir die Schule nur mit gemischten Gefühlen verlassen. Eine klare Absage an noch mehr Anonymität innerhalb besagter Gemeinschaft und eine deutliche Abfuhr an eine Bevorzugung der Angepasstheit soll aber dennoch erwähnt sein. Was das LGH seit jeher auszeichnet, ist schließlich die Gemeinschaft individueller Charakterköpfe und nicht die graue Masse angepasster 08/15-Schüler.</p>
<p><em>Bildquelle: Schulhomepage</em></p>
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		<title>Das Fast-Food von damals</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2014 22:00:11 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[DDR]]></category>
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		<description><![CDATA[Über das Essen in der DDR von Michelle Braun Ganz egal ob Döner, Currywurst, Pizza oder McDonalds, keiner kennt sich besser damit aus als die Jugend von heute. National als auch international sind wir vor allem im Bereich Fast-Food bestens informiert. &#8220;Gibt&#8217;s nicht&#8221; &#8211; gibt&#8217;s nicht! Nicht nur was Fertiggerichte und Schnellimbisse angeht, mangelt es [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Über das Essen in der DDR<a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/12/Strammer-Max.jpg"><img class="alignright wp-image-6577 size-medium" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/12/Strammer-Max-300x285.jpg" alt="Strammer-Max" width="300" height="285" /></a></strong></p>
<p><em>von Michelle Braun</em></p>
<p>Ganz egal ob Döner, Currywurst, Pizza oder McDonalds, keiner kennt sich besser damit aus als die Jugend von heute. National als auch international sind wir vor allem im Bereich Fast-Food bestens informiert. &#8220;Gibt&#8217;s nicht&#8221; &#8211; gibt&#8217;s nicht! Nicht nur was Fertiggerichte und Schnellimbisse angeht, mangelt es uns an nichts. Unterschiedlichste Produkte aus aller Welt sind mittlerweile in diversen Feinkost- und Spezialitätengeschäften zu erwerben. Da ist es schwer vorstellbar, dass Jugendliche aus dem Osten vor gut 25 Jahren nicht einmal wussten, was Nutella ist. In der damaligen DDR herrschten andere Umstände, was die Lebensmittelvielfalt und Erwerbbarkeit dieser anging. Statt Nutella gab es im besten Fall Nudossi. Schokolade war ein absoluter Luxus, vor allem mit steigendem Kakaoanteil. Zu Weihnachten gab es keine schwäbischen Gutzle oder Lebkuchen, sondern lediglich Dresdner Christstollen. Südfrüchte, insbesondere Bananen, waren für Menschen aus dem Osten mehr oder weniger ein Fremdwort und frisches Obst und Gemüse grundsätzlich Mangelware. Viele Lebensmittel, die uns heute ganz alltäglich erscheinen, gab es nur eingelegt in Dosen und Gläsern zu kaufen.</p>
<p>Das und vieles mehr mag für unsere Verhältnisse absurd klingen, war für junge Leute in unserem Alter damals jedoch Alltag. Daher möchte ich euch ein typisches DDR Gericht vorstellen, was schnell und einfach (und damit auch gerne in den WG-Küchen) zubereitbar ist.</p>
<p><strong>„Strammer Max“</strong></p>
<p>Zutaten für 4 Portionen:</p>
<ul>
<li>6 TL Butter</li>
<li>8 Eier</li>
<li>Salz</li>
<li>Pfeffer</li>
<li>4 Scheiben Graubrot</li>
<li>4 Scheiben roher geräucherter Schinken oder Kochschinken</li>
<li>2 Gewürzgurken</li>
<li>Petersilie zum Dekorieren</li>
</ul>
<p>Zuerst wird in zwei Pfannen etwas Butter erhitzt, anschließend vier Eier aufgeschlagen und je zwei Spiegeleier pro Pfanne gebraten. Vorsicht, das Würzen mit Salz und Pfeffer nicht vergessen.</p>
<p>Danach werden die Brotscheiben mit Butter eingestrichen und mit Schinken belegt. Die Gurke wird erst der Länge nach und dann fächerartig aufgeschnitten.</p>
<p>Zuletzt werden die Brote noch mit je einem Spiegelei belegt und mit den Gurken und/oder Petersilie dekoriert.</p>
<p>Schon Fertig!!</p>
<p>Zubereitungszeit etwa 15 Minuten</p>
<p><em> Bildquelle: Kobako über Wikimedia Commons</em></p>
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		<title>Auf einem Laufsteg aus Mensatischen</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2014 14:19:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Castingshow]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Schulabend]]></category>
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		<description><![CDATA[Interview mit Fabian Kahlich Am Donnerstag, den 20.11.2014, fand ein Schulabend statt, der unter dem Motto  eines bunten Fernsehabends stand. Veranstaltet von den WGs Schachner und Schönfelder wurden im Laufe des Abends verschiedene Fernsehsendungen parodiert, darunter auch &#8220;Germany&#8217;s next Topmodel&#8221;. Dieses wurde in &#8220;Schachner&#8217;s next Topmodel&#8221; umgewandelt, und die Kandidaten waren vier freiwillige Jungs aus [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/11/topmodelrot.jpg"><img class="alignright wp-image-6557 " src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/11/topmodelrot-300x199.jpg" alt="topmodelrot" width="326" height="216" /></a>Interview mit Fabian Kahlich<br />
</strong></p>
<p>Am Donnerstag, den 20.11.2014, fand ein Schulabend statt, der unter dem Motto  eines bunten Fernsehabends stand. Veranstaltet von den WGs Schachner und Schönfelder wurden im Laufe des Abends verschiedene Fernsehsendungen parodiert, darunter auch &#8220;Germany&#8217;s next Topmodel&#8221;. Dieses wurde in &#8220;Schachner&#8217;s next Topmodel&#8221; umgewandelt, und die Kandidaten waren vier freiwillige Jungs aus dieser WG. Der Sieger Fabian Kahlich, der sich in Laufsteg sowie Fotoshooting gegen seinen Konkurrenten Bruno Kosche durchsetzte, wurde am Ende schließlich als Ballpartner versteigert. Wir haben ihn exklusiv interviewt und ihn zum einen gefragt, wie er mit seinem fiktiven &#8220;Gewinn&#8221; umgeht, aber auch nach seiner Meinung über Castingshows im deutschen Fernsehen.</p>
<p><em>der Farbfleck: Hättest du jemals damit gerechnet, Schachner&#8217;s next Topmodel zu werden?</em></p>
<p>Fabian: Ich muss schon sagen, dass es ein hartes Duell zwischen Bruno und mir war, aber ich dachte eigentlich, dass Bruno gewinnt. Ich habe dann gemerkt, dass ich die Fans auf meiner Seite habe, allerdings hätte ich doch mehr Applaus bei Bruno erwartet.</p>
<p><em>Wie fühlst du dich nach deinem Sieg?</em></p>
<p>Geil.</p>
<p><em><img class="alignleft wp-image-6556 " src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/11/cosmofabian-211x300.jpg" alt="cosmofabian" width="225" height="320" />Was ist dein größtes Beauty-Geheimnis?</em></p>
<p>Morgens lange duschen, Haare trocknen lassen, nicht föhnen und den Rest des Aussehens Aussehen sein lassen.</p>
<p><em>Hättest du noch einmal die Möglichkeit teilzunehmen, würdest du etwas anders machen?</em></p>
<p>Ich würde das Kostüm der ersten Runde ändern.</p>
<p><em>Wie stehst du zu Castingshows?</em></p>
<p>Ich bin generell gegen die Objektivierung von Menschen, egal ob Männer oder Frauen. Wir wollten mit dem Schulabend  ja auch ein wenig auf eben diese Vergegenständlichung aufmerksam machen.  Deswegen wurde ich am Ende auch versteigert.</p>
<p><em>Würdest du jemals an so einer Castingshow teilnehmen?</em></p>
<p>Nein, weil ich sowieso keine Chance hätte. Außerdem ist das Modelbusiness extrem hart.</p>
<p><em>Denkst du, dass Castingshows allgemein der beruflichen Karriere förderlich sein können?</em></p>
<p>Castingshows wie &#8220;The Voice of Germany&#8221; oder &#8220;X Factor&#8221;, also die seriöseren Shows, bei denen es wirklich ums Singen geht, können durchaus einen Sprung für die Karriere mitliefern, beim &#8220;Supertalent&#8221; hingegen bin ich eher kritisch. &#8220;Germany&#8217;s next Topmodel&#8221; ist, denke ich, ein gutes Sprungbrett für die Modellkarriere, da man damit auf internationale Bühnen kommt und auf sich aufmerksam machen kann.</p>
<p><em>Eine letzte Frage zum Abschluss: Gürtel oder Hosenträger?</em></p>
<p>Gürtel. Obwohl, bei Nicola sah das schon ganz gut aus.</p>
<p><em>das Interview führte Cosima Friedle</em></p>
<p><em>Bildbearbeitung: Lea Müller</em></p>
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		<item>
		<title>Unser Oktober</title>
		<link>http://www.derfarbfleck.de/old/2014/11/06/unser-oktober-3/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Nov 2014 15:55:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Unser Monat]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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		<category><![CDATA[unser oktober]]></category>

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		<description><![CDATA[Kürbisse, Wandertag, Superwahltag, mieses Wetter, gruseliges Mensaessen. Eigentlich hat nicht viel für einen typischen LGH-Oktober gefehlt. &#160; Ist es nicht unglaublich unfair, dass die Oberstufe so viele Rechte hat? Sie maßen sich an gesiezt werden zu wollen, längere Schlafenszeiten als alle anderen zu haben, keine Partnerpflicht am Ball zu besitzen, nicht zu den Mahlzeiten zu [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/titelbild-300x223.jpg"><img class="alignleft wp-image-6127 size-full" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/titelbild-300x223.jpg" alt="titelbild-300x223" width="300" height="223" /></a></em>Kürbisse, <del>Wandertag</del>, Superwahltag, mieses Wetter, gruseliges Mensaessen. Eigentlich hat nicht viel für einen typischen LGH-Oktober gefehlt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ist es nicht unglaublich unfair, dass die Oberstufe so viele Rechte hat? Sie maßen sich an <a title="Du darfst auch Sie zu mir sagen" href="http://www.derfarbfleck.de/old/2014/10/12/du-darfst-auch-sie-zu-mir-sagen/">gesiezt</a> werden zu wollen, längere Schlafenszeiten als alle anderen zu haben, keine Partnerpflicht am Ball zu besitzen, nicht zu den Mahlzeiten zu erscheinen und jetzt wollen sie auch noch Verantwortung für sich selbst übernehmen. Zusammen mit dem Ballkommitee schreitet <b>L</b>udwig <b>A</b>lfred <b>S</b>chnaitmann* ein. Wurde das Ballkommitee im Schülerrat überrannt und die Partnerpflicht kurzerhand wieder abgesetzt, gibt es nun keine Diskussionen mehr. Schnaitmann kämpft mit allen Mitteln, Rundmails, Aushängen und Visiten. Regeln sind Regeln. Oberstufe putzt eigenverantwortlich, gibt es nicht mehr. Unter 16 und Oberstufe? Ab 22.15 Uhr ist Nachtruhe! Kaffeemaschinen auf dem Zimmer… Eine unsinnige Restriktion über die selbst die Internatsleitung den Kopf schüttelt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Gestorben</b></p>
<p>Schule als Staat ist tot. Endlich.<img class="alignright" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/42/Lamstedt_Kirche_11_%28RaBoe%29.jpg/640px-Lamstedt_Kirche_11_%28RaBoe%29.jpg" alt="" width="" height="200" /></p>
<p>Dem Geruch nach zu urteilen, ist auch unser Jahrbuch schon seit einiger Zeit tot. Wer will denn eigentlich überhaupt noch ein Jahrbuch? Irgendjemand? Keiner? Schade eigentlich.</p>
<p><b>Abgehakt – die Kurzmeldungen des Monats: </b><i>+++ Wirtschaft für Hipster. Bedruckte Jutebeutel </i><del><i>und </i><i>anklebbare </i><i>Moustaches</i></del><i> sind der Hit des Jahres. +++ </i><i>Studienfahrten nach </i><i>Krk</i><i> und Barcelona für die 11er. +++ </i><i>Superdubawahltag</i><i>. Neue Sprecher der </i><del><i>Schüler, mit Verantwortung</i></del><i> </i><del><i>Schüler, mit Verwaltung</i></del><i> </i><del><i>Schülermitverantwortung</i></del><i> </i><del>Schülermitverwaltung</del><i> SMV – peinlich</i><i>,</i><i> das nach einem Jahr Vorsitz immer noch nicht zu wissen.</i><i> +++</i><i> Turnusschau platzierte Ente in letzter Ausgabe. Es kommen keine Ungarn zum Besuch. +++ Neues Moderatorenteam der Turnusschau. Details nächste Vollversammlung. +++ </i><i>Vom Winde verweht. Frau Wagner sucht </i><del><i>Freiwillige</i></del><i> Spanisch-Schüler</i><i>,</i><i> die ihre Pavillons wieder aufbauen. +++ Anonym in der LGH-Gmeinschaft auftreten &#8211; das ist doch Quatsch. +++</i><i> der </i><i>farbfleck</i><i> gibt ein neues Best-</i><i>Of</i><i> heraus. +++ </i><i>Alkoholregelung durch GLK? +++</i><i> Herr Bauer ist laut Homepage kein Mitglied des Kollegiums mehr</i><i>.+</i><i>++</i></p>
<p><b>Unsere Mensa</b></p>
<p><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2012/05/unsere-mensa.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-4041" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2012/05/unsere-mensa-300x211.png" alt="unsere mensa" width="300" height="211" /></a>Eine verschnörkelte Schrift mit Herzsymbolen über dem kleinen i ziert die Glasplatte über der Durchreiche zur Küche, Späße wie LKW mit ABS (Leberkäswecken mit a bisschen Senf) stehen auf dem Speiseplan, der Minderheit werden Ricotta-Ravioli als vegan verkauft und abends gibt es vermehrt warme Baguettebrötchen. Man darf nicht meckern, sie bemühen sich wenigstens.</p>
<p>Es stehen aber immer noch lange Tafeln in der Mitte der Mensa, da wo sie nicht hingehören. Schon König Artus und seine Ritter saßen an einer Tafelrunde und störten sich nicht an 16 Plätzen mehr oder weniger. Dabei sind es gar keine 16 Plätze mehr. Nachdem die groben Tische mit der rauen Tischplatte verschwunden sind, sind es gerade noch vier. Die Mensa würde alle Schüler aufnehmen. &#8211; Von wegen Banane. Die runden Tische wieder her! Mag sich bitte wer drum kümmern?</p>
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<p><b>LGH-Kultur?!</b></p>
<p>Gibt es zum Frühstück seit längerem nicht mehr die Bazillen verseuchten Nutella-Gläser, in die ein jeder mit seinem fein <a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/04/kultur.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-6178" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/04/kultur.jpg" alt="kultur" width="227" height="142" /></a>säuberlich abgeschlecktem Messer eintauchte, so beginnt nun der Start in den Tag mit einer ebenso akribischen Beschreibung und Ausgestaltung einer Krankheit, eines Viruses oder eines Bakteriums. Aber doch nicht beim Essen!</p>
<p>Stimmen meinen mit dem letzten Schulabend hätte man das Recht verloren sich über schlechte Schulabende zu mokieren. Aber Beschweren kann man sich doch immer. Kam einem der letzte Schulabend chaotisch, unorganisiert und zusammengestückelt vor, hat man die Lage recht gut erfasst. Es ist Wahnsinn, mit einem Vorlauf von drei Wochen und drei Klausuren pro Woche einen Schulabend zu erwarten.</p>
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<p><b>Ropa</b><b>-Rage</b></p>
<p><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/05/proxy.jpg"><img class="alignleft wp-image-6227 size-medium" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/05/proxy-300x135.jpg" alt="proxy" width="300" height="135" /></a>Ich solle nicht über ropa berichten, vielleicht lese ein Mitarbeiter zufällig meine Artikel und würde Konsequenzen einleiten. Weil ropa hier in einem schlechten Licht erscheint?! Allein deren Verdienst.</p>
<p>Wie schafft es eigentlich eine Firma, die wochenlang nicht auf Mails antwortet, ihre Software allem Anschein nach nicht richtig konfiguriert bekommt und für Passwortänderungen einen ganzen Arbeitstag berechnet, sich über Wasser zu halten? Es lief doch mal alles, wo ist auf einmal das Problem? Hat der neue Proxy irgendeine Verbesserung gebracht? Aber ja doch, ropas Angaben zufolge ist der Proxy sicherer geworden. Sicher doch, klar, wenn Sie das sagen. Passwörter lassen sich schließlich auch wie versprochen ändern.</p>
<p>*Name von der Redaktion geändert</p>
<p><em>von Pascal Winterhalter</em></p>
<p><em>Bildnachweise: Morio (Wikimedia Commons) RaBoe/Wikipedia <b>&#8220;<a class="external text" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en" rel="nofollow">CC-BY-SA-3.0</a>&#8220;</b></em></p>
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