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	<title>derfarbfleck &#187; Zukunft</title>
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	<description>mehr als nur schwarz auf weiß</description>
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		<title>Die Vorhersagen von “Hui Buh”</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jan 2015 19:59:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Plädoyer für mehr wirtschaftliche Zuversicht von Lukas Hornung  Vor wenigen Tagen erregte ein Beitrag des Vortragsabends am LGH Aufsehen, der nicht nur von rassistischen und verschwörungstheoretischen Aussagen geprägt war, wie Lea es treffend in ihrem Artikel beschreibt, sondern der auch Deutschlands wirtschaftliche Zukunft in einem düsteren Bild malte. Die Rede war dabei, von “großen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Ein Plädoyer für mehr wirtschaftliche Zuversicht<a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2015/01/money-money-money.jpg"><img class="alignright wp-image-6626 " src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2015/01/money-money-money-300x225.jpg" alt="money money money" width="311" height="233" /></a></em></strong></p>
<p><em>von Lukas Hornung </em></p>
<p>Vor wenigen Tagen erregte ein Beitrag des Vortragsabends am LGH Aufsehen, der nicht nur von rassistischen und verschwörungstheoretischen Aussagen geprägt war, wie Lea es treffend in ihrem <a href="http://www.derfarbfleck.de/old/2015/01/18/hui-buh-und-die-sozialistische-diktatur/">Artikel beschreibt</a>, sondern der auch Deutschlands wirtschaftliche Zukunft in einem düsteren Bild malte.</p>
<p>Die Rede war dabei, von “großen Aufständen” die wir bei uns erleben würden, sowie von einem drastischen Rückgang der wirtschaftlichen Entwicklung. Untermauern konnte der Vortragende, a.k.a. “Hui-Buh”, seine steilen Thesen dabei nicht. Eine solche Sicht auf die Zukunft ist dabei meiner Meinung nach nicht nur unbegründet, nein, sie ist reine Schwarzmalerei.</p>
<p>Denn Deutschland befindet sich, wie kaum ein anderes Land, in einer momentan sehr guten wirtschaftlichen Lage, die auch für die Zukunft hoffen lässt. So lassen etwa die bei uns sehr starken Unternehmen der Chemie-, Pharma-  und Stahlindustrie gerade die Korken knallen &#8211; durch den gesunkenen Ölpreis profitieren sie nämlich direkt. Doch ebenfalls in den anderen auf Export fokussierten Wirtschaftszweigen ist die Stimmung wieder sehr gut &#8211; die massive Abwertung des Euros stärkt sie ungemein.</p>
<p>In gleicher Weise unterstützt die Politik der Europäischen Zentralbank das aufkeimende Wachstum. Mario Draghi verkündete, wie von vielen erwartet, vor wenigen Tagen ein Programm der massiven Ankäufe von Staatsanleihen, im Rahmen von rund 60 Milliarden Euro pro Monat. Damit schließt man sich der erfolgreichen Politik der Fed. an, die unter anderem maßgeblich war für Amerikas nun erstarkte Konjunktur. Die EZB kommt damit aber auch ihrem wichtigsten Auftrag nach: sie hält die Preisentwicklung stabil und treibt die Inflation damit von momentanen 0,6 % wieder auf ein optimales Niveau bei knapp unter 2%. Die deutsche Wirtschaft frohlockt dabei, der ZEW-Konjunkturindex stieg im Januar 2015, allein aufgrund der Erwartung dieser Maßnahmen, von 13,5 auf 48,4 (!) Punkte in die Höhe.</p>
<p>Unser bereits genannter Redner erwähnte ebenso mehrmals China und die “abzockenden Chinesen” in seinen Ausschweifungen. Doch auch die chinesische Politik kann der deutschen Wirtschaft Mut machen. Hier schlägt sich immer mehr die eingeschlagene Strategie der Stärkung des Binnenmarktes in den Zahlen nieder. Die dortige Wirtschaft ist im vergangenen Jahr so “nur noch” um 7,4% gewachsen, der Trend geht weiterhin nach unten. Ebenso büßten ihre Exporte an Menge ein, 6,4 Prozent  sind diese im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Am Wichtigsten für Deutschland ist aber die enorme Steigerung der Nachfrage, entstanden durch das ehrgeizige Ziel, das Chinesische Pro-Kopf-Einkommen bis 2015 zu verdoppeln.  Davon profitieren die deutschen Unternehmen, denn schon heute sind hochwertige Waren “Made in Germany” dort sehr gefragt. Audi und der Küchengerätehersteller WMF  beispielsweise können ein Liedchen davon singen.</p>
<p>Und nun erschrecken Sie bitte nicht, liebe Leser, für die deutsche Wirtschaft hat auch ein anderes Projekt viel Gutes zu bieten: Der Teufel hat einen Namen, er lautet: “<em>Transatlantic Trade and Investment Partnership</em>”, kurz TTIP. Denn bei aller Kritikwürdigkeit des Abkommens, es hat auch sehr gute Aspekte. Die Frage, ob man lieber salmonellenverseuchtes und mit Antibiotika vollgestopftes “gutes deutsches Huhn”, oder eines dieser gefährlichen, amerikanischen “Chlorhühnchen” (wer weiß ob die einen auch abhören!!) essen will, sei dabei einmal dahingestellt. Die neuen Richtlinien, mit denen Standards in der Industrie angepasst werden sollen, begünstigen nämlich vor allem den deutschen Mittelstand, der damit seine Produkte für den amerikanischen Markt weitaus günstiger anbieten kann. In der Maschinenbauindustrie geht man davon aus, dass man rund 18% der Kosten einsparen kann &#8211; ermöglicht durch die Vereinheitlichung der Standards in TTIP. Da geht jedem baden-württembergischen Bürgermeister doch das Herz auf, wenn er an die Mehreinnahmen aus der Gewerbesteuer denkt.</p>
<p>Man empörte sich beim Vortragsabend auch vor allem über die Aussagen, dass “Hui-Buh” keine Chinesen auf sein Firmengelände lassen würde. Genau diese Statements mit deutlich erkennbar fremdenfeindlichen Inhalt, stellen eine Gefahr für Deutschlands Zukunft dar. Denn wie kein anderes Land sind wir auf Zuwanderung angewiesen, nur so kann der demografische Wandel ausgeglichen werden. In Städten wie Berlin ist hingegen Willkommenskultur schon Realität, wie erst kürzlich die Washington Post <a href="http://www.washingtonpost.com/world/europe/the-new-land-of-opportunity-for-immigrants-is-germany/2014/07/27/93464262-7eff-4931-817c-786db6d21ec8_story.html">berichtete</a>. Ja, auch die Förderung von jungen Menschen in Deutschland muss sich dringend verbessern, was einer der wenigen Punkte ist, in denen ich dem Vortragenden zustimmen kann &#8211; aber ohne Zuwanderung wird es in Zukunft nicht gehen.</p>
<p>Viele wirtschaftspolitische Entwicklungen stimmen zuversichtlich für die Zukunft, auf diesen darf sich die deutsche Politik nun nicht ausruhen. Schwarzmalerei oder das Schwadronieren über Deutschlands Entwicklung <a href="http://www.derfarbfleck.de/old/2015/01/18/hui-buh-und-die-sozialistische-diktatur/">zur sozialistischen Diktatur</a> sind aber nicht angebracht.</p>
<p><em>Bildquelle: pixabay.com</em></p>
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		<title>Träume</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Nov 2013 21:16:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Cheyenne Benz Nachts träumen wir. Wir verarbeiten das am Tag erlebte und das, was wir möglichst gut versuchen zu verdrängen. Dafür ist unser Unbewusstes zuständig, es lässt die Bilder an die Oberfläche, den Rand unseres Bewusstseins, kommen, wenn wir schlafen. Manchmal wachen wir am nächsten Morgen auf und wissen nichts mehr davon. Aber von [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignleft" alt="Image broken" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2013/11/Pinch_me_Im_dreaming_9181905032.jpg" width="374" height="248" />von Cheyenne Benz</em></p>
<p>Nachts träumen wir. Wir verarbeiten das am Tag erlebte und das, was wir möglichst gut versuchen zu verdrängen. Dafür ist unser Unbewusstes zuständig, es lässt die Bilder an die Oberfläche, den Rand unseres Bewusstseins, kommen, wenn wir schlafen.</p>
<p>Manchmal wachen wir am nächsten Morgen auf und wissen nichts mehr davon. Aber von Zeit zu Zeit hält uns ein Traum auch gefangen, lässt uns nicht mehr los und alles ist noch präsent. Es erscheint uns so nah und real, dass das Geträumte greifbar wirkt.</p>
<p>Aber wir alle träumen nicht nur nachts. Wir alle haben auch noch mehr Träume, die einen realistischere als die anderen. Wir sehen sie vor uns und malen sie uns aus, tagsüber. Wenn wir im Unterricht abschweifen und unseren Gedanken nachhängen, nehmen sie Gestalt an.</p>
<p>All unsere Träume sehen anders aus: Manch einer hat nur die große Liebe im Sinn, ein anderer wiederum das große Geld. Jedoch würde ich behaupten, dass wir alle in einem Punkt gleich sind: Wir wollen alle, dass sie in Erfüllung gehen, die Träume wahr und wir glücklich werden.</p>
<p>Was allerdings die Verwirklichung der Träume angeht, verhalten wir uns extrem unterschiedlich. Während die einen ihr Leben lang dem Traum hinterherjagen ohne ihn jemals einzuholen, fliegt anderen das Glück förmlich zu und wieder andere träumen immer nur, ohne in der Realität anzukommen.</p>
<p>Aber vielleicht sind genau diese Menschen die Glücklichsten. Sie leben in ihrer eigenen Welt, ihrer geschützten kleinen Seifenblase, bis sie eines Tages aufwachen und bemerken, wie alles um sie herum funktioniert.</p>
<p>Das ist der Moment in dem die Seifenblase, die Schutzhülle, zerplatzt und alles auf sie einstürzt. Was wird dann aus ihnen? Werden sie dann zu Menschen die ihre Träume und Ziele vergessen, sich nicht mehr erinnern wollen, da sie der Meinung sind, es hätte sowieso keinen Sinn?</p>
<p>Ich wünsche niemandem, dass er seine Träume aufgibt, und somit innerlich leer wird. Ich glaube, es ist wichtig, noch Träume zu haben, da das Leben sonst schnell trist und grau werden kann. Man läuft Gefahr, sich einfach mit dem was man hat abzufinden, ohne nach etwas Höherem zu streben, ohne zufrieden zu sein. Trotzdem sollte man sich nicht in ihnen verlieren und damit den Bezug zum Hier und Jetzt und letztlich sich selbst.</p>
<p>Man sollte versuchen, das richtige Mittelmaß zwischen Traum und Realität, Verwirklichung und Loslassen, Verbissenheit und Lockerheit im Leben und in Bezug auf die eigenen Träume zu finden. Dann denke ich hat man die richtige Richtung eingeschlagen um ein erfolgreiches und zufriedenes Leben zu entwickeln und den für sich passenden Weg zu gehen.</p>
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		<title>Eine nicht unwesentliche Baustelle</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jan 2013 17:08:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[von Viktoria Kamuf Wir lieben die Schule und hassen sie zugleich. Die meisten von uns begleitet sie 12 Jahre der Kindheit und Jugend und es wäre eine Lüge, zu behaupten, sie würde einen nicht prägen. Doch dann kommt der Tag, an dem jeder ein schlichtes Blatt mit Zahlen darauf in die Hand gedrückt bekommt und [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a4/Stamp_Germany_2001_-_Lebenslanges_Lernen.jpg" alt="" width="360" height="232" />von Viktoria Kamuf</p>
<p style="text-align: justify;">Wir lieben die Schule und hassen sie zugleich. Die meisten von uns begleitet sie 12 Jahre der Kindheit und Jugend und es wäre eine Lüge, zu behaupten, sie würde einen nicht prägen.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch dann kommt der Tag, an dem jeder ein schlichtes Blatt mit Zahlen darauf in die Hand gedrückt bekommt und die Türen sich hinter einem schließen, während Luftballons in den Himmel aufsteigen. Und dann steht man da und fragt sich, wie es weiter geht. Die einen fragen sich das natürlich länger als die anderen und wohl alle machen sich ihre Gedanken auch schon weit vor diesem Tag.<br />
Eine Zukunftsberatung von unserer Seite wäre hier nicht angebracht, hat doch jeder seine ganz eigenen, individuellen Vorstellungen, der eine wird getrieben von seinem Fernweh, während der nächste sich sofort ins Studium stürzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Heutzutage stehen einem alle Türen offen, die Möglichkeiten sind unbegrenzt und man wird förmlich überschwemmt mit Angeboten und Ideen. In nicht wenigen Zimmern dürften sich Flyer stapeln. Das ist wunderbar, das ist gut. Jeder hat die Chance, seinen eigenen Weg zu finden, auch wenn das mit der Gefahr einhergeht, immer die Angst zu haben, sich nun doch vielleicht für das Falsche entschieden zu haben und wäre das andere nicht besser und hätte ich lieber auf den hören sollen… Unter anderem aus diesem Grund gibt es nicht wenige Studienabbrecher.</p>
<p style="text-align: justify;">30% der Schüler, die sich für ein Studium entschieden erreichten laut einer Studie aus dem Jahre 2010 einen Hochschulabschluss. Die Hälfte der Schüler hat überhaupt diese Möglichkeit. Und das bedeutet wiederum, dass die aktuelle Quote Hochschulabsolventen bei 6 Prozent liegt im Hinblick auf die Gesamtschülerzahl Deutschlands. Diese Zahlen sollen natürlich steigen und das sind sie auch schon in den letzten Jahren, die Chance auf eine hohe Qualifizierung soll nicht nur einer elitären Minderheit vorbehalten sein. Zudem muss der Bedarf an Arbeitskräften gedeckt werden.<br />
Die Bildungsstätten Deutschlands stehen hier aber vor einer großen Aufgabe: Sie müssen es schaffen, die Zahl der Absolventen hoch zu halten und gleichzeitig die Gefahr der Noteninflation und dadurch entstehende Absenkung des Niveaus verhindern. Dieser Fall ist teilweise aber schon eingetreten: Der Notenspiegel in Deutschland hebt sich stetig. An den Universitäten herrscht oft eine Mentalität des Bulimie- Lernens, können die Klausuren inzwischen doch oft per Schablone von den Prüfern korrigiert werden. Die Nachhaltigkeit des Lernens bleibt hierbei auf der Strecke. Und auch die „Werkzeuge“, die Ausdruck, Sprache und Argumentation eines jeden Schülers bestimmen, muss sich niemand mehr aneignen. Praktischerweise muss der Schüler demzufolge auch nicht mehr selbst denken, keine eigenen Lösungen mehr finden, keine Kompetenzen beweisen.<br />
Immer mehr können und wollen also an die Uni und der Prozentsatz soll weiter gehoben werden, von 50 auf 75%. Das Studium wird dieser geplanten Entwicklung angepasst. Somit entsteht allerdings auch eine Gegenbewegung einiger Schüler, die sich zunächst von den Universitäten und den, vor allem in den großen Studiengängen im Zuge der Bologna-Reform entstandenen Problemen, fernhalten und trotz sehr gutem Schulabschluss über eine Ausbildung nachdenken oder auf besondere, auf anglo-sächsischem Prinzip bestehende, Studiengänge ausweichen. In letzteren wird gezielt noch das Handwerk des Lernens vermittelt und der Student hat die Möglichkeit seinen eigenen individuellen Weg zu entwickeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Bildung in Deutschland ist fantastisch im Vergleich zu anderen Ländern, aber für sich gesehen bleibt auch sie eine Baustelle. Denn das Lehren und Lernen endet nicht mit dem Ende der Schule.Hier wird nur das extrem wichtige Fundament begründet für eine hoffentlich gute Zukunft.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Bildquelle: By s.u. [Public domain], via Wikimedia Commons</em></p>
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