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	<title>derfarbfleck &#187; Preis</title>
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	<description>mehr als nur schwarz auf weiß</description>
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		<title>SPIEGEL-Schülerzeitungswettbewerb 2013</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Jun 2013 04:46:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Preis]]></category>
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		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[ derfarbfleck.de unter den Top 10 der Kategorie Online-Auftritt ! Auch dieses Jahr haben wir wieder beim prestigeträchtigen Schülerzeitungswettbewerb des SPIEGEL teilgenommen und sind aus über 900 Bewerbern auf Platz 7 gewählt worden. Wir freuen uns sehr über dieses beachtliche Ergebnis und danken all unseren treuen Lesern und natürlich unserer Redaktion, ohne die derfarbfleck.de keinen einzigen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="border: 0px none;" src="http://cdn2.spiegel.de/images/image-405101-thumbflex-obxf.jpg" alt="" width="169" height="169" border="0" /></p>
<p><strong> derfarbfleck.de unter den Top 10 der Kategorie <em>Online-Auftritt </em>!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auch dieses Jahr haben wir wieder beim prestigeträchtigen Schülerzeitungswettbewerb des SPIEGEL teilgenommen und sind aus über <strong>900 Bewerbern</strong> auf <strong>Platz 7</strong> gewählt worden.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir freuen uns sehr über dieses beachtliche Ergebnis und danken all unseren treuen Lesern und natürlich unserer Redaktion, ohne die derfarbfleck.de keinen einzigen Artikel publizieren könnte. Ihr seid klasse!</p>
<p style="text-align: justify;">Dieser Erfolg ist uns ein großer Ansporn, uns auch nächstes Jahr weiter zu verbessern und so hoffen wir natürlich, dass wir derfarbfleck.de noch lange eine der besten Schülerzeitungen Deutschlands nennen dürfen. Wir freuen uns über alle Leser und fleißigen Redakteure, die uns dabei unterstützen wollen!</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Bildquelle</em>: By der SPIEGEL (own work); http://cdn2.spiegel.de/images/image-405101-thumbflex-obxf.jpg.</p>
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		<title>Der Farbfleck fragt nach: Die Deutsche Bahn und das LGH</title>
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		<pubDate>Sun, 05 May 2013 18:34:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Wir hier drinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnticket]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
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		<category><![CDATA[Zugfahren]]></category>

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		<description><![CDATA[von Marina Schmidt und Valerie Winkler Dass sich die Deutsche Bahn bei den monatlichen Fahrten der LGHler zum Internat hin und wieder zurück dumm und dämlich verdient, ist nach kurzem Nachdenken wohl ziemlich klar. Wie hoch jedoch diese Unsummen an Geld sein mögen und wie im Vergleich dazu das Preis-Leistungsverhältnis aussieht, haben wir mit einer [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><img class="alignleft" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/5e/RE_Deutsche_Bahn_AG_Maschen_GFDL.JPG/800px-RE_Deutsche_Bahn_AG_Maschen_GFDL.JPG" alt="" width="480" height="360" />von Marina Schmidt und Valerie Winkler</em></p>
<p style="text-align: justify;">Dass sich die Deutsche Bahn bei den monatlichen Fahrten der LGHler zum Internat hin und wieder zurück dumm und dämlich verdient, ist nach kurzem Nachdenken wohl ziemlich klar. Wie hoch jedoch diese Unsummen an Geld sein mögen und wie im Vergleich dazu das Preis-Leistungsverhältnis aussieht, haben wir mit einer Umfrage in Erfahrung gebracht. Allerdings war es uns aus verschiedenen Gründen nicht möglich, die gesamte Schülerschaft des LGHs zu befragen. Somit lag die Gesamtzahl der Befragten bei 135 Schülern aus den Klassenstufen 7 bis 12. Dass einige davon nicht mit der Deutschen Bahn ans LGH anreisen, haben wir dabei natürlich berücksichtigt. So fanden wir folgendes heraus:</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>Rund die Hälfte der LGHler gibt monatlich zusammen um die 7000  Euro für Zugreisen aus. Das heißt, im Schnitt bezahlt jeder Befragte etwa 65 Euro.</li>
<li>Die durchschnittliche Verspätung pro Zugfahrt liegt bei 10 Minuten.</li>
<li>Auf die Frage, wie oft schon Klimaanlage beziehungsweise Heizung ausgefallen sind, kamen wir auf eine Gesamtzahl von 130 Ausfällen. Das ergibt pro bahnfahrenden Schüler etwa 1,25 Mal.</li>
<li>Die Gesamtzahl der ausgefallenen Züge betrifft 159.</li>
<li>Als letzte Frage führten wir an, wie oft man ohne Sitzplatz fahren musste und wie freundlich man sich vom Personal der Deutschen Bahn behandelt fühlt. Diese fassten wir unter dem Gesamtpunkt Zufriedenheit zusammen. Das Ergebnis: 49 bahnfahrende Schüler sind mit den Dienstleistungen der Deutschen Bahn eher zufrieden, 40 von ihnen finden den Service eher mittelmäßig und 19 Schüler sind eher unzufrieden.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Das sind insgesamt eigentlich recht gute Zahlen für das bundeseigene Unternehmen. Doch werden sie auch weiterhin gut bleiben? Experten haben errechnet, dass, um die Kosten für das Millardenprojekt Stuttgart 21 zu decken, die Preise für Bahntickets innerhalb der nächsten 10 Jahre um mindestens drei Prozent ansteigen müssten. Das wird teuer!</p>
<p style="text-align: justify;">Last but not least küren wir noch die besten Antworten.</p>
<p style="text-align: justify;">Alle drei erfolgten auf die Frage: „Fühlst du dich vom Personal der Deutschen Bahn nett behandelt?“ und lauten:</p>
<p style="text-align: justify;">3. Nein! Ich hasse Menschen.</p>
<p style="text-align: justify;">2. Ja, auch betrunken sind sie nett.</p>
<p style="text-align: justify;">1. Ja, aber nur, wenn ich einen Fahrschein habe.</p>
<p style="text-align: justify;">So, liebe DB. Da habt ihr&#8217;s!</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle :http://www.n-tv.de/politik/Wird-Bahnfahren-teurer-article10251596.html</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Bildquelle: By User:Wiki-observer (User:Wiki-observer) [CC-BY-SA-2.5 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5)], via Wikimedia Commons</em></p>
<h5 style="text-align: justify;">Zum Weiterlesen:</h5>
<h5><a title="Der Farbfleck fragt nach: Mitarbeiter der deutschen Bahn" href="http://www.derfarbfleck.de/old/2010/07/01/interview_mitarbeiter_db/" target="_blank">Der Farbfleck fragt nach: Mitarbeiter der deutschen Bahn</a></h5>
<h5><a title="Das Jahrhundertprojekt: Stuttgart 21" href="http://www.derfarbfleck.de/old/2010/05/21/das-jahrhundertprojekt-stuttgart-21/" target="_blank">Das Jahrhundertprojekt: Stuttgart 21</a></h5>
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		</item>
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		<title>Ein Preis für den Tod</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Feb 2013 10:10:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Welt da draußen]]></category>
		<category><![CDATA[Darwin]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Preis]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[von Lea Müller „Die beiden betrunkenen Studenten entdeckten ein Loch in der Wand, sie waren der Meinung, es sei der Wäscheschacht, daher rutschten sie aus Spaß hinunter – zu ihrem Pech war es nicht der Wäschetunnel, den sie gerade entlangrutschten, sondern die Müllpresse, die die beiden ohne Pardon zerquetschte. Der Wäscheschacht befand sich an der [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8b/Hw-darwin.jpg" alt="" width="276" height="385" />von Lea Müller</p>
<p style="text-align: justify;" align="center"><em>„Die beiden betrunkenen Studenten entdeckten ein Loch in der Wand, sie waren der Meinung, es sei der Wäscheschacht, daher rutschten sie aus Spaß hinunter – zu ihrem Pech war es nicht der Wäschetunnel, den sie gerade entlangrutschten, sondern die Müllpresse, die die beiden ohne Pardon zerquetschte. Der Wäscheschacht befand sich an der gegenüberliegenden Wand“.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Diese und andere Menschen wurden und werden mit dem sogenannten Darwin Award ausgezeichnet, einem Preis, den man für eine wirklich ungewöhnliche Leistung erhält: Auf eine unglückliche, skurrile, gar hirnrissige Weise zu sterben. Für den Verstorbenen selbst ist der Preis natürlich nicht mehr von Bedeutung, was die Frage aufkommen lässt, wozu er dann dient.</p>
<p style="text-align: justify;">Zurückgeführt auf den Begründer der Evolutionstheorie, Charles Darwin, möchte man mit der Verleihung des Darwin Awards das Ausscheiden einer in der Evolution des Menschen zurückgebliebenen Person aus dem Genpool  feiern. Es geht also nicht direkt darum, dass der Tod eines Menschen zur Unterhaltung dienen soll, sondern darum, dass es eine „schlaue Entscheidung“ dieses Menschen war, seine minderwertigen Gene nicht weiter zu vererben und damit das Überleben der menschlichen Rasse zu sichern.</p>
<p style="text-align: justify;">Angehörige wie Außenstehende allerdings sind nicht sonderlich begeistert von dieser Auszeichnung, die man wohl nur verstehen kann, wenn man einen tiefschwarzen Humor hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Ist es gerechtfertigt, den Tod eines Menschen zu bejubeln, sogar auszuzeichnen und Angehörige jederzeit an den Verlust eines Verwandten oder Freundes zu erinnern? Ist es moralisch vertretbar, einen Tod als Nutzen für das Überleben der menschlichen Rasse zu bezeichnen?</p>
<p style="text-align: justify;">Sicherlich berichten die Medien täglich von Unfallopfern und anderen Todesfällen, doch werden solche Meldungen für gewöhnlich mit Trauer und Demut verbunden und nicht etwa ins Lächerliche gezogen, wie es bei den Geschichten um das Ableben der Preisträger des Darwin Awards der Fall ist.</p>
<p style="text-align: justify;" align="center"><em>„Um den Kaugummi-Weitspuck-Wettbewerb zu gewinnen wollte er das Kaugummi vom Dach eines Hochhauses aus spucken. Er nahm Anlauf und fiel, da er noch zu viel Schwung hatte, über die Dachkante des Gebäudes, 42 Stockwerke in die Tiefe“.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Noch verrückter ist es, dass inzwischen ein Spiel existiert, das die lustigsten Geschichten in der „Funny Death Edition“ der Spielserie „Black Stories“ zusammenfasst.</p>
<p style="text-align: justify;">Ob das moralisch vertretbar ist bleibt fraglich, jedoch scheint es die große Masse der Gesellschaft eher zu amüsieren und zu unterhalten, wenn man von absurden Todesfällen berichtet. Der schwarze Humor der Menschen scheint noch weit genug zu reichen um auszublenden, dass diese Geschichten von betrunkenen Studenten und kurzsichtigen LKW-Fahrern, die Mutproben veranstalten oder in Klärgruben fahren, wahr sind. Ob es von der persönlichen Unbetroffenheit oder der einfachen Schadenfreude kommt, dass sich nahezu jeder von den Preisträgern des Darwin Awards unterhalten fühlt, ist unbedeutend.</p>
<p style="text-align: justify;">Sicher, Darwins Theorie zum Überleben der Stärkeren durch die natürliche Auslese der Schwächeren wird durch diesen Award unterstützt und bekommt ein Gesicht, man erhält eine moderne Vorstellung von Darwins Idee, auch wenn der logische Bogen zwischen den beiden Dingen nur schwer nachzuvollziehen ist. Vor allem auch die Art und Weise, durch die die Theorie untermalt wird, ist im Laufe der Zeit zu einem makabren Geschäft geworden und jeder, der kann, versucht Profit aus der Auszeichnung zu schlagen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn der Darwin Award also irgendeinen Sinn hat, ob Unterhaltung oder Aufklärung, dann sollte er zu diesem zurückkehren und weniger den materiellen Wert des Profits im Auge haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Bildquelle: Courtesy of the University of Texas Libraries, The University of Texas at Austin, via Wikimedia Commons</em></p>
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		<title>Das beispielhafte Haus</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Oct 2012 05:34:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Wir hier drinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[beispielhaftes Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Haus 25]]></category>
		<category><![CDATA[Preis]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>

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		<description><![CDATA[von Jakob Dürr Haus 25 ist etwas ganz Besonderes. Damit meine ich nicht das Internatskonzept oder die    Bewohner. Nein, Haus 25 wurde mit dem Architekturpreis „Beispielhaftes Bauen“ der Architekturkammer Baden-Württemberg ausgezeichnet. Jetzt ließe sich einwenden, dass sehr vieles gegen eine Auszeichnung des Hauses spricht, wie z.B. die Schalldurchlässigkeit der Wände, die Größe der Zimmer, die [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2012/10/Balkonblick1.jpg"><img class="alignleft  wp-image-4511" title="Balkonblick" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2012/10/Balkonblick1-300x225.jpg" alt="" width="298" height="224" /></a>von Jakob Dürr</p>
<p>Haus 25 ist etwas ganz Besonderes. Damit meine ich nicht das Internatskonzept oder die    Bewohner. Nein, Haus 25 wurde mit dem Architekturpreis „Beispielhaftes Bauen“ der Architekturkammer Baden-Württemberg ausgezeichnet. Jetzt ließe sich einwenden, dass sehr vieles gegen eine Auszeichnung des Hauses spricht, wie z.B. die Schalldurchlässigkeit der Wände, die Größe der Zimmer, die ästhetisch ansprechenden Decken, das Material des Fußbodens (welches anfängt zu stinken, wenn man es nass wischt), das an Strafgefangenenlager erinnernde Aussehen der Flure und nicht zuletzt der Riss in meiner Wand, den ich vor kurzem entdeckte. Doch nachdem ich die Begründung der Vergabe des Preises recherchierte, musste ich feststellen, dass anscheinend andere Aspekte wichtiger waren.</p>
<p>Hier einige Auszüge: <em>„ Zwei Terrassenanlagen erschließen die Obergeschosse und führen zu den Wohngruppen, die im wesentlichen gleichförmige Zimmer aufweisen und somit im übertragenen Sinne die Gleichheit aller Schüler unterstreichen.“</em></p>
<p>Ist nicht einer der wichtigsten Bestandteile unseres Schulkonzepts das individuelle Fördern und Fordern? Des Weiteren glaube ich kaum, dass die Zimmer aus diesem Grund gleichförmig sind, sondern eher des Platzes wegen.</p>
<p><em>„Die zurückhaltende, aber angemessene und selbstbewusste Gestaltung sowie die reduzierte Materialwahl überzeugen und führen dazu, das Rückgrat der Kaserne mit den bestehenden historischen Gebäuden und dem Baumbestand spürbar werden zu lassen.“</em></p>
<p>Die „zurückhaltende Materialwahl“ ist dann wohl auch verantwortlich für den Riss in meiner Wand, die ungestrichenen Betondecken, die immer-kaputten Türen, den furchtbar hässlichen Fußboden, die extreme Schalldurchlässigkeit der Wände und die enorme Größe der Zimmer. Aber wenigstens wird der Baumbestand spürbar. Das ist ja anscheinend das Wichtigste.</p>
<p><em>„Der Weg zu den Wohngruppen führt über zwei Terrassenanlagen, welche die Gemeinschaft und Kommunikation fördern“</em></p>
<p>Mit „Terassenanlagen“ sind wohl die hölzernen Plattformen gemeint, auf denen wohl niemand jemals länger als nötig Zeit verbracht hat, es sei denn er hat seinen Transponder vergessen.</p>
<p>Zu den WGs steht folgendes: <em>“ Die mittlere Gruppe in den beiden oberen Geschossen ist flexibel angelegt. Die jeweils äußeren Gruppen können sich vergrößern bzw. verkleinern.“</em></p>
<p>Entweder ich wohne im falschen Haus, oder meine Auffassungsgabe ist sehr begrenzt, doch ich habe noch nie bemerkt, dass man die äußeren WGs vergrößern kann, außer man meint die Zimmer zwischen den WGs, doch das würde voraussetzen, dass irgendjemand das Bedürfnis hat, im Durchgang vor Fußmatte und ständig summendem Transponderschloss zu wohnen. Inwiefern die mittlere WG flexibel sein soll, geht mir auch nicht ganz auf.</p>
<p>Wer die gesamte Begründung lesen will, kann das unter untenstehendem Link tun.</p>
<p>Ich kenne die konkreten Kriterien dieses Preises nicht, doch Wohnlichkeit und praktischer Nutzen standen wohl nicht besonders weit oben auf der Liste. Man sollte sich allerdings fragen, ob ein Preis, dessen Vergabe derartig begründet wird, wirklich als Auszeichnung zu verstehen ist.</p>
<p>Er ist für „beispielhaftes Bauen“ vergeben worden, was ja meint, dass es gut sei, wenn alle Neubauten so errichtet würden. Doch ich weiß nicht, ob das ist eine besonders schöne Vorstellung ist.</p>
<p>-&gt;<a href="http://www.akbw.de/architektur/beispielhaftes-bauen/praemierte-objekte/detailseite/objekt_datenbank/single/detail////internatsgebude-im-unipark-fr-dasbrlandesgymnasium-fr-Hochbegabte-372.html"> Begründung der Vergabe des Preises</a></p>
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