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	<title>derfarbfleck &#187; Medien</title>
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	<description>mehr als nur schwarz auf weiß</description>
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		<title>Die Bedeutungsvielfalt des Lesens</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Mar 2014 15:59:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Farbflecken]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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		<description><![CDATA[ein Essay von Arndt Kröger Es soll ja immer noch Menschen geben, die ab und an zu einem gebundenen Stapel Papier greifen und beginnen, darin herumzublättern. Dann wandert der Blick über Buchstaben, Wörter, Sätze, und Schrift verwandelt sich in Vorstellung. Ach, das Lesen kann so schön sein. Könnte, um genauer zu sein, denn Widerstand regt [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/5240830160_cd09df5ff0_o.jpg"><img class="size-medium wp-image-6172 alignleft" alt="SONY DSC" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/5240830160_cd09df5ff0_o-199x300.jpg" width="199" height="300" /></a>ein Essay von Arndt Kröger</em></p>
<p>Es soll ja immer noch Menschen geben, die ab und an zu einem gebundenen Stapel Papier greifen und beginnen, darin herumzublättern. Dann wandert der Blick über Buchstaben, Wörter, Sätze, und Schrift verwandelt sich in Vorstellung. Ach, das Lesen kann so schön sein. Könnte, um genauer zu sein, denn Widerstand regt sich, fast könnte man von antiliterarischen Tendenzen sprechen. Die Kritik am Lesen ist wahrscheinlich genauso alt wie das Lesen selbst, und doch vermag sie, getragen von Digitalisierung und dem steten Passivkonsum von auditiven und optischen Eindrücken, an Konsistenz zu gewinnen.</p>
<p>Was macht das Lesen, dieses mühselige, zeitaufwendige Erfassen von Sprache und Inhalt, überhaupt noch attraktiv oder erstrebenswert? Die Auseinandersetzung mit einem Schriftstück erfordert schließlich ein fast schon überproportional anmutendes Maß an Eigenleistung, ist das überhaupt zumutbar?</p>
<p>Wer liest, der denkt.  Aktives Denken ist beim bewussten Lesen kein optionales Beiwerk, sondern essenzieller Bestandteil, die inhaltliche Erfassung lebt von Eigenständigkeit. Ein Film definiert sich als Medium durch die Vorgabe von Bildern, ein Buch dient nur als Grundlage der Eigenkreativität. Persönlich und flexibel, von Erfahrungen und Ideen ausgehend, entwirft der Leser seine ganz eigene Vorstellung und sein individuelles Verständnis. Situativ vermag so die Literatur, besser zu unterhalten, ohne mit dieser Aussage einen Anspruch auf Pauschalität  erheben zu wollen.</p>
<p>Über die zu erbringende Eigenleistung stolpernd ergibt sich jedoch ein großes Aber: Der Leser kann und sollte sich seine eigene Meinung bilden und vor Augen halten. Geschieht dies nicht, so kann die Schrift, und hinter ihr stehend der Schriftsteller, maßgeblich meinungsbildend wirken, andere Medien vermögen dies zwar ebenso, doch was schwarz auf weiß geschrieben lässt sich oftmals einprägsamer vermitteln. Populistisch versierten Schreiberlingen eröffnen sich umfassende Möglichkeiten, die öffentliche Meinung oder Rezeption von Ereignissen zu beeinflussen. Ohne sich hier in historischen Ausuferungen verlaufen zu wollen, sei lediglich angemerkt, wie oft sich geschriebene Sprache an politischen Umstürzen oder gesellschaftspolitischen Ideologien wie dem Nationalsozialismus beteiligt zeigte, immer daran geknüpft, dass Menschen lasen. Zugegebenermaßen hält sich diese Möglichkeit des Missbrauchs, gerade durch eine stärker vorherrschende, öffentliche Wahrnehmung von Medien, in Grenzen.</p>
<p>Für die Attraktivität des Lesens spricht die Möglichkeit, Entwürfe und Vorstellungen zu erfahren, die weit über die Grenzen unserer Lebenswirklichkeit, seien sie materiell oder immateriell, hinaus reichen. Die imaginären Erlebnisse umfassen Situationen und handeln von Charakteren, die, teilweise aus zeitlich-chronologischen Gründen, in der Surrealität verbleiben. Diese Ermöglichung des Unmöglichen lockt und besitz immenses Anziehungspotenzial. Gegensätzlich dazu verhalten sich Fiktionen, die nonkonforme und unbekannte Handlungsweisen aufzeigen, ebenso wie Irrwege und Abgründe der menschlichen Existenz. Das rege Interesse an solchen Inhalten zeugt entweder vom tendenziellen Hang der Leser, sich an ihrer eigenen Normalität zu ergötzen, oder vom Wunsch, in Ermangelung von realen gesellschaftlichen Identifikationsmöglichkeiten, ein literarisches, der eigenen Persönlichkeit oder Vorstellungen entsprechendes, Spiegelbild zu finden.</p>
<p>Schreiben, Sprechen und Lesen sind Tätigkeiten, mit denen sich täglich auseinandergesetzt wird. Maßgeblicher Effekt dessen: Auch die Sprache veralltäglicht sich, verliert durch einfachen Gebrauch an Komplexität und Vielfalt. Geht man davon aus, dass das Bewusstsein und das Gedankenspektrum lediglich durch die Fähigkeit der Artikulation dieser begrenzt wird, so bestimmt Sprache unser Bewusstsein, bestimmt unsere Identität. Hebt man die Sprache also aus einem rein nützlichen Rahmen und führt sie komplexerer Funktion in einer Lektüre zu, so bereichert und variiert sie maßgeblich den rhetorischen Horizont, nicht zwangsläufig aktiv, bestimmt aber durch passive Einflussnahme. Essenziell dafür ist jedoch der außergewöhnliche thematische Rahmen in seiner Gegensätzlichkeit zur ordinären Normalität.</p>
<p>In dieser ist eine stetige Verschriftlichung eine besorgniserregende Entwicklung. Der Mensch wird im öffentlichen Rahmen zur schriftlichen Erfassung essenzieller Informationen schier gezwungen, Nonverbalität zwecks Effizienz. Bestehende Möglichkeiten zur Kommunikation auf nicht-schriftlicher Ebene werden nicht genutzt, wegrationalisiert, abgeschafft. Zurück bleibt ein Wirrwarr an bruchstückhafter, stichwortartiger Schriftsprache, die mit Eigenständigkeit in der Erfassung nicht, aber auch gar nichts zu tun hat.</p>
<p>Lesen muss entweder als Erlebnis verstanden und erfahren werden, oder aber durch sprachliche Möglichkeiten komplexe Gedankengänge darstellen sowie hervorrufen. Lesen Sie, unbedingt. Romane, Tragödien, philosophische Abhandlungen, sie unterscheiden sich nicht in ihrer Bedeutung. Wann aber der verspätete Zug eintrifft, das  kann man auch den Jemand am Bahnhofsschalter fragen. Pardon, konnte man: Ersetzt durch digitale Anzeigen bietet dieser nur noch Stoff für rankende Legenden.</p>
<p><em>Bild: Mario Spann via flickr.com</em></p>
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		<title>Der Satiriker ist ein gekränkter Idealist</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 11:19:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Welt da draußen]]></category>
		<category><![CDATA[Die Super-Nanny]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
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		<category><![CDATA[Satire]]></category>
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		<description><![CDATA[von Nils van der Straeten „Der Satiriker ist ein gekränkter Idealist&#8221;, dies sagte Kurt Tucholsky. Auf diesen Satiriker trifft die Eigenschaft, welche Tucholsky Menschen dieser Zunft unterstellt, wohl eindeutig zu. Holger Kreymaier, der nunmehr seit fünf Jahren das Online-Satire-Magazin „Fernsehkritik-TV“ produziert und dabei ein ums andere Mal schmutzige Machenschaften hinter den Kulissen der Sender aufdeckt, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/31/Bundesarchiv_Bild_183-G0301-0001-009%2C_Leipzig%2C_Messe%2C_RFT-Sortiment%2C_Fernseher.jpg/543px-Bundesarchiv_Bild_183-G0301-0001-009%2C_Leipzig%2C_Messe%2C_RFT-Sortiment%2C_Fernseher.jpg" alt="" width="380" height="419" />von Nils van der Straeten</p>
<p style="text-align: justify;">„Der Satiriker ist ein gekränkter Idealist&#8221;, dies sagte Kurt Tucholsky. Auf diesen Satiriker trifft die Eigenschaft, welche Tucholsky Menschen dieser Zunft unterstellt, wohl eindeutig zu. Holger Kreymaier, der nunmehr seit fünf Jahren das Online-Satire-Magazin „Fernsehkritik-TV“ produziert und dabei ein ums andere Mal schmutzige Machenschaften hinter den Kulissen der Sender aufdeckt, arbeitete früher, das heißt, bis zu seiner Entlassung im Jahre 2009, als freier Journalist beim Norddeutschen Rundfunk.</p>
<p style="text-align: justify;">Ab 2009 änderte sich das Konzept des Programms. Die Grundidee, sich mit den &#8220;Schweinereien&#8221;, wie zum Beispiel Call-in-TV oder menschenverachtenden Produktionen, auseinanderzusetzen behielt er bei, doch änderten sich sehr viele kleine Details und Fernsehkritik-TV wurde deutlich professioneller. Inzwischen gehört es zum Konzept der Sendung, hochinteressante Interviews mit Kandidaten von Castingshows, beziehungsweise Teilnehmern von Dokusoaps zu führen. Ein Interview in Folge 77 (http://fernsehkritik.tv/folge-77/) mit einer Familie, die vor einigen Jahren bei der Sendung „Super Nanny“ teilgenommen hatte, berichtet von deren Odyssee. Dieses Interview brachte Holger Kreymaier (und damit auch Fernsehkritk-TV) eine Klage ein, das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Der Prozess, den Katharina Saalfrank (Die Super-Nanny) ins Leben rief, war weder der erste, noch der letzte, den Fernsehkritik-TV bestreiten musste und werden muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Änderungen zahlten sich schon im darauffolgenden Jahr aus, Fernsehkritik-TV bekommt einen Grimme-Online Award und ist jetzt sogar im Begriff, sich noch weiter auszubauen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer von dem schnöden Fernsehalltag genervt ist und etwas Stichhaltiges braucht, um richtig gegen die Sender, privat wie öffentlich- rechtlich, zu wettern, ist bei Fernsehkritik-TV richtig. Allerdings auch jeder, der einfach nur für eine knappe Stunde gut unterhalten werden und dabei noch etwas über die Arbeit des Fernsehens oder meist recht guten Journalismus lernen möchte.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Bildquelle: by BArchBot and German Federal Archive (CC-BY-SA-3.0(http://www.wikimediacommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)), via Wikimedia Commons</em></p>
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		<title>Das Ende?</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Dec 2012 17:04:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Welt da draußen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Weltuntergang]]></category>

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		<description><![CDATA[von Ira Welz Laut dem mittelamerikanischen Volk der Maya soll am 21.12.2012 die Welt untergehen.  Doch woher kommt dieser Glaube überhaupt? Denn wenn dieser stimmt, würde nicht nur das lang herbeigesehnte Weihnachtsfest dieses Jahr  ins Wasser fallen… Es hat wohl schon jeder mitbekommen: In weniger als 20 Tagen soll es uns einfach nicht mehr geben [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2012/12/images.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4873" title="images" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2012/12/images.jpg" alt="" width="275" height="183" /></a>von Ira Welz</p>
<p style="text-align: justify;">Laut dem mittelamerikanischen Volk der Maya soll am 21.12.2012 die Welt untergehen.  Doch woher kommt dieser Glaube überhaupt?</p>
<p style="text-align: justify;">Denn wenn dieser stimmt, würde nicht nur das lang herbeigesehnte Weihnachtsfest dieses Jahr  ins Wasser fallen…</p>
<p style="text-align: justify;">Es hat wohl schon jeder mitbekommen: In weniger als 20 Tagen soll es uns einfach nicht mehr geben und das haben angeblich schon die Maya vor Tausenden von Jahren gewusst. Denn am 21.12 diesen Jahres wird laut den Medien der Mayakalender beendet sein.  Soweit die wirklich einfache Theorie für das Stattfinden des Weltuntergangs. Aber was steckt wirklich dahinter? Hat das große Volk der Maya, welches nun schon vor vielen Jahren untergegangen ist, wirklich mit dem Enden ihres Kalenders den Weltuntergang prophezeit? Oder sind die wirklichen Propheten des nun schon sage und schreibe etwas 120. (Laut www.unmoralische.de) Weltunterganges doch nur die Medien?</p>
<p style="text-align: justify;">Sehen wir uns zur Klärung dieser Fragen am besten die Ursache aller Gerüchte an: den Mayakalender selbst.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Kalender der Maya unterscheidet sich stark von dem uns bekannten Kalender und ist auch wesentlich komplizierter. Er ist sogar so kompliziert, dass es viele verschiedene Theorien gibt, wie der Kalender zu lesen ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Außerdem gibt es „Den“ Kalender der Mayas eigentlich auch gar nicht, da er sich sozusagen aus drei verschiedenen Kalendern zusammensetzt:  Einerseits dem „Haab“,  dieser basiert auf astrologischen Beobachtungen der Mayas, weiterhin dem „Tzolkin“, welcher spirituell ist, er soll jedem einzelnen Menschen jeden Tag aufs Neue seine spirituellen Energien aufzeigen. Andere Vermutungen besagen aber auch, dass er eigentlich ein Erntekalender war.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber nun zum dritten, wohl für dieses Thema interessantesten Kalender: Der „Lange Zähler“. Er  war für Langzeitberechnungen bestimmt und begann damals, vor vermutlich 5100 Jahren, mit dem Datum 0.0.0.0.0. Sein Ende wurde von den Mayas auf ihr Datum 13.0.0.0.0. ausgelegt. Und damit schufen sie die Grundlage für die heutigen Spekulationen, denn dieses Datum „13.0.0.0.0“  ist auf unsere Zeitrechnung umgeschrieben der 21.12.2012.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber eine entscheidende Tatsache übersahen die Entdecker dieser Umrechnung und somit auch die Verbreiter der Gerüchte dabei: ein Kalender an sich endet nicht. Ebenso wie unser Kalender nicht enden wird, wird auch dieser Mayakalender niemals enden. Das „Ende“ des Kalenders, das die Mayas festlegten, war nicht das Ende des Kalenders, sondern lediglich das Ende einer langen Zeitperiode, die sich ab diesem Tag auch wiederholen wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Und ebenso wenig, wie an diesem Tag der Kalender enden wird, wird auch die Welt untergehen: Die Überlieferungen besagen nämlich nicht, dass am 21.12., an dem diese unglaublich lange Zeitperiode endet, die „Welt untergeht“, sondern lediglich, dass die Menschen Eintritt in ein „kosmisches Vollbewusstsein bekommen“, also einen spirituellen Übergang zu einer neuen Zivilisation. Was das für uns bedeutet, werden wir wohl bald herausfinden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Antwort auf die Frage, ob die Welt an diesem Tag nach dem Mayakalender untergehen wird, ist also ebenso einfach wie die Theorie: Nein. Die ganzen Hypothesen und Vermutungen basieren nicht auf den wissenschaftlichen Fakten, sondern eher auf der Fantasie einiger Verschwörungstheoretiker, die nicht nur viel zu viele gutgläubige Menschen in Angst versetzen, sondern auch ein falsches Licht auf die Hochkultur der Mayas werfen, die keinesfalls die Prediger des Weltunterganges am 21.12.2012 waren &#8211; denn diese sind und bleiben wohl die Medien.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Photo by <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000000; text-decoration: underline;"><a href="http://de.fotopedia.com/users/jakecooney" rel="cc:attributionURL"><span style="color: #000000; text-decoration: underline;">Jan Kuča</span></a></span></span></em></p>
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		<title>Schon wieder Gruppenarbeit?</title>
		<link>http://www.derfarbfleck.de/old/2012/10/10/schon-wieder-gruppenarbeit/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Oct 2012 05:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Wir hier drinnen]]></category>
		<category><![CDATA[LGH]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[von Kim Figiel Bildet bitte Gruppen und schiebt die Tische zusammen, wir machen jetzt Gruppenarbeit!“ Welcher Schüler kennt diese Aussage nicht. Vor allem: welcher Lehrer versucht nicht, so viel Gruppenarbeit wie möglich in seine Unterrichtsstunden einzubauen? Wenn Gruppenarbeit angekündigt wird, ist der Lehrer meistens ganz stolz auf sein Konzept, doch vonseiten der Schüler kommt nur [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Kim Figiel</em></p>
<p>Bildet bitte Gruppen und schiebt die Tische zusammen, wir machen jetzt Gruppenarbeit!“<br />
Welcher Schüler kennt diese Aussage nicht. Vor allem: welcher Lehrer versucht nicht, so viel Gruppenarbeit wie möglich in seine Unterrichtsstunden einzubauen?<br />
Wenn Gruppenarbeit angekündigt wird, ist der Lehrer meistens ganz stolz auf sein Konzept, doch vonseiten der Schüler kommt nur ein „Oh“, „Ne“, „Nicht schon wieder“.<br />
In den letzten Jahren meiner Schullaufbahn hat sich einiges geändert. Es wird versucht, mehr auf die Schüler einzugehen. Sie sollen selbständiger werden, eigenständig und vor allem teamfähig. Gerade auf Letzteres wird immer wieder eingegangen, da wir anscheinend nur Egoisten hervorbringen, die im wirklichen Arbeitsleben im Team untergehen.<br />
Gruppenarbeit ist ein heikles Thema. Richtig ausgeführt bringt sie viele Vorteile mit sich. Es ist tatsächlich wichtig, im Team arbeiten zu können, selbst in der Wissenschaft ist das manchmal von Nöten. Außerdem lernt man das Zuhören und das Argumentieren in der Gruppe. Das Präsentieren der Gruppenergebnisse, meist vor der Klasse, hilft auch schüchternen Schülern und Schülerinnen, öfters vor die Klasse zu treten und eventuelle Unsicherheit bestenfalls zu verlieren.<br />
Doch wer stellt in der Regel die gesammelte Arbeit vor? Eben nicht der schüchterne Schüler, sondern der, der es eigentlich kann und kein Problem hat, sich vor die Klasse zu stellen und sich für die Gruppe zu „opfern“. So jemand findet sich meist in jeder Gruppe. Genauso wie der „Parasit“. Er trägt so gut wie nichts zur Gruppenarbeit bei und ist froh, dass andere die Arbeit für ihn erledigen. Am Ende kassiert er auch noch eine gute Note dafür. Ziemlich ungerecht, aber wahr. Die meiste Arbeit erledigt oft ein Schüler, der sich mit dem Thema gut auskennt. Für ihn ist die Gruppenarbeit eher ein Sammeln seiner Argumente. Aus mangelnder Motivation werden alle seine Argumente aufgeschrieben, um endlich Ergebnisse zu haben. Der Lerneffekt in der Gruppe ist also gering. Ein bisschen Chaos gibt es meist auch. Zwischendurch wird erzählt, was man am Wochenende gemacht hat oder man schweift aus Versehen ein wenig vom Thema ab. Kommt der Lehrer vorbei, ist die Gruppe jedoch wieder plötzlich ganz bei der Sache und wild am Diskutieren. Ergo: Je größer die Gruppe, desto langsamer geht die Arbeit auch im Vergleich zur Stillarbeit voran. Der Spaßfaktor ist natürlich bei einer Stillarbeit geringer, aber so kann wenigstens sichergestellt werden, dass auch jeder den Text gelesen und auch sich selbst Gedanken dazu gemacht hat.</p>
<p>Mit vielen Dingen versucht uns die Schule auf die Uni vorzubereiten. Nicht umsonst schreiben wir 15-seitige Ausarbeitungen. Doch mir hat noch keiner von der Arbeit an einer Uni erzählt, dass sie alle aufgestanden wären, sich in Vierergruppen zusammengefunden und über einen Text diskutiert hätten. In der Uni herrscht meistens „Frontalunterricht“. Der Professor trägt vor, die Studenten schreiben brav mit und schreiben dann ihre Klausuren. Im Grunde nicht viel anders als unser Frontalunterricht.<br />
In Finnland, das Land, das zum dritten Mal den ersten Platz bei der Pisa-Studie gemacht hat, besteht der Unterricht auch fast ausschließlich aus Frontalunterricht. Klar unterscheidet sich Finnlands Schulsystem im Vergleich zu unserem nicht nur davon, also ist es auch kein ausschlaggebendes Argument, trotzdem kann man das nebenbei mal erwähnen. Wenn man unsere Schüler fragt, ob sie ein Thema lieber in der Gruppe behandeln oder vom Lehrer beigebracht kriegen möchten, tendieren die meisten eher zum Lehrer. So schlecht und unbeliebt ist Frontalunterricht also gar nicht. Er bringt uns genau das bei, was wir für die Klausuren benötigen, er ist effektiv und verständlich, man ist ihn gewohnt und man kommt schneller mit dem Stoff voran, so dass unnötige Zeit eingespart wird und man im Prinzip mehr Zeit hat, auf Fragen der Schüler einzugehen.Gruppenarbeit kann jedoch auch mal eine ganz nette Abwechslung im Schulalltag sein. Wenn man jedoch in jeder Stunde Gruppenarbeit macht, wird sie nervig und man verliert die Motivation, die man bräuchte, um sinnvolle Ergebnisse zu erzielen. Außerdem sollte sie auch überlegt eingesetzt werden um Ergebnisse zu bekommen, die die Schüler und Schülerinnen auch wirklich weiterbringen.</p>
<p><em>Weiterführender Artikel: &#8220;<a href="http://www.derfarbfleck.de/old/2012/03/06/neue-medien-im-unterricht/">Neue Medien im Unterricht?</a>&#8220;</em></p>
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		</item>
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		<title>Freund oder Feind? Die Causa Wulff in den Medien</title>
		<link>http://www.derfarbfleck.de/old/2012/09/18/freund-oder-feind-die-causa-wulff-in-den-in-medien/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Sep 2012 14:34:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Welt da draußen]]></category>
		<category><![CDATA[Bettina Wulff]]></category>
		<category><![CDATA[Causa]]></category>
		<category><![CDATA[Gerüchte]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Wulff]]></category>

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		<description><![CDATA[Indem ich diese Worte auf meinem Laptop tippe, sie dann gegenlesen lasse und schließlich als fertigen Artikel über wordpress.com auf die Homepage dieser Schülerzeitung stelle, werbe ich für Bettina Wulff. Genau wie so ziemlich jede im Moment verfügbare, einigermaßen aktuelle Zeitung dieses Landes, einmal ganz abgesehen von der restlichen Berichterstattung. Deswegen bitte ich alle unsere [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4279" style="width: 266px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2012/09/Wulff1.jpg"><img class=" wp-image-4279" title="Bettina Wulff" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2012/09/Wulff1.jpg" alt="" width="256" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">©Franz Richter</p></div>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">Indem ich diese Worte auf meinem Laptop tippe, sie dann gegenlesen lasse und schließlich als fertigen Artikel über <em>wordpress.com</em> auf die Homepage dieser Schülerzeitung stelle, werbe ich für Bettina Wulff. Genau wie so ziemlich jede im Moment verfügbare, einigermaßen aktuelle Zeitung dieses Landes, einmal ganz abgesehen von der restlichen Berichterstattung.</p>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">Deswegen bitte ich alle unsere Leser, die bis hierher gekommen sind: bitte, bitte, googeln<strong> </strong>Sie<strong> </strong>nicht im Anschluss den Namen der Frau, um die es hier gehen soll! Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von jeglicher Unwissenheit bezüglich der Folgen, die mein Artikel auf die Suchergebnisse von Google und jeglicher wertender Einstellung gegenüber der medialen Berichterstattung, die ich in in den folgenden Zeilen kritisch beleuchten möchte, haben könnte.</p>
<p align="JUSTIFY">Ich nehme an, dass ich mit gutem Recht behaupten kann, dass die deutliche Mehrheit der Deutschen inzwischen ziemlich genervt von diesem Thema ist. Laut <em>spiegel.de</em> haben sogar rund 80% im Rahmen einer Umfrage (unter 500 Personen) des Meinungsforschungsinstituts <em>Emnid </em>angegeben, kein Mitleid mit Frau Wulff, ihres Zeichens ehemalige First Lady, zu haben. Nebenbei sei hier angemerkt: ja, auch ich nicht. Aber darum sollte es an dieser Stelle nicht gehen. Um einiges interessanter ist es nämlich, einmal ganz objektiv die vorherrschende Art und Weise der Medien,über ihr vermeintlich anrüchiges „Vorleben“ zu berichten, in Augenschein zu nehmen. Spätestens nach der Lektüre des dritten Artikels desselben Inhalts fragt sich der geneigte Leser dann nämlich, warum er bis vor Kurzem – das heißt der Veröffentlichung eines Buches namens „Jenseits des Protokolls“, verfasst von einer gewissen Bettina Wulff und einigen juristischen Klagen derselben Person &#8211; noch nie etwas von diesen Gerüchten, verbreitet hauptsächlich durch das Internet, gehört hat. Auch damit steht der Leser nicht alleine da, denn aus der oben genannten Umfrage geht auch hervor, dass insgesamt gerade einmal 15% der Befragten über diese Information verfügten.Was folgert der erstaunte Leser nach kurzem Nachdenken daraus? Eigentlich doch halb so schlimm, wenn eh kaum jemand davon weiß beziehungsweise wusste? Warum also die ganze Aufregung und, noch viel wichtiger, wie kommt es eigentlich, dass diese „Enthüllungen“ so passgenau mit der Veröffentlichung dieses mysteriösen Schriftstückes zwischen zwei gebundenen Pappdeckeln – immerhin ganze 217 Seiten stark &#8211; zusammenfallen?</p>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">Betrachten wir doch erst einmal den ursprünglichen Auslöser für die immerhin schon zweite Causa Wulff in diesem Jahr: die Autobiographie „Jenseits des Protokolls“. Wie gerade angemerkt, erschien dieses Buch zu einem interessanten Zeitpunkt. Oder war das Buch so interessant, dass auch der Zeitpunkt für etwas PR interessant wurde? Eben las ich in einem Online-Newsticker, dass Bettina Wulff mit ihrem Erstwerk nur 10 Tage nach der Veröffentlichung bereits auf Platz 1 der <em>Media-Control</em>-Charts (<em>Media Control</em> ist der führende Dienstleister im Bereich Medieninformationen) gelandet ist. Wie es scheint, das nächste Glied in einer äußerst gut geplanten und taktierten „Werbekampagne“. Doch für was eigentlich genau? Teilweise natürlich, um die Verkaufszahlen des Buches in die Höhe zu treiben. Doch dies ist ja wiederum ein Werbemittel. Was also möchte Frau Wulff wirklich erreichen, indem sie Klagen gegen Google und Günther Jauch anführt und nicht zuletzt eine Debatte über Persönlichkeitsrechte im Internet anfacht, während sie zeitgleich ein Buch mit nie dagewesenen intimen Details aus ihrem Leben als First Lady publiziert?</p>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">Zunächst einmal muss man sich dann ernsthaft fragen, was sie dazu treibt, genau das zu tun. Offiziell ja, um sich von den kursierenden Gerüchten zu distanzieren, die in den Medien gerade so schön zerpflückt werden. Merkt denn kein Chefredakteur ebendieser Veröffentlichungen, dass jeder weitere Artikel über Bettina Wulff nur weiter die Werbetrommel rührt? Der Leser wird angeregt – solange er die betreffenden Artikel nicht schon automatisch überblättert -, sich doch vielleicht nochmals genau über das sogenannte „Vorleben“ der Frau Wulff zu informieren. Was macht er? Er kauft vielleicht nicht gleich das Buch (entgegen der Newsticker-Nachricht nämlich würde – wiederum laut spiegel.de – gerade einmal jeder zwanzigste das Machwerk kaufen, interessanterweise kein einziger Mann), aber googelt immerhin einmal den Namen der Autorin. Der dann, wie inzwischen hinlänglich bekannt, durch die Autovervollständigung von Google sofort mit unangenehmeren Begriffen wie „Prostituierte“ verknüpft wird. Damit wäre zumindest die Klage gegen Google aus persönlichen Gründen nachvollziehbar – wenn auch diese Treffer meines Erachtens nach zu einem großen Teil selbst verschuldet sind. Man muss sich doch ernsthaft fragen, warum sich eine ehemalige First Lady mit einem freizügigen Buch versucht, sich von Gerüchten über Freizügigkeit zu lösen und dann ebensolche Suchergebnisse im Internet verteufelt. Ich zumindest fühle mich hier sehr stark an das schöne alte Sprichwort „Wie man in den Wald hineinruft, schallt es wieder heraus“ erinnert. Immerhin ist diese Klage neben vielen anderen, netten Details ein weiterer Grund, wiederum einen weiteren Schwung Artikel vom Stapel zu lassen, der das Karussell von Lesen, Googeln, Aufregen und weiteren Artikeln weiterdreht.</p>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">Man könnte jetzt noch viele weitere interessante Sichtweisen auf diese leidige Sache eröffnen, doch ich denke, das Problem dürfte klar geworden sein: Frau Wulff hat es geschafft, mithilfe von intelligent eingestreuten Informationen das unerbittlich arbeitende Werk der Medienmaschinerie in Gang zu setzen, um sich selbst wieder ein wenig ins Rampenlicht zu rücken. Was ich ebenfalls noch nicht wusste, ist, dass sie sich als PR-Managerin selbstständig gemacht hat. Übung dürfte sie jetzt ja haben. Doch wem nützt dieses Wissen? Ihrem Mann zumindest schadet sie eher mit ihren „Enthüllungen“, auch wenn wenigstens die Rotlicht-Geschichte etwas von ihm ablenkt. Die Medien haben wieder einmal ein Thema und Bettina Wulff die Möglichkeit, sich erneut ins Rampenlicht zu drängen. Was genau sie damit bezwecken will, bleibt abzuwarten. Eines dürfte aber sicher sein: solange es öffentliche Diskussionen um die Causa Wulff gibt, wird es um ebendiese nicht ruhig werden. Man darf gespannt sein, wie weit uns diese Sache noch weiter in die Absurditäten des Medienwesens führen wird. Ob Freund oder Feind Frau Wulffs, das wird uns noch lange beschäftigen.</p>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">Und bevor ich mich abschließend aufrichtig entschuldige, dem tapferen <em>derfarbfleck.de</em>-Leser, der bis hier her ausgehalten hat, tatsächlich schon wieder einen Artikel über Bettina Wulff vorgesetzt zu haben, noch eine Anmerkung am Rande:</p>
<p align="JUSTIFY">Warum eigentlich regt sich halb Deutschland darüber auf, dass es sein <em>könnte, </em>dass die Frau des Bundespräsidenten a.D. Im Gewerbe der Prostitution tätig war? Laut BGBl. I 2001, S. 3983; FNA 402–39 nämlich ist die Prostitution rechtlich als Dienstleistung gestellt und somit definitiv nicht strafbar. Nein, es soll sogar die rechtliche und soziale Situation von Prostituierten verbessert werden. Zusätzlich wurden das Strafgesetzbuch in §180a (Ausbeutung von Prostituierten) und §181a (Zuhälterei) dahingehend geändert, dass das Schaffen eines angemessenen Arbeitsumfeldes nicht mehr strafbar ist, solange nicht eine Ausbeutung von Prostituierten stattfindet. Ein Kommentar bezüglich der rein objektiven „Tatschuld“ Wulffs erübrigt sich für mich hiermit.</p>
<p><em>Von Vivien Geldien</em></p>
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		<title>Facebook am LGH</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 17:05:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eine Umfrage des Farbfleck unter 48 Schülern hat den Einfluss von Facebook am LGH untersucht. Um möglichst repräsentative Werte zu erzielen, wurden LGHler aller Klassenstufen und beiden Geschlechtes zu gleichen Teilen befragt. Hier die Ergebnisse: 55% der Schüler am LGH nutzen Facebook. Die niedrigsten Werte findet man in der 7. Klasse und im Abiturjahrgang, am [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2012/05/fb.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4112" title="" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2012/05/fb.jpg" alt="" width="268" height="100" /></a>Eine Umfrage des Farbfleck unter 48 Schülern hat den Einfluss von Facebook am LGH untersucht. Um möglichst repräsentative Werte zu erzielen, wurden LGHler aller Klassenstufen und beiden Geschlechtes zu gleichen Teilen befragt. Hier die Ergebnisse:<span id="more-4109"></span></div>
<div>55% der Schüler am LGH nutzen Facebook. Die niedrigsten Werte findet man in der 7. Klasse und im Abiturjahrgang, am aktivsten zeigen sich die achten Klassen, in denen 70% der Schüler ein Facebook-Konto haben. Doch selbst diese liegen  unter den nationalen Umfragewerten, die bei ungefähr 80% in den Altersgruppen unserer Schule liegen. LGHler sind deutlich inaktiver und nutzen Facebook weniger zur Selbstdarstellung als andere Jugendliche. Zum Beispiel werden am LGH in Facebook weniger &#8220;Schein&#8221;freundschaften geknüpft und dann dort ausladend zelebriert, um Kontakte vorallem zu sozial anerkannten Mitschülern zu demonstrieren. Das hängt eng damit zusammen, dass die meisten Schüler des LGH  im Internat leben. Man sieht sich auch nach der Schule dort und läuft eher zwei Zimmer weiter, als den Freund über einen Eintrag an ihrer Chronik zu fragen, was die Hausaufgaben waren, und es fällt am LGH schneller auf, wenn zwei Mädchen über das Internet gegenseitige Liebeserklärungen kundtun, sich in der Schule aber nicht einmal begrüßen. Vermutlich ist der größte Grund aber, dass sich alle Schüler hier zwangsläufig besser kennen als an Schulen ohne Internat und somit schneller um Sympathie oder Asympathie wissen und somit ein großer Teil potentieller Freundschaften wegfällt.</div>
<div>Von den aktiven Nutzern bezeichnen sich 45% als süchtig nach Facebook, in den achten Klassen sogar doppelt so viele. Außerdem gaben knapp zwei Drittel an, dass auf sie bezogene Äußerungen ihre Stimmung verändern können und es keinen Unterschied macht, dass diese über Facebook geschehen, einzig Beleidigungen oder Drohungen sind dort gewichtloser. Ebenfalls 64% haben schon einmal überlegt, ihr Facebook-Profil zu löschen oder zu deaktivieren. Am häufigsten als Grund genannt wurde der Umgang von Facebook mit persönlichen Daten und der hohe Zeitaufwand.</div>
<div>Trotzdem meint fast die Hälfte der Befragten, dass sich seit sie und deren Freunde Facebook nutzen, die Beziehungen verändert haben, das Kontakt halten, vorallem zu Freunden außerhalb des LGH, ist viel einfacher geworden. Mir und 21 anderen gefällt das.</div>
<div>Von Meyra Coban</div>
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