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	<title>derfarbfleck &#187; Geld</title>
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	<description>mehr als nur schwarz auf weiß</description>
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		<title>Das Geld der Zukunft?</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jul 2014 16:11:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Welt da draußen]]></category>
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		<description><![CDATA[von Gilbert Hörmann Was sind Bitcoins? Bitcoin ist eine Form von virtuellem Geld. Sie wurde 2009 von Studenten des MIT (Massachusetts Institute of Technology), einer renommierten Universität in Boston entwickelt. Man kann sie auf Computern mit den Betriebssystemen Windows, Linux und Mac OS X benutzen, nachdem man sich ein entsprechendes Programm heruntergeladen und in das [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Gilbert Hörmann<img class="alignnone size-medium wp-image-6315 alignright" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/07/bitcoin-300x282.jpg" alt="bitcoin" width="300" height="282" /></em></p>
<p>Was sind Bitcoins?</p>
<p>Bitcoin ist eine Form von virtuellem Geld. Sie wurde 2009 von Studenten des MIT (Massachusetts Institute of Technology), einer renommierten Universität in Boston entwickelt. Man kann sie auf Computern mit den Betriebssystemen Windows, Linux und Mac OS X benutzen, nachdem man sich ein entsprechendes Programm heruntergeladen und in das Netzwerk aufgenommen wurde. Bitcoins können gekauft, gemint oder verdient werden.</p>
<p>Wer sich 2009 Bitcoins gekauft hätte, wäre jetzt mit großer Wahrscheinlichkeit sehr reich. 2009 lag der Preis pro Bitcoin noch bei rund 20 €. Momentan bekommt man sie erst ab 320 €. Wenn man sich 2009 100 Stück gekauft hätte, dann hätte man mittlerweile 30.000 € Gewinn gemacht.</p>
<p>Ein erhöhtes Risiko besteht jedoch für Anbieter, welche Bitcoins gegen Geld handeln. Dabei kann man seine Bitcoins z. B. auf seine Kreditarte überweisen. Doch es gibt dabei keinen Schutz, dass die Zahlung nach der Transaktion nicht wieder rückgängig gemacht wird. Dienste wie Paypal blockieren Bitcoins. Zudem gibt es Hacker, die die Accounts knacken können, doch diese sind eher selten.</p>
<p>Bitcoins sind das einfachste und schnellste Zahlungsmittel im Internet. Sie auszutauschen ist genauso einfach wie E-Mails zu verschicken. Nachdem man die Bitcoin-Adresse eingegeben hat muss man nur noch die Anzahl der Bitcoins eingeben und dann kann man sie sofort verschicken. Außerdem sind Bitcoins fälschungssicher, da sie aus einem sehr langen Code bestehen, welcher nicht kopiert werden kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und wie werden sie beschafft?</p>
<p>Kaufen: Bitcoins zu kaufen muss man sich erst einmal einen „Digitalen Wallet“ einrichten. Danach kann man sich auf Seiten wie www.bitcoin.de Bitcoins gegen andere Währungen, also Überweisungen oder Bargeld, kaufen.</p>
<p>Minen: Beim Minen braucht man zunächst eine sehr gute Grafikkarte. Wenn man die hat, kann man in einem Online-Pool nach Bitcoins suchen. Das Einzige, was man dafür bezahlen muss, sind die Stromkosten für den Rechner.</p>
<p>Verdienen: Man kann Bitcoins verdienen indem man „Mini-Aufgaben“ wie zum Beispiel das Sortieren von Seiten erledigt oder seinen Computer für verschiedene Dienste zur Verfügung stellt. So kommt auch neues Geld in das System, dafür gibt es sonst keine andere Möglichkeit.</p>
<p><em>Bild: Casascius über Wikimedia Commons</em></p>
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		<title>Der Farbfleck fragt nach: Die Deutsche Bahn und das LGH</title>
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		<pubDate>Sun, 05 May 2013 18:34:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Wir hier drinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnticket]]></category>
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		<description><![CDATA[von Marina Schmidt und Valerie Winkler Dass sich die Deutsche Bahn bei den monatlichen Fahrten der LGHler zum Internat hin und wieder zurück dumm und dämlich verdient, ist nach kurzem Nachdenken wohl ziemlich klar. Wie hoch jedoch diese Unsummen an Geld sein mögen und wie im Vergleich dazu das Preis-Leistungsverhältnis aussieht, haben wir mit einer [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><img class="alignleft" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/5e/RE_Deutsche_Bahn_AG_Maschen_GFDL.JPG/800px-RE_Deutsche_Bahn_AG_Maschen_GFDL.JPG" alt="" width="480" height="360" />von Marina Schmidt und Valerie Winkler</em></p>
<p style="text-align: justify;">Dass sich die Deutsche Bahn bei den monatlichen Fahrten der LGHler zum Internat hin und wieder zurück dumm und dämlich verdient, ist nach kurzem Nachdenken wohl ziemlich klar. Wie hoch jedoch diese Unsummen an Geld sein mögen und wie im Vergleich dazu das Preis-Leistungsverhältnis aussieht, haben wir mit einer Umfrage in Erfahrung gebracht. Allerdings war es uns aus verschiedenen Gründen nicht möglich, die gesamte Schülerschaft des LGHs zu befragen. Somit lag die Gesamtzahl der Befragten bei 135 Schülern aus den Klassenstufen 7 bis 12. Dass einige davon nicht mit der Deutschen Bahn ans LGH anreisen, haben wir dabei natürlich berücksichtigt. So fanden wir folgendes heraus:</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>Rund die Hälfte der LGHler gibt monatlich zusammen um die 7000  Euro für Zugreisen aus. Das heißt, im Schnitt bezahlt jeder Befragte etwa 65 Euro.</li>
<li>Die durchschnittliche Verspätung pro Zugfahrt liegt bei 10 Minuten.</li>
<li>Auf die Frage, wie oft schon Klimaanlage beziehungsweise Heizung ausgefallen sind, kamen wir auf eine Gesamtzahl von 130 Ausfällen. Das ergibt pro bahnfahrenden Schüler etwa 1,25 Mal.</li>
<li>Die Gesamtzahl der ausgefallenen Züge betrifft 159.</li>
<li>Als letzte Frage führten wir an, wie oft man ohne Sitzplatz fahren musste und wie freundlich man sich vom Personal der Deutschen Bahn behandelt fühlt. Diese fassten wir unter dem Gesamtpunkt Zufriedenheit zusammen. Das Ergebnis: 49 bahnfahrende Schüler sind mit den Dienstleistungen der Deutschen Bahn eher zufrieden, 40 von ihnen finden den Service eher mittelmäßig und 19 Schüler sind eher unzufrieden.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Das sind insgesamt eigentlich recht gute Zahlen für das bundeseigene Unternehmen. Doch werden sie auch weiterhin gut bleiben? Experten haben errechnet, dass, um die Kosten für das Millardenprojekt Stuttgart 21 zu decken, die Preise für Bahntickets innerhalb der nächsten 10 Jahre um mindestens drei Prozent ansteigen müssten. Das wird teuer!</p>
<p style="text-align: justify;">Last but not least küren wir noch die besten Antworten.</p>
<p style="text-align: justify;">Alle drei erfolgten auf die Frage: „Fühlst du dich vom Personal der Deutschen Bahn nett behandelt?“ und lauten:</p>
<p style="text-align: justify;">3. Nein! Ich hasse Menschen.</p>
<p style="text-align: justify;">2. Ja, auch betrunken sind sie nett.</p>
<p style="text-align: justify;">1. Ja, aber nur, wenn ich einen Fahrschein habe.</p>
<p style="text-align: justify;">So, liebe DB. Da habt ihr&#8217;s!</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle :http://www.n-tv.de/politik/Wird-Bahnfahren-teurer-article10251596.html</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Bildquelle: By User:Wiki-observer (User:Wiki-observer) [CC-BY-SA-2.5 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5)], via Wikimedia Commons</em></p>
<h5 style="text-align: justify;">Zum Weiterlesen:</h5>
<h5><a title="Der Farbfleck fragt nach: Mitarbeiter der deutschen Bahn" href="http://www.derfarbfleck.de/old/2010/07/01/interview_mitarbeiter_db/" target="_blank">Der Farbfleck fragt nach: Mitarbeiter der deutschen Bahn</a></h5>
<h5><a title="Das Jahrhundertprojekt: Stuttgart 21" href="http://www.derfarbfleck.de/old/2010/05/21/das-jahrhundertprojekt-stuttgart-21/" target="_blank">Das Jahrhundertprojekt: Stuttgart 21</a></h5>
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		</item>
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		<title>Eine griechisch-zypriotische Tragödie</title>
		<link>http://www.derfarbfleck.de/old/2013/04/08/eine-griechisch-zypriotische-tragodie/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 09:03:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Welt da draußen]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Eurokrise]]></category>
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		<category><![CDATA[Zypernkrise]]></category>

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		<description><![CDATA[von Theresa Friedle Schuldenkrise, Staatspleiten, Rettungsschirme &#8211; die meisten können es langsam nicht mehr hören. Die wollen doch alle nur Geld von uns! Doch nachdem nun nach Griechenland auch Zypern vor dem Abgrund steht, fragt sich auch der eine oder andere, wie es weitergehen soll. Denn in dieser Krise geht es keineswegs nur um Banken [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7c/Flag_of_Cyprus_%282006%29.svg" alt="" width="382" height="229" />von Theresa Friedle</p>
<p style="text-align: justify;">Schuldenkrise, Staatspleiten, Rettungsschirme &#8211; die meisten können es langsam nicht mehr hören. Die wollen doch alle nur Geld von uns! Doch nachdem nun nach Griechenland auch Zypern vor dem Abgrund steht, fragt sich auch der eine oder andere, wie es weitergehen soll. Denn in dieser Krise geht es keineswegs nur um Banken und Staaten, wie das Beispiel Zypern zeigt, wo der Staat sich seine Schulden einfach mal von Anlegern bezahlen lässt. Damit wird das sowieso schon geplagte Volk in die Pflicht genommen. Denn während in Deutschland die meisten Menschen es als Grundrecht betrachten, dass sie im Notfall Geld von der Bank abheben können, waren diese in Zypern nun für zwei Wochen geschlossen. Und auch wenn sie jetzt wieder geöffnet sind, wird die zyprische Börse noch bis zum Ersten April geschlossen bleiben. Und wer ist schuld daran? Natürlich mal wieder die Deutschen mit ihrer Sparpolitik. Denn das neue Sparprogramm der EU sah vor, dass die beiden größten Banken Zyperns zusammengelegt werden. Für diese Umstrukturierung mussten die Banken geschlossen werden. Doch wie konnte das passieren? Zwar war Zypern schon lange verschuldet, doch eine so drastische Maßnahme war nicht einmal in Griechenland nötig gewesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dazu muss man zuerst wissen, dass die zyprischen Banken aufgrund der gemeinsamen Sprache viele Geschäftsbeziehungen mit Griechenland hatten, vor allem waren beide Banken im Besitz von griechischen Staatsanleihen. So waren beide schon 2009, als die griechische Tragödie ihren Lauf nahm, tief in die griechische Wirtschaft verstrickt. Dennoch bestanden sie noch 2010 zwei Stresstests von der europäischen Aufsicht mit Bravour. Dies konnte nur geschehen, weil die Initianten des Tests nicht auf die Idee kamen, dass auch Staatsanleihen an Wert verlieren könnten, und somit ein beträchtliches Risiko darstellten. Da beide Banken über ein beträchtliches Eigenkapital verfügten, bestanden sie die Stresstests, so dass sie keinen Grund sahen, ihren Kurs zu ändern. Im Gegenteil: bis 2011 nahmen sie immer mehr griechische Staatsanleihen auf und stürzten sich auf Investitionsmöglichkeiten in dem Land, das andere Investoren inzwischen wie die Pest fürchteten. Gleichzeitig schütteten die Banken, ermutigt durch die Stresstests, üppige Dividenden aus, sodass das Kapital immer weiter schwand. Erst Ende 2011, nachdem die EU im Zuge eines Rettungsschirms für Griechenland auch deren Staatspapiere herabgestuft hatte, machten die Banken eine Kehrtwende. Man werde versuchen, die Anlagen in griechische Papiere zu verringern, hieß es.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch diese Einsicht kam zu spät. Obwohl die Banken hastig Kreditvergaben zusammenstrichen, wurden sie bei einem dritten Stresstest im Dezember 2011 zu den 31 Finanzinstituten gerechnet, die zusätzliches Eigenkapital brauchen. Bis Juni 2012 hatten die Banken Zeit, neues Kapital zu beschaffen. Sie haben es nicht geschafft, und rissen so ganz Zypern mit in den Abgrund.</p>
<p style="text-align: justify;">Deshalb ist nun wieder einmal ein Rettungsschirm fällig, nach Griechenland, Irland, Portugal und Spanien ist Zypern das fünfte Land, das diesen in Anspruch nimmt. Überraschenderweise wird sich auch Russland an der Rettung beteiligen, und zwar mit einem Kredit von 2,5 Milliarden Euro, der schon im Sommer 2011 vergeben wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch selbstverständlich kommt dieser Rettungsschirm nicht umsonst. Und damit wären wir wieder bei den ganz normalen Leuten auf der Straße, die nun nämlich Zypern retten müssen. Dafür muss zunächst die Einkommenssteuer, die bisher eine der niedrigsten der Welt war, steigen. Außerdem sollte jeder Kontoinhaber eine Abgabe von fast 10% zahlen. Dies trifft jedoch nicht nur zyprische Bürger, die die Abgabe als sehr ungerecht empfinden, sondern auch russische und vor allem griechische Sparer. Um eine Kapitalflucht zu unterbinden wurden die Banken geschlossen, bis das entsprechende Gesetz verabschiedet worden war. Wurde es aber nicht. Kein einziger der zyprischen Abgeordneten stimmte für das Gesetz. Stattdessen sollte ein Solidaritätsfond helfen. Außerdem hoffte Zypern auf weitere Hilfe aus Russland. Putin jedoch enttäuschte diese Hoffnungen. In den nächsten Tagen scheiterte auch der Wunderfond. Und nun da alle Stricke reißen, kommt die Zwangsabgabe wieder auf den Tisch. Doch zunächst kam Zypern den Rettern entgegen, indem es der Aufspaltung der zweitgrößten Bank des Landes zustimmte. Und dann ist sie wieder da: alle Einlagen bei der größten Bank Zyperns über 100 000 Euro sollen mit einer einmaligen Steuer von 20% belegt werden. Auch andere Banken sollen, wenn auch geringere, Steuern verlangen. Damit ist die Apokalypse abgewendet, der Austritt Zyperns aus der Eurozone oder gar sein Bankrott ist vom Tisch, dennoch bleibt die Frage: Was ist die Lektion dieses Dramas? Vielleicht, dass schwere Entscheidungen manchmal unabwendbar sind. Und dass die Eurokrise noch längst nicht ausgestanden ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Bildquelle: von User:Vzb83 (Eigenes Werk) [Public domain], via Wikimedia Commons</em></p>
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