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	<title>derfarbfleck &#187; Ganztagesschulen</title>
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	<description>mehr als nur schwarz auf weiß</description>
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		<title>Mehr Bildung wagen &#8211; Ein Plädoyer</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Nov 2012 17:06:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Welt da draußen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Ganztagesschulen]]></category>
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		<description><![CDATA[Im folgenden Artikel kommentiert Lukas Hornung den am 16. Oktober erschienenen Artikel &#8220;Schulen im Vergleich&#8221; von Amy Ritter. Die zwei dargestellten Thesen sind die subjektiven Meinungen der Autoren. Baden-Württemberg steht, wie zu erwarten, mal wieder an der Spitze im deutschlandweiten Vergleich der Grundschulen, ein Erfolg der bis vor kurzem regierenden schwarz-gelben Regierungskoalition im „Ländle“.  Getestet [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2012/11/P1030575.jpg"><img class="alignleft  wp-image-4699" title="Mehr Bildung wagen" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2012/11/P1030575.jpg" alt="" width="259" height="194" /></a></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Im folgenden Artikel kommentiert Lukas Hornung den am 16. Oktober erschienenen Artikel <a title="Schulen im Vergleich" href="http://www.derfarbfleck.de/old/2012/10/16/schulen-im-vergleich/" target="_blank">&#8220;Schulen im Vergleich&#8221;</a> von Amy Ritter. Die zwei dargestellten Thesen sind die subjektiven Meinungen der Autoren.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Baden-Württemberg steht, wie zu erwarten, mal wieder an der Spitze im deutschlandweiten Vergleich der Grundschulen, ein Erfolg der bis vor kurzem regierenden schwarz-gelben Regierungskoalition im „Ländle“.  Getestet wurden die rund 27.000 Viertklässler in Mathematik, Orthografie und Lesen. Weiteren Bezug auf die Einzelheiten der Studie möchte ich nun nicht nehmen, diese wurden schon treffend von Amy Ritter in ihrem Artikel „Schulen im Vergleich“ erläutert. Ich empfehle, diesen Artikel zu lesen, da dadurch mein Kommentar leichter zu verstehen ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Kommen wir nun aber zu den Schlussfolgerungen aus dieser Studie:</p>
<p style="text-align: justify;">Amy bringt das Zitat der Landesvorsitzenden für „Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft“, Doro Moritz, an: „Da rächt sich jetzt, dass Baden-Württemberg seit langem nicht in die Grundschulen investiert“. Die anscheinend nicht sichtbare Rache wird im Artikel „Schulen im Vergleich“ hinterfragt.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch ist die Rache sehr gut sichtbar. Nur weil dieses Bundesland an der Spitze in Deutschland steht, heißt das noch lange nicht, dass wir eine erfolgreiche Bildungspolitik haben. Im Vergleich zu den restlichen Bundesländern steht Baden-Württemberg zwar gut da, im internationalen Vergleich geht Deutschland und damit auch das sogenannte „Bildungsmusterland“, aber bei jedem PISA-Test unter.</p>
<p style="text-align: justify;">Ganztagsschulen, Integration von Schülern mit Migrationshintergrund: Das alles sind Baustellen, die auf keinen Fall in den Hintergrund rücken dürfen. Hochbegabte werden schon seit langer Zeit sehr gut gefördert, sei es durch Hochbegabtenzüge an normalen Gymnasien oder, als bestes Beispiel: Durch das LGH. Wenn wir es verpassen, Migranten ausreichend zu fördern, werden uns diese Probleme schnell einholen, denn hier darf man nicht nur im kleinen Rahmen denken. Wir brauchen gut (aus)gebildete junge Leute an den Arbeitsmärkten, der Fachkräftemangel ist schon jetzt spürbar. Es ist also unabdinglich, Schüler mit Migrationshintergrund, die mittlerweile einen sehr hohen Prozentanteil an der Gesamtschülerzahl haben, zu fördern.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Ganztagsschule mit dem Argument „Kinder brauchen ihre Eltern“ in Frage zu stellen, halte ich für zu kurz gedacht. Denn die Idee der Ganztagsschule stammt ja erst daher, dass viele Eltern nicht mehr genug Zeit für ihre Kinder haben. Es gibt heutzutage nicht mehr die klassische Rollenverteilung, dass der Vater arbeitet und die Mutter den Haushalt macht, diese haben wir schon vor einigen Jahren abgelegt. Deswegen ist es wichtig, dass Kinder in der Schule eine ganztägige Betreuung erhalten und dort ein warmes und gesundes Essen bekommen. Etwas was nicht mehr selbstverständlich ist. Durch die Ganztagsschule erhält der Staat die Chance hier einzugreifen. Mit gesundem Essen kann späterer Fettleibigkeit oder anderen gesundheitlichen Folgen vorgebeugt werden, im Endeffekt profitieren davon alle, vor allem der Steuerzahler.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach dem Motto „Jeder Euro der in Bildung investiert ist, zahlt sich später doppelt wieder aus“ möchte ich für den Ausbau der Ganztagsschulen und der Migrantenförderung plädieren.</p>
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		<title>Schulen im Vergleich</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Oct 2012 17:23:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Welt da draußen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsstudien]]></category>
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		<description><![CDATA[von Amy Ritter PISA, IGLU und TIMSS: Studien, die zum internationalen Vergleich der Bildungsstandards dienen. Jetzt will man auch innerhalb Deutschlands die einzelnen Bundesländer vergleichen. Damit hat sich das „Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen&#8221;, kurz IQB, mit der Direktorin Petra Stanat und Hans Anand Pant als Studienleiter befasst. Nun liegen die Ergebnisse der 2011 durchgeführten [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Tafel" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/bd/Tafel_%28Lehrmittel%29.jpg/800px-Tafel_%28Lehrmittel%29.jpg" alt="" width="384" height="288" />von Amy Ritter</p>
<p>PISA, IGLU und TIMSS: Studien, die zum internationalen Vergleich der Bildungsstandards dienen. Jetzt will man auch innerhalb Deutschlands die einzelnen Bundesländer vergleichen. Damit hat sich das „Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen&#8221;, kurz IQB, mit der Direktorin Petra Stanat und Hans Anand Pant als Studienleiter befasst. Nun liegen die Ergebnisse der 2011 durchgeführten Studie vor. Rund 27000 Viertklässler an mehr als 1300 Grund- und Förderschulen Deutschlands wurden in den Kategorien Lesen, Mathematik und Orthografie getestet. Die Testaufgaben wurden aus den von den Kultusministern verabredeten deutschen Bildungsstandards entwickelt und beschreiben, was die Schüler am Ende der jeweiligen Jahrgangsstufe können sollen. Die Studie sollte unter anderem einheitliche Leistungen in allen Bundesländern sicherstellen und zeigen, an welchen Stellen das Bildungswesen verbessert werden kann und muss. Die Ergebnisse der Studie wurden am Freitag den 5. Oktober vom Kultusministerium vorgestellt.</p>
<p>Der Vergleich der Bundesländer zeigt, dass die Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg ganz hinten liegen und hauptsächlich die südlichen Länder Deutschlands, Bayern und Baden-Württemberg, sowie Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt die besten Testergebnisse hatten. Außerdem beweist die Studie, dass die Herkunft der Kinder stark mit deren Kompetenzen verknüpft ist und auch, dass Mädchen im Durchschnitt den Jungen im Lesen und Schreiben weit voraus sind, die Jungen dagegen in der Mathematik einen kleinen Vorsprung haben. Eigentlich waren die Ergebnisse insgesamt ziemlich zufriedenstellend. Eine andere Studie zum Beispiel zeigte, dass es mehr Studenten und weniger Schulabbrecher gibt. Doch trotz der guten Ergebnisse und trotz der Nachricht, dass Baden-Württemberg zu denen gehört, die ganz vorne mitspielen, wird Kritik geübt. Zum Beispiel von Doro Moritz, der Landesvorsitzenden der „Gewerkschaft Erziehung und Wirtschaft“. So ihre Aussage: „Da rächt sich jetzt, dass Baden-Württemberg seit langem nicht in die Grundschulen investiert.“ Die Studie beweise unter anderem den Bedarf von Ganztagsschulen. Aber wo ist hier die Rache? Sind wir nicht unter den ersten Fünf ganz Deutschlands? Außerdem zeigt die Studie, dass Migranten und Kinder mit schlechteren Noten mehr gefördert werden müssen, um im Vergleich mit anderen Bundesländern besser abzuschneiden. Aber warum redet niemand darüber, die zu fördern, die gut sind? Warum will jeder die Kinder in den Fächern fördern, in denen sie schlecht sind? Warum nicht ihre Stärken ausbauen?</p>
<p>Und beweisen nicht gerade Baden-Württembergs und Bayerns Rolle in dieser Studie, dass es für die Leistungen der Kinder besser ist, in Haupt-, Realschule und Gymnasium aufgeteilt zu werden? Gerade diese beiden Länder, die mit dem Ausbau der Gesamtschulen hinterherhinken, spielen doch ganz vorne mit.</p>
<p>Die Gesamtschulen sollen die Kinder fördern, die das brauchen. Der Grundgedanke ist gut und richtig. Aber was ist mit den Kindern, die das nicht brauchen? Inzwischen ist es bewiesen, dass für die Entwicklung kleiner Kinder gerade die Eltern wichtig sind. Und wenn die Kinder den ganzen Tag in der Schule verbringen, wo bleibt da der Kontakt zu den Eltern? Kein noch so gut ausgebildeter Lehrer oder Pädagoge kann die Eltern ersetzen, es fehlt die emotionale Bindung und auch die Zeit. Ein Lehrer, der für zwanzig Kinder gleichzeitig zuständig ist, hat diese Möglichkeiten nicht.</p>
<p>Die Studie ist sehr umfassend: Interessant wird jetzt, was daraus gefolgert wird. Die Studie bringt viel, wenn man sie richtig verarbeitet. Aber wenn falsche Schlüsse gezogen werden, kann das auch viel Schaden bringen.</p>
<p><em>Bild: von Stefan-Xp (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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