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	<title>derfarbfleck &#187; Zeit</title>
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	<description>mehr als nur schwarz auf weiß</description>
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		<title>Identität aus Lumpen der Zeit</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Nov 2014 13:44:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Farbflecken]]></category>
		<category><![CDATA[Essay]]></category>
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		<description><![CDATA[von Benjamin Škulec Ich blicke in den Spiegel und eine unglaubliche Monstrosität blickt zurück. So wäre es zumindest, wenn ich sehen könnte, was ich vorgebe zu sein. Versatzstücke aus der Leiche von Kurt Cobain und Sid Vicious, nett verpackt in einer kleidsamen Zwangsjacke, denn so stelle ich mir Zwangsjacken vor. Bevor Sie jedoch, werter Leser, weiter [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Benjamin <span style="color: #000000;">Škulec<a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/11/Nimm-dich-selbst-bei-der-Nase.jpg"><img class="alignright wp-image-6543 " src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/11/Nimm-dich-selbst-bei-der-Nase-213x300.jpg" alt="Nimm dich selbst bei der Nase" width="277" height="391" /></a></span></em></p>
<p>Ich blicke in den Spiegel und eine unglaubliche Monstrosität blickt zurück. So wäre es zumindest, wenn ich sehen könnte, was ich vorgebe zu sein. Versatzstücke aus der Leiche von Kurt Cobain und Sid Vicious, nett verpackt in einer kleidsamen Zwangsjacke, denn so stelle ich mir Zwangsjacken vor.</p>
<p>Bevor Sie jedoch, werter Leser, weiter in dieses unsägliche Machwerk vordringen, seien Sie gewarnt: ich werde auf den folgenden Seiten ausschließlich darüber lamentieren, wie scheiße es doch ist, heutzutage als man selbst geboren zu sein, so wie jeder andere junge Mensch seit über vierzig Jahren, in deren Umgebung jemand so unvorsichtig gewesen ist, Stift und Papier herumliegen zu lassen. Außerdem werde ich das Thema „Identität in Zeiten der Selfies“ vage von der Seite anschneiden.</p>
<p>Behaupten Sie also nicht, niemand hätte Sie gewarnt und versuchen Sie vor allem nicht irgendeinen Haftungsanspruch geltend zu machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachdem ich also jetzt erfolgreich jegliche Korrektoren vergrault habe, wird es Zeit denjenigen zu begrüßen, den mein Gelaber wirklich interessiert: Niemanden!</p>
<p>Hallo auch! All jene, die dies lesen müssen, weil sie dafür bezahlt werden, fragen sich vermutlich mittlerweile was der ganze Scheiß hier eigentlich soll. Und auf diese Frage antworte ich unverfroren: Sorry Alter, das is&#8217; halt was ich im Selbstverständnis von mir als Individuum als voll wesentlich und so erachte. „Ah!“ werden Sie nun rufen, „Endlich verstehe ich!“. Oder eben auch nicht.</p>
<p>Ein schlauer Herr namens George Herbert Mead hat mal gesagt, dass Identität, die ja doch eher ein abstraktes Ding ist, bei der Geburt noch gar nicht da ist, allerdings „innerhalb des gesellschaftlichen Erfahrungs- und Tätigkeitsprozesses, das heißt im jeweiligen Individuum als Ergebnis seiner Beziehungen zu diesem Prozess als Ganzem und zu anderen Individuen innerhalb dieses Prozesses“ entsteht. Ich meine, was zum Henker erwarten Sie eigentlich von meiner Generation?</p>
<p>Die meiste Zeit starren viele der anderen Individuen in unserem Proceß auf ihr kleines Fenster zum Internet und wenn man, aus Mangel an besseren Alternativen, beim Warten auf irgendwas, was man eh längst vergessen hat, selbst mitmacht, zwitschern einem Vögelchen aus der ganzen Welt sekündlich von neuen Anschlägen, Mordserien, Vergewaltigungen. Und was uns zu tun übrigbleibt, ist die Nachricht zu verbreiten und „OMG, so grausam #<em>holyshit </em>“ zu pfosten. Man fühlt sich wie ein omniscentes, aber volle Kanne impotentes Wesen, welches auf den Stuhl vor den Bildschirmen gefesselt ist, mit diesen ekligen Teilen, die einem die Augen aufhalten. Als ich zwölf Jahre alt war, habe ich nachts immer geweint.</p>
<p>Sie sagen, wir jungen Leute verblöden, weil wir nichts mit unserem Leben anstellen, die modernen Zeiten hätten uns stumpf gemacht. Ich behaupte, wir sind nicht dumm, nicht dumpf. Nur stumm.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir wachsen in einer Welt auf, die sich schon viel zu lange um sich selbst dreht &#8211; es gibt nichts für uns zu denken, zu schreiben, zu sagen oder zu singen, das nicht schon gedacht, geschrieben, gesagt oder geschrien wurde. Es wäre doch anmaßend anzunehmen, dass irgendjemand sich drum reißt alles nochmal aus unseren pickligen Mündern zu hören. Soviel zu unserem „Erfahrungs- und Tätigkeitsprozess“.</p>
<p>Ich sage Ihnen, es ist nicht verwunderlich, dass meine Generation sich in minderjährigem Sex und Alkoholexzessen ergeht, ich selbst neige zu selbstzerstörerischem Verhalten. Ich suche keinen Schuldigen. Niemand kann etwas für den Wahn in dem sich unsere schrumpfende Welt immer schneller auflöst, den wir aufsogen, um ihn auf dem Schild unserer Identität zu tragen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Into this world we&#8217;re thrown / like a dog without a bone“ sang Jim Morrison, Mitglied des Club 27.</p>
<p>Heutzutage ist Nicht-Denken angenehmer.</p>
<p>Das war es vermutlich auch früher, ich denke jedoch, es ist zu einer Art schützender Schleimschicht mutiert. Lieber tötet man seine Gedanken mit Videospielen ab, als zu erkennen und traurig zu werden. Den Kopf auszuschalten und die Welt auszublenden, erscheint mir als die einzige erfolgversprechende Möglichkeit in dieser postmodernen Totenwelt zu leben, obwohl ich weiß, dass Adorno mir hierfür am liebsten den Kopf abreißen oder mir zumindest einen sehr hasserfüllten Brief schreiben würde, wenn er könnte.</p>
<p>Und Sie schreien jetzt wahrscheinlich dieses Blatt an, allein in Ihrer Kammer bei Mutti, Sie mürrischer Zweitkorrektor mit hochrotem Kopf:</p>
<p>„Stuss! STUSS! Fauler Ausreden für faulige Faulheit, faules Stück Mensch! Umsonst haben wir Altvorderen geschuftet, um euch diese schöne, einfache Welt in der ihr lebt zu schaffen. Undank&#8230;“</p>
<p>Naja, Sie wissen was ich von Ihnen halte.</p>
<p>Vielleicht bin ich undankbar.</p>
<p>Vielleicht sind Sie ignorant.</p>
<p>Wer kann heute noch irgendwas wissen, wo doch absolut alles im Internet steht?</p>
<p>Glauben Sie mir, wenn ich sage, dass wir jüngsten Sprösslinge dieses ehemals blauen Planeten, die wir wider Willen in diese seit &#8217;45 post-apokalyptische Vorhölle von einer Welt geworfen wurden, diejenigen sind, die still und unbewusst am Verdrossensten sind von diesen post-modernen Zeiten?</p>
<p>Glauben sie mir, dass wir lieber umkehren würden, aber unaufhörlich an unseren Füßen in diese Zukunft aus Stahl und Gallium gezerrt werden?</p>
<p>Uns bleibt nichts anderes übrig, mir bleibt nichts übrig, als entweder mit Lichtgeschwindigkeit ins All zu fliegen, bis die Zeit still steht, um dort an den Klippen zu zerschellen, oder direkt Suizid zu begehen oder eben unsere, meine gestohlene Identität im Spiegel anzuschauen und mir einzureden, die Vergangenheit sei nicht vergangen.</p>
<p><em>Bildquelle: &#8220;Nimm dich selbst bei der Nase&#8221; aus dem Tiroler Volkskunstmuseum (spätes 17. Jahrhundert); Javier Carro über Wikimedia Commons </em></p>
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		<title>Zeit</title>
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		<pubDate>Mon, 05 May 2014 14:55:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Farbflecken]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Genuss]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[von Cheyenne Benz „Oh mein Gott! Ich habe viel zu wenig Zeit!“ – wer hat das nicht schon einmal gedacht oder gesagt? Von wem hat man noch nie etwas Derartiges gehört? Gerade an einer Schule, gibt es immer wieder Phasen, in denen viele Klausuren geschrieben werden. Bei vielen Schülern herrscht nun der Stress vor und [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/04/time-92897_1280.jpg"><img class="alignleft wp-image-6219 size-thumbnail" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/04/time-92897_1280-150x150.jpg" alt="time-92897_1280" width="150" height="150" /></a>von Cheyenne Benz</em></p>
<p>„Oh mein Gott! Ich habe viel zu wenig Zeit!“ – wer hat das nicht schon einmal gedacht oder gesagt? Von wem hat man noch nie etwas Derartiges gehört? Gerade an einer Schule, gibt es immer wieder Phasen, in denen viele Klausuren geschrieben werden. Bei vielen Schülern herrscht nun der Stress vor und das Gefühl, dass alles zu viel wird. Man findet die Zeit für jegliche Aktivitäten zu kurz und langsam, jedoch stetig, wächst einem alles über den Kopf.</p>
<p>„Wo sind die Stunden nur schon wieder hin?“</p>
<p>Man meint, die Zeit würde nur so davonrasen und man könne nichts dagegen tun. Unser gesamter Alltag ist oft extrem hektisch: Wir rennen von einem Termin zum anderen, für Hobbys ist keine Zeit und auch Freundschaften bleiben auf der Strecke &#8211; denn wenn gerade kein Termin ansteht, muss man lernen. Das ist ein Zustand, der keinem sonderlich gut gefällt und bei dem man sich wohl kaum wünscht, er würde länger, als unbedingt nötig, anhalten.</p>
<p>Wie aber gelingt es, aus dieser „Zeitfalle“  herauszukommen? Im Grunde genommen  gibt es eine sehr simple Methode: Ganz einfach und effektiv ist es, die Zeit bewusster wahrzunehmen und auch die kleinen, unscheinbaren Momente zu würdigen. Dadurch wird man entspannter und hat nicht ständig das Gefühl, etwas zu verpassen oder nichts vom Tag zu haben. Man verhindert dadurch, dass die Zeit wie Sand durch die Finger rinnt. Durch das bewusstere Wahrnehmen und Leben, hält man die Zeit für ein paar Augenblicke an.</p>
<p>Man sollte die Zeit nicht mehr strikt in Tage, Stunden, Minuten und Sekunden einteilen, sondern in eben diese Momente. Jeder von uns hat nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung. Was bringt es also, diese Ressource sinnlos zu vergeuden, in dem man sie sich selbst durch Stress zerstört? Ist es nicht besser, sie entspannt mit Leuten zu verbringen, mit denen man gerne zusammen ist? Die Zeit, die man hat, einfach zu genießen?</p>
<p>Wir haben bereits jetzt das Gefühl, dass die Zeit wahnsinnig schnell vergeht. Dabei ist aber zu bedenken, dass wir, solange wir uns noch in der Schule oder im Studium befinden, bedeutend mehr Zeit haben. Wenn man erst einmal im Berufsleben ist, jeden Tag den gleichen Ablauf im Büro durchlebt und alles Routine wird, stumpft man immer mehr ab. Man achtet nicht mehr auf die Tage, Wochen und Monate – sie vergehen einfach. Irgendwann wundert man sich dann, was man eigentlich sein ganzes Leben über getan hat. In diesem Moment ist es allerdings meistens schon zu spät, irgendetwas zu verändern. Diese Änderung beziehungsweise diese Haltung empfiehlt sich, heutzutage schon einzunehmen. Wenn man sich regelmäßig Zeit nimmt, zu leben, die Zeit wahrzunehmen, wird man später auf sein Leben zurückblicken können und zufrieden sein.</p>
<p>Der Trick besteht einfach nur darin, die Augenblicke sinnvoll zu nutzen – nicht sinnvoll im praktischen, sondern sinnvoll im angenehmen Sinn.</p>
<p><em>Bild: geralt via pixabay.com</em></p>
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		<title>Warten</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jun 2013 09:08:19 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[von Leonie Töpert „Heute werde ich gewinnen, 13 ist meine Glückszahl. Heute werde ich gewinnen. Ja, da bin ich mir ganz sicher. Heute wird alles anders…&#8221;. Mit diesen Gedanken lief Herr Q. nach Hause. Dort angekommen warf er einen Blick auf die Uhr, schaltete den Fernseher ein und wartete. Erst lief eine Soap, danach eine [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Warten" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d5/Bundesarchiv_Bild_183-1984-1419-014%2C_Berlin%2C_Weltzeituhr_am_Alexanderplatz.jpg" alt="" width="349" height="480" /></p>
<p style="text-align: justify;"><em>von Leonie Töpert</em></p>
<p style="text-align: justify;">„Heute werde ich gewinnen, 13 ist meine Glückszahl. Heute werde ich gewinnen. Ja, da bin ich mir ganz sicher. Heute wird alles anders…&#8221;. Mit diesen Gedanken lief Herr Q. nach Hause. Dort angekommen warf er einen Blick auf die Uhr, schaltete den Fernseher ein und wartete. Erst lief eine Soap, danach eine Dokumentation und anschließend die Nachrichten. Von Minute zu Minute wurde er nervöser. Er konnte es kaum mehr erwarten und wünschte sich, die Nachrichten mögen schneller vorbei sein. Das Weltgeschehen interessierte ihn nicht sonderlich &#8211; eigentlich interessierte ihn überhaupt sehr wenig, die meiste Zeit verbrachte er mit Warten. Warten und Hoffen. Und dann, endlich! Endlich waren die Nachrichten vorbei, jetzt nur noch das Wetter. Das Wetter interessierte ihn auch nicht. Wozu auch? Die meiste Zeit war er im Auto oder wartete. Er rieb sich die Hände, stand auf und ging im Kreis herum. Beim Ausfüllen des Scheins hatte er diesmal ein besonders gutes Gefühl gehabt. Die Zahlen waren ihm förmlich zugeflogen. Er schaute sich in der kleinen Wohnung um. Bald schon würde er hier weggehen können. Dieser Schein würde sein Leben verändern. Er konnte es fühlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Endlich! Die Losung. Er setzte sich auf die Couch, die Augen auf den Bildschirm gerichtet und wartete. Die erste Kugel rollte aus dem Behälter. Es war die 13. Herr Q. hatte auch eine 13 angekreuzt. Nun war er noch angespannter. Die zweite Zahl rollte aus dem Gefäß. 45. Auch eine 45 hatte angekreuzt. Jetzt war er sich fast sicher, dass er gewinnen würde. Es war Schicksal, anders konnte es gar nicht sein. Seine Handflächen schwitzten, er war ganz nah am seinem Ziel. Die dritte Zahl kam zum Vorschein. Er ließ die Schultern hängen. Es war die Sieben. Er hatte keine Sieben angekreuzt. Vielleicht war heute noch nicht der Tag, an dem sich alles ändern würde. Vielleicht würde es morgen soweit sein. Aber vielleicht… vielleicht hatte er aber auch die anderen Zahlen richtig. Vielleicht würde dieser Schein sein Leben doch verändern. Ja, so musste es sein. Er hatte lange genug gewartet. Gewartet, dass sich etwas verändern würde, dass er ein neues Leben beginnen konnte, weg von der gleichen langweiligen Arbeit, von den gleichen ausdruckslosen Gesichtern. 23. Er heulte frustriert auf. Nicht schon wieder. Nicht noch so eine Enttäuschung. Er wartete schon seit über drei Jahren auf die Veränderung. Und jedes Mal… aber morgen, morgen würde er es bestimmt schaffen. Morgen würde der Lottoschein sein Leben verändern und er würde endlich das tun können, was er schon immer tun wollte. Er wusste zwar noch nicht, was das war, aber, wenn er fertig mit dem Warten war, würde er sich Gedanken darüber machen können. Doch nicht jetzt. Er muss bis zum nächsten Morgen warten, damit er zum Kiosk fahren und einen neuen Schein, diesmal den, der sein Leben verändern wird, holen konnte. Und dann würde er warten bis es Abend war und der Wetterbericht zu Ende . Und dann, dann würde sein Leben anders sein. Aber jetzt musste er erst mal eine Sache erledigen: Warten.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Bildquelle</em>: By German Federal Archives/Deutsches Bundesarchiv  (own work), (CC-BY-SA-3.0(http://www.wikimediacommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)), via Wikimedia Commons.</p>
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