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	<title>derfarbfleck &#187; unser april</title>
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		<title>Unser April</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2015 13:45:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Unser Monat]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Besuch von einem Polizeibeamten, die Schülerzahl vorläufig um drei verringert, VfR Aalen(letzter Tabellenplatz) getröstet – ein stinklangweiliger Monat eben. Vollversammlungen Es begab sich etwa zu der Zeit als Herr Dr. Sauer noch Leiter des Kompetenzzentrums war, die Geschirrwagen am richtigen Platz standen, es runde Tische in der Mensa gab, Herr Neudert weit und breit gefürchtet [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/titelbild-300x223.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6127" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/titelbild-300x223.jpg" alt="titelbild-300x223" width="300" height="223" /></a>Besuch von einem Polizeibeamten, die Schülerzahl vorläufig um drei verringert, VfR Aalen(letzter Tabellenplatz) getröstet – ein stinklangweiliger Monat eben.</p>
<p><strong>Vollversammlungen</strong></p>
<p>Es begab sich etwa zu der Zeit als Herr Dr. Sauer noch Leiter des Kompetenzzentrums war, die Geschirrwagen am richtigen Platz standen, es runde Tische in der Mensa gab, Herr Neudert weit und breit gefürchtet und Herr Schuck noch der General genannt wurde.</p>
<p>Die Abreise erfolgte nicht vor 20.00 Uhr. Für den Turnusputz war eine ganze Doppelstunde vorgesehen und wer es geschafft hatte sich sein Zimmer abnehmen zu lassen, konnte vor dem Schulabend noch in Ruhe Abend essen. Im Anschluss an den Schulabend verabschiedete man sich herzlich von den Mitschülern, die dablieben, und stieg in die Busse zum Bahnhof. Wer eine weite Heimreise auf sich nehmen musste, dem blieb nur die Möglichkeit am Freitagmorgen nach Hause zu fahren. <a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2013/12/gernot-hassknecht-einen-scheic39f.jpg"><img class="alignright wp-image-5944 size-medium" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2013/12/gernot-hassknecht-einen-scheic39f-300x163.jpg" alt="gernot-hassknecht-einen-scheic39f" width="300" height="163" /></a>Vollversammlungen fanden außerplanmäßig, zu Unterrichtszeiten, allerhöchstens dreimal jährlich statt.</p>
<p>Wir befinden uns nun in der NS-Zeit (Nach-Schödel). Man fing an sich Gedanken über eine frühere Heimreise zu machen. Um aber dennoch den Turnus gemeinsam zu beenden, veranstaltete man die Vollversammlung nun regelmäßig (B-Donnerstag 5. Stunde). Die Vollversammlung bestand aus musikalischen Darbietungen der Musikkurse &#8211; teils <span style="text-decoration: line-through;">auf</span> vor der neu angeschafften Orgel, teils auf der Bühne –, Ehrungen von Schülern mit erfolgreichen Wettbewerbsteilnahmen und einem klitzekleinen Rapport der Schulleitung.</p>
<p>Es kam wie es kommen musste, die Abreise erfolgte immer früher und die Vollversammlung rutschte im Zeitplan immer weiter nach oben. Schließlich stand man unter Zeitdruck und verzichtete notgedrungen auf die Musik und den unterhaltenden Charakter.</p>
<p>Es scheint fast, als wäre die Vollversammlung nur noch ein Relikt aus alten Zeiten, von dem man den eigentlichen Zweck nicht mehr genau wisse, aber um des Alters willen das Monstrum nicht einfach einschläfern lassen kann.</p>
<p>Es gab unzählige Umfragen über den zeitlichen Ablauf der Vollversammlung, aber die eigentlich sinnvollere Frage stellt niemand – weil man die Antwort schon kennt.</p>
<p><strong><em>Abgehakt – Die Kurzmeldungen des Monats:</em></strong><em> +++ Beim Frühlingsball ernährte sich in etwa die Hälfte der Teilnehmer vegetarisch. Unfreiwillig. Wer sich halt falsch anstellt. +++ </em>Polizeiprävention am LGH &#8211; offene Zimmer verleiten zu Diebstählen!<em> +++ Der Aufsichtsratchef des VfR Aalens besorgte uns Freikarten und die Möglichkeit echten Fußballern Nachhilfe geben zu können. +++ Die Achtklässler besuchten Elmar, der sich mit einer Kreissäge die Fingerkuppe abtrennte. +++ ES VERSTEHT SICH VERDAMMT NOCHMAL VON SELBST, DASS MAN NICHT AUF FRÖSCHE TRITT! DIE FLECKEN GEHEN NUR SCHWER WIEDER RAUS. +++</em></p>
<p><strong>Notunterkünfte</strong></p>
<p><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2013/12/the-word.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5933" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2013/12/the-word-300x225.jpg" alt="the-word" width="300" height="225" /></a>Die Stadt Schwäbisch Gmünd hat unweit des Lidl ein Flüchtlingslager errichtet, wo bereitwillig Asylsuchende aufgenommen werden. Auch zögert man nicht lange und quartiert eine notleidende Gruppe Ungarn in den Internaten ein. Aber die eigenen Schüler? Wen interessiert schon ob die Bahn streikt? Macht, dass ihr nach Hause kommt! Hier darf noch deutlich nachgebessert werden.</p>
<p><em>von Pascal Winterhalter</em></p>
<p><em>Bildnachweise: Morio (Wikimedia Commons)</em></p>
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		<title>Unser April</title>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2014 17:10:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Unser Monat]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Frühling ist da und mit ihm die Änderung, dass jetzt tatsächlich auch Menschen das Volleyballfeld nutzen. &#160; Wir wurden mal wieder von den Alumni heimgesucht, die uns mit ihren Erfahrungen im Studium erzählt haben. Aus diesem Anlass reflektiert mein Vorgänger Kevin Wang über seinen Besuch: &#160; Es stellt sich heraus, dass das LGH in [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Frühling ist da und mit <img class="alignleft size-full wp-image-6127" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/titelbild-300x223.jpg" alt="titelbild-300x223" width="300" height="223" />ihm die Änderung, dass jetzt tatsächlich auch Menschen das Volleyballfeld nutzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir wurden mal wieder von den Alumni heimgesucht, die uns mit ihren Erfahrungen im Studium erzählt haben. Aus diesem Anlass reflektiert mein Vorgänger Kevin Wang über seinen Besuch:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: grey;">Es stellt sich heraus, dass das LGH in meiner Absenz eine Reihe weiterer pfiffiger neuer Änderungen durchsetzen konnte. Insbesondere das Konzept eines persönlichen Abholservice vom Internat und der Rems zum Vortragsabend hat mich überzeugt. Allerdings hat sich dies als sehr verspätungsanfällig herausgestellt, weil die schiere Menge an Schülern, die abgeholt werden mussten, deutlich unterschätzt wurde. So verpassten diejenigen, die sich auf den Service verlassen hatten, die erträglichsten Minuten des Vortrags. Hier muss noch nachgebessert werden.</span></p>
<p><span style="color: grey;">Begeistert bin ich wie immer auch von der Produktivität des Schülerrats. Es wurde ein “schlichtendes Gespräch” über den Standort der Geschirrwägen angesetzt. Hier soll offenbar an den großen Erfolg der Schlichtungsrunden des letzten Jahres angeknüpft werden. Außerdem möchte man noch &#8220;testen&#8221;, ob es praktikabel ist, die Geschirrwägen wieder dort hinzustellen, wo sie schon seit über sieben Jahren stehen. Man würde meine, diese langjährige Erfahrung würde genügen.</span></p>
<p><b>Abgehakt – Die Kurzmeldungen des Monats:</b><i>+++Das zweite Projektwochenende für Bewerber– diesmal musste man genau hinschauen bevor man einen Fuß aufsetzen konnte.+++ Für den Trimesterputz wurden 2 Stunden am Freitagnachmittag spendiert – Die Petition dagegen wurde niedergeschmettert.+++ Herr Sauer wohnt jetzt auf dem Campus+++ Die Waschmaschinen dürfen nachts nicht mehr benutzt werden – Bis 2020 sollen allerdings alle Waschmaschinen mit der erforderlichen Flüsterbremse ausgestattet werden.+++Der neue Proxy ist da und mit ihm auch die Internetzugangszeiten: Mittelstufe bis 23Uhr und Oberstufe bis 1Uhr und für alle erst wieder ab 6.30Uhr am Morgen.+++</i></p>
<p><span style="color: grey;">Erste Ergebnisse zeichnen sich auch im Streit um die komplette Abschaffung des Ausschlafens in der ersten Stunde ab. Beide Seiten gehen langsam aufeinander zu: Die Hauskonferenz möchte die bisherige Frist zum Verlassen der Häuser weiter verkürzen. Nach langen Diskussionen präsentierte der Schülerrat seinen revolutionären Vorschlag zur Lösung des Konflikts: “Möglicher Gegenvorschlag: Verlängern der Zeit bis 7:25 Uhr”.</span></p>
<p>Der Schülerrat verwandelt sich zunehmend in einen besser besuchten Küchenausschuss, die Protokolle werden verdrehter, wir diskutieren über den Veggie-Day und unser Schülersprecher verkündete letztens die offensichtliche „Problematik“ der fehlenden Milchschnitten und Kinderpingui.</p>
<p><span style="color: grey;">Immerhin konnte man sich einigen, es noch einmal mit dem Frühlingsball zu versuchen, nachdem unser lieber Finanzier ihn eigentlich abschaffen wollte.</span></p>
<p><span style="color: grey;">Als Alumni erhält man auch das Privileg, den nachtaktiven Schulleiter bei seiner Arbeit zu beobachten. Eins sei gesagt: Seine neue Wohnung im Internat steht jedenfalls meistens leer. Idee für einen Schulabendbeitrag: “Wetten dass… ich länger wach bleiben kann” zwischen Herrn Sauer, dem Nachtfuchs und einem Schüler. Wer wird wohl gewinnen? Apropos “Wetten dass..?”. Es stellt sich heraus, dass diese Sendung ein erstaunlich guter Frühindikator für die Entwicklung des Schulabends ist: Das Niveau sinkt kontinuierlich, es gibt nur noch zwei bis drei Schulabende pro Trimester und die Absetzung kann nicht früh genug kommen. Ich bin ja schon gespannt, was die LGH-Version der “Helene Fischer Show” sein wird, die den Schulabend ersetzen soll. Vielleicht das “Orgelfest der Volksmusik”?</span></p>
<p>Das LGH behält sich aber auch weiterhin die Rechte am Schulabend und es sei nicht ausgeschlossen, dass es eine Neuauflage geben wird. Während das Niveau des Frühkonzil sich durch Selbstironie wieder aufrappelt, wird Wonderwoman Frau Matanovic in den Schülerrat und LGH-Rat zitiert, um die unhaltbaren Zustände zu klären.</p>
<p>Top 3 der besten Frühkonzile im April waren:</p>
<p>&#8211;          Das Wetter von Gestern</p>
<p>&#8211;          Die Zwiebel des Tages</p>
<p>&#8211;          Spoiler-Alarm: Das Örtliche</p>
<p><span style="color: grey;">Aber das Vorzeigebeispiel für den neu gefundenen Mut des LGH, ganz neue Wege zu gehen, ist der Plan, unser misslungenes Abidenkmal zu “entfernen”. Bei diesem wegweisenden Bauvorhaben soll der mühsam errichtete Betonklotz wieder aus der Erde gehoben werden. Wir sind begeistert und schlagen vor, die historische Stätte mit den Worten “Hier ruht unser Abidenkmal” zu versehen. Verantwortliche für den Berliner Flughafen zeigten sich inspiriert: “Schiefgelaufene Bauprojekte einfach wieder abreißen &#8211; das eröffnet uns ja ganz neue Möglichkeiten!”</span></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Von Pascal Winterhalter und Kevin Wang<br />
</em></p>
<p><em>Bildnachweise: Morio (Wikimedia Commons)</em></p>
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		<title>Unser April</title>
		<link>http://www.derfarbfleck.de/old/2013/05/09/unser-april-3/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 May 2013 12:55:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Unser Monat]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sind die Tage voll grau und du weißt nicht genau was soll das hier bedeuten? Geh rangeln, geh rangeln geh rangeln mit deinen Freunden geh rangeln, geh rangeln bis die Glocken läuten&#8230; Auch Circus Halligalli ist am LGH angekommen. Nach vier stresslosen Abiturprüfungen (und einem Graecum) ist es Zeit zum Rangeln! &#160; Das schriftliche Abitur [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2012/05/titelbild.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4035" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2012/05/titelbild-300x223.jpg" alt="" width="300" height="223" /></a>Sind die Tage voll grau </em><br />
<em>und du weißt nicht genau </em><br />
<em>was soll das hier bedeuten? </em><br />
<em>Geh rangeln, geh rangeln </em><br />
<em>geh rangeln mit deinen Freunden </em><br />
<em>geh rangeln, geh rangeln </em><br />
<em>bis die Glocken läuten&#8230;</em></p>
<p>Auch Circus Halligalli ist am LGH angekommen. Nach vier stresslosen Abiturprüfungen (und einem Graecum) ist es Zeit zum Rangeln!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-5402"></span></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-4275" src="http://antihans.files.wordpress.com/2013/05/abitur-bitte-ruhe.jpg?w=300" alt="abitur bitte ruhe" width="300" height="225" /></p>
<p>Das schriftliche Abitur dieses Jahr war legendär. Schließlich war das erste Mal seit Monaten die 12. Klasse wieder vollzählig. Alle waren da, bis auf die letzte Person. Alle saßen still auf ihren quadratischen Tischen, mit einem Meter Abstand zum nächsten Mitschüler. Alle hatten eine kleine Pflanze und einen liebevollen Gruß der Siebtklässler vor sich. Alle konzentrierten sich auf das Papier vor ihnen, bis sie merkten, wie einfach die Aufgaben waren.</p>
<p>Doch das hielt uns nicht davon ab, auch in diesem Turnus einiges zu lernen. Wir lernten, wie man leise von seinem Tisch aufsteht (eine erleuchtende Erfahrung), wie man pünktlich kommt und wie leise Unterstüfler in den Pausen sein können.</p>
<p>Im Gegensatz dazu waren wir richtig laut: Abi! Abi! Abi! &#8211; Tur! Tur! Tur!</p>
<p>Doch für viele war nicht das Abitur der Höhepunkt des Turnusses, sondern der Känguru-Wettbewerb. Alle, die beim Mathe-Abitur unterfordert waren, begaben sich nach einer kurzen Mittagspause wieder in die Aula und absolvierten dort den kniffligen Multiple-Choice-Test. Michi zieht ein Resümée: &#8220;Deutlich schwerer als das Abi.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1419" src="http://antihans.files.wordpress.com/2012/04/the-word.jpg?w=300" alt="the-word" width="300" height="225" /></p>
<p><strong>Mitspracherecht.</strong> Der Schülerrat als demokratische Struktur bietet uns ein Mitspracherecht. Mit dem Schülerrat können wir die Schule gemeinsam weiterentwickeln. Doch dieses Mitspracherecht ist irgendwann auf der Strecke geblieben. Auf den Antrag, die <a title="Unser März" href="http://antihans.wordpress.com/2013/04/08/unser-marz-4/">morgendlichen Kontrollen</a> wieder abzuschaffen, bekommen wir die Antwort: Bei den Mädchen wird es auch gemacht, also gebt Euch zufrieden. (Letzten Monat ist mir entgangen, dass auch Haus 11 von den Kontrollen betroffen ist.)<strong> </strong></p>
<p>Das ist nicht das, was wir hören wollen. Würde man wirklich auf uns hören, würde man die Pflicht, zum Frühstück zu gehen, abschaffen. Oder wenigstens das Frühstück verlängern. Aber Kontrollen und Sanktionen einzuführen, ohne dass es der Schülerrat genehmigt hat oder es in der Campusordnung steht, spricht nicht für Demokratie und nicht für das heilige Mitspracherecht am LGH. Man hat nicht einmal den Mut gehabt, diese Kontrollen in der Vollversammlung anzukündigen. Stattdessen wurde uns dies in inoffiziellen Gesprächen innerhalb der WGs angekündigt. Es darf ja nicht an die Öffentlichkeit gelangen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="size-medium wp-image-3131 alignleft" src="http://antihans.files.wordpress.com/2012/11/heiner-geic39fler-dpa.jpg?w=300" alt="" width="300" height="201" /></p>
<p>Auch die &#8220;Lösung aller Probleme&#8221;, die Schlichtungsrunde, zeigt überhaupt keine Wirkung. Weder wurde eine Runde zu diesem Thema angekündigt, noch haben vorige Runden irgendetwas bewirkt. Wo ist die Bar mit alkoholischen Getränken an den Wochenenden? Wann wird der Unterricht am Samstag um eine Stunde nach hinten verschoben? Wo ist der Mülleimer auf dem Weg zum Bäcker? Die Gesprächsrunde ist nichts weiter als eine gescriptete Talkshow, die den Eindruck vermittelt, dass wir irgendein Mitspracherecht hätten. Britt und Richter Alexander Hold wurden bereits abgesetzt. Wann ist die Schlichtungsrunde an der Reihe?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><img class="alignleft size-full wp-image-3937" src="http://antihans.files.wordpress.com/2013/03/verteidige-dein-netz.png" alt="verteidige dein netz" width="282" height="189" /></em></p>
<p>In anderen, guten Nachrichten: Das Internet in Haus 25 läuft wieder. Auch die Umstellung der WLAN-Netzwerke zeigt Fortschritte. Bereits ein WLAN-Router hätte bereits <a title="★ Das neue WLAN ist gut für Euch!" href="http://antihans.wordpress.com/2013/03/12/%e2%98%85-das-neue-wlan-ist-gut-fur-euch/" target="_blank">das neue System</a> adoptiert, schreibt das Netzwerkteam in einer feierlichen Mitteilung. Mit so einer hohen Akzeptanz hätten sie nie gerechnet, behauptet das Team stolz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Abgereist – die Exkursionen des Monats:</strong> Die Klasse 10 bekam auch dieses Jahr wieder ihr BOGy-Praktikum aufgedrückt. Wer freut sich denn nicht über eine Woche weniger Schule? +++ Ein paar Schüler sind nach Tübingen gefahren, um ins Kino zu gehen. Aber wenigstens waren die Filme auf dem CineLatino/CineEspanol-Festival auf Spanisch. +++ Das ehemalige Trashtag-Team freute sich über ein Wochenende in Mecklemburg-Vorpommern. Was macht man dort? Hauptsächlich Mäxchen und Karten spielen. +++ Das Comenius-Projekt kommt nach zwei Jahren zu einem Ende. Zum Glück, denn Comenius ist stinklangweilig. So langweilig, dass man mitten im Satz einschlä&#8230;&#8230;..</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-4281" src="http://antihans.files.wordpress.com/2013/05/20130425_090706.jpg?w=300" alt="Liege Wiese LGH" width="300" height="225" /></p>
<p>Eigentlich hatte ich ja ein <a href="http://antihans.files.wordpress.com/2013/05/20130207_092724.jpg">Bild mit einem Regenschirm und Frau Wagners Dreirad</a> als Abschluss vorbereitet, aber das Wetter hat nicht gepasst. Das Wetter war gut genug für die Anschaffung neuer Liegestühle auf der Wiese. In dieser &#8220;Holzklasse&#8221; kann man sich nun kostengünstig, nämlich kostenlos, sonnen und unterhalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><img class="size-medium wp-image-4285 alignleft" src="http://antihans.files.wordpress.com/2013/05/facepalm.jpg?w=300" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Natürlich darf auch wieder eine neue Ausgabe der Ternie-Tales nicht fehlen. Ternie vertritt nämlich die Meinung, dass &#8220;Allgemeinbildung unwichtig&#8221; sei und man &#8220;Aristoteles nicht kennen müsse&#8221;. Kein Wunder, dass Ternie nicht zwischen Homer aus den Simpsons und Homer, dem antiken Dichter, unterscheiden kann. Kein Wunder, dass Ternie denkt, &#8220;Law and Order&#8221; würde &#8220;Recht und Bestellung&#8221; heißen. Kein Wunder, dass er meint, laktosefreie Milch käme nicht von Kühen. Ternie hat uns mal wieder bewiesen, dass man es auch ohne Allgemeinbildung durch das Leben schafft!</p>
<p><em><em>Von Kevin Wang, in Zusammenarbeit mit “<a href="http://antihans.wordpress.com" target="_blank">Chillers Blog</a>“.</em><br />
</em></p>
<p><em>Bildnachweise: “Uhr” von Morio (Wikimedia Commons), &#8220;Heiner Geißler&#8221; von DPA, &#8220;Facepalm-Statue&#8221; von Alex E. Proimos (Flickr)</em></p>
<h5>Zum Weiterlesen: <a href="http://antihans.wordpress.com/tag/unser-monat/">Die komplette Unser-Monat-Kolumne</a></h5>
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