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	<title>derfarbfleck &#187; Stars</title>
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		<title>Mein Traumberuf: Nichts tun und berühmt werden</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Mar 2015 13:08:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Cosima Friedle In zwei Tagen ist es wieder so weit, dann werden tausende Schülerinnen und Schüler in Deutschland ihr Abitur ablegen. Doch der wirkliche Stress beginnt erst danach. Dann ist es nämlich an der Zeit, sich die Frage zu stellen, was nach dem erfolgreich absolvierten Schulabschluss folgen soll? Ein Studium beginnen, eine Ausbildung machen, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Cosima Friedle<a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2015/03/man-534379_19201.jpg"><img class=" wp-image-6727 alignright" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2015/03/man-534379_19201-300x225.jpg" alt="man-534379_1920" width="417" height="313" /></a></em></p>
<p style="text-align: left;">In zwei Tagen ist es wieder so weit, dann werden tausende Schülerinnen und Schüler in Deutschland ihr Abitur ablegen. Doch der wirkliche Stress beginnt erst danach. Dann ist es nämlich an der Zeit, sich die Frage zu stellen, was nach dem erfolgreich absolvierten Schulabschluss folgen soll? Ein Studium beginnen, eine Ausbildung machen, oder doch erst mal für ein Jahr ins Ausland gehen &#8211; die Möglichkeiten sind vielfältig. Gerade moderne Berufe, sowie neue Studiengänge machen die Entscheidung nicht leichter.  Allen, die noch keine Idee haben, möchte ich hier einen sowohl modernen als auch äußerst verlockenden Beruf vorstellen. Du hast keine besonderen Talente, keinen überragenden oder gar keinen Schulabschluss? Du möchtest viel Geld verdienen, viel reisen, aber möglichst wenig Arbeit damit haben? Du willst von Beginn an selbständig und dein eigener Chef sein? Dir sollen deine Anhänger zu Füßen liegen und du willst mit Fanpost überhäuft werden? Dann ist dieser Job genau der richtige für dich. Alles, was du dafür tun musst, ist dein Leben zu filmen. Du nimmst die Kamera einfach überall hin mit und hältst alle wichtigen, unwichtigen, peinlichen und völlig privaten Momente fest. Damit das Ganze nicht zu lang wird, schneidest du anschließend noch ein paar Szenen raus, überarbeitest alles und filmst noch ein kleines Intro. Das Video lädst du dann noch auf einer Plattform hoch, und fertig ist ein Tageswerk. Hin und wieder solltest du auch mal ein etwas aufwändigeres Video drehen, zum Beispiel einen Haul, in welchem du deine Shoppingtour-Ausbeute vorstellst. Wichtig hierbei ist zu erwähnen, dass du zwar von den ganzen Firmen Geld dafür bekommst, dass du ihre Produkte zeigst, aber die Zuschauer profitieren natürlich auch davon. Logisch, oder? Auch privatere Videos kommen immer sehr gut an, wie beispielsweise TAGs, in welchen du einfach Fragen beantwortest. Besonders gut wäre es hierfür, wenn du eine dunkle Vergangenheit hast. Hierfür eignen sich besonders gut Mobbing in der Schule, häusliche Gewalt, lieblose Eltern oder Suizidversuche. Das sollte dann auch vor der Kamera möglichst ausführlich behandelt werden. Über zu private Dinge wie Beziehungen oder deine Wohnung solltest du jedoch nicht berichten, da dies dann wirklich zu sehr in deine Privatsphäre eingreifen würde.Und, falls du mal von Freunden gefragt wirst, was du denn eigentlich von Beruf bist: Du bist Youtuber.</p>
<p>Selbstverständlich ist die Darstellung von sogenannten „Vloggern“  hier überspitzt und pointiert. Zweifelsohne müssen auch diese hart arbeiten und etwas für ihr Geld tun. Dennoch ist der Trend, welcher sich in den letzten Jahren entwickelt hat, dass diese eigentlich ganz normalen Menschen, die kein überragendes Talent haben, regelrecht wie Superstars gefeiert werden,  reichlich unverständlich. Schließlich sind die ganzen Themen, welche in den Videos regelmäßig behandelt werden, herrlich banal und offensichtlich. In „Abendroutinen“ wird erklärt, wie man sich Nudeln vom Vortag aufwärmt oder sich gründlich die Zähne putzt, in TMI ( too much information)-TAGs wird zu mehr Lebensfreude aufgerufen. Die Spitze des Eisbergs haben nun Sami, Dounya und Lamiya Slimani, ein Geschwistertrio aus Stuttgart erreicht. Mit ihrem neu erschienenen Buch „Das Slimani-Prinzip“ geben sie Tipps zu einem glücklicheren Leben und einer positiven Grundeinstellung. Aber wer sind sie denn, dass sie sich anmaßen, mit einem Selbsthilfebuch ganz Fan-Deutschland bekehren zu wollen? So unverständlich der Hype um die Helden unser Generation auch ist, muss man einräumen, dass die Fangemeinden der Youtube-Stars riesig sind. Wer weiß, möglicherweise wird es in der Zukunft sogar Studiengänge für Youtube-Vlogger geben? Obwohl, wie man Nudeln aufwärmt, sollten selbst die Schülerinnen und Schüler des heutigen Schulsystems noch wissen.</p>
<p><em>Bild: CCO Public Domain</em></p>
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		<title>And the Oscar goes to…</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2015 22:08:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgestrahlt und Abgedruckt]]></category>
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		<category><![CDATA[Film]]></category>
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		<category><![CDATA[Verleihung]]></category>

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		<description><![CDATA[von Michelle Braun Diesen Satz hat doch jeder von uns schon einmal gehört. Auch, wenn der vermutlich größte und wichtigste Filmpreis der Welt nicht überall in Deutschland zu den Topthemen zu Jahresbeginn gehört, so können vor allem die US-Amerikaner, insbesondere die Hollywood-Stars den Tag der zeremoniellen Verleihung kaum abwarten. Wenn sich RTL, Pro7 und Co. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2015/02/oscar.jpg"><img class="size-medium wp-image-6673 alignright" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2015/02/oscar-300x200.jpg" alt="oscar" width="300" height="200" /></a>von Michelle Braun </em></p>
<p>Diesen Satz hat doch jeder von uns schon einmal gehört. Auch, wenn der vermutlich größte und wichtigste Filmpreis der Welt nicht überall in Deutschland zu den Topthemen zu Jahresbeginn gehört, so können vor allem die US-Amerikaner, insbesondere die Hollywood-Stars den Tag der zeremoniellen Verleihung kaum abwarten.</p>
<p>Wenn sich RTL, Pro7 und Co. den Kopf darüber zerbrechen, wer wohl den atemberaubendsten oder den skandalösesten Auftritt des Abends hingelegt hat, stellt sich keiner die Frage, von wo und wann die berühmt berüchtigte Oscar-Verleihung überhaupt stammt.</p>
<p>Seinen Ursprung hat das Event Ende der 1920er beziehungsweise Anfang der 1930er Jahre, als die US-Filmindustrie in der Krise steckte. Vor allem durch die Erfindung des Radios, und der Lohnerhöhung für Mitarbeiter verlief die Arbeit in diversen Studios schleppend. Daraufhin traf sich der Präsident Louis B. Mayer der MGM-Studios (Metro-Goldwyn-Mayer-Studios)  am 11. Januar 1927 mit über 33 Filmgrößen, um über eine Lösung dieses Problems zu diskutieren. Man wollte eine Akademie erschaffen, die die große Kunst des Filmemachens verkörpert und einen zentralen Bündelpunkt aller Interessen der Filmschaffenden darstellt und organisiert. Das war die Geburtsstunde der <em>Academy of Motion Picture Arts and Sciences</em>, deren Gründung, unter anderem von Größen wie den Warner Brothers, noch am selben Tag amtlich gemacht wurde.</p>
<p>Schon zwei Jahre später, ca. acht Jahre nach der Vergabe des weltweit ersten Filmpreises, des <em>Photoplay Awards</em>, kam es zu der ersten Oscar-Verleihung, damals noch unter Namen <em>Academy Award</em>. Bei dieser am 16. Mai 1929 stattfindenden Veranstaltung durfte der Schauspieler Emil Jannings als bisher einziger Deutscher den Preis für den besten Hauptdarsteller im Hollywood Roosevelt Hotel von Präsident Mayer entgegennehmen. Dieses zu Beginn noch sehr kleine und eher unbedeutende Event, zog erst im Laufe der Jahre immer mehr Aufmerksamkeit auf sich. So kam es 1953 zur ersten TV-Übertragung, welche heutzutage von rund 800 Millionen Menschen auf der ganzen Welt verfolgt wird und damit zu einem der meist gesehensten Ausstrahlungsformate überhaupt gehört. Auch sonst hat sich die Akademie erheblich vergrößert. Aus den ursprünglich wenigen, aber wichtigsten Nominierungskategorien wie Bester Film, Bester Hauptdarsteller/in und Beste Regie entstanden bis heute über 30 unterschiedliche Kategorien. Über die jeweiligen Gewinner entscheiden die über 5500 Mitglieder der Akademie in zwei streng geregelten Wahlgängen. Der nur 34,29cm große und mit dünnem 24-karätigem Gold überzogene Ritter mit Schwert trägt seinen Spitznamen<em> Oscar</em> offiziell seit 1931, da die damalige Vorstandssekretärin der Akademie, Margaret Herrick, beim Anblick der Statue: „Der sieht ja aus wie mein Onkel Oscar!“ gesagt haben soll. Der Preis gilt als die wichtigste und höchstangesehenste Auszeichnung, die ein Schauspieler im Laufe seiner Karriere erhalten kann. Seit 1950 ist sogar rechtlich vorgeschrieben, dass die Statue weder vom Gewinner selbst, noch von seinen Erben jemals verkauft oder versteigert werden darf. Der Film „Vom Winde verweht“ von 1939 war jahrelang mit zehn Oscars der Anführer der Oscartopliste, wurde jedoch im Jahre 1960 vom Film „Ben Hur“ mit elf Oscars abgelöst. Auch „Titanic“ (1998) und „Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“ (2004) gehören mit ebenfalls elf Oscars zu den besten Filmen aller Zeiten. Als einzelne Persönlichkeit wurde Walt Disney am häufigsten mit insgesamt 26 Oscars, davon 4 Ehrenoscars und 37 weiteren Nominierungen ausgezeichnet.</p>
<p>Die diesjährigen Oscarverleihungen des 22. Februar boten überraschend wenig Überraschungen. Bis auf einen Auftritt des Moderators in Unterwäsche  und Socken gab es kaum nenneswerte Skandale oder Fehltritte der Promis und dieser war wohl weniger ein modisches Statement,  als eine Anspielung auf den großen Abräumer des Abends, <em>Birdman</em>. Der Film, das satirische Portrait eines Ex-Superhelden-Darstellers, von Regisseur Alejandro G. Inárritu wurde mit gleich vier Oscars ausgezeichnet, darunter die Kategorien bester Film, beste Regie und beste Kamera. Eher für seine visuellen Aspekte wurde Wes Andersons Film <em>Grand Budapest Hotel</em> ausgezeichnet, der die Oscars für das beste Make-Up, Kostümdesign, Szenenbild und den besten Soundtrack erhielt. Die Oscars für die/den beste/n Hauptdarsteller/in  gingen an Julianne Moore (<em>Still Alice</em>) und Eddie Redmayne (<em>Die Entdeckung der Unendlichkeit</em>). Doch selbst die Nominierten, die ihren Kamin jetzt nicht mit einem der schicken Goldonkels schmücken dürfen, gingen nicht leer aus, sondern erhielten Geschenktüten im Wert von 125.000 Dollar.</p>
<p>Da die Skandale dieses Jahr ausblieben, wird der Wirbel um das kleine goldene Männchen wohl eher schnell verfliegen, während der  Klatschpresse nichts übrig bleibt, als zur Abwechslung mal über den gelungensten Auftritt des Abends zu fachsimpeln, bis es dann im nächsten Jahr wieder heißt: &#8220;And the Oscar goes to…&#8221;</p>
<p><em>Bildquelle:  Prayitno, www.flickr.com,  Oscar statuettes, Hollywood, California, 17.04.2010 </em></p>
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