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	<title>derfarbfleck &#187; Sport</title>
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		<title>Von der Kunst des Rollens</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2015 09:33:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Sarah Dotterer Fußball ist natürlich eine der bekanntesten Sportarten, doch bei weitem natürlich nicht die Einzige. So gehört zu den bekannteren der akrobatischen Sportarten der Eiskunstlauf. Doch es gibt auch Eiskunstlauf auf Rollen, so wie in den 80ern jeder Rollschuhe hatte. Doch diese Sportart existiert auch noch heutzutage, wenn auch etwas professioneller als damals. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Sarah Dotterer<img class=" alignright" src="http://res.freestockphotos.biz/pictures/17/17906-roller-skates-pv.jpg" alt="http://res.freestockphotos.biz/pictures/17/17906-roller-skates-pv.jpg" width="469" height="363" /></em></p>
<p>Fußball ist natürlich eine der bekanntesten Sportarten, doch bei weitem natürlich nicht die Einzige. So gehört zu den bekannteren der akrobatischen Sportarten der Eiskunstlauf. Doch es gibt auch Eiskunstlauf auf Rollen, so wie in den 80ern jeder Rollschuhe hatte. Doch diese Sportart existiert auch noch heutzutage, wenn auch etwas professioneller als damals.</p>
<p>Ich selbst betreibe nun seit fast zehn Jahren diese Sportart. Für mich persönlich ist eine schöne Mischung aus Tanz, Musik und Rollen.</p>
<p>In Deutschland gibt es die RKB Solidarität sowie den Württembergischen/ Deutschen Roll- und Inlinerverband (WRIV/DRIV). Bei beiden Verbänden gibt es sowohl das Pflicht- als auch das Kürlaufen.</p>
<p>Beim Pflichtfahren wird auch zwischen vorwärts und rückwärts sowie auswärts und einwärts unterschieden. Auswärts ist wenn der äußere Fuß weggestreckt ist, da man immer nur auf einem Bein fährt, einwärts ist wenn der innere Fuß weggestreckt ist. Es werden Dreier, also eine Drehung von rückwärts auf vorwärts oder von vorwärts auf rückwärts, Doppeldreier, also zwei Dreier, Wenden bzw. Gegenwenden, Dreier mit bzw. gegen den Uhrzeigersinn mit Kreiswechsel, vorgeführt.</p>
<p>Die Läufer laufen auf Bögen, zwei gleichgroße, miteinander verbundene Kreise, Schlangenbögen, drei gleichgroße, miteinander verbundene Kreise, sowie Schlingen. Schlingen sind kleinere Kreise, in denen auf der gegenüberliegenden Seite des Starts eine Schlinge aufgezeichnet ist und genau auf dieser muss man fahren. Bei den Schlingen gibt es keine Dreier, Gegendreier, Wende sowie Gegenwenden.</p>
<p>In der Kür wird beim WRIV/DRIV in den Leistungsklassen nochmals zwischen Kurzkür und Langkür unterschieden. Bei der Kurzkür sind festlegte Elemente, also Sprünge, Pirouetten und Schritte, in einer bestimmten Reihenfolge zu zeigen. Bei der Langkür sind bestimmte Elemente Pflicht, jedoch gibt es Höchstschwierigkeiten und die Reihenfolge dieser Elemente ist egal. Des Weiteren werden in den Leistungsklassen die Gruppen nur nach Alter eingeteilt.</p>
<p>In der RKB Solidarität gibt es nur Langküren und die Gruppen werden nach Leistungsständen eingeteilt.</p>
<p>Beim WRIV/DRIV gibt es zusätzlich den Solotanz. Dort wird wiederum zwischen Pflichttänzen und Kürtänzen unterschieden. Die Pflichttänze haben festgelegte Musiken und auch die Schritte sowie das Spurenbild sind vorgegeben. Bei den Kürtänzen gibt es auch vorgeschriebene Elemente, jedoch ist hier die Musik frei wählbar und es dürfen höchstens zwei Sprünge sowie zwei Pirouetten gezeigt werden.</p>
<p>Beim Paarlauf fahren, sowohl beim WRIV/DRIV als auch bei der Solidarität, je ein Mädchen und ein Junge zusammen. Bei diesem Wettbewerb bestehen die Küren zum Großteil aus Hebungen sowie Würfen, jedoch müssen bestimmte Sprünge und Pirouetten auch Teil der Kür sein.</p>
<p>Bei den Formationen fahren, sowohl beim WRIV/DRIV als auch bei der Solidarität, zwischen zwölf und 24 Läufern gleichzeitig auf der Fläche, jedoch werden keine Sprünge oder Pirouetten, sondern Kreise, Reihen, Durchkreuzmanöver und Blöcke vorgeführt.</p>
<p>Beim RKB Solidarität gibt es jedoch zusätzlich den Zweierlauf sowie den Gruppenlauf, bestehend aus vier Läufern. Bei diesen Wettbewerben geht es im Vordergrund um die Harmonie und die Synchronität der Läufer.</p>
<p>Ich hoffe ich konnte euch nun einen kleinen Einblick in eine für mich sehr schöne Sportart geben.</p>
<p><em>Bild: freestockphotos.biz</em></p>
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		<title>Zwei mal drei macht vier widewidewitt 50 Milliarden kostet Sotschi</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Mar 2014 13:49:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Cosima Friedle Korruptionsbeschuldigungen, unmenschliche Bedingungen auf den Baustellen, Dopingvorfälle. Die Assoziationen mit dem Begriff „Winterspiele Sotchi 2014“ sind alles andere als positiv. Die teuersten Spiele aller Zeiten haben nicht nur immense Massen an Geld verschlungen, sondern auch eine ganze Menge Unmut angeschwemmt. Das geht von Dopingvorfällen über Anschlagsdrohungen bis hin zu Boykottaufrufen. Und wozu [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Cosima Friedle</em><img class="alignright" alt="File:Opening of XXII Winter Olympic Games (2338-13).jpg" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7d/Opening_of_XXII_Winter_Olympic_Games_%282338-13%29.jpg" width="449" height="307" /></p>
<p>Korruptionsbeschuldigungen, unmenschliche Bedingungen auf den Baustellen, Dopingvorfälle. Die Assoziationen mit dem Begriff „Winterspiele Sotchi 2014“ sind alles andere als positiv. Die teuersten Spiele aller Zeiten haben nicht nur immense Massen an Geld verschlungen, sondern auch eine ganze Menge Unmut angeschwemmt. Das geht von Dopingvorfällen über Anschlagsdrohungen bis hin zu Boykottaufrufen. Und wozu das alles ? Für 16 Tage Spaß und „Heile-Welt-Getue“? Ist es das wirklich wert?</p>
<p>Die Frage, was die Olympischen Spiele eigentlich noch von anderen Sportveranstaltungen unterscheidet, oder unterscheiden sollte, lässt sich mit einem Blick in die Vergangenheit beantworten. Das Besondere an den Olympischen Spielen war zum einen natürlich der „Olympische Gedanke“, welcher all die Dinge wie Fackellauf oder olympische Hymne impliziert, zum anderen, dass während dieser Zeit Frieden herrschen sollte. Vergleicht man das mit heute, könnte man auf die Idee kommen, die Olympischen Spiele seien immer noch etwas Besonderes. Den Fackellauf gibt es immer noch, die olympische Hymne auch, und Frieden…herrscht ja auch. Oder etwa nicht ? Zum einen lässt sich feststellen, dass  während der Olympischen Spiele kein Frieden herrscht, wenn man sich beispielsweise die Zustände in der Ukraine anschaut. Und selbst, wenn man das noch als Frieden definieren wollte, so wäre es ein scheinheiliger Frieden. Denn dieser Frieden sieht so aus, dass die Zeit davor gefüllt ist mit absolut „friedlosen“ Dingen, und auch danach ist davon nicht mehr sonderlich viel übrig. Zudem stellt sich die Frage, ob das Ganze nicht nur reine Propaganda ist. Bestes Beispiel hierfür: Putin. Nett lächelnd im roten Trainingsanzug, volksverbunden mit einem Bier in die Kamera prostend oder wild applaudierend im Stadion &#8211; Russlands Präsident zeigt sich in diesen Tagen von seiner Schokoladenseite. Für ihn waren die Spiele ein voller Erfolg. Laut Umfragen sind seine Beliebtheitswerte und seine Popularität in den letzten Wochen stark gestiegen. Doch diese stammen sicherlich nicht von den Hunderten von Arbeitern, die am Bau der Stadien beteiligt waren, und welche um ihren Lohn gebracht wurden. Und davon gibt es Unzählige. Bauarbeiter, die ihren Lohn nicht ausgezahlt bekamen oder Bürger die zwangsenteignet wurden, sie können den Jubel um Putin und die Olympischen Spiele nicht mehr ganz nachvollziehen. Ihnen haben die Spiele nichts Gutes gebracht, im Gegenteil: Teilweise wurden bei dem Bau olympischer Bauten sogar Häuser oder Straßen völlig zerstört, doch zum Wiederaufbau fehlt das Geld.  Das führt schon zum nächsten Punkt, dem Geld. Während die Kosten 2007 noch auf 12 Milliarden Dollar geschätzt wurden, belaufen sie sich jetzt, 2014, auf rund 50 Milliarden Dollar.  Aber naja, das ist ja fast das Gleiche. Und vermutlich dachte man sich: „Hey, sollten unsere Sportler floppen, wollen wir vorsorgen und jetzt schon mal einen Rekord aufstellen: Die teuersten Spiele der Geschichte“. Verknüpft mit einem Korruptionsskandal, Putin habe die Bauaufträge an Freunde von ihm vergeben und dafür mehr Geld gezahlt als üblich, wirft das ein wirkliches tolles Licht auf Russland. Besonders zynisch wirkt das Ganze, wenn man sich die Situation in anderen Ländern anschaut: Es gibt Millionen Menschen auf dieser Welt, die hungern, die kein sauberes Trinkwasser haben, die obdachlos sind. Mit 50 Milliarden Euro könnte man in der dritten Welt ziemlich viel ausrichten. Und zwar etwas, das nachhaltiger ist als gute zwei Wochen „Spiel und Spaß“. Womit man zu einer ganz grundsätzlichen Frage kommt: Sind  Sportveranstaltungen der Superlative, wie die Olympischen Spiele oder Weltmeisterschaften, noch zeitgemäß? Oder besser, waren sie jemals zeitgemäß? Bräuchte man diese Unmengen von Geld und diesen immensen Aufwand nicht an anderer Stelle nötiger? Zumal die Bevölkerung selbst auch nicht damit einverstanden ist: In Brasilien demonstrieren schon seit längerem die Menschen gegen die Fußball-Weltmeisterschaft und die Olympischen Spiele.</p>
<p>Natürlich gibt es auch positive Aspekte an solch großen Sportveranstaltungen, wie beispielsweise das Zusammenkommen aller Länder oder die Möglichkeit für kleinere Sportarten, sich auf einer großen  Bühne zu präsentieren. Trotzdem sollte man sich immer bewusst sein, dass auch und besonders in Russland nicht alles Gold ist, was glänzt – auch 13 Goldmedaillen haben eine Rückseite.</p>
<p><em>Foto: Presidential Press and Information Office, Wikimedia Commons</em></p>
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		<title>Die Bundesjugendspiele &#8211; was uns wirklich bewegt</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jul 2013 14:53:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Kommentar von Valerie Winkler Gegen Ende Frühjahr ist es wieder so weit. Da wird der Sportunterricht nach draußen verlegt, und von Turnen und Basketball wird auf Leichtathletik umgestellt. Der Lehrer sagt: „Die Bundesjugendspiele stehen an. Ab jetzt wird trainiert!“. Und dann wird gesprungen, gerannt und der ein oder andere haut sich eine vier-Kilo-Kugel auf [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" title="Bundesjugendspiele" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/38/Schulsport_-_Weitsprung.jpg/240px-Schulsport_-_Weitsprung.jpg?uselang=de" alt="" width="240" height="240" /></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ein Kommentar von Valerie Winkler</em></p>
<p style="text-align: justify;">Gegen Ende Frühjahr ist es wieder so weit. Da wird der Sportunterricht nach draußen verlegt, und von Turnen und Basketball wird auf Leichtathletik umgestellt. Der Lehrer sagt: „Die Bundesjugendspiele stehen an. Ab jetzt wird trainiert!“. Und dann wird gesprungen, gerannt und der ein oder andere haut sich eine vier-Kilo-Kugel auf den Fuß. Doch warum eigentlich die ganze Mühe für einen Tag Sport?</p>
<p style="text-align: justify;">Den  Vorläufer der Bundesjugendspiele, die „Reichsjugendwettkämpfe&#8221;, gab es schon seit 1920. 1951 wurden die Bundesjugendspiele dann zum ersten Mal für Schüler zwischen acht und 19 Jahren ausgeschrieben. Die Spiele in der heutigen Form gibt es seit 2001, wo sie speziell für Geräteturnen, Leichtathletik und Schwimmen ausgelegt wurden. Doch schon seit 1979 ist es für alle allgemeinbildenden Schulen in der Bundesrepublik verpflichtend, die Spiele durchzuführen, was bei vielen Lehrern auf Missmut stößt, da sie unwillig sind, einen ganzen Tag Unterricht für die Schüler der fünften bis zehnten Klasse  zu opfern.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch auch bei den Schülern lösen die Bundesjugendspiele wenig Begeisterung aus. Mit zunehmendem Alter verweigern immer mehr unsportliche Schüler und vor allem Schülerinnen die Teilnahme und drücken sich durch Krankschreibungen. Kein Wunder, denn vor der ganzen Schule weit hinter den Leistungen der anderen zurückzubleiben, ist wohl auch nicht besonders angenehm. Die Kultusministerkonferenz sieht das allerdings ganz anders. Sie schreiben: „Sie [die Bundesjugendspiele] sind auch für leistungsschwächere Kinder und Jugendliche motivationsfördernd&#8221;. Da würde wohl der Eine oder Andere widersprechen. Es ist verständlich, dass manche Schüler Angst vor Blamagen haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Des Weiteren haben Studien ergeben, dass die Bundesjugendspiele statt  Sportfest wohl eher  „Warte-Fest“ heißen sollten, da man bei der Durchführung des traditionellen Dreikampfes (drei Mal Werfen, drei Mal Springen, ein Mal Sprinten) zusammengezählt und ohne Einfluss des Coopertests etwa 45 Sekunden tatsächlichen  Sport treibt. Den restlichen Tag steht man einfach nur wartend am Rand und beobachtet die anderen. Ein großes Sportereignis können die Bundesjugendspiele also nicht sein. Auch schreibt das Bundesjugendministerium bei dem Aufruf zu den Spielen 2011/2012 Folgendes: „Die Bundesjugendspiele eröffnen Schülerinnen und Schülern die Chance, ihr individuelles sportliches Leistungsvermögen kennen zu lernen, ihr Talent unter Beweis zu stellen sowie gemeinsam mit Gleichaltrigen Freude am lebenslangen Sporttreiben zu entwickeln. Nahezu seit dem Bestehen der Bundesrepublik Deutschland nehmen die Bundesjugendspiele eine bedeutende Stellung im Rahmen des Schullebens ein. In diesem Jahr werden sie 60 Jahre alt. Ehrgeiz und Begeisterung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind seit jeher ein wichtiger Indikator für ihre Anerkennung bei den Heranwachsenden. Deshalb bleibt die ansprechende Gestaltung der Bundesjugendspiele für die Verantwortlichen stets aufs neue Herausforderung und Verpflichtung“.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Bundesjugendministerium ist also aufgrund ihrer Argumente der Meinung, dass Tradition, Freude am Sport, die Möglichkeit, Talente unter Beweis zu stellen und die Möglichkeit, die eigene Leistung kennenzulernen, die Bundesjugendspiele unverzichtbar machen. Ich finde, diese Argumente erwecken nicht gerade viel Motivation. Wenn ich mein Leistungsvermögen im Sportunterricht noch nicht gefunden habe, so bezweifle ich, dass dies in den 45 Sekunden Sport, die ich am Tag der Bundesjugendspiele mache, geschehen soll. Des Weiteren denke ich,  dass man seine Leidenschaft und Freude am Sport zu einem großen Anteil auch schon in anderen Situationen entdeckt und nicht die Wettkampfsituation benötigt, um sich darüber im klar zu werden. Das Argument, sein Talent bei den Bundesjugendspielen unter Beweis stellen zu können, hat zwei Seiten. Natürlich sollte jeder für besondere Leistung und Talent belohnt werde, doch das geht auch in Vereinen und muss nicht unbedingt in der Schule getan werden. Auf der anderen Seite wird auch als Funktion der Bundesjugendspiele aufgeführt, dass man Vereinssport und Schulsport verbindet (die örtlichen Vereine sind auch aufgerufen, bei der Organisation der Spiele zu helfen), von daher könnte man dieses Argument stehen lassen, sozusagen als Einblick für Schüler in den Vereinssport. Dass die Bundesjugendspiele Tradition sind, kann man verstehen, jedoch müsste die Tradition vielleicht etwas gelockert werden, um mehr Platz für neue Ideen und eine bessere Ausführung, besonders im sportlichen Sinne, zu schaffen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich finde, man sollte die Spiele besser und vor allem vielfältiger organisieren, so dass man auch seine Talente in Bereichen wie Tanz- oder Mannschaftsspielen unter Beweis stellen kann. Doch im Vordergrund sollte bei jedem die Freude an Bewegung stehen und die Chance, das eigene Leistungsvermögen unter Beweis zu stellen. Deshalb sollten die Spiele auch nur für die, die wollen, eine Note ergeben, damit jeder wirklich das Gefühl hat, er sei bei einem Fest und nicht bei einer Prüfung. Vielleicht hätten auf diese Art und Weise alle mehr Freude an den Bundesjugendspielen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Bildquelle</em>: By Maximilian Schönherr (own work), (CC-BY-SA-3.0(http://www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de)), via Wikimedia Commons.</p>
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		<title>Ist das Fairness im Sport?</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Jun 2013 11:51:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dopingskandal bei der jamaikanischen 3-maligen Olympiasiegerin Veronika Campbell-Brown von Camil Kotkowski Laut der jamaikanischen Tageszeitschrift „The Gleaner“ wurde die 31- jährige Sportlerin auf Diuretikum (Verschleierungsmittel) bei einem Einladungsmeeting in Jamaikas Hauptstadt Kingston positiv getestet. Die Substanz, welche nicht genannt wurde, steht auf der Liste der verbotenen Medikamente. Nun wurde ein disziplinarisches Anti-Doping-Verfahren gegen sie eingeleitet. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/a1/Veronica_Campbell-Brown_Doha_2010.jpg/406px-Veronica_Campbell-Brown_Doha_2010.jpg"><img class="alignleft" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/a1/Veronica_Campbell-Brown_Doha_2010.jpg/406px-Veronica_Campbell-Brown_Doha_2010.jpg" alt="File:Veronica Campbell-Brown Doha 2010.jpg" width="244" height="359" /></a>Dopingskandal bei der jamaikanischen 3-maligen Olympiasiegerin Veronika Campbell-Brown</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>von Camil Kotkowski</em></p>
<p style="text-align: justify;">Laut der jamaikanischen Tageszeitschrift „The Gleaner“ wurde die 31- jährige Sportlerin auf Diuretikum (Verschleierungsmittel) bei einem Einladungsmeeting in Jamaikas Hauptstadt Kingston positiv getestet. Die Substanz, welche nicht genannt wurde, steht auf der Liste der verbotenen Medikamente. Nun wurde ein disziplinarisches Anti-Doping-Verfahren gegen sie eingeleitet.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Verschleierungsmittel wurden sowohl in der A-Probe und B-Probe gefunden. Jene Mittel sorgen dafür, dass der Urin dermaßen verdünnt wird, dass Wirkstoffe gar nicht mehr oder nur noch sehr schwer gefunden werden können.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Jamaikanerin zählt zu einen der bekanntesten Sprinterinnen der Weltgeschichte. 2004 holte sie Gold für 200m und 4x100m. 2008 schaffte sie dies ebenfalls in Peking. Insgesamt gewann Campbell-Brown  20 internationale Medaillen (sieben bei der Olympia, neun bei Weltmeisterschaften, zwei bei Hallen-WMs und zwei bei Commonwealth-Spielen).</p>
<p style="text-align: justify;">In naher Zukunft will der Leichtathletik- Weltverband (IAAF) seine Entscheidung zu diesem Fall bekannt geben. Experten rechnen mit einer Sperre über zwei Jahre.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies ist ein herber Rückschlag für den internationalen multidisziplinären Sport, nachdem in jüngster Vergangenheit  Dominique Blake (Mitglied der 4x400m- Staffel bei Olympia) in London 2012 eine 6-jährige Sperre aufgrund der Einnahme von Methylhexamin bekam. Oder der 800- Meter Sprinter Ricardo Cunningham, welcher positiv auf Pseudoephedrin getestet wurde und welcher neun Monate lang nicht mehr an den Start darf.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><em>Bild: Selligpau via commons.wikimedia.org</em></p>
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		<title>Der VfB Stuttgart und seine Transferpolitik</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 22:06:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit nunmehr acht Jahren, meinem zehnten Lebensjahr, bin ich Fan des VfB. Ich verfolge jedes Spiel: Ob im Radio, Liveticker oder im Stadion, fiebere, feiere und leide ich mit meinem Verein mit. Dabei steht selbstverständlich die Mannschaft, eine Gemeinschaft aus einzelnen Akteuren, im Fokus meines Interesses. So erwarte ich jedes Jahr mit Spannung die Transferperiode, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2710" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://farbfleck.files.wordpress.com/2010/11/3734993895_cb1b045618.jpg"><img class="size-medium wp-image-2710" title="3734993895_cb1b045618" src="http://farbfleck.files.wordpress.com/2010/11/3734993895_cb1b045618.jpg?w=200" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bild:iPhone-SoccerWallpaper @flickr.com</p></div>
<p>Seit nunmehr acht Jahren, meinem zehnten Lebensjahr, bin ich Fan des VfB. Ich verfolge jedes Spiel: Ob im Radio, Liveticker oder im Stadion, fiebere, feiere und leide ich mit meinem Verein mit.<span id="more-2709"></span></p>
<p>Dabei steht selbstverständlich die Mannschaft, eine Gemeinschaft aus einzelnen Akteuren, im Fokus meines Interesses. So erwarte ich jedes Jahr mit Spannung die Transferperiode, in der Hoffnung, beobachten zu können wie durch sinnvolle An- und Verkäufe die Mannschaft als Ganzes verstärkt wird.</p>
<p>Oft werde ich maßlos enttäuscht.</p>
<p>So auch in diesem Jahr. Leistungsträger dieser Mannschaft wurden transferiert wie zum Beispiel Khedira, das Jahr davor Gomez oder beendeten ihre Karriere wie Lehman oder Magnin (beendet Karriere in Zürich). Zudem wurden Talente wie zuletzt Rudy, Beck und Weis verkauft. Der VfB strich durch all dies viel Geld ein. Allein in dieser Transferperiode sind es circa 13 Millionen Euro durch den Verkauf von Khedira, 5 Millionen Euro durch den Verkauf von Rudy sowie zusätzliche Einnahmen durch die Qualifikation für die Europa League in Höhe von ebenfalls rund 5 Millionen Euro.<br />
Macht summa summarum circa 23 Millionen Euro allein durch den Verkauf von Spielern und die Qualifikation für die Europa League. Doch wo ist es geblieben das Geld??<br />
Durch Einkäufe wie Audel (1,2 Millionen), Degen (ausgeliehen), Gentner (ablösefrei) oder nun Camoranesi (2 Millionen) und Bah (900.000) wird es wohl kaum vollends aufgebraucht sein.<br />
Die ersten Spiele zeigten, dass es dem VfB an allen Ecken und Enden an Qualität fehlte. Bei der bisher gezeigten Leistung, darf bezweifelt werden, ob sie den Titel „erstligatauglich“  verdient hat. Viele Fans sahen dies kommen. Eben weil kein adäquater Ersatz für die zahlreichen Abgänge eingekauft wurde. Und dies auch unter dem weiteren Gesichtspunkt, dass viele Großverdiener den Verein verlassen haben (Lehmann, Hleb, Khedira, Bastürk ). Bei alle dem kann man sich dann nur kopfschüttelnd fragen, warum ein Transfer des HSV-Stürmers Mladen Petric aus finanziellen Gründen platzen konnte.</p>
<p>Wo ist es geblieben, das Geld??</p>
<p>Von David Irion</p>
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		<title>Mission (Im)possible…</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 06:00:58 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Die Welt da draußen]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[von Johannes Gansmeier Neun Jahre warten. Zwei Jahre zaudern. Jeweils 90 Minuten hoffen. Grenzenlose Freude? Neun Jahre sind seit dem letzten Gewinn der Champions League und 2 Jahre seit dem letzten Double des FC Bayern vergangen. Seit neun Jahren hat der FC Bayern München erstmals wieder die Chance etwas ganz großes zu erreichen – das [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Fussball" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/0c/Fussball.jpg" alt="" width="168" height="176" />von Johannes Gansmeier</p>
<p>Neun Jahre warten. Zwei Jahre zaudern.</p>
<p>Jeweils 90 Minuten hoffen.</p>
<p>Grenzenlose Freude?</p>
<p><span id="more-1655"></span></p>
<p>Neun Jahre sind seit dem letzten Gewinn der Champions League und 2 Jahre seit dem letzten Double des FC Bayern vergangen. Seit neun Jahren hat der FC Bayern München erstmals wieder die Chance etwas ganz großes zu erreichen – das Triple, bestehend aus Gewinn der Meisterschaft, dem DFB &#8211; Pokal und der Champions League. Da es vor neun Jahren leider nicht klappte, hofft nun ganz Deutschland (zumindest die Anhänger der „Roten“) auf den Coup.</p>
<p>In der Champions League gelang es durch eine Leistung, die an Souveränität und Spielkontrolle kaum zu überbieten war, dem deutschen Rekordmeister mit einem 3:0 gegen Olympic Lyon ins Endspiel um die begehrteste Trophäe in Europa einzuziehen.<br />
Dabei zeigte sich, dass der FCB außer dem viel umjubelten Superstar Arjen Robben noch viele andere überaus talentierte Spieler, die in entscheidenden Momenten Verantwortung übernehmen können,  in seinen Reihen aufzuweisen hat.<br />
So etwa Ivica Olić. Der 3-Tore-Mann aus dem Spiel gegen Lyon hat bereits durch die ganze Saison hinaus hervorragende Leistungen gezeigt und die sogenannten „big points“ gesetzt. Auch ein Schweinsteiger, der vor wenigen Jahren noch etwas zu verkünstelt spielte, avancierte unter einem wahren Kenner seines Fachs, Louis van Gaal, zu einem Führungsspieler im zentralen Mittelfeld, den man nicht mehr missen will. Genauso erstaunlich, oder sogar noch etwas bewundernswerter ist die Entwicklung eines Mannes namens Thomas Müller, der letzte Saison sein Geld noch in der dritten Liga bei FC Bayern II verdiente. Dieser Thomas Müller gab beim Sieg in Frankreich die wegweisende Vorlage zum 1:0. Der FCB ist nicht nur zuletzt wegen solchen Neulingen, die noch viel erreichen wollen, aggressiv und siegeshungrig wie selten zuvor.</p>
<p>Auch im Kampf um die deutsche Meisterschaft hat der selbsterklärte Klassenprimus eine exzellente Ausgangssituation. Punktgleich, doch immerhin auf Tabellenposition 1 und mit einem (vermeintlich) leichten Restprogramm gesegnet (VFL Bochum &amp; Hertha BSC Berlin) braucht sich der Champions League Finalist nicht vor seinem stärksten Widersacher im Thema Deutsche Meisterschaft, Schalke 04 (Restprogramm: Werder Bremen &amp; Mainz 05), verstecken.  Ganz im Gegenteil. Der Einzug ins Finale der „Königsklasse“ und eben die Chance etwas in Deutschland noch nie dagewesenes zu leisten, könnte den ein oder anderen Spieler ein Stück mehr zu motivieren, auch an den letzten beiden Spieltagen alles zu geben.</p>
<p>Weiter bietet das Pokalendspiel gegen Werder Bremen die dritte Chance  für das Team, das getreu dem Motto „mia san mia“ agiert, in die Historie einzugehen. Der Pokal hat bekanntermaßen seine eigenen Gesetze und ist immer für eine Überraschung gut, doch kann sich auch hier der FCB als Favorit wägen.</p>
<p>Sollten also die Wochen der Entscheidung optimal für den „Stern des Südens“ verlaufen, ist er einer von zwei Vereinen, der es fertigbrachte, in einer Spielzeit die drei bedeutendsten Titel in die Sammlung seines Clubhauses mit aufzunehmen. Der andere Verein ist übrigens Manchester United, der den Bayern 1999 in letzter Sekunde den sichergeglaubten Sieg in der Champions League entriss und dadurch das Kunststück des Triples zustande brachte.</p>
<p>Es bleibt abzuwarten, ob Louis van Gaal mit guter Laune in den Sommerurlaub gehen kann oder, ob er darüber grübeln muss, wieso man einen solchen entscheidenden Elfmeter, wie die jetzige Situation in der Tat darstellt, nicht verwandeln konnte. Aber egal mit welcher Laune monsieur van Gaal seinen Urlaub verbringt, eines steht jetzt schon fest: der FC Bayern ist jetzt genau da, wo ihn Uli Hoeneß schon immer hinbringen wollte – an der Spitze Europas.</p>
<p>Für alle Interessierten, hier die entscheidenden Termine auf dem Weg zur Unsterblichkeit:</p>
<p><strong>08.Mai</strong></p>
<p>Letzter Spieltag der Fußballbundesliga: Hertha BSC Berlin – FC Bayern München<br />
<strong> </strong></p>
<p><strong>15.Mai</strong></p>
<p>DFB-Pokalfinale: Werder Bremen – FC Bayern München<br />
<strong>22.Mai</strong></p>
<p>Champions League Finale: FC Bayern München – Inter Mailand</p>
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