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	<title>derfarbfleck &#187; Schuljahresbeginn</title>
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	<description>mehr als nur schwarz auf weiß</description>
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		<title>Be new &#8211; Be you</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Oct 2014 14:01:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Michelle Braun Am 15. September diesen Jahres begann für rund 50 von insgesamt 240 Schülern ein neuer Lebensabschnitt am LGH. Auch ich war eine von ihnen. Mittlerweile sind zwar schon ein paar Wochen vergangen, doch wenn ich ehrlich bin, ist der sogenannte „Alltagstrott“ immer noch nicht eingekehrt. Einführungsmodule in verschiedensten Bereichen, Immatrikulationsfeiern oder die [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Michelle Braun<a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/10/Immatrikulation1.jpg"><img class="alignright wp-image-6459 size-medium" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/10/Immatrikulation1-300x200.jpg" alt="Immatrikulation" width="300" height="200" /></a></em></p>
<p>Am 15. September diesen Jahres begann für rund 50 von insgesamt 240 Schülern ein neuer Lebensabschnitt am LGH. Auch ich war eine von ihnen. Mittlerweile sind zwar schon ein paar Wochen vergangen, doch wenn ich ehrlich bin, ist der sogenannte „Alltagstrott“ immer noch nicht eingekehrt.</p>
<p>Einführungsmodule in verschiedensten Bereichen, Immatrikulationsfeiern oder die berühmt berüchtigten Hüttentage für alle neuen Schüler haben dazu geführt, dass bis jetzt gerade einmal eine Woche regulärer Unterricht stattfinden konnte. Dazu kommen Termine wie Schülerratssitzungen, Schulabende und Vollversammlungen oder Vorträge die das ganze Jahr über wohl selbst eine „normale“ Schulwoche zu einem spannenden Veranstaltungsterminkalender machen werden. Da stellt sich mir die Frage, ob die neuen Schüler überhaupt wussten, auf was sie sich da am LGH einlassen?</p>
<p>Diese Frage kann ich wohl selbst am besten beantworten. Nein, ich wusste zwar, dass das LGH auf irgendeine Art und Weise Veränderung in mein Leben bringen würde, aber mit so viel Veränderung auf einmal hatte ich nicht gerechnet. Ich kann euch sagen, und ich bin mir sicher, dass einige mir zustimmen würden (immerhin war jeder von uns einmal ganz neu an dieser Schule): es ist nicht einfach. Die Umstellung auf das selbstständige Internatsleben und die damit verbundene oft stundenlange An- und Abreise, beziehungsweise die Verlängerung des Schulwegs für Externe von rund 5 Minuten Fußweg auf fast 1 Stunde mit Bus und Bahn, ist für die meisten sehr ungewohnt. Man vermisst seine Eltern, egal wie oft man sich früher zu Hause mit ihnen gestritten hat. Es fehlen einem ebenso die alte Schule und die Freunde, um nicht zu sagen die Familie, die man dort über Jahre hatte. Die Situation jetzt dagegen: Die Stundenpläne werden voller, weil man sich vor Addita-Angeboten kaum retten kann und am liebsten alles ausprobieren möchte. Das für uns neue Schienensystem fördert uns da, wo unsere Stärken liegen und gleichzeitig fordert der Unterricht teilweise mehr als wir geben und verstehen können. Außerdem finden wir am LGH eine Gemeinschaft vor, die nur die wenigsten von uns so von ihrer alten Schule kannten. Viele von uns sind ans LGH gekommen, da sie gemerkt haben, dass sie vielleicht irgendwie anders und damit nicht von den anderen akzeptiert waren. Zu wissen, dass es auch anderen so ging und jetzt auf einmal genau diese Akzeptanz zu bekommen fühlt sich gut an.</p>
<p>Die Liste der Veränderungen, wohlgemerkt positive Veränderungen, ist lang, doch ich habe gemerkt, dass wenn man sich erst einmal darauf einlässt ist sie gut so, diese Veränderung. Wir alle haben Menschen um uns herum, die uns helfen. Unsere neuen Mitschüler, denen es genauso geht, ältere Schüler, die das alles schon kennen, oder engagierte Lehrer, die sich Mühe geben, dass es uns gut geht und wir uns bestmöglich einleben können. Ich glaube fest daran, dass sich der „Alltagstrott“ früher oder später von selbst einspielen wird. Die Entscheidung ans LGH zu wechseln ist für jetzt und auch für unsere Zukunft eine gute Wahl.</p>
<p><em>Bildquelle: Schulhomepage</em></p>
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		<title>Geht&#8217;s uns noch gut?</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2014 19:40:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Filmreview eines Coming-Of-Age-Streifens von Lea Frauenknecht Auf dem Bildschirm flimmert das Bild eines weiß gekleideten Raums vorbei. Man sieht Bierflaschen, betrunkene Mädchen und Jungs, jemand, der versucht, mit einem rot-weißen Strohhalm eine drogenähnliche Substanz zu schnupfen. Das Licht ist gedämpft und schimmert in einem Orangerot-Ton Marke Rotlichtmilieu. Man könnte meinen, in einem zweitklassigen Coming-Of-Age-Streifen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Filmreview eines Coming-Of-Age-Streifens<a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/09/Bacchus_Michelangelo_Bargello_Florenz-Detail.jpg"><img class="alignright wp-image-6443 size-medium" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/09/Bacchus_Michelangelo_Bargello_Florenz-Detail-200x300.jpg" alt="Michelangelo: Bacchus" width="200" height="300" /></a></strong></p>
<p><em>von Lea Frauenknecht</em></p>
<p>Auf dem Bildschirm flimmert das Bild eines weiß gekleideten Raums vorbei. Man sieht Bierflaschen, betrunkene Mädchen und Jungs, jemand, der versucht, mit einem rot-weißen Strohhalm eine drogenähnliche Substanz zu schnupfen. Das Licht ist gedämpft und schimmert in einem Orangerot-Ton Marke Rotlichtmilieu.</p>
<p>Man könnte meinen, in einem zweitklassigen Coming-Of-Age-Streifen gelandet zu sein. Oder einer moralisierenden Dokureihe über die verkommene Jugend heutzutage. Dreimal dürft ihr raten, was es wirklich ist. Richtig: Ein Video, in dem sich eine beliebige Mittelstufen-WG vor der gesamten Schule vorstellt. Und dieses Video wird auch noch mit frenetischem Applaus quittiert. Im Laufe des Abends sollen noch weitere, sehr ähnliche Filme folgen. Zweitklassige Coming-Of-Age-Streifen, die sich als WG-Präsentationen tarnen, scheinen zur Zeit schwer in Mode zu sein.<strong> </strong></p>
<p>Gelinde gesagt war ich über diese Art von Selbstdarstellung ein wenig geschockt, spätestens ab der dritten WG, die sich dem Muster<em> Alkohol, Drogen und dunkle Räume </em>bediente. Um eines klarzustellen: Ich war nicht schockiert, dass Schülerinnen und Schüler der Unter- und Mittelstufe durchaus abseits der marginalen Regelungen des Jugendschutzgesetzes Alkohol, zum Teil sogar Drogen, konsumieren. Selbst jemand, der eine höchst ungesund hohe Portion Naivität an den Tag legt, kann wohl nicht mehr ignorieren, dass der Genuss verschiedener Alkoholika und Drogen selbst in diesem Alter keine Seltenheit mehr sind.</p>
<p>Was mich allerdings schockiert, ist die Aussage, die von diesen Videos ausgeht: Wir definieren uns über unsere vermeintliche Coolness<em>, </em>sprich <em>Alkohol, Drogen und dunkle Räume, </em>weil uns sonst nichts über uns selbst einfällt. Das ist das wahre Armutszeugnis. Nicht die zwei Flaschen Bier, die man an der Rems trinkt. Nicht den einen Joint, den man miterlebt hat. Sondern das Desinteresse an der eigenen Identität. Ein Großteil von uns hat vermutlich, wie es den allermeisten LGH-lern zu eigen ist, zahlreiche Interessen und Hobbies abseits von legalen und illegalen Genussmitteln – und trotzdem fällt uns zu solch einer Gelegenheit nichts anderes zu unserer Darstellung ein als Bier, Wein, Wodka und Konsorten?</p>
<p>Das gibt mir auch über meine eigene Stufe zu denken, und über die gesamte Oberstufe. Sind wir so schlechte Vorbilder? Vermutlich. Aber warum kann man sich, vor allem als Unter-oder Mittelstüfler, davon nicht emanzipieren? Dazu kommt noch, dass allein der Altersunterschied nicht vorsieht, dass man versucht, seine Vorstellungen von Coolness an den teilweise wesentlich Älteren auszurichten. Für Oberstufenschüler ist es vollkommen normal, zu trinken und ja, unter Umständen auch mal ein wenig mehr zu trinken als nur einen halben Liter schlechtes Dosenbier. Aber das wird und soll auch jeder erst erfahren, wenn die Zeit dafür gekommen ist, und sie wird früh genug gekommen.</p>
<p>Ich will mit diesem Artikel nicht moralisieren oder belehren, ich enthalte mich auch einer konkreten Stellungnahme zum Konsum von diversen Genussmitteln. Wir allen haben früher oder später unsere Erfahrungen damit gemacht, oder werden in näherer oder fernerer Zukunft in Kontakt damit kommen – trotzdem kann ich uns allen nur wünschen, dass dieser Konsum nie das Einzige sein wird, was uns, vor allem als Gemeinschaft von Hochbegabten, ausmacht. Lasst auf diese Coming-Of-Age-Premiere nicht noch einen zweiten, noch ideenloseren Teil folgen.</p>
<p><em>Bildquelle: Michelangelo, Bacchus (von Rufus46 über Wikimedia Commons)</em></p>
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