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	<title>derfarbfleck &#187; Schulabend</title>
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	<description>mehr als nur schwarz auf weiß</description>
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		<title>Auf einem Laufsteg aus Mensatischen</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2014 14:19:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Castingshow]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<description><![CDATA[Interview mit Fabian Kahlich Am Donnerstag, den 20.11.2014, fand ein Schulabend statt, der unter dem Motto  eines bunten Fernsehabends stand. Veranstaltet von den WGs Schachner und Schönfelder wurden im Laufe des Abends verschiedene Fernsehsendungen parodiert, darunter auch &#8220;Germany&#8217;s next Topmodel&#8221;. Dieses wurde in &#8220;Schachner&#8217;s next Topmodel&#8221; umgewandelt, und die Kandidaten waren vier freiwillige Jungs aus [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/11/topmodelrot.jpg"><img class="alignright wp-image-6557 " src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/11/topmodelrot-300x199.jpg" alt="topmodelrot" width="326" height="216" /></a>Interview mit Fabian Kahlich<br />
</strong></p>
<p>Am Donnerstag, den 20.11.2014, fand ein Schulabend statt, der unter dem Motto  eines bunten Fernsehabends stand. Veranstaltet von den WGs Schachner und Schönfelder wurden im Laufe des Abends verschiedene Fernsehsendungen parodiert, darunter auch &#8220;Germany&#8217;s next Topmodel&#8221;. Dieses wurde in &#8220;Schachner&#8217;s next Topmodel&#8221; umgewandelt, und die Kandidaten waren vier freiwillige Jungs aus dieser WG. Der Sieger Fabian Kahlich, der sich in Laufsteg sowie Fotoshooting gegen seinen Konkurrenten Bruno Kosche durchsetzte, wurde am Ende schließlich als Ballpartner versteigert. Wir haben ihn exklusiv interviewt und ihn zum einen gefragt, wie er mit seinem fiktiven &#8220;Gewinn&#8221; umgeht, aber auch nach seiner Meinung über Castingshows im deutschen Fernsehen.</p>
<p><em>der Farbfleck: Hättest du jemals damit gerechnet, Schachner&#8217;s next Topmodel zu werden?</em></p>
<p>Fabian: Ich muss schon sagen, dass es ein hartes Duell zwischen Bruno und mir war, aber ich dachte eigentlich, dass Bruno gewinnt. Ich habe dann gemerkt, dass ich die Fans auf meiner Seite habe, allerdings hätte ich doch mehr Applaus bei Bruno erwartet.</p>
<p><em>Wie fühlst du dich nach deinem Sieg?</em></p>
<p>Geil.</p>
<p><em><img class="alignleft wp-image-6556 " src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/11/cosmofabian-211x300.jpg" alt="cosmofabian" width="225" height="320" />Was ist dein größtes Beauty-Geheimnis?</em></p>
<p>Morgens lange duschen, Haare trocknen lassen, nicht föhnen und den Rest des Aussehens Aussehen sein lassen.</p>
<p><em>Hättest du noch einmal die Möglichkeit teilzunehmen, würdest du etwas anders machen?</em></p>
<p>Ich würde das Kostüm der ersten Runde ändern.</p>
<p><em>Wie stehst du zu Castingshows?</em></p>
<p>Ich bin generell gegen die Objektivierung von Menschen, egal ob Männer oder Frauen. Wir wollten mit dem Schulabend  ja auch ein wenig auf eben diese Vergegenständlichung aufmerksam machen.  Deswegen wurde ich am Ende auch versteigert.</p>
<p><em>Würdest du jemals an so einer Castingshow teilnehmen?</em></p>
<p>Nein, weil ich sowieso keine Chance hätte. Außerdem ist das Modelbusiness extrem hart.</p>
<p><em>Denkst du, dass Castingshows allgemein der beruflichen Karriere förderlich sein können?</em></p>
<p>Castingshows wie &#8220;The Voice of Germany&#8221; oder &#8220;X Factor&#8221;, also die seriöseren Shows, bei denen es wirklich ums Singen geht, können durchaus einen Sprung für die Karriere mitliefern, beim &#8220;Supertalent&#8221; hingegen bin ich eher kritisch. &#8220;Germany&#8217;s next Topmodel&#8221; ist, denke ich, ein gutes Sprungbrett für die Modellkarriere, da man damit auf internationale Bühnen kommt und auf sich aufmerksam machen kann.</p>
<p><em>Eine letzte Frage zum Abschluss: Gürtel oder Hosenträger?</em></p>
<p>Gürtel. Obwohl, bei Nicola sah das schon ganz gut aus.</p>
<p><em>das Interview führte Cosima Friedle</em></p>
<p><em>Bildbearbeitung: Lea Müller</em></p>
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		<title>Geht&#8217;s uns noch gut?</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2014 19:40:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Wir hier drinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[die Jugend von heute]]></category>
		<category><![CDATA[LGH]]></category>
		<category><![CDATA[Schulabend]]></category>
		<category><![CDATA[Schuljahresbeginn]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[WG]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Filmreview eines Coming-Of-Age-Streifens von Lea Frauenknecht Auf dem Bildschirm flimmert das Bild eines weiß gekleideten Raums vorbei. Man sieht Bierflaschen, betrunkene Mädchen und Jungs, jemand, der versucht, mit einem rot-weißen Strohhalm eine drogenähnliche Substanz zu schnupfen. Das Licht ist gedämpft und schimmert in einem Orangerot-Ton Marke Rotlichtmilieu. Man könnte meinen, in einem zweitklassigen Coming-Of-Age-Streifen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Filmreview eines Coming-Of-Age-Streifens<a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/09/Bacchus_Michelangelo_Bargello_Florenz-Detail.jpg"><img class="alignright wp-image-6443 size-medium" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/09/Bacchus_Michelangelo_Bargello_Florenz-Detail-200x300.jpg" alt="Michelangelo: Bacchus" width="200" height="300" /></a></strong></p>
<p><em>von Lea Frauenknecht</em></p>
<p>Auf dem Bildschirm flimmert das Bild eines weiß gekleideten Raums vorbei. Man sieht Bierflaschen, betrunkene Mädchen und Jungs, jemand, der versucht, mit einem rot-weißen Strohhalm eine drogenähnliche Substanz zu schnupfen. Das Licht ist gedämpft und schimmert in einem Orangerot-Ton Marke Rotlichtmilieu.</p>
<p>Man könnte meinen, in einem zweitklassigen Coming-Of-Age-Streifen gelandet zu sein. Oder einer moralisierenden Dokureihe über die verkommene Jugend heutzutage. Dreimal dürft ihr raten, was es wirklich ist. Richtig: Ein Video, in dem sich eine beliebige Mittelstufen-WG vor der gesamten Schule vorstellt. Und dieses Video wird auch noch mit frenetischem Applaus quittiert. Im Laufe des Abends sollen noch weitere, sehr ähnliche Filme folgen. Zweitklassige Coming-Of-Age-Streifen, die sich als WG-Präsentationen tarnen, scheinen zur Zeit schwer in Mode zu sein.<strong> </strong></p>
<p>Gelinde gesagt war ich über diese Art von Selbstdarstellung ein wenig geschockt, spätestens ab der dritten WG, die sich dem Muster<em> Alkohol, Drogen und dunkle Räume </em>bediente. Um eines klarzustellen: Ich war nicht schockiert, dass Schülerinnen und Schüler der Unter- und Mittelstufe durchaus abseits der marginalen Regelungen des Jugendschutzgesetzes Alkohol, zum Teil sogar Drogen, konsumieren. Selbst jemand, der eine höchst ungesund hohe Portion Naivität an den Tag legt, kann wohl nicht mehr ignorieren, dass der Genuss verschiedener Alkoholika und Drogen selbst in diesem Alter keine Seltenheit mehr sind.</p>
<p>Was mich allerdings schockiert, ist die Aussage, die von diesen Videos ausgeht: Wir definieren uns über unsere vermeintliche Coolness<em>, </em>sprich <em>Alkohol, Drogen und dunkle Räume, </em>weil uns sonst nichts über uns selbst einfällt. Das ist das wahre Armutszeugnis. Nicht die zwei Flaschen Bier, die man an der Rems trinkt. Nicht den einen Joint, den man miterlebt hat. Sondern das Desinteresse an der eigenen Identität. Ein Großteil von uns hat vermutlich, wie es den allermeisten LGH-lern zu eigen ist, zahlreiche Interessen und Hobbies abseits von legalen und illegalen Genussmitteln – und trotzdem fällt uns zu solch einer Gelegenheit nichts anderes zu unserer Darstellung ein als Bier, Wein, Wodka und Konsorten?</p>
<p>Das gibt mir auch über meine eigene Stufe zu denken, und über die gesamte Oberstufe. Sind wir so schlechte Vorbilder? Vermutlich. Aber warum kann man sich, vor allem als Unter-oder Mittelstüfler, davon nicht emanzipieren? Dazu kommt noch, dass allein der Altersunterschied nicht vorsieht, dass man versucht, seine Vorstellungen von Coolness an den teilweise wesentlich Älteren auszurichten. Für Oberstufenschüler ist es vollkommen normal, zu trinken und ja, unter Umständen auch mal ein wenig mehr zu trinken als nur einen halben Liter schlechtes Dosenbier. Aber das wird und soll auch jeder erst erfahren, wenn die Zeit dafür gekommen ist, und sie wird früh genug gekommen.</p>
<p>Ich will mit diesem Artikel nicht moralisieren oder belehren, ich enthalte mich auch einer konkreten Stellungnahme zum Konsum von diversen Genussmitteln. Wir allen haben früher oder später unsere Erfahrungen damit gemacht, oder werden in näherer oder fernerer Zukunft in Kontakt damit kommen – trotzdem kann ich uns allen nur wünschen, dass dieser Konsum nie das Einzige sein wird, was uns, vor allem als Gemeinschaft von Hochbegabten, ausmacht. Lasst auf diese Coming-Of-Age-Premiere nicht noch einen zweiten, noch ideenloseren Teil folgen.</p>
<p><em>Bildquelle: Michelangelo, Bacchus (von Rufus46 über Wikimedia Commons)</em></p>
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