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	<title>derfarbfleck &#187; Müll</title>
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	<description>mehr als nur schwarz auf weiß</description>
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		<title>Der Staat des Mülls</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Jun 2013 07:46:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[von Valerie Winkler Vor etwa zwei Monaten wurden die zusammenwachsenden Müllinseln der Ozeane von der UNESCO zum Staat ernannt. Den Namen „Garbage Patch“ tragen die fünf Hauptgebiete in Atlantik, Pazifik und indischem Ozean, wo der Müll eine durchgängige Oberfläche bildet. Der Grund für die Gründung dieses doch eher unkonventionellen Staates war der, dass man ein [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Garbage Patch" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/76/Plastikos-Planet-MAX.jpg" alt="" width="376" height="381" /><em>von Valerie Winkler</em></p>
<p style="text-align: justify;">Vor etwa zwei Monaten wurden die zusammenwachsenden Müllinseln der Ozeane von der UNESCO zum Staat ernannt. Den Namen „Garbage Patch“ tragen die fünf Hauptgebiete in Atlantik, Pazifik und indischem Ozean, wo der Müll eine durchgängige Oberfläche bildet. Der Grund für die Gründung dieses doch eher unkonventionellen Staates war der, dass man ein Zeichen setzen wollte, um weiteren Zuwachs an Müll in Gewässern zu verhindern.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Müllinseln entstehen dadurch, dass Abfall und toxische Chemikalien von Fabriken achtlos ins Meer geleitet werden und die Meeresströmungen die einzelnen Teile dann zusammenführen. Besonders hoch ist die Mülldichte im sogenannten Great Pacific Garbage Patch, welcher am Nordpazifikwirbel zwischen China und den USA liegt. Der Great Pacific Garbage Patch wird in etwa auf die Größe von Texas geschätzt. Es gibt vier weitere flächendeckende Müllansammlungen dieser Größenordnung in den Ozeanen: im Nordatlantik, Südatlantik, im Indischen Ozean und im Südpazifik.<br />
Diese großen Mengen an Müll haben logischerweise verheerende Folgen auf die Lebewesen in ihrer Umgebung, da die Meerestiere den Müll konsumieren. Besonders gefährlich ist das für große Meerestiere, deren Mägen durch den Müll regelrecht aufgeschlitzt werden können und natürlich ist der Müll für die Tiere hochgiftig. Selbst Plankton nehmen die durch Reibung pulverisierten Müllteilchen sowie die vom UV-Licht freigesetzten Weichmacher in sich auf. Über die Nahrungsketten passiert es, dass auch Menschen giftige und teilweise krebserregende Stoffe zu sich nehmen.<br />
Im Vergleich dazu ist der Versuch der UNESCO zwar ein netter Ansatz, aber ich wage zu bezweifeln, dass man dort ehrlich glaubt, dass so eine Staatsausrufung irgendetwas ändern würde. Den Staat gibt es nun seit zwei Monaten und die Wenigsten haben bisher davon gehört.<br />
Nun stellt sich die Frage, warum die UNESCO Zeit und Geld mit solch fragwürdigen Versuchen zum erweiterten Umweltbewusstsein verbraucht. Anstatt ein ordentliches Abkommen über Müllentsorgung zu schaffen, hält es die UNESCO für angemessener, einen neuen Staat auszurufen.Viel wichtiger wäre es doch, die einzelnen Staaten selbst dazu zu bringen, mehr gegen die Situation zu tun (zugegeben: das ist schwer).Ein weiterer Lösungsansatz wären gegebenenfalls auch Organisationen, die sich bereits um das Abschaffen dieser Inseln kümmern, zu unterstützen.<br />
Doch das Traurige ist doch eigentlich, dass es die Regierungen und die Menschen nicht mal selbst kümmert, wie sie ihre eigenen Lebensmittel verunreinigen. Das Bewusstsein, dass ein Zusammenspiel und eine Abhängigkeit zwischen Menschen und der Umwelt herrscht, ist bei vielen noch nicht etabliert.<br />
Und letztendlich wird es uns und die kommende Generationen am meisten betreffen, was wir in den nächsten Jahrzehnten mit unserem Planeten anstellen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Bildquelle</em>: By Simon MAX Bannister (own work), (CC-BY-SA-3.0(http://www.creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.en)), via Wikimedia Commons.</p>
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		<title>Viva la Wertstoffverbrennung!</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 20:08:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Benjamin Škulec In einer mehr oder minder modernen Gesellschaft wie der unseren stellt sich natürlich immer die Frage: Wohin mit dem ganzen Müll? Und ich meine hiermit keineswegs irgendwelchen Atommüll. Das ist ja eh halb so schlimm, wie Sie wüssten, wenn Sie mal eine richtige Zeitung lesen würden. Oh nein, Ich rede vom ganz [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/9a/Two_trash_bins.jpg/800px-Two_trash_bins.jpg"><img class="alignleft" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/9a/Two_trash_bins.jpg/800px-Two_trash_bins.jpg" alt="File:Two trash bins.jpg" width="384" height="255" /></a>von Benjamin Škulec</em></p>
<p style="text-align: justify;">In einer mehr oder minder modernen Gesellschaft wie der unseren stellt sich natürlich immer die Frage: Wohin mit dem ganzen Müll? Und ich meine hiermit keineswegs irgendwelchen Atommüll. Das ist ja eh halb so schlimm, wie Sie wüssten, wenn Sie mal eine richtige Zeitung lesen würden. Oh nein, Ich rede vom ganz alltäglichen Hausmüll, der uns täglich umgibt, denn dort liegt der wahre Hund begraben.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn Sie Bewohner eines Hauses sind, welches der gnadenlosen Diktatur eines sogenannten Hausmeisters unterliegt, ist Ihnen bestimmt bekannt, wie pedantisch der sonst eher mufflige und faule Vokuhilaträger zur wahren Furie mutiert:</p>
<p style="text-align: justify;">Warum, möchte man nun wissen?</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;">Weil gewisse Damen und Herren in gewissen politisch wichtigeren Stellungen ihren Schönheitsschlaf bitter nötig haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Mülltrennung ist ein grosser Begriff. Sagte sich auch die Regierung: Somit stehen wir jetzt mit Geldstrafen da, wenn man mal etwas in die falsche Tonne geworfen hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber nicht, dass Sie mein hier frisch wieder aufkeimendes Verlangen, die Belegschaft des Bundestags in die Tonne zu treten, in den falschen Hals bekommen. Mülltrennung macht natürlich Sinn, ich verstehe es auch absolut, wenn das Ganze propagiert wird, meinetwegen auch in Grundschulen, sogar in Kindergärten, jawohl, früh übt sich, nicht wahr?</p>
<p style="text-align: justify;">Was Ich aber dann schon weniger verstehe, ist, wie diese ganze Trennungskiste mancherorts gehandhabt wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Ist es wirklich notwendig, eine Gruppe von Müllcontainern mit Kameras zu überwachen?</p>
<p style="text-align: justify;">Gut, Bayern ist natürlich auch für seine unkontrollierbare Jugend bekannt. Dann aber ist es mir ein Rätsel, warum extra ein Polizeibeamter abgestellt wird, um das Material auszuwerten.</p>
<p style="text-align: justify;">An die Leute auf dem Bad werden dann diese unbeliebten Briefe geschickt.</p>
<p style="text-align: justify;">Naja, meinetwegen. So ein bisschen Diktatur hat ja noch keinem geschadet.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber wieso macht man sich die ganze Mühe überhaupt?</p>
<p style="text-align: justify;">Der ganze Plastik- und Restmüll, den man als Zivilist so mühsam auseinanderpflückt, wird am Ende doch eh auf einen Haufen geworfen und verbrannt.</p>
<p style="text-align: justify;">Viva la Wertstoffverbrennung!</p>
<p>Foto: Vladimer Shioshvili über Wikimedia Commons</p>
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