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	<title>derfarbfleck &#187; Medienkonsum</title>
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	<description>mehr als nur schwarz auf weiß</description>
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		<title>Für die Musik</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Nov 2012 18:55:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Robin Sluk Heute ist es selbstverständlich, Musik auf Youtube anzuhören, sie aus dem Internet herunterzuladen, ob legal oder illegal. Man kann sie unterwegs, zuhause, überall anhören, in überragender Qualität. Doch letztendlich hört ein jeder Musik, doch niemand hört mehr zu. Musik als Hintergrundbeschallung, als kurze Aufheiterung im stressigen Schul- beziehungsweise Arbeitsalltag,  und nicht als [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>von Robin Sluk</p>
<p style="text-align: justify;">Heute ist es selbstverständlich, Musik auf Youtube anzuhören, sie aus dem Internet herunterzuladen, ob legal oder illegal. Man kann sie unterwegs, zuhause, überall anhören, in überragender Qualität.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch letztendlich hört ein jeder Musik, doch niemand hört mehr zu.</p>
<p style="text-align: justify;">Musik als Hintergrundbeschallung, als kurze Aufheiterung im stressigen Schul- beziehungsweise Arbeitsalltag,  und nicht als das, was sie ist: Kunst.</p>
<p style="text-align: justify;">Denn schließlich ist es unglaublich, wie durch Aneinanderreihung verschiedener Frequenzen in einem Rhythmus ganze Gefühlswelten entstehen, denn, um ein altes Sprichwort abzuwandeln: Ein Akkord sagt mehr als tausend Worte.</p>
<p style="text-align: justify;">Gut gemachte Musik, egal in welcher Geschwindigkeit, egal in welcher Lautstärke, egal ob sanft oder aggressiv, egal ob vielschichtig oder einfach gestrickt, ist etwas Wunderbares, drückt so unglaublich viel aus. Und doch ist die Musik und das Geschäft damit heute nichts weiter mehr, als einfachste Geldmacherei. Keinerlei Abwechslung, lediglich vorgehen nach ein und demselben Schema: Irgendeine einfache Melodie, die sich in das Gehirn frisst, so einfach und schnell vor sich hindudelnd, das man sie von der nächsten kaum unterscheiden kann, irgendein einfacher Text, der an die niederen Instinkte appelliert (Liebe, sich cool fühlen) und fertig: Der nächste große Superstar ist entstanden, den man dann gleich wieder verschwinden lassen kann, bevor es dann doch langweilig wird, aber nicht nachdem man nicht erst eine Menge Kohle mit ihm verdient hat. Der Nächste steht schon in der Schlange. Und niemanden interessiert es, solange es einfach nur einen „extrem geilen Bass“ hat, der nichts weiter tut, als vibrieren und somit Nerven zu stimulieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Und überhaupt nimmt sich auch fast niemand die Zeit einmal gepflegt und in Ruhe Musik zu hören, sie ist bloßes Hintergrundgeräusch.</p>
<p style="text-align: justify;">Indiziert durch die Unpersönlichkeit einer Datei auf Computer oder MP3-Player oder eines Youtube- Videos, nimmt dieses Phänomen erschreckende Formen an. Das Verbindungsstück zwischen Hörer und Musik in Form von etwas greifbarem (Instrument, Schallplatte, CD)  geht verloren und somit auch die Faszination, die von ihr ausgeht. Wenn man immer nur ein paar Klicks entfernt ist von seinem Lieblingsstück, verliert es seine Bedeutung und immerzu vernachlässigt man seine Konzentration auf die Musik, denn schließlich bieten sich so viele Dinge nebenher an, aus jener kleinen Kiste, die man Computer nennt. Das bewusste Hören von Musik ist in dieser schnelllebigen Zeit verlernt worden, denn  es gibt hundert andere Dinge, die man tun kann/muss, oder eigentlich nicht muss, wenn man sich einfach nur mit einer Sache zu einer Zeit, dafür aber voll mit ihr beschäftigt. Denn 3 halbherzig getane Dinge verschaffen nicht einmal ein Drittel der Befriedigung, die ein einziges, bewusst getanes, verschafft.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Fähigkeit, sich für eines zu entscheiden geht verloren, denn man kann ja inzwischen alles gleichzeitig machen: Musik hören und lesen, spazieren gehen und telefonieren, auf die Toilette gehen und SMS schreiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Und so verblasst das Interesse an der Musik als Kunstform, sie ist ein reines Konsumgut geworden. Kein Wunder also, dass die Verkaufszahlen von CDs zurückgehen, überall dasselbe Bassgedröhne aus Lautsprechern dringt und der Gewinner der nächsten Hitparade hundertprozentig feststeht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich würde mir wünschen, dass man sich eines Tages wieder darauf zurückbesinnt, wie unglaublich Musik sein kann und sie nicht nur als bloße Nebensache ansieht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ansonsten kann man wohl nicht mehr darauf hoffen, das mal wieder eine richtig gute Band groß wird und es nicht nur würdige Nachfolger für Led Zeppelin, Jimi Hendrix und all die anderen, sondern sogar gänzlich neue Legenden auf diesem Gebiet geben wird.</p>
<p><em>Bildquelle: <a title="User:TomTheHand" href="http://commons.wikimedia.org/wiki/User:TomTheHand">TomTheHand</a> auf <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:2_vinyl_records_%2B_1_CD.jpg">WikimediaCommons</a></em></p>
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		<title>Facebook am LGH</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 17:05:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Wir hier drinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkonsum]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Umfrage des Farbfleck unter 48 Schülern hat den Einfluss von Facebook am LGH untersucht. Um möglichst repräsentative Werte zu erzielen, wurden LGHler aller Klassenstufen und beiden Geschlechtes zu gleichen Teilen befragt. Hier die Ergebnisse: 55% der Schüler am LGH nutzen Facebook. Die niedrigsten Werte findet man in der 7. Klasse und im Abiturjahrgang, am [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2012/05/fb.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4112" title="" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2012/05/fb.jpg" alt="" width="268" height="100" /></a>Eine Umfrage des Farbfleck unter 48 Schülern hat den Einfluss von Facebook am LGH untersucht. Um möglichst repräsentative Werte zu erzielen, wurden LGHler aller Klassenstufen und beiden Geschlechtes zu gleichen Teilen befragt. Hier die Ergebnisse:<span id="more-4109"></span></div>
<div>55% der Schüler am LGH nutzen Facebook. Die niedrigsten Werte findet man in der 7. Klasse und im Abiturjahrgang, am aktivsten zeigen sich die achten Klassen, in denen 70% der Schüler ein Facebook-Konto haben. Doch selbst diese liegen  unter den nationalen Umfragewerten, die bei ungefähr 80% in den Altersgruppen unserer Schule liegen. LGHler sind deutlich inaktiver und nutzen Facebook weniger zur Selbstdarstellung als andere Jugendliche. Zum Beispiel werden am LGH in Facebook weniger &#8220;Schein&#8221;freundschaften geknüpft und dann dort ausladend zelebriert, um Kontakte vorallem zu sozial anerkannten Mitschülern zu demonstrieren. Das hängt eng damit zusammen, dass die meisten Schüler des LGH  im Internat leben. Man sieht sich auch nach der Schule dort und läuft eher zwei Zimmer weiter, als den Freund über einen Eintrag an ihrer Chronik zu fragen, was die Hausaufgaben waren, und es fällt am LGH schneller auf, wenn zwei Mädchen über das Internet gegenseitige Liebeserklärungen kundtun, sich in der Schule aber nicht einmal begrüßen. Vermutlich ist der größte Grund aber, dass sich alle Schüler hier zwangsläufig besser kennen als an Schulen ohne Internat und somit schneller um Sympathie oder Asympathie wissen und somit ein großer Teil potentieller Freundschaften wegfällt.</div>
<div>Von den aktiven Nutzern bezeichnen sich 45% als süchtig nach Facebook, in den achten Klassen sogar doppelt so viele. Außerdem gaben knapp zwei Drittel an, dass auf sie bezogene Äußerungen ihre Stimmung verändern können und es keinen Unterschied macht, dass diese über Facebook geschehen, einzig Beleidigungen oder Drohungen sind dort gewichtloser. Ebenfalls 64% haben schon einmal überlegt, ihr Facebook-Profil zu löschen oder zu deaktivieren. Am häufigsten als Grund genannt wurde der Umgang von Facebook mit persönlichen Daten und der hohe Zeitaufwand.</div>
<div>Trotzdem meint fast die Hälfte der Befragten, dass sich seit sie und deren Freunde Facebook nutzen, die Beziehungen verändert haben, das Kontakt halten, vorallem zu Freunden außerhalb des LGH, ist viel einfacher geworden. Mir und 21 anderen gefällt das.</div>
<div>Von Meyra Coban</div>
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