 
 
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>derfarbfleck &#187; Leistung</title>
	<atom:link href="http://www.derfarbfleck.de/old/tag/leistung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.derfarbfleck.de/old</link>
	<description>mehr als nur schwarz auf weiß</description>
	<lastBuildDate>Wed, 11 Nov 2015 18:19:28 +0000</lastBuildDate>
	<language>en-US</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=4.2.38</generator>
	<item>
		<title>Eine nicht unwesentliche Baustelle</title>
		<link>http://www.derfarbfleck.de/old/2013/01/25/eine-nicht-unwesentliche-baustelle/</link>
		<comments>http://www.derfarbfleck.de/old/2013/01/25/eine-nicht-unwesentliche-baustelle/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Jan 2013 17:08:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Welt da draußen]]></category>
		<category><![CDATA[Abitur]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[lebenslanges Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.derfarbfleck.de/old/?p=5035</guid>
		<description><![CDATA[von Viktoria Kamuf Wir lieben die Schule und hassen sie zugleich. Die meisten von uns begleitet sie 12 Jahre der Kindheit und Jugend und es wäre eine Lüge, zu behaupten, sie würde einen nicht prägen. Doch dann kommt der Tag, an dem jeder ein schlichtes Blatt mit Zahlen darauf in die Hand gedrückt bekommt und [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a4/Stamp_Germany_2001_-_Lebenslanges_Lernen.jpg" alt="" width="360" height="232" />von Viktoria Kamuf</p>
<p style="text-align: justify;">Wir lieben die Schule und hassen sie zugleich. Die meisten von uns begleitet sie 12 Jahre der Kindheit und Jugend und es wäre eine Lüge, zu behaupten, sie würde einen nicht prägen.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch dann kommt der Tag, an dem jeder ein schlichtes Blatt mit Zahlen darauf in die Hand gedrückt bekommt und die Türen sich hinter einem schließen, während Luftballons in den Himmel aufsteigen. Und dann steht man da und fragt sich, wie es weiter geht. Die einen fragen sich das natürlich länger als die anderen und wohl alle machen sich ihre Gedanken auch schon weit vor diesem Tag.<br />
Eine Zukunftsberatung von unserer Seite wäre hier nicht angebracht, hat doch jeder seine ganz eigenen, individuellen Vorstellungen, der eine wird getrieben von seinem Fernweh, während der nächste sich sofort ins Studium stürzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Heutzutage stehen einem alle Türen offen, die Möglichkeiten sind unbegrenzt und man wird förmlich überschwemmt mit Angeboten und Ideen. In nicht wenigen Zimmern dürften sich Flyer stapeln. Das ist wunderbar, das ist gut. Jeder hat die Chance, seinen eigenen Weg zu finden, auch wenn das mit der Gefahr einhergeht, immer die Angst zu haben, sich nun doch vielleicht für das Falsche entschieden zu haben und wäre das andere nicht besser und hätte ich lieber auf den hören sollen… Unter anderem aus diesem Grund gibt es nicht wenige Studienabbrecher.</p>
<p style="text-align: justify;">30% der Schüler, die sich für ein Studium entschieden erreichten laut einer Studie aus dem Jahre 2010 einen Hochschulabschluss. Die Hälfte der Schüler hat überhaupt diese Möglichkeit. Und das bedeutet wiederum, dass die aktuelle Quote Hochschulabsolventen bei 6 Prozent liegt im Hinblick auf die Gesamtschülerzahl Deutschlands. Diese Zahlen sollen natürlich steigen und das sind sie auch schon in den letzten Jahren, die Chance auf eine hohe Qualifizierung soll nicht nur einer elitären Minderheit vorbehalten sein. Zudem muss der Bedarf an Arbeitskräften gedeckt werden.<br />
Die Bildungsstätten Deutschlands stehen hier aber vor einer großen Aufgabe: Sie müssen es schaffen, die Zahl der Absolventen hoch zu halten und gleichzeitig die Gefahr der Noteninflation und dadurch entstehende Absenkung des Niveaus verhindern. Dieser Fall ist teilweise aber schon eingetreten: Der Notenspiegel in Deutschland hebt sich stetig. An den Universitäten herrscht oft eine Mentalität des Bulimie- Lernens, können die Klausuren inzwischen doch oft per Schablone von den Prüfern korrigiert werden. Die Nachhaltigkeit des Lernens bleibt hierbei auf der Strecke. Und auch die „Werkzeuge“, die Ausdruck, Sprache und Argumentation eines jeden Schülers bestimmen, muss sich niemand mehr aneignen. Praktischerweise muss der Schüler demzufolge auch nicht mehr selbst denken, keine eigenen Lösungen mehr finden, keine Kompetenzen beweisen.<br />
Immer mehr können und wollen also an die Uni und der Prozentsatz soll weiter gehoben werden, von 50 auf 75%. Das Studium wird dieser geplanten Entwicklung angepasst. Somit entsteht allerdings auch eine Gegenbewegung einiger Schüler, die sich zunächst von den Universitäten und den, vor allem in den großen Studiengängen im Zuge der Bologna-Reform entstandenen Problemen, fernhalten und trotz sehr gutem Schulabschluss über eine Ausbildung nachdenken oder auf besondere, auf anglo-sächsischem Prinzip bestehende, Studiengänge ausweichen. In letzteren wird gezielt noch das Handwerk des Lernens vermittelt und der Student hat die Möglichkeit seinen eigenen individuellen Weg zu entwickeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Bildung in Deutschland ist fantastisch im Vergleich zu anderen Ländern, aber für sich gesehen bleibt auch sie eine Baustelle. Denn das Lehren und Lernen endet nicht mit dem Ende der Schule.Hier wird nur das extrem wichtige Fundament begründet für eine hoffentlich gute Zukunft.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Bildquelle: By s.u. [Public domain], via Wikimedia Commons</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.derfarbfleck.de/old/2013/01/25/eine-nicht-unwesentliche-baustelle/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
