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	<title>derfarbfleck &#187; Ländervergleich</title>
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		<title>Schulen im Vergleich</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Oct 2012 17:23:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[von Amy Ritter PISA, IGLU und TIMSS: Studien, die zum internationalen Vergleich der Bildungsstandards dienen. Jetzt will man auch innerhalb Deutschlands die einzelnen Bundesländer vergleichen. Damit hat sich das „Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen&#8221;, kurz IQB, mit der Direktorin Petra Stanat und Hans Anand Pant als Studienleiter befasst. Nun liegen die Ergebnisse der 2011 durchgeführten [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Tafel" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/bd/Tafel_%28Lehrmittel%29.jpg/800px-Tafel_%28Lehrmittel%29.jpg" alt="" width="384" height="288" />von Amy Ritter</p>
<p>PISA, IGLU und TIMSS: Studien, die zum internationalen Vergleich der Bildungsstandards dienen. Jetzt will man auch innerhalb Deutschlands die einzelnen Bundesländer vergleichen. Damit hat sich das „Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen&#8221;, kurz IQB, mit der Direktorin Petra Stanat und Hans Anand Pant als Studienleiter befasst. Nun liegen die Ergebnisse der 2011 durchgeführten Studie vor. Rund 27000 Viertklässler an mehr als 1300 Grund- und Förderschulen Deutschlands wurden in den Kategorien Lesen, Mathematik und Orthografie getestet. Die Testaufgaben wurden aus den von den Kultusministern verabredeten deutschen Bildungsstandards entwickelt und beschreiben, was die Schüler am Ende der jeweiligen Jahrgangsstufe können sollen. Die Studie sollte unter anderem einheitliche Leistungen in allen Bundesländern sicherstellen und zeigen, an welchen Stellen das Bildungswesen verbessert werden kann und muss. Die Ergebnisse der Studie wurden am Freitag den 5. Oktober vom Kultusministerium vorgestellt.</p>
<p>Der Vergleich der Bundesländer zeigt, dass die Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg ganz hinten liegen und hauptsächlich die südlichen Länder Deutschlands, Bayern und Baden-Württemberg, sowie Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt die besten Testergebnisse hatten. Außerdem beweist die Studie, dass die Herkunft der Kinder stark mit deren Kompetenzen verknüpft ist und auch, dass Mädchen im Durchschnitt den Jungen im Lesen und Schreiben weit voraus sind, die Jungen dagegen in der Mathematik einen kleinen Vorsprung haben. Eigentlich waren die Ergebnisse insgesamt ziemlich zufriedenstellend. Eine andere Studie zum Beispiel zeigte, dass es mehr Studenten und weniger Schulabbrecher gibt. Doch trotz der guten Ergebnisse und trotz der Nachricht, dass Baden-Württemberg zu denen gehört, die ganz vorne mitspielen, wird Kritik geübt. Zum Beispiel von Doro Moritz, der Landesvorsitzenden der „Gewerkschaft Erziehung und Wirtschaft“. So ihre Aussage: „Da rächt sich jetzt, dass Baden-Württemberg seit langem nicht in die Grundschulen investiert.“ Die Studie beweise unter anderem den Bedarf von Ganztagsschulen. Aber wo ist hier die Rache? Sind wir nicht unter den ersten Fünf ganz Deutschlands? Außerdem zeigt die Studie, dass Migranten und Kinder mit schlechteren Noten mehr gefördert werden müssen, um im Vergleich mit anderen Bundesländern besser abzuschneiden. Aber warum redet niemand darüber, die zu fördern, die gut sind? Warum will jeder die Kinder in den Fächern fördern, in denen sie schlecht sind? Warum nicht ihre Stärken ausbauen?</p>
<p>Und beweisen nicht gerade Baden-Württembergs und Bayerns Rolle in dieser Studie, dass es für die Leistungen der Kinder besser ist, in Haupt-, Realschule und Gymnasium aufgeteilt zu werden? Gerade diese beiden Länder, die mit dem Ausbau der Gesamtschulen hinterherhinken, spielen doch ganz vorne mit.</p>
<p>Die Gesamtschulen sollen die Kinder fördern, die das brauchen. Der Grundgedanke ist gut und richtig. Aber was ist mit den Kindern, die das nicht brauchen? Inzwischen ist es bewiesen, dass für die Entwicklung kleiner Kinder gerade die Eltern wichtig sind. Und wenn die Kinder den ganzen Tag in der Schule verbringen, wo bleibt da der Kontakt zu den Eltern? Kein noch so gut ausgebildeter Lehrer oder Pädagoge kann die Eltern ersetzen, es fehlt die emotionale Bindung und auch die Zeit. Ein Lehrer, der für zwanzig Kinder gleichzeitig zuständig ist, hat diese Möglichkeiten nicht.</p>
<p>Die Studie ist sehr umfassend: Interessant wird jetzt, was daraus gefolgert wird. Die Studie bringt viel, wenn man sie richtig verarbeitet. Aber wenn falsche Schlüsse gezogen werden, kann das auch viel Schaden bringen.</p>
<p><em>Bild: von Stefan-Xp (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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