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	<title>derfarbfleck &#187; König</title>
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		<title>Der fette König</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Nov 2012 22:23:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[von Benjamin Skulec Es war einmal ein König, der hatte im Gefüge der Welt nicht viel zu melden. Er regierte aber in seinem kleinen Reich und hatte eine ausreichend große und fleißige Dienerschaft, welche sofort das ausführte was er befahl. Er frequentierte sie jedoch selten. Und so saß der König nun den ganzen Tag da, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/97/Korona_sredzka.jpg" alt="" width="409" height="256" />von Benjamin Skulec</p>
<p style="text-align: justify;">Es war einmal ein König, der hatte im Gefüge der Welt nicht viel zu melden. Er regierte aber in seinem kleinen Reich und hatte eine ausreichend große und fleißige Dienerschaft, welche sofort das ausführte was er befahl. Er frequentierte sie jedoch selten.</p>
<p style="text-align: justify;">Und so saß der König nun den ganzen Tag da, regierte ein bisschen, aber kümmerte sich vor allem um die Anliegen seiner Untertanen. Da es allerdings keinen Krieg auszutragen galt, ward dem König bald langweilig. Während seiner Mußestunden ritt er ziellos in den Gestaden unter seiner Herrschaft umher.</p>
<p style="text-align: justify;">Eines Tages ritt plötzlich der Baron, der Bruder des Königs durch das Tor. Der Baron war sehr kosmopolitisch eingestellt, er unterhielt viele Briefwechsel mit Personen in fernen Ländern. Er war hierher geritten, um sich mit dem König über Gott und die Welt, jedoch vor allem darüber, was es Neues gab, zu unterhalten. Der Baron hatte ein Rezept von einem Brieffreund zugesandt bekommen. Das Gericht war der letze Schrei in der Großen Stadt. Der König musste es probieren!</p>
<p style="text-align: justify;">So geschah es auch und es mundete außerordentlich wohl. Er aß nun sehr gerne, jenes Gericht hatte ihm den Mund geöffnet!</p>
<p style="text-align: justify;">Es dauerte nicht lange bis der König herausfand, dass Essen auch wunderbar gegen die schreckliche Langeweile half. Selbstverständlich konnte man seine neue Leidenschaft bald deutlich an seinen Hüften ablesen. Es war Fettdruck.</p>
<p style="text-align: justify;">Das war nicht alles. Er wurde immer unzufriedener, sehr leicht reizbar. Er hörte seinen Untertanen nicht mehr zu und verachtete sie. Sein Wandel war zuerst mit Sorge, dann mit immer größer werdendem Hass im ganzen Königreich im Gespräch.</p>
<p style="text-align: justify;">Und schlichen sich des Nachts dreizehn linkische Gestalten in des Königs Gemach, fesselten die schlafend im Bett sitzende Gestalt und stopften ihm ein Gericht nach dem anderen in den Rachen, sodass er unter viel Gurgeln und ersticktem Geschrei verendete.</p>
<p style="text-align: justify;"> Sie lasen soeben eine Parabel. Diese enthalten einen tieferen Sinn, der sich jedoch, das ist quasi der Knackpunkt, erst durch Nachdenken erschließt. Vielleicht finden Sie ihn ja, den Sinn.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Bildquelle: By Tlumaczek (Wikipedia) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons</em></p>
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