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	<title>derfarbfleck &#187; Kleidung</title>
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	<description>mehr als nur schwarz auf weiß</description>
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		<title>Besteht noch Hoffnung?</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Jun 2013 06:38:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Theresa Friedle T-Shirts für fünf Euro , Jeans für zehn, und auch wenn die Sachen nicht gerade das neue Lieblingsstück sind: für das Geld kann man es ja trotzdem mal mitnehmen. Dass bei dieser Rechnung irgendjemand bezahlen muss, konnte sich seit Jahren jeder denken, und wer dazu nicht in der Lage war, konnte es [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;" lang="de-DE" align="CENTER"><img class="alignleft" title="Besteht noch Hoffnung?" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6e/Kreuzwinkelst%C3%A4nder.jpg?uselang=de" alt="" width="407" height="305" /><em>von Theresa Friedle</em></p>
<p style="text-align: justify;">T-Shirts für fünf Euro , Jeans für zehn, und auch wenn die Sachen nicht gerade das neue Lieblingsstück sind: für das Geld kann man es ja trotzdem mal mitnehmen. Dass bei dieser Rechnung irgendjemand bezahlen muss, konnte sich seit Jahren jeder denken, und wer dazu nicht in der Lage war, konnte es in diversen Artikeln über Löhne, Arbeitszeiten und Sicherheitsbestimmungen in Bangladesch , Persien oder China nachlesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Einzige, das wirklich zu interessieren schien, war, ob Kik in dieser Fabrik Kleidung herstellen ließ, ob der Auftrag dafür direkt oder indirekt und wer dafür verantwortlich war. Sogar dem Spiegel war diese Frage einen ganzen Artikel wert. Dabei war es von Anfang an vollkommen gleichgültig, ob Kik nun in genau dieser Fabrik produzieren ließ oder in einer anderen. Letztendlich ist es Zufall, welche Fabrik einstürzt, denn in einem sind sich alle einig: Die schlechte Bauweise und die Nachlässigkeit im Umgang mit Sicherheitsrisiken ist kein Einzelfall. Im Gegenteil: Fabriken wie diese gibt es zu Hunderten in China, Südostasien und inzwischen auch immer mehr in Afrika.</p>
<p style="text-align: justify;">Daher sind jetzt nicht Schuldzuweisungen gefragt, sondern konstruktive Änderungsvorschläge. Und so zynisch es auch klingt, der Einsturz der Fabrik hat auch ein Gutes, denn bisher wurde bei schlechten Arbeitsbedingungen in der Textilbranche meist auf den Konsumenten verwiesen: Wenn die Kleidung nicht billig genug sei, werde dieser sie nicht kaufen. Und das Konsumverhalten der breiten Masse schien dies zu bestätigen. Doch in der aktuellen Debatte wurden immer häufiger auch Stimmen laut, die ein Eingreifen der Konzerne fordern und die Betreiber der Fabriken in die Pflicht nehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies ist nun auch geschehen, da Disney angekündigt hat, in Zukunft nicht mehr in Bangladesch produzieren lassen. Außerdem will der Konzern auch nicht mehr in vier weiteren Höchstrisikoländern produzieren lassen und ruft dazu auch weitere Konzerne auf.</p>
<p style="text-align: justify;">H&amp;M, C&amp;A und Zara-Tochter Inditex wollen einen anderen Weg gehen: Anstatt das Land vollständig zu boykottieren und damit den Näherinnen dort die Lebensgrundlage zu rauben, wollen sie die Arbeitsbedingungen der Arbeiterinnen ändern. Dem schließt sich auch die Regierung Bangladeschs an: Arbeiter sollen nun, um eine Gewerkschaft gründen zu dürfen, nicht mehr die Zustimmung ihres Arbeitgebers benötigen und auch der gesetzliche Monatslohn, der bisher bei circa 30 Euro im Monat liegt, soll angehoben werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die vielleicht größten Auswirkungen wird jedoch vermutlich die Vereinbarung zwischen internationalen Gewerkschaften, westlichen Großabnehmern und Fabrikbetreibern haben. In Dieser verpflichten sich die Konzerne, die Instandhaltungskosten für die Fabriken zu übernehmen, die Vereinbarung beinhaltet unabhängige Sicherheitsinspektionen und bindet die Arbeiter und Gewerkschaften stärker in Entscheidungen mit ein.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit diesen Maßnahmen ist endlich ein wichtiger Schritt getan, denn es wurde die Verantwortung vom Kunden weg zu denen geschoben, die wirklich etwas ändern können: Den Modemarken und den Arbeitgebern. Es besteht also doch noch Hoffnung, dass wir irgendwann in einer fernen Zukunft nicht mehr automatisch davon ausgehen müssen, dass jedes Kleidungsstück von unterbezahlten und ungebildeten Kindern gefertigt wurde.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Bildquelle:</em> By Jared Preston (own work), (CC-BY-SA-3.0(http://www.wikimediacommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de)), Via Wikimedia Commons</p>
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		<title>Amazing fashion and amazing prices?</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Apr 2013 20:13:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Camil Kotkowski Man sieht sie überall. Sie vermüllen nicht nur die schöne Postgalerie in Karlsruhe, sondern auch die komplette Karlsruher Innenstadt. Je näher man dem Europaplatz kommt, desto mehr glückliche Menschen kommen einen damit entgegen. Die Rede ist von den braunen Tüten mit der blauen Aufschrift. Auch hier in Deutschland ist der Hype um [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/9d/Kings_Mall_Shopping_Centre%2C_King_Street%2C_W6_-_geograph.org.uk_-_851359.jpg" alt="" width="448" height="336" />von Camil Kotkowski</p>
<p style="text-align: justify;">Man sieht sie überall. Sie vermüllen nicht nur die schöne Postgalerie in Karlsruhe, sondern auch die komplette Karlsruher Innenstadt. Je näher man dem Europaplatz kommt, desto mehr glückliche Menschen kommen einen damit entgegen. Die Rede ist von den braunen Tüten mit der blauen Aufschrift. Auch hier in Deutschland ist der Hype um den irischen Textil-Discounter groß. Doch warum setzt sich deren Konzept gegenüber anderen Textil-Discountern wie KiK, C&amp;A und weiteren so gut durch?</p>
<p style="text-align: justify;">Allein das Motto sagt es aus: <em>Amazing fashion and amazing prices.</em> Die Kleidung von Primark ist oft an bekannte Designer und Markenkleidung angelehnt. Doch wie können sie diese dann so preiswert herstellen? Als Produktionsländer sind Indien, China und Bangladesch genannt, wobei hauptsächlich in  letzterem hergestellt wird. Im Jahre 2008 wurde Primark dann auch von der BBC wegen Kinderarbeit angeprangert. Auf Nachforschungen des Unternehmens stellte sich allerdings heraus, dass der BBC falsche Informationen vorlagen. Trotzdem weißt man, dass die Regierung in Bangladesch den Mindestlohn heruntergesetzt hat, um Hersteller anzulocken. Der Mindestlohn in Bangladesch entspricht nur zu einem Viertel dessen, was eine Familie dort zum Überleben braucht. Doch genau diese geringe Bezahlung ist der Grund, warum der Laden, der in GB auch Penneys genannt wird, so beliebt sein kann. Die Jugendlichen investieren ihr Geld lieber in zehn sehr preiswerte Kleidungstücke von Primark als in drei oder vier von normalen Geschäften.</p>
<p style="text-align: justify;">Werfen wir einen Blick auf die Geschichte von Primark als Unternehmen. Der Hauptsitz der Firma befindet sich in Dublin. Primark ist ein Tochterunternehmen des britischen Lebensmittelkonzerns Associated British Foods (ABF).  Es wird von der Weston-Familie über Wittington-Investments kontrolliert. Das Unternehmen macht jedes Jahr einen Umsatz von mehreren Milliarden Euros. Es wurde 1969 gegründet und hat inzwischen 256 Filialen weltweit.</p>
<p style="text-align: justify;">Man kann sagen, dass sich Primark unter den Textil-Discountern einen soliden Standpunkt erreicht hat und die Rolle von H&amp;M ersetzen könnte, da sie in der Massenabfertigung überlegen sind. Die Kleider lassen sich wie bei H&amp;M vielleicht nicht mehr als ein paar dutzend Male anziehen, sind dafür aber billiger und von Jugendlichen auch als modischer angesehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Bildquelle:</em> <em>Danny Robinson [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons</em></p>
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