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	<title>derfarbfleck &#187; Kino</title>
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		<title>Star Wars – Original Series, Prequels, Sequels – Eine unendliche Geschichte</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2015 19:25:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Lisa McDowell „Die Originals sind eindeutig die Besten! Die Prequels kann man vergessen!“ Diese Aussage bekommt man von vielen Star Wars Fans, wenn man sie fragt, welche Trilogie nun am besten ist. Doch wenn man sie fragt warum, dann kriegt man kaum eine gute Antwort mit schlüssigen Argumenten. Auch wollen viele die neue Trilogie [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Lisa McDowell<img class="alignright" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/f/f8/Star_Wars_Schriftzug.jpg" alt="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/f/f8/Star_Wars_Schriftzug.jpg" width="488" height="366" /></em></p>
<p>„Die Originals sind eindeutig die Besten! Die Prequels kann man vergessen!“ Diese Aussage bekommt man von vielen Star Wars Fans, wenn man sie fragt, welche Trilogie nun am besten ist. Doch wenn man sie fragt warum, dann kriegt man kaum eine gute Antwort mit schlüssigen Argumenten. Auch wollen viele die neue Trilogie nicht mal sehen, da „die Letzte schon schrecklich war und die Neue nur noch schlimmer werden kann!“ Ich will hier auf der Basis der Original Series, also „<em>Eine Neue Hoffnung</em>“ (1977; Abk. ENH), „<em>Das Imperium Schlägt Zurück</em>“ (1980; DISZ) und „<em>Die Rückkehr Der Jedi-Ritter</em>“ (1983; DRDJ), mögliche Argumente begründen warum die Prequels, also „<em>Die Dunkle Bedrohung</em>“ (1999; DDB), „<em>Angriff Der Klonkrieger</em>“ (2002; ADK) und „<em>Die Rache Der Sith</em>“ (2005; DRDS), kritisiert werden. Auch will ich hier einige positive Aspekte über die Prequels aufgreifen, die im Gegensatz zu den Originals stehen. Zusätzlich werde ich noch einige Punkte zu dem neuen Film „<em>Das Erwachen Der Macht</em>“ nennen.</p>
<p>Die Prequels haben eindeutig ihre Schwächen. Die Originals haben zwar, vom heutigen Standard her, nicht unbedingt eine gute Qualität, doch ihre extreme Geschichte und Handlung sind die Grundbausteine der Filme. Damals waren die benutzten Effekte ungewöhnlich und außerordentlich. ENH ist zum Beispiel der erste Film, der mit Surround-Sound, also wenn der Ton von allem Seiten kommt, veröffentlich wurde. Bei den Prequels hingegen ist die Handlung nicht stark ausgeprägt. CGI (Computer-Generated-Image; Animation) und SFX (Spezial Effekte) scheinen eher im Vordergrund zu stehen. Dieses extreme Animieren war zwar auch neu, doch zum Teil überwiegt es alles andere. Viele, die die Prequels sehen, erinnern sich eher an die epischen Weltraum- und Lichtschwertkämpfe als an die Handlung. Die Gefühlstiefe der Originals, scheint vergessen und einfach durch CGI ersetzt zu sein.</p>
<p>Insgesamt scheinen die Bilder in den Prequels manchmal etwas sehr weit hergeholt und einfach unrealistisch zu sein. Mit ihren unglaublichen Sets und Requisiten, sehen die Originals eigentlich immer echt aus. An manchen Stellen, wie zum Beispiel einige der Weltraumszenen, mag der Hintergrund etwas getrickst erscheinen, doch er ist immer noch realistisch, wohingegen in den Prequels es an einigen Stellen deutlich herauskommt, dass keine Sets gebaut wurden, sondern dass man sich pur auf Animationen verlassen hat. Alle Weltraumschlachten mussten in den Prequels mit Modellen und gezeichneten Hintergründen gefilmt werden. Dies hat Sachlachten für jeden gut übersichtlich gemacht. Auf der anderen Seite hat es die Animation in den Prequels ermöglicht, zum Teil hunderte Schiffe auf einmal im Bild erscheinen zu lassen, von denen man jedoch nicht mehr weiß zu welcher Seite sie gehören. In diesem großen Wirrwarr verliert man schnell die Übersicht über die Schlacht. Auch an anderen Stellen ist es eindeutig, dass animiert worden ist, wo es nicht unbedingt notwendig war. Ein animierter Yoda sieht eben nicht so realistisch aus wie die Puppe aus den Originals.</p>
<p>Außerdem ist die Handlung der Prequels selber an Stellen unverständlich und die Kontinuität zwischen den zwei Trilogien hängt teilweise nicht zusammen. Wer in den 70ern, oder auch einfach so, die Originals vor den Prequels gesehen hat, hat vor allem eins von den neuen drei Teilen erwartet. Der tragische Fall Darth Vaders zur dunklen Seite. Die Originals zeigten die Erlösung Vaders. Selten hat ein Bösewicht das Bewusstsein der Menschen so durchbrochen. Nicht nur sein Kostüm und seine unglaubliche Stimme, sondern vor allem die Hintergrundgeschichte Vaders haben ihn zu einer fast mythologischen Figur gemacht. Darth Vader war einst ein großartiger Mann, der einen tragischen Fall zur dunklen Seite durchlebte. Herausgekommen ist eine Verschmelzung von Mann und Maschine, die dem Bösen vollkommen erlegen ist. Diese Geschichte ist, was viele von den Prequels erwartet haben. DDB war eigentlich ziemlich neutral, indem es die Vorgeschichte Vaders aufgestellt hat, doch in ADK wird dieser großartige Mann nicht wirklich als „großartig“ dargestellt. Stattdessen wird Anakin Skywalker gezeigt, der zwar auf seine eigene Weise großartig ist, doch eine Enttäuschung für viele Zuschauer darstellt. Mit seiner Eigennützigkeit und Arroganz ist er eigentlich nur nervig. Der großartige Mann, den viele vielleicht erwartet haben, erscheint nicht.</p>
<p>In den Originals werden die Jedi Ritter als eine mysteriöse Gruppe dargestellt, die für Frieden und Gerechtigkeit kämpft, bis Darth Vader und das Imperium sie so gut wie auslöschen. Ihre Geschichte hat eine fast genauso mythologische Stellung, wie die von Vader. Es ist in den Originals extrem wenig über sie bekannt. Sie scheinen in der Galaxie eine Legende zu sein, außer für einige Wenige, die sie persönlich kannten oder sie in den Kriegen in Aktion gesehen haben. In den Prequels hingegen ist der Jedi Orden eine große Organisation, die sich aus mehreren hundert Mitgliedern zusammensetzt. Der Orden scheint in der gesamten Galaxie ziemlich gut bekannt und respektiert zu sein, mit Ausnahme einiger abgelegenen Planeten. Sie sind politisch extrem einflussreich und werden durch die gesamte Galaxie als Diplomaten, Boten, Beschützer etc. eingesetzt. Es mag zwar verständlich sein, dass eine Organisation, die fast komplett ausgelöscht wurde, irgendwann nur noch in Geschichten existiert, doch zwischen DRDS und ENH vergehen 19 Jahre. Diese kurze Zeit sollte eigentlich nicht genügen, dass die Jedi so sehr in Vergessenheit geraten. Auch wenn Krieg geherrscht hat, es sollten genügend Leute überlebt haben, so dass die Jedi als historische Gruppe bezeichnet werden könnten und nicht als Legenden, wie sie in den Originals dargestellt werden.</p>
<p>Die Handlung selber ist in den Prequels stellenweise schwer zu verstehen oder nicht nachvollziehbar. DDB kann anfangs ziemlich unverständlich wirken, da die gesamte politische Situation erst nach und nach während der Filme deutlich wird. Die erste Szene in DDB ist ohne weitere Hintergrundinfos eigentlich unmöglich zu verstehen, da die Gründe für die momentane Situation nicht genannt werden. Auch die Liebesgeschichte zwischen Anakin Skywalker und Padmé Amidala scheint erzwungen zu sein. Es ist von Anfang an vielleicht klar, dass sie sich verlieben werden, doch vor allem im Dialog von ADK wird klar, dass die Umsetzung dieser Liebe nicht wirklich gelungen ist. Zusätzlich hat Obi-Wan Kenobi in den Prequels die Angewohnheit ab und zu den Charakter zu wechseln. In den Originals wird er extrem weise dargestellt, doch in den Prequels scheint sich sein Charakter, vor allem in ADK und DRDS, von einem Moment auf den anderen von weise zu fast waghalsig zu ändern.</p>
<p>Die generelle Qualität der Filme lässt an Stellen auch zu wünschen übrig. Die Schauspieler in den Prequels können nicht immer mit den in den Originals mithalten. Hayden Christensen macht zwar einen ziemlich guten Job, den Fall seines Charakters zur dunklen Seite darzustellen, doch an vielen Stellen schafft er es nicht, die Gefühlstiefe und durchgewühlten Emotionen, die zum Teil auch in den Originals von seinem Charakter gezeigt werden, auszudrücken und dem Publikum zu übermitteln. Die an Stellen schlechten Dialoge lassen manche Szenen, wie zum Beispiel das Gespräch zwischen Anakin und Padmé aus Naboo in ADK, unnatürlich wirken.</p>
<p>Wer bei ADK und DRDS einen Unterschied in der Bildqualität gemerkt hat, lag nicht falsch. Die Originals sowie DDB wurden auf 35mm Film gedreht, während die Weiteren vollkommen digital produziert wurden. Dies lässt, hauptsächlich auf der großen Leinwand, eine bessere Qualität zu. Neue Ressourcen, wie eben das Animieren oder neue Soundsysteme, wurden teilweise einfach zu viel und nicht vorsichtig genug verwendet.</p>
<p>Die Originals haben einen extrem hohen Standard für alle weiteren Filme gesetzt. Die Prequels haben versucht diesen zu treffen und sind daran gescheitert. Dennoch sind sie nicht nur durchgängig misslungen, sie haben auch ihre guten Seiten. Die oben genannten Punkte können zum Teil einfach umgedreht und als Pro-Argumente für die Prequels benutzt werden. Genau das, was einem in Erinnerung bleibt, nämlich die epischen Lichtschwertkämpfe und Weltraumschlachten, sind in ihrem gesamten einfach unglaublich. Zusätzlich unterstützen sie auch die Tatsache, dass die Republik und die Jedi ihre besten Jahre durchlebt haben. Die Animation ist das Gerüst, das diese Kämpfe und Schlachten trägt.</p>
<p>In den Originals sehen wir nur einen kleinen Teil einer riesigen Galaxie. Die Prequels zeigen uns mehr von dieser und erweitern unsere Vorstellung mit neuen Planeten und Wesen. Auch bauen sie die Planeten mehr auf. Ganze Handlungsstränge spielen sich auf und auch wegen bestimmten Planeten ab. Außerdem werden die wirklichen Lebensbedingungen der Menschen, die zwar nichts mit der Handlung zu tun haben, besser dargestellt. So wirkt die erschaffene Welt realistischer, als in den Originals.</p>
<p>In den Prequels besteht keine klare Grenze zwischen Gut und Böse. Da Anakin anfangs gut ist und anschließend zur dunklen Seite fällt, muss man sich nicht unbedingt für eine Seite entscheiden. Dies gibt dem Zuschauer mehr Optionen sich zu entscheiden, für wen sie sein wollen.</p>
<p>Ein weiterer guter Punkt ist, dass es mehr Bösewichte gibt. Mit Darth Maul in DDB, Count Dooku in ADK, General Grievous in DRDS und Darth Sidious, der alle verbindet, ist das Böse in den Prequels viel weitrangiger als in den Originals. Dies unterstützt auch die Handlung, indem es zeigt, wie stark das Imperium wirklich ist.</p>
<p>Das eigentlich Beste an den Filmen ist die neue Musik. Die von John Williams komponierten Stücke für die Prequels passen mit ihren Szenen überein und fügen Emotion hinzu. Eine der besten Szenen aller Filme ist in DDB, als die Hauptfiguren Darth Maul stellen. Die ausdrucksstarken Emotionen, die in dieser Szene stecken, kommen hauptsächlich von der Musik, die perfekt zur Szene passt.</p>
<p>Das Star Wars Universum basiert auf eine ganze Reihe ikonischer Charaktere, wie Darth Vader, Yoda, Han Solo etc. In den Prequels werden viele neue Charaktere hinzugefügt, die diese Reihe erweitern, wie Mace Windu, Darth Maul, General Grievous etc. Diese Charaktere sind genauso ein wichtiger Teil des Star Wars Universums wie die in den Originals.</p>
<p>Das ausschlaggebendste Argument, weshalb die Filme gelungen sind, ist, dass sie existieren. Sie sind die Wurzeln der Saga. Diese Filme zeigen die Ereignisse, die zu der Situation in den Originals führem. Der Fall Anakins zur dunklen Seite, das Auslöschen der Jedi und der Untergang der Republik. Ohne diese Filme währen diese Dinge für uns nur kurze Erwähnungen und Andeutungen. Auch, dass man sich die Mühe gemacht hat, weitere drei Filme zu produzieren, ist lobenswert. Die Filme gibt es und dies sollte man aus Respekt für die viele Arbeit, die dahinter steckt, in Erinnerung behalten.</p>
<p>Im Endeffekt muss sich jeder selbst entscheiden, ob er die Prequels mag oder nicht. Ich selber finde sie als Filme ganz gut, doch ich kann leicht verstehen, dass sie als Anfang der Saga etwas enttäuschend sind. Auch respektiere ich, dass man sie überhaupt gemacht hat und will deshalb genauso der neuen Trilogie eine Chance geben.</p>
<p>Der erste dieser, „<em>Das Erwachen der Macht</em>“, kommt 17. Dezember dieses Jahres in die Kinos. Der neuste Film der Saga spielt in etwa 30 Jahre nach DRDJ und basiert nicht auf vorher publizierte Bücher oder sonstige Medien. Während alte Charaktere wie Luke Skywalker, Han Solo, Leia Organa, Chewbacca, R2-D2 und C3PO zurückkehren, kommen einige neue hinzu, von denen wir nicht viel wissen. John Boyega, Daisy Ridley uns Oscar Isaac sind nur drei der Schauspieler, die uns in diesem Film begegnen werden. Zusätzlich ist es bekannt, dass Andy Serkis, eine Rolle spielt. Der ungewöhnliche Schauspieler ist hauptsächlich für seine Rolle als Gollum in der „<em>Herr der Ringe</em>“ und „<em>Hobbit</em>“ Trilogie und seine Rolle als King Kong in „<em>King Kong</em>“ (2005) bekannt. Es ist bestätigt, dass er den Erzähler im ersten Teaser Trailer spricht, während Mark Hamill im zweiten Teaser die Rolle des Sprechers übernimmt. Der Film wird, wie die Originals und DDB auch, auf 35mm Film gedreht und Teile zusätzlich auf 65mm IMAX Format. Anstatt George Lukas hat J.J. Abrams den Regisseur Stuhl besetzt. Mit seiner unglaublichen Arbeit an den Filmen „<em>Star Trek</em>“ (2009) und „<em>Star Trek Into Darkness</em>“ (2013) kann man darauf hoffen, dass die neue Trilogie gut wird. Zusätzlich ist in einer seiner Ansagen im Hintergrund ein unbekanntes Wesen zu sehen, dass davon zeugt, dass die Produktion mehr auf traditionelle Mittel, wie Sets und Requisiten zurückgreifen will. Einige (geleakte) Set Fotos bezeugen dies. Man sollte diesen Filmen eine Chance geben, da extrem viel Arbeit hinter so einer Produktion steckt und es einfach eine Erweiterung einer unglaublichen Geschichte ist.</p>
<p>Wir wohnen in einer freien Welt, also ist meine Empfehlung, die Filme einmal anzuschauen und sich dann selber entscheiden, ob man sie mag.</p>
<p><em>Möge die Macht mit euch sein.</em></p>
<p><em>Bild: Wikimedia Commons, Little Ani</em></p>
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		<title>Verliebt ins 18. Jahrhundert</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Nov 2014 21:57:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[von Lisa S. Greiner Heute stelle ich euch den ersten Teil der romantischen Trilogie „Liebe geht durch alle Zeiten“ vor. Sein Titel lautet &#8220;Rubinrot&#8221;. Er wurde bereits 2013 von Regisseur Felix Fuchssteiner in München gedreht. Der Film wurde nach dem geichnamigen Buch von Kerstin Gier verfilmt und kam noch im selben Jahr des Drehs auch [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/11/Saphirblau-_Darsteller-2014.jpg"><img class="alignright wp-image-6535 size-medium" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/11/Saphirblau-_Darsteller-2014-300x199.jpg" alt="Saphirblau-_Darsteller-2014" width="300" height="199" /></a><em>von Lisa S. Greiner</em></p>
<p>Heute stelle ich euch den ersten Teil der romantischen Trilogie „Liebe geht durch alle Zeiten“ vor. Sein Titel lautet &#8220;Rubinrot&#8221;. Er wurde bereits 2013 von Regisseur Felix Fuchssteiner in München gedreht. Der Film wurde nach dem geichnamigen Buch von Kerstin Gier verfilmt und kam noch im selben Jahr des Drehs auch prompt ins Kino. Die Hauptrollen wurden von Maria Ehrich (Gwendolyn Shepherd) und Jannis Niewöhner (Gideon de Villier) wie in nur wenigen anderen Filmen umgesetzt. Der gesamte Film hat eine Dauer von 112 min und ist ab FSK 12 freigegeben. Um euch nun den Film schmackhaft zu machen, hier ein kleiner Einblick in die Geschehnisse:</p>
<p>Die 16-Jährige Gwendolyn wird in ihrer Familie als totaler Trottel und schwarzes Schaf angesehen. Ihre gleichaltrige Cousine Charlotte benimmt sich ihr gegenüber am schlimmsten. Sie hält sich für etwas ganz Besonderes. Nun ja, eigentlich ist sie das auch. Denn angeblich hat sie ein mysteriöses „Zeitreise-Gen“ geerbt, das seit Generationen in ihrer Familie weitergegeben wird. Zumindest dachten das alle. Bis Gwendolyn plötzlich an ihrem 16. Geburtstag ihren ersten Zeitsprung macht. Ihre Freundin Leslie erkennt als erstes, dass nicht Charlotte das Gen geerbt hat, sondern Gwendolyn.</p>
<p>Das verändert ihr Leben von Grund auf. Als ihre Mutter von den unkontrollierten Zeitsprüngen erfährt, schleift sie Gwen sofort zu der sogenannten Loge des Grafen von Saint German. Dort wurde Charlotte seit vielen Jahren auf ihre spezielle Rolle vorbereitet. Als die Mitglieder der Loge erfahren, dass sie jahrelang das falsche Mädchen unterrichtet haben, wird Gwendolyn sofort einer gründlichen Überprüfung unterzogen. Nachdem nun endlich ihre Identität als Zeitreisende bewiesen ist, wird sie in die Geheimnisse der Loge eingeweiht. Dort wird ihr Blut in einen seltsamen Apparat eingelesen, der von den Mitgliedern der Loge „Chronograph“ genannt wird. Sie erfährt, dass es insgesamt 12 Zeitreisende gab und jeder von ihnen einem Edelstein zugeordnet ist. Sie stellt den Rubin dar. Unter anderem wird sie ihrem neuen Zeitreise-Partner Gideon vorgestellt, den sie jedoch schon einmal auf der Geburtstagsfeier ihrer Cousine kennengelernt hat und prompt einer unbeabsichtigten Champagner-Dusche unterzogen hat. Demnach missbilligend begegnet er ihr in den ersten Tagen ihrer neuen Bestimmung. Gideon versucht seit Jahren das Blut aller Genträger in dem Chronographen zu vereinen. Dadurch würde eine geheimnisvolle Macht freigesetzt, die der Graf von Saint German unter Hilfe der Loge für sich will. Ohne dieses Wissen arbeitet Gideon ahnungslos für die Loge. Er und Gwen müssen ein Mal pro Tag mit dem Chronographen in die Vergangenheit reisen, um keine überraschenden Zeitsprünge zu riskieren. Als Gwen bei einer dieser Zeitreisen Gideons Leben rettet ändern sich ihre Gefühle füreinander schlagartig. Plötzlich muss Gideon sich zwischen Gwendolyn und der Loge, die sozusagen seine Familie darstellt, entscheiden. Und die Schlinge um Gwens Hals, die der Graf legt, zieht sich immer weiter zu. Werden sie sich zusammen gegen den Grafen wenden oder wird Gideon zu der Loge stehen und so dem Grafen zu unbegrenzter Macht verhelfen? Wenn euch das Ende des Films interessiert, dann seht ihn euch an und erfahrt wie Gwendolyn und Gideon diese verzwickte Situation meistern.</p>
<p>Meiner Meinung nach ist der Film absolut einzigartig. Durch die unglaublichen Schauspielkünste von Jannis Niewöhner und Maria Ehrich und durch die tollen Ideen von Kerstin Gier war es möglich so einen wunderbaren Film zu drehen. Da der Film jedoch trotz seiner herausragenden Qualität nicht allen Leuten bekannt ist, wollte ich ihn euch heute etwas näher bringen. Vielleicht gibt es ab heute ein paar mehr Fans der Edelstein-Trilogie.</p>
<p>Wenn euch gefallen hat, was ihr gelesen habt, dann freut euch auf meine nächste monatliche Filmbewertung. Bis dann!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Bildquelle: Michael Schilling über Wikimedia Commons</em></p>
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		<title>&#8220;Ich mag alle meine Filme&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Feb 2014 12:15:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Duquart]]></category>
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		<description><![CDATA[Pepe Danquart ist  einer der erfolgreichsten deutschen Regisseure. Er lebt in Berlin und Freiburg.  Für seinen Kurzfilm „Schwarzfahrer“ erhielt er im Jahr 1994 den Oscar.  2013 hat er den Jugendroman „Lauf Junge Lauf“ von Uri Orlev verfilmt. Der Film, der die (wahre) Geschichte des neunjährigen Jurek erzählt, der während der Nazizeit aus dem Warschauer Ghetto [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><i><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/02/Pepe-Danquart.png"><img class="size-full wp-image-6022 alignleft" alt="Pepe Danquart" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/02/Pepe-Danquart.png" width="282" height="211" /></a>Pepe Danquart ist  einer der erfolgreichsten deutschen Regisseure. Er lebt in Berlin und Freiburg.  Für seinen Kurzfilm „Schwarzfahrer“ erhielt er im Jahr 1994 den Oscar.  2013 hat er den Jugendroman „Lauf Junge Lauf“ von Uri Orlev verfilmt. Der Film, der die (wahre) Geschichte des neunjährigen Jurek erzählt, der während der Nazizeit aus dem Warschauer Ghetto fliehen konnte und überlebte, kommt im April in die deutschen Kinos. Der farbfleck hat mit Pepe Danquart gesprochen.</i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>von Emilia Hummel</em></p>
<p><b>Farbfleck: Herr Danquart, wie kamen Sie auf die Idee, Regisseur zu werden?</b></p>
<p><b>Danquart:</b> Ich habe sehr früh angefangen Fotos von allem zu machen und zu filmen. Ich habe mein Talent darin selbst entdeckt. Da war ich etwa 14 Jahre alt.</p>
<p><b>Farbfleck: Hatten Sie Lehrer, die Ihre Talente unterstützt haben?</b></p>
<p><b>Danquart:</b> Mein Musik- und mein Kunstlehrer haben gemerkt, dass ich etwas kann und haben mich gefördert.</p>
<p><b>Farbfleck: Waren Sie in Ihrer Klasse beliebt?</b></p>
<p><b>Danquart: </b>Ja, sehr sogar! Ich war fast immer Klassensprecher und einmal sogar der Schulsprecher. Ich war außerdem ziemlich sportlich. Und ich hatte immer die größte Klappe (lacht).</p>
<p><b>Farbfleck: Auch Ihr Zwillingbruder Didi ist ein berühmter Regisseur geworden. Muss man Glück haben, um so weit zu kommen?</b></p>
<p><b>Danquart: </b>Da hilft Glück überhaupt nichts &#8211; man muss einfach gut sein. Entweder man kann es, oder man kann es nicht.</p>
<p><b>Farbfleck: War der Weg zum Erfolg hart?</b></p>
<p><b>Danquart: </b>Oh ja, sehr. Das Künstlerleben ist allgemein sehr hart. Man ist immer vom Erfolg abhängig. Das ist ein großer Leistungsdruck. Unterwegs begegnet man auch vielen Neidern, das ist nicht leicht.</p>
<p><b>Farbfleck: Sie haben nicht nur den Oscar bekommen, Sie haben auch viele nationale Filmpreise verliehen bekommen. Welcher Ihrer Filme hat Ihnen am besten gefallen?</b></p>
<p><b>Danquart: </b>Das ist eine schwierige Frage. Da kann ich mich nicht entscheiden. Ich mag alle meine Filme. Mir haben alle gleich gut gefallen.</p>
<p><b>Farbfleck: Ihre Dokumentarfilme sind legendär! Wie kamen Sie auf die Idee, jetzt den Spielfilm “Lauf, Junge, lauf“ zu drehen?</b></p>
<p><b>Danquart: </b>Ich mache immer abwechselnd Dokumentar- und Spielfilme. In diesem Fall ist es die Geschichte: Ich habe das Buch gelesen und es hat mich sehr gerührt. Es gab mehrere Bewerber für den Film. Aber Yoram Fridman hat mich ausgewählt, obwohl ich deutsch bin.  Es ist eine Art Siegeszug für ihn, dass ausgerechnet ein Deutscher „seine“ Geschichte verfilmt.</p>
<p><i>(Anm. d. Red.: Yoram Friedman wurde von den Deutschen Fürchterliches angetan. Er kann es ihnen nicht verzeihen. Er kann auch keine Sympathie für irgendeinen Deutschen mehr empfinden. Wer das Buch liest, wird es verstehen.)</i></p>
<p><b>Farbfleck: Haben Sie Zukunftspläne?</b></p>
<p><b>Danquart:</b> Gesund bleiben! (lacht).</p>
<p><b>Farbfleck:</b> <b>Na ja, ich meinte eher berufliche Pläne?!</b></p>
<p><b>Danquart: </b>Ja, ich werde nächstes Jahr eine Dokumentation über YouTube und das Internet drehen. In 3 D.</p>
<p><b>Farbfleck: Können Sie sich mit drei Adjektiven beschreiben?</b></p>
<p><b>Danquart: </b>Das ist nicht ganz einfach… Empfindsam beziehungsweise sensibel, witzig beziehungsweise humorvoll ….</p>
<p><b>Farbfleck: …das sind aber eigentlich nur zwei….</b></p>
<p><b>Danquart: </b>(überlegt eine Weile) …und lebensfroh!</p>
<p><b>Farbfleck:</b> <b>Vielen Dank für das Gespräch, Herr Danquart.</b></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Lauf, Junge, lauf“ ist ein Buch, das von dem israelischen Schriftseller Uri Orlev nach dem Leben Yoram Fridmans geschrieben wurde. Es geht in dem Roman um den neunjährigen jüdischen Jungen Srulik, der im zweiten Weltkrieg aus dem Warschauer Ghetto flieht. Er lebt vier Jahre lang meistens einsam in den Wäldern Polens. Hin und wieder helfen ihm Bauern, in dem sie ihm Arbeit und Nahrung geben. Er wird aber auch oft verraten. Er verliert seine Eltern und alle Geschwister bis auf eine Schwester, er verliert andere Menschen, denen er vertrauen konnte und am Ende sogar seinen rechten Arm. Heute lebt er in Israel, in einem Vorort von Tel Aviv.</p>
<p>Die Verfilmung des Buches wird ab April 2014 in den deutschen Kinos gezeigt.</p>
<p><em>Bild: Emilia Hummel</em></p>
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		<title>&#8220;Ach du scheiße!&#8221; &#8211; Fast and Furious 6</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 11:48:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fast and Furious]]></category>
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		<category><![CDATA[Filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>

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		<description><![CDATA[eine Filmrezesion von Lukas Hornung Dieses Mal scheint es, als hätte der Regisseur, der gebürtige Taiwanese Justin Lin, die ganze Schwerkraft ausgeschaltet. Passend dazu das Zitat vom Action-Knaller Garant Dwayne „The Rock“ Johnson: „Ach du Scheiße“. Nach dem erfolgreichen Raubzug in Teil 5, verlässt die Crew um Domenic „Dom“ Toretto Rio de Janeiro um sich [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://farm4.staticflickr.com/3545/3461046001_6ac2c035fd.jpg"><img id="yui_3_7_3_3_1371069368452_311" class="alignleft" src="http://farm4.staticflickr.com/3545/3461046001_6ac2c035fd.jpg" alt="" width="365" height="242" /></a>eine Filmrezesion von Lukas</em> <em>Hornung</em></p>
<p style="text-align: justify;">Dieses Mal scheint es, als hätte der Regisseur, der gebürtige Taiwanese Justin Lin, die ganze Schwerkraft ausgeschaltet. Passend dazu das Zitat vom Action-Knaller Garant Dwayne „The Rock“ Johnson: „Ach du Scheiße“.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach dem erfolgreichen Raubzug in Teil 5, verlässt die Crew um Domenic „Dom“ Toretto Rio de Janeiro um sich ein für allemal zur Ruhe zu setzen. Auf der ganzen Welt verstreut dürfen sie aber  als gesuchte Verbrecher ausgerechnet das nicht, was sich alle am meisten wünschen: In die Heimat zurückkehren.</p>
<p style="text-align: justify;">Der &#8220;Böse&#8221; in Teil 6 ist mit Owen Shaw (Luke Evans – Der Hobbit, Die 3 Musketiere) ein ehemaliger SAS-Kommandosoldat. Dieser möchte mit seiner Truppe weitere Komponenten für den Bau einer Superwaffe sammeln, mit der die Kommunikation eines Landes lahmgelegt werden soll. Hierfür fehlt ihnen nach dem Raub in Moskau nur noch ein Teil.</p>
<p style="text-align: justify;">Agent Hobbs vom Diplomatischen Sicherheitsdienst stellt seinen Gegenspieler dar. Diese Rolle hatte er kurioserweise auch schon im vorherigen Teil gegen Dom beim Raubzug in Rio. Wohlwissend das Shaw aber nur durch Torettos Crew aufgehalten werden kann, bittet er sie um Hilfe. Im Gegenzug dafür würden sie durch einen Straferlass alle wieder in ihre Heimat zurückkehren können. Dieses Angebot möchten vor allem O&#8217;Connor und Mia annehmen, die ihr Kind gerne in der Heimat aufziehen wollen. Dem Ruf der „Familie“ folgen schlussendlich auch alle Protagonisten aus Teil 5. Beim ersten Antritt gegen Shaw treffen sie allerdings eine alte Bekannte und der Auftrag bekommt persönliche Züge.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit geballter Action treten die beiden Parteien gegeneinander an und die Verfolgungsjagden auf den Straßen Londons kommen dabei nicht zu kurz. Für die Auflockerung der Stimmung sorgen die ständigen Sticheleien von „The Rock“ und nicht zu vergessen, die Stimme des Holländers aus Shaws Team (Kein Witz, das ganze Kino hat gelacht). Mit dieser kurzweiligen Unterhaltung knüpft sich der Film gut an den Raubzug in Rio an und übertrifft diesen zumindest was Action und Spaß angeht.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer allerdings Tiefgang und Realismus sucht, sollte auf jeden Fall einen anderen Film anschauen. Mit etwa 20 „Ach du Scheiße“- Momenten und dem dauerhaften „Ja ne, is‘ klar“, als etwa plötzlich ein Panzer auf der Brücke auftaucht und Dom einfach alle Gesetze der Physik beim Sprung von diesem außer Kraft setzt, untermalen diesen Eindruck. Auch die circa 100km- Landebahn am Ende des Films, über die sich auf allen Plattformen lustig gemacht wurde, zeigt dies noch einmal. (zu sehen <a href="http://9gag.com/gag/a1App6D">hier</a>)</p>
<p style="text-align: justify;">Vor  allem aber fehlen mir, als großem Fan der Teile 1 und 2, die Straßenrennen und obligatorischen Partys. Ohne den Hintergrund des Undercover Cops O&#8217;Connor scheinen die neuen Teile auch die Handlungen der früheren Teile nicht mehr zu erreichen. Die Querverweise auf alte Geschichten wirken sehr erzwungen.</p>
<p style="text-align: justify;"> Wer Action liebt, ist mit diesem Film gut bedient, aber mehr sollte man nicht von ihm erwarten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ach ja, und bleibt beim Abspann sitzen. Teil 7 wird folgen, Statham übernimmt die Rolle des Bösewichtes und tötet ausgerechnet meine Lieblingsfigur aus F&amp;F.</p>
<p><em>Bild: </em>Luciano Meirelles über flickr.com</p>
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		<title>Oh Captain! My Captain!</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Mar 2013 19:52:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgestrahlt und Abgedruckt]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Lincoln]]></category>
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		<description><![CDATA[von Lea Frauenknecht „O Captain my Captain, our fearful trip is done, the ship has weather&#8217;d every rack, the prize we sought is won“ (Zu Deutsch: „Oh Käpt&#8217;n, mein Käpt&#8217;n, unsere Reise ist vollbracht, wir haben jedes Riff umschifft, der Preis ist uns gegönnt“). Diese vier Zeilen entstammen einem Gedicht des amerikanischen Dichters Walt Whitman, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE"><img class="alignleft" title="Lincoln memorial" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8b/Lincoln_with_Inscription.jpg" alt="" width="432" height="648" /></p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">von Lea Frauenknecht</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">„<em>O Captain my Captain, our fearful trip is done, the ship has weather&#8217;d every rack, the prize we sought is won</em>“ (Zu Deutsch: „Oh Käpt&#8217;n, mein Käpt&#8217;n, unsere Reise ist vollbracht, wir haben jedes Riff umschifft, der Preis ist uns gegönnt“).</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Diese vier Zeilen entstammen einem Gedicht des amerikanischen Dichters Walt Whitman, das der ein oder andere Leser wohl schemenhaft aus dem Film „Der Club der toten Dichter“ kennen mag. Whitman schrieb das fünfstrophige Gedicht kurz nachdem er vom Tod Abraham Lincolns erfuhr, auch das wird im „Club der toten Dichter“ erwähnt. Wie die Poesie Whitmans allerdings in diesem Gedicht mit den geschichtlichen Ereignissen seiner Zeit und vor allem mit der Person Lincolns zusammenhängt, konnte erst wirklich herausfinden, wer zuletzt den Spielberg-Film „Lincoln“ sah.</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Gleich am Anfang befindet sich eine echte Schlüsselszene für Whitmans Gedicht, in der der jüngst für seine Rolle Oscar-prämierte Daniel Day-Lewis als Lincoln seiner Frau von einem seiner Träume erzählt, deren Deutung sie häufig übernimmt. Er sieht sich darin selbst als Kapitän eines Schiffes, auf dem er als einziger an Deck steht, Ausschau hält und irgendwann sogar glaubt, ein Ufer zu erkennen. Auf diesem Traum baut die gesamte Symbolik in Whitmans Gedicht auf, und das Ufer wird im Film wie auch im Gedicht als Lincolns größtes Ziel dargestellt: Die Sklaverei in den Südstaaten seines Landes zu beenden, die auch der Grund sind, weshalb in jener Zeit der Sezessionskrieg in Amerika wütete, der unglaublich vielen „Yankees“ aus den Nordstaaten und noch viel mehr Kämpfern aus den Südstaaten das Leben kostete, da Letztere den Nordstaatlern zahlen- und waffenmäßig entscheidend unterlegen waren. Der Krieg brach aus, nachdem sich einige Südstaaten, die später die sogenannte „Southern Confederacy“ bilden sollten, sich geweigert hatten, die Sklaverei abzuschaffen, da dies für sie automatisch weniger Ertrag auf ihren Baumwollplantagen und einen Wirtschaftseinbruch bedeutet hätte.</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Um den Krieg zu beenden und gleichzeitig die Sklaverei zu verbieten, bleibt Lincoln nur eine Möglichkeit: Das dreizehnte „amendment“, einen Verfassungszusatz, der die Sklaverei offiziell abschaffen würde, im Repräsentantenhaus zur Abstimmung zu bringen und durchzusetzen. Dieser Antrag war allerdings schon ein Mal an der benötigten zwei Drittel-Mehrheit gescheitert, hauptsächlich an den fast durchgängig mit Nein stimmenden Demokraten, die sich zwar ein Ende des Krieges wünschten, vor einer Gleichberechtigung der „Neger“ allerdings zurückschreckten. Vor der zweiten Abstimmung greift Lincoln nun also zu etwas unlauteren Mitteln, da er sonst keinen Ausweg aus der Ungerechtigkeit und der Spaltung der amerikanischen Staaten sieht: Er lässt demokratische Abgeordnete bestechen, indem er sie mit Beförderungen lockte, sollten sie den Verfassungszusatz gegen die Sklaverei befürworten. Auch familiär geht Lincoln in dieser Zeit durch ein Jammertal – sein studierender Sohn widersetzt sich seinen Anweisungen und tritt aus Ehrgefühl der Armee bei, seine psychisch labile Frau trauert immer noch um den vor Jahren verstorbenen Sohn und belädt sich in dieser Hinsicht mit Schuldgefühlen. Am Tag der Abstimmung geschieht schließlich das scheinbar Unmögliche, das Verbot der Sklaverei erreicht eine knappe zwei Drittel-Mehrheit.</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">„<em>Our fearful trip is done, the ship has weather&#8217;d every rack, the prize we sought is won</em>“ &#8211; Whitman blickt in diesem Moment auf den beschwerlichen Weg Lincolns zum dreizehnten „amendment“ zurück, während „Captain“ Lincoln nun das sichere Ufer, die Gleichberechtigung, das Kriegsende und die Wiedereingliederung der Südstaaten ansteuern kann. <em>„The port is near, the bells I hear, the people all exulting“</em> (Zu Deutsch: „Der Hafen nah, die Glocken läuten, die jubelnde Menge“) beschreibt die Beliebtheit, die Lincoln im Volk hat, im Film wird er gar als „Halbgott“ beschrieben. Seine Politik ist mehr als bürgernah, im Film kümmert er sich um die kleinen Probleme einfacher Bürger, die zu ihm kommen und fährt zu den Kriegsschauplätzen, um die Soldaten in ihrem Kämpfen gegen die Sklaverei zu bestärken. Und nach der Durchsetzung des dreizehnten Verfassungszusatzes sieht man im Film Paraden von Bürgern durch die Straßen Washingtons ziehen, die inbrünstig den „battle cry of freedom“, den Lincoln einst als Wahlkampfschlager benutzte, singen.</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Doch nur wenige Tage später wird das erst errungene Glück entscheidend getrübt: <em>„But o heart! Heart! Heart! O the bleeding drops of red, where on the deck my Captain lies, fallen cold and dead.“</em> (Zu Deutsch: „O Herz! Herz! Herz! O blutig rote Tropfen, wo an Deck mein Käpt&#8217;n liegt, gefallen, kalt und tot.“) Bei einem Opernbesuch fällt Lincoln einer Verschwörung zu Opfer – ein radikaler Südstaatler schießt auf ihn, der Präsident stirbt. Allein über diese Verschwörung von Südstaatlern wurde 2010 ein ganzer Film gedreht, „Die Lincoln Verschwörung“. Lincolns Tod jedoch tut der Begeisterung für die Freiheit und den Frieden und vor allem der Anbetung Lincolns als Helden keineswegs Abbruch, nein, er befördert sie sogar und so beschreibt es auch Whitman: <em>„Rise up – for you the flag is flung- for you the bugle trills, for you bouquets and ribbon&#8217;d wreaths, for you the shores a-crowding, for you they call, the swaying mass, their eager faces turning.“</em> (Zu Deutsch: „Steh auf – für dich gehisste Flaggen – für dich das Horn geblasen, für dich die Blumen und die bunten Kränze, für dich die Menschen an den Küsten, dich rufen sie, die wiegenden Massen, die Gesichter eifrig drehend“).</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Doch auch, wenn Lincoln all das erreicht hat, was er wollte, und der Sklaverei zuerst in Amerika Abbruch tat und damit auch ein deutliches Zeichen für den Rest der Welt gab, wie Whitman in <em>„The ship is anchor&#8217;d safe and sound, its voyage closed and done“</em> (Zu Deutsch: „Das Schiff, verankert sicher, heil, die Fahrt ist aus, vorbei“) beschreibt, so klingt in seinem Gedicht am Ende doch noch etwas anderes durch: Anstatt nur den Jubel der Bevölkerung beschreibt Whitman auch den Verlust einer großen Persönlichkeit und lässt seinen poetischen Nachruf eher mit Klage enden als mit Freudengeschrei: <em>„But I, with mournful tread, walk the deck my Captain lies, fallen cold and dead“</em> (Zu Deutsch: „Doch ich, im Trauerschritt, lauf ab das Deck auf dem mein Käpt&#8217;n liegt, gefallen, kalt und tot“).</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE"><em>Bildquelle: By David Bjorgen (Own work), (CC-BY-2.5(http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/deed.en)), via Wikimedia Commons</em></p>
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		<title>Skyfall &#8211; Eine Filmrezension</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Nov 2012 15:24:56 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[007]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[James Bond]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Skyfall]]></category>

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		<description><![CDATA[von Benedikt Moosmann Es sind Ferien und/oder Langeweile macht sich breit? Es hört nicht auf zu regnen? Ab ins Kino! Schon der Titel des neuesten Teils der mittlerweile 23 Filme umfassenden Reihe um den bekanntesten Doppel-Null Agenten ihrer Majestät löst bei Kennern der Originale von Ian Flemming, auf denen die Figur des James Bond basiert, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2012/11/3178538_adac2c84.jpg"><img class="alignleft  wp-image-4707" title="3178538_adac2c84" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2012/11/3178538_adac2c84.jpg" alt="" width="390" height="290" /></a>von Benedikt Moosmann</p>
<p>Es sind Ferien und/oder Langeweile macht sich breit? Es hört nicht auf zu regnen? Ab ins Kino!</p>
<p>Schon der Titel des neuesten Teils der mittlerweile 23 Filme umfassenden Reihe um den bekanntesten Doppel-Null Agenten ihrer Majestät löst bei Kennern der Originale von Ian Flemming, auf denen die Figur des James Bond basiert, einen kurzen Moment des Erinnerns hervor.</p>
<p>„Skyfall? Da war doch was&#8230;“</p>
<p>Der Film hält, was der Titel verspricht. Außer spektakulären Verfolgungsjagden über die Dächer von Istanbul, durch den Londoner Untergrund und waghalsigen Baggermanövern auf fahrenden Zügen bietet der neue Film von Regisseur Sam Mendes (American Beauty, Jarhead) auch einen Einblick in Bonds eigene Vergangenheit als Anspielung auf das 50-jährige Jubiläum der Reihe, bevor es in den schottischen Highlands zum fulminanten Showdown kommt. Speziell mit der Reise in Bonds Vergangenheit verleiht Mendes dem harten Killer mit dem schlussendlich instabilen Kern eine Art tragische Größe, was Daniel Craig alias Bond eher die Rolle des einsamen Wolfes als die des charmanten Aufreißers verleiht. Tatsächlich wünscht man sich teilweise den Gentleman zurück.</p>
<p>Was den durchschnittlichen Action-Fan angeht, startet die Handlung schon mal nicht schlecht: Bond und eine ominöse Dame namens Eve sollen die Festplatte eines Laptops besorgen, die eine Liste der Namen aller derzeitigen NATO-Agenten und deren wahre Identität enthält. Die Aktion läuft schief und endet damit, dass man den Topspion und Martini-Fan von einer Kugel getroffen in einen Fluss fallen sieht. Alle halten Bond für tot und damit beginnt dann das große Drama. Alle fühlen sich auf einmal &#8211; mehr oder weniger &#8211; attackiert, das Hauptquartier wird gewechselt und der Film entwickelt sich zu einer (fast) nicht enden-wollenden Verfolgungsjagd mit dem Superschurken und Ex MI6-Agenten Silva. Bis schließlich, während 007 und M sich noch mit ihrer Vergangenheit konfrontiert sehen, ein Anwesen, ein Aston Martin, ein Helikopter, zwei Gasflaschen und jede Menge Dynamit in stark expandierender Form mit einem lauten Knall für Ruhe sorgen und zwei Leichen plus Bond und einem Wildhüter sich in einer alten Kapelle befinden. Der Spruch „Wenn man den Inhalt eines 007-Films kennt, kennt man auch die Anderen.“ gilt hier wirklich nicht. Einige unerwartete Wendungen und eine ausnahmsweise tatsächliche Geschichte.</p>
<p>Der 23. Teil der gleichzeitig das 50-jährige Jubiläum markiert, bietet auf jeden Fall Action vom Feinsten und eine für 007-Filme umfangreiche Story, wobei sich die Figur des James Bond nun aber mehr vom perfekten Gentleman mit Macho-Attitüde zu einer (nichts desto trotz eleganten) Killermaschine mit Traumata entwickelt. Ein Bond-Film, der nicht die klassische Linie trifft, aber trotzdem andere Stärken hat. Auf jeden Fall ein Film, den es sich zu sehen lohnt, meint die Öffentlichkeit, denn bis zum Wochenende hatte der Film, dessen Produktionskosten sich auf 150 Millionen Dollar belaufen, schon 47 Millionen Dollar eingespielt. Und das, obwohl der Kinostart in den USA erst für neunten November geplant ist.</p>
<p><em>Bildnachweis: © Copyright <a title="View profile" href="http://www.geograph.org.uk/profile/10354" rel="cc:attributionURL dct:creator">Oast House Archive</a> and licensed for <a href="http://www.geograph.org.uk/reuse.php?id=3178538">reuse</a> under this <a title="Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Licence" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" rel="license">Creative Commons Licence</a>.</em></p>
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		<title>Heiter bis wolkig</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Oct 2012 18:13:22 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Heiter bis wolkig]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[eine Filmrezension von Marina Schmidt Die Tragikomödie „Heiter bis wolkig“, besetzt mit einem deutschen Starquartett, läuft aktuell im Kino – ein Tipp. Die beiden Freunde Tim (Max Riemelt) und Can (Elyas M’Barek) haben eine ganz neue Aufreißmasche entwickelt: Sie gehen in eine Bar und erzählen dem Zielobjekt des jeweils anderen, dass dieser unter Krebs leide und [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/0d/Wolken_mit_Kondesstreifen.JPG/319px-Wolken_mit_Kondesstreifen.JPG" alt="" width="319" height="479" />eine Filmrezension von Marina Schmidt</p>
<p>Die Tragikomödie „Heiter bis wolkig“, besetzt mit einem deutschen Starquartett, läuft aktuell im Kino – ein Tipp.</p>
<p>Die beiden Freunde Tim (Max Riemelt) und Can (Elyas M’Barek) haben eine ganz neue Aufreißmasche entwickelt: Sie gehen in eine Bar und erzählen dem Zielobjekt des jeweils anderen, dass dieser unter Krebs leide und nur noch wenige Monate zu leben hätte. Jetzt wünsche besagter Freund sich nur noch eine letzte schöne Nacht. Bis zu dem Zeitpunkt, wo Tim sich in das Zielobjekt Marie (Anna Fischer) verliebt funktioniert das Ganze. Kompliziert wird es dann, als sich herausstellt, dass Maries Schwester Edda (Jessica Schwarz) wirklich Krebs hat und ihr nur noch etwa drei Monate verbleiben.</p>
<p>Durch den gesamten Film zieht sich ein herrlich sarkastischer Humor, der das Publikum vor allem am Anfang oft zum Lachen bringt.  Aber auch im zweiten, ernsteren Teil des Films, lässt sich dieser Humor meist bei Edda, die von Jessica Schwarz sehr überzeugend und glaubwürdig gespielt wird, wiederfinden und sorgt für die nötige Auflockerung.</p>
<p>Dennoch macht sich der Film nicht über den Tod oder die Krankheit lustig, der Sarkasmus zielt auf andere Stellen und der Ernst des Themas bleibt zu jeder Zeit erhalten.</p>
<p>Auch wenn das Ende ein wenig vorausschaubar ist, lohnt es sich auf jeden Fall diesen Film im Kino anzusehen oder ihn sich zu kaufen, da er &#8211;  vor allem die Damenwelt und die sensibleren Herren – wirklich überzeugt und nicht eine dieser typischen Sonntagsschnulzen ist.</p>
<p>Bei einem Kinobesuch sollte man allerdings die Taschentücher nicht vergessen, da man vermutlich ab und zu auch mal ein Tränchen verdrücken muss. Der Film ist zum Lachen und zum Weinen, eben „Heiter bis wolkig“.</p>
<p><em>Bildquelle: By Aspie1991 (Own work) [CC-BY-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons</em></p>
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