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	<title>derfarbfleck &#187; Internet</title>
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		<title>Mein Traumberuf: Nichts tun und berühmt werden</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Mar 2015 13:08:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Cosima Friedle In zwei Tagen ist es wieder so weit, dann werden tausende Schülerinnen und Schüler in Deutschland ihr Abitur ablegen. Doch der wirkliche Stress beginnt erst danach. Dann ist es nämlich an der Zeit, sich die Frage zu stellen, was nach dem erfolgreich absolvierten Schulabschluss folgen soll? Ein Studium beginnen, eine Ausbildung machen, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Cosima Friedle<a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2015/03/man-534379_19201.jpg"><img class=" wp-image-6727 alignright" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2015/03/man-534379_19201-300x225.jpg" alt="man-534379_1920" width="417" height="313" /></a></em></p>
<p style="text-align: left;">In zwei Tagen ist es wieder so weit, dann werden tausende Schülerinnen und Schüler in Deutschland ihr Abitur ablegen. Doch der wirkliche Stress beginnt erst danach. Dann ist es nämlich an der Zeit, sich die Frage zu stellen, was nach dem erfolgreich absolvierten Schulabschluss folgen soll? Ein Studium beginnen, eine Ausbildung machen, oder doch erst mal für ein Jahr ins Ausland gehen &#8211; die Möglichkeiten sind vielfältig. Gerade moderne Berufe, sowie neue Studiengänge machen die Entscheidung nicht leichter.  Allen, die noch keine Idee haben, möchte ich hier einen sowohl modernen als auch äußerst verlockenden Beruf vorstellen. Du hast keine besonderen Talente, keinen überragenden oder gar keinen Schulabschluss? Du möchtest viel Geld verdienen, viel reisen, aber möglichst wenig Arbeit damit haben? Du willst von Beginn an selbständig und dein eigener Chef sein? Dir sollen deine Anhänger zu Füßen liegen und du willst mit Fanpost überhäuft werden? Dann ist dieser Job genau der richtige für dich. Alles, was du dafür tun musst, ist dein Leben zu filmen. Du nimmst die Kamera einfach überall hin mit und hältst alle wichtigen, unwichtigen, peinlichen und völlig privaten Momente fest. Damit das Ganze nicht zu lang wird, schneidest du anschließend noch ein paar Szenen raus, überarbeitest alles und filmst noch ein kleines Intro. Das Video lädst du dann noch auf einer Plattform hoch, und fertig ist ein Tageswerk. Hin und wieder solltest du auch mal ein etwas aufwändigeres Video drehen, zum Beispiel einen Haul, in welchem du deine Shoppingtour-Ausbeute vorstellst. Wichtig hierbei ist zu erwähnen, dass du zwar von den ganzen Firmen Geld dafür bekommst, dass du ihre Produkte zeigst, aber die Zuschauer profitieren natürlich auch davon. Logisch, oder? Auch privatere Videos kommen immer sehr gut an, wie beispielsweise TAGs, in welchen du einfach Fragen beantwortest. Besonders gut wäre es hierfür, wenn du eine dunkle Vergangenheit hast. Hierfür eignen sich besonders gut Mobbing in der Schule, häusliche Gewalt, lieblose Eltern oder Suizidversuche. Das sollte dann auch vor der Kamera möglichst ausführlich behandelt werden. Über zu private Dinge wie Beziehungen oder deine Wohnung solltest du jedoch nicht berichten, da dies dann wirklich zu sehr in deine Privatsphäre eingreifen würde.Und, falls du mal von Freunden gefragt wirst, was du denn eigentlich von Beruf bist: Du bist Youtuber.</p>
<p>Selbstverständlich ist die Darstellung von sogenannten „Vloggern“  hier überspitzt und pointiert. Zweifelsohne müssen auch diese hart arbeiten und etwas für ihr Geld tun. Dennoch ist der Trend, welcher sich in den letzten Jahren entwickelt hat, dass diese eigentlich ganz normalen Menschen, die kein überragendes Talent haben, regelrecht wie Superstars gefeiert werden,  reichlich unverständlich. Schließlich sind die ganzen Themen, welche in den Videos regelmäßig behandelt werden, herrlich banal und offensichtlich. In „Abendroutinen“ wird erklärt, wie man sich Nudeln vom Vortag aufwärmt oder sich gründlich die Zähne putzt, in TMI ( too much information)-TAGs wird zu mehr Lebensfreude aufgerufen. Die Spitze des Eisbergs haben nun Sami, Dounya und Lamiya Slimani, ein Geschwistertrio aus Stuttgart erreicht. Mit ihrem neu erschienenen Buch „Das Slimani-Prinzip“ geben sie Tipps zu einem glücklicheren Leben und einer positiven Grundeinstellung. Aber wer sind sie denn, dass sie sich anmaßen, mit einem Selbsthilfebuch ganz Fan-Deutschland bekehren zu wollen? So unverständlich der Hype um die Helden unser Generation auch ist, muss man einräumen, dass die Fangemeinden der Youtube-Stars riesig sind. Wer weiß, möglicherweise wird es in der Zukunft sogar Studiengänge für Youtube-Vlogger geben? Obwohl, wie man Nudeln aufwärmt, sollten selbst die Schülerinnen und Schüler des heutigen Schulsystems noch wissen.</p>
<p><em>Bild: CCO Public Domain</em></p>
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		<title>Guilty Pleasures</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Feb 2015 11:57:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Sophia Hohlbaum Haben wir das nicht alle? Diese eine Sache, die wir lieben, aber es nie freiwillig zugeben würden. Vor ein paar Jahren war das für mich „Gossip Girl“. Die Serie, basierend auf der erfolgreichen Bücherserie mit dem gleichen Namen von Cecily von Ziegesar, verfolgt das skandalöse Leben von privilegierten jungen Menschen aus Manhattans [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Sophia Hohlbaum<a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2015/02/Gossip_girlz.jpg"><img class="alignright wp-image-6647 " src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2015/02/Gossip_girlz.jpg" alt="Gossip_girlz" width="384" height="207" /></a></em></p>
<p>Haben wir das nicht alle? Diese eine Sache, die wir lieben, aber es nie freiwillig zugeben würden. Vor ein paar Jahren war das für mich „Gossip Girl“.</p>
<p>Die Serie, basierend auf der erfolgreichen Bücherserie mit dem gleichen Namen von Cecily von Ziegesar, verfolgt das skandalöse Leben von privilegierten jungen Menschen aus Manhattans reicher Upper East Side. Das Ganze wird von einem selbsternannten Gossip Girl moderiert, einer anonymen Bloggerin, die detailreich über die Aktionen der beliebten Jugendlichen berichtet. Geheimnisse lüften sich schnell, wenn sie über Massen von SMS verbreitet werden.</p>
<p>Auch wir am LGH hatten kurzzeitig unser Vergnügen mit einem Gossip Girl. Für eine kurze Zeitspanne wurde ein Tumblr-Blog unter dem Namen <em>„gossipgirllgh“</em> erstellt und veröffentlichte erste „Skandale“. Das Privatleben der erwähnten Personen wurde durch die veröffentlichten Einträge angegriffen und im ersten Post wurde sogar dazu aufgerufen, Geheimnisse anderer an das Gossip Girl weiterzuleiten, damit noch weitere Gerüchte zur Bloßstellung anderer dienen können.  Zum Glück aller Beteiligten entschied sich unser Gossip Girl dazu, diesen Blog samt Account nach kurzer Zeit wieder zu löschen.</p>
<p>Aber was wäre, wenn es sich nicht dazu entschieden hätte? Was wäre, wenn weitere Geheimnisse ans Licht gekommen wären? Wie weit wäre unser Gossip Girl gegangen? Wie viele Menschen wären durch diesen Blog verletzt und gedemütigt worden? Wie lange hätte es gedauert, bis mindestens jeder einmal erwähnt worden wäre? Hätte überhaupt jemand etwas dagegen unternommen?</p>
<p>All diese Fragen sollte man sich stellen, wenn man sich damit auseinander setzt. Das ist kein Thema, das man totschweigen sollte. Über soziale Netzwerke verbreitete Gerüchte können sich von einem harmlosen Streich innerhalb weniger Stunden zu einem schwerwiegenden Fehler entwickeln. Wie sehr es das Leben von jungen Menschen beinträchtigen kann, beweist die fiktive Show Gossip Girl. Dass das alles nur erfunden ist und nicht auf wahren Ereignissen beruht, sollte uns allen klar sein. Doch man sollte zwischen Fiktion und Realität eine klare Grenze ziehen. So etwas wie einen anonymen Blogger, der sich über das Leben anderer lustig macht, sollten wir als Gemeinschaft ernsthaft hinterfragen.</p>
<p>Da wir in einer Generation von Menschen leben, wo Gerüchte über einander unvermeidlich geworden sind, sollten wir uns der Konsequenzen unserer Handlungen bewusst sein.</p>
<p>Mit diesem Artikel möchte ich niemanden angreifen, sondern möchte zum Nachdenken anregen, wieso jemand so ein Bedürfnis verspürt so etwas ins Netz zu stellen ohne dabei die möglichen Konsequenzen zu bedenken. Denn was einmal ins Internet gestellt wurde, kann nie wieder zurückgenommen werden.</p>
<p><em>Bildquelle: Snaevar über Wikimedia Commons</em></p>
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		<title>Der Proxy &#8211; ein Grauen?</title>
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		<pubDate>Mon, 12 May 2014 17:03:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Wir hier drinnen]]></category>
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		<category><![CDATA[Proxy]]></category>
		<category><![CDATA[ropa]]></category>

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		<description><![CDATA[von Pascal Winterhalter Wir leiden im Internat unter diesem &#8220;Proxy&#8221; genannten Monstrum, aber man findet durchaus auch bei sich zu Hause solche Proxies. Im Allgemeinen ist ein Proxy bloß ein Vermittler zwischen dem weltweiten Netz und dem Rechner den man bei sich zu Hause stehen hat. Von einem Proxy gibt es grob drei unterschiedliche Arten. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Pascal Winterhalter</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/05/proxy.jpg"><img class="alignleft wp-image-6227 size-medium" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/05/proxy-300x135.jpg" alt="" width="300" height="135" /></a>Wir leiden im Internat unter diesem &#8220;Proxy&#8221; genannten Monstrum, aber man findet durchaus auch bei sich zu Hause solche Proxies.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Im Allgemeinen ist ein Proxy bloß ein Vermittler zwischen dem weltweiten Netz und dem Rechner den man bei sich zu Hause stehen hat. Von einem Proxy gibt es grob drei unterschiedliche Arten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Zu Hause findet man einen Proxy als Teil des Netzwerkes beispielsweise der Telekom, welches man für ein monatliches Entgelt mitbenutzen darf. Dieser Proxy ist ein <b>transparenter</b> Proxy, er ist für den Nutzer und die aufgerufene Webseite unsichtbar. Über diesen Proxy wird der gesamte Datenverkehr geleitet, ohne dass man das beeinflussen kann. Möchte man eine Webseite aufrufen, ruft der Proxy die Webseite stellvertretend auf. Dabei lädt er die Seite in seinen Speicher, damit der Nachbar die Seite schneller geladen bekommen kann. Sinnvoll ist dies bei häufig genutzten Seiten, wie Google.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der dedizierte Proxy funktioniert ähnlich, kann aber auch filtern. So lässt er beispielsweise keine Emails durch, sondern nur Webseiten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Im Internat haben wir einen generischen Proxy. Dieser ist nicht transparent, wir müssen die Adresse 192.168.1.1 und den Port 3128 in unserem PC eintragen, sonst funktioniert gar nichts. Dieser Proxy verlangt eine Authentifizierung von uns und lässt auch nur Webseiten hindurch. Und hier wiederum nur Webseiten, die ropa in ihrem Content-Filter hegt und pflegt. Eben auch keine Tagesschau.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ein Proxy an sich ist also keine sonderlich komplizierte Angelegenheit.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><b>Wo liegen jetzt die Unterschiede zu unserem alten Proxy und warum brauchen wir einen neuen?</b></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Frage nach dem neuen Proxy ist schnell geklärt: Der alte Proxy erfüllt die vorgegebenen Auflagen nicht mehr.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ropa antwortete mir leicht gereizt in einer Email, in der mir die bahnbrechenden Neuerungen angepriesen wurden:</p>
<p style="margin-left: 1.25cm; margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #1f497d;">Das „alte“ System lieferte nicht immer die optimale Stabilität für den Zugang. Diese wird mit dem neuen System definitiv höher sein.</span></p>
<p style="margin-left: 1.25cm; margin-bottom: 0cm;">Das Einzige das höher ist, ist die Wartezeit.</p>
<p style="margin-left: 1.25cm; margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #1f497d;">So haben wir jetzt die Möglichkeit, das Internet mit funktionierenden Zeitprofilen zu koppeln.</span></p>
<p style="margin-left: 1.25cm; margin-bottom: 0cm;">In der Unter- und Mittelstufe bis 23.00 Uhr, für die Oberstufe bis 1.00 Uhr und für alle wieder ab 6.00 Uhr morgens.</p>
<p style="margin-left: 1.25cm; margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #1f497d;">Wir haben einen „großen“ redaktionell gepflegten Content Filter drin und müssten den Großteil der Seiten nicht mehr selbst pflegen.</span></p>
<p style="margin-left: 1.25cm; margin-bottom: 0cm;">Nicht nur die Google-Startseite ist ab und an wegen &#8220;gesperrten Inhalten&#8221; nicht erreichbar, sondern auch diverse Mailprogramme und neben vielen anderen die Homepage eines badischen Weinguts &#8211; die dafür dauerhaft. Was könnten die da wohl neben Wein noch anpreisen?!</p>
<p style="margin-left: 1.25cm; margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #1f497d;">Wir haben die Möglichkeit, den Nutzern ein Volumen zuzuordnen. Nach dessen Ablauf können wir die Geschwindigkeit massiv drosseln.</span></p>
<p style="margin-left: 1.25cm; margin-bottom: 0cm;">Vor diesem &#8220;massiv&#8221; habe ich jetzt schon Angst – was bleibt übrig, wenn die &#8220;Geschwindigkeit&#8221; auch noch gedrosselt wird…</p>
<p style="margin-left: 1.25cm; margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #1f497d;">Zudem können die Schüler nun ihr Kennwort selbst ändern, wenn sie dies möchten.</span></p>
<p style="margin-left: 1.25cm; margin-bottom: 0cm;">Unter <a href="https://192.168.1.1:4111">https://192.168.1.1:4111</a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Des Weiteren gibt ropa zu, dass man den Tuxguard so konfigurieren könnte, dass bestimmte Ports freigeschaltet werden können. Ob man in Zukunft über Steam zocken kann bleibt abzusehen, schön wäre es allerdings schon, wenn man seinen Virenscanner aktualisieren könnte. Aber das <span style="color: #1f4e79;">„sollten wir zu einem späteren Zeitpunkt tun, wenn die &#8220;Startprobleme&#8221; behoben sind.“</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><b>Fazit</b></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Im Grunde war der alte Proxy – richtig konfiguriert &#8211; ein sehr leistungsfähiger Proxy, wie er auch von Experten in Höchstleistungsnetzen wie Michinet verwendet wird. Der neue Proxy kann anscheinend auch eine feine Sache sein, nur ist er zur Zeit eher eine Zumutung.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">In einer Mail vom Donnerstag meldete ropa, es herrsche eigentlich kein Geschwindigkeitsproblem. Es sei bloß so, dass der erste Schüler die gesamte Bandbreite bekam und alle, die danach erst kamen, den Rest.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Dieses Problem sei jetzt anscheinend auch behoben. Nach 10 MB an Daten wird die Geschwindigkeit des Nutzers auf <span style="color: #1f497d;">1MBIT gedrosselt. </span>Bei einer neuen Anfrage bekommt er diese allerdings wieder neu zugestanden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Schöner wäre allerdings ein Captive Portal System gewesen, das die Zugänge regelt wie in den Hotel-WLANs oder am Flughafen. So ein System ist zwar relativ leicht zu umgehen, aber unser neuer Proxy steht dem in nichts nach.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Es bleibt nun abzuwarten, ob man sich einen Surfstick zulegen oder gleich einen VPN-Server in der Schweiz mieten sollte. Zurück zum Alten geht es leider nicht mehr.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em>Bild: Pascal Winterhalter</em></p>
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		<title>Die Welt vernetzen</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Mar 2014 21:10:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Emilia Hummel Mitte Februar hat der Social-Network-Riese Facebook den Kurznachrichtendienst WhatsApp für 19 Milliarden Dollar erworben. Dieser Schachzug von Facebook-Gründer und CEO Mark Zuckerberg soll bereits Ende 2012 geprüft worden sein. Zu diesem Zeitpunkt soll auch Google, damals war noch von einem Kaufpreis von einer Milliarde US-Dollar die Rede, interessiert gewesen sein. Nun streiten [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/5339904409_2e122b4202_z.jpg"><img class="size-medium wp-image-6141 alignleft" alt="5339904409_2e122b4202_z" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/5339904409_2e122b4202_z-300x300.jpg" width="300" height="300" /></a><em>von Emilia Hummel</em></p>
<p>Mitte Februar hat der Social-Network-Riese Facebook den Kurznachrichtendienst WhatsApp für 19 Milliarden Dollar erworben. Dieser Schachzug von Facebook-Gründer und CEO Mark Zuckerberg soll bereits Ende 2012 geprüft worden sein. Zu diesem Zeitpunkt soll auch Google, damals war noch von einem Kaufpreis von einer Milliarde US-Dollar die Rede, interessiert gewesen sein. Nun streiten sich die Kritiker, was die wahren Ziele von Facebook für diesen Deal sind und wie sich das Unternehmen gegen den mächtigen Technologie-Konzern Google durchsetzen konnte.</p>
<p>Als Facebook am 20. Februar 2014 dem WhatsApp-Eigner Jan Koum 16 Milliarden US-Dollar auf den Tisch legt, ist der Pakt geschlossen; WhatsApp gehört nun Facebook. Die Transaktion umfasst insgesamt 19 Milliarden Dollar, vier Milliarden hat Facebook bar auf den Tisch gelegt, zwölf Milliarden sind in Facebook-Aktien ausgezahlt worden. Weiter drei Milliarden US-Dollar, ebenfalls in Form von Aktien, sollen noch an Gründer und Mitarbeiter fließen.</p>
<p>Nicht einmal einen Monat ist der &#8220;Big Deal des Jahres&#8221; her und immer noch ist er Gesprächsthema. Viele Kunden, die sich WhatsApp auf ihr Mobiltelefon geladen hatten, haben die App nun gelöscht. Und das, obwohl der fünf Jahre alte Messenger jahrelang einen deutlich höheren Mitgliederzuwachs als Facebook, Twitter, Gmail oder Skype hatte. So mancher hat Angst davor, dass seine Daten durch Facebook in falsche Hände geraten. Sind diese Bedenken überhaupt noch realistisch in einer Zeit, in der ungefähr jeder Vierte Internet nutzt? Laut der Nachrichten- und Presseagentur Reuters soll Facebook-Chef Zuckerberg das Ziel, das er mit dem Kauf von WhatsApp erreichen will, folgendermaßen formuliert haben: &#8220;WhatsApp wird uns dabei helfen, unsere Mission zu erfüllen, die ganze Welt zu vernetzen. Wir sind auf dem Weg, eine Milliarde Leute miteinander zu verbinden.&#8221;</p>
<p>Wie viel Wahrheit steckt dahinter? Viele Kritiker behaupten, dass Zuckerberg durch den Verkauf von Daten viel Geld verdienen wird. Denn alleine durch den Kauf von WhatsApp hat das Ansehen von Facebook erst einmal deutlich gelitten. In der US-amerikanischen Börse ist die Facebook-Aktie um drei Prozent gesunken. Von der Branche erntet das Unternehmen viel Hohn. Auch Google-Manager spotten dem Nachrichtenmagazin &#8220;Der Spiegel&#8221; zufolge: &#8220;Die haben wohl das Komma hinter der Eins vergessen!&#8221; Zuckerberg und Koum verteidigen die Transaktion. Denn auch als Facebook die Foto-Sharing-App Instagram im April 2012 aufgekauft hatte, sei lautstark Kritik geäußert worden &#8211; Instagram wurde infolgedessen sogar von Twitter gesperrt. Außerdem sei bekanntlich &#8220;schwere Konkurrenz&#8221; im Spiel gewesen, verteidigt Zuckerberg seine Motivation für den Deal weiter.</p>
<p>Selbst treue Facebook-Nutzer wenden sich inzwischen gegen das (noch) meistgenutzte Social-Network-Unternehmen. Gruppen, die auf Facebook publizieren, wie &#8220;Gebt uns das alte WhatsApp zurück&#8221;, finden immer mehr Anhänger. Dabei sind die Sorgen, WhatsApp könne sich verändern, doch unberechtigt, oder? Zuckerberg verspricht in einem Interview, alles würde beim Alten bleiben, Werbung würde den Nutzer auch jetzt nicht stören. Laut anderer Medienquellen spricht Zuckerberg angeblich davon, das Geld, das für die Transaktion ausgegeben wurde, durch die Verbreitung der App wieder reinzuholen. Kritiker hinterfragen diese &#8220;Logik&#8221;.</p>
<p>Für WindowsMobile und Android sind sowohl Erwerb als auch Nutzung von WhatsApp für das erste Jahr kostenlos. Apple-Nutzer zahlen im iOS-AppStore 0,89 Euro-Cent pro Jahr von Beginn an. Dieser Betrag muss zur weiteren Nutzung der App von allen Nutzern für jedes weitere Jahr gezahlt werden. Selbst wenn jedes Jahr alle derzeit 450 Millionen WhatsApp-Nutzer jährlich diesen Betrag zahlten, bräuchte Facebook 47 Jahre, um den letztlich ausgegebenen Betrag von 19 Milliarden US-Dollar wiederzubekommen. In dieser Hochrechnung sind bereits zahlende Kunden nicht beachtet worden. Kurz, es ist unrealistisch, den Kauf damit zu begründen, dass das Geld durch die bloße Nutzung wieder &#8220;eingespielt&#8221; wird. Denn wie soll Zuckerberg, der den WhatsApp-Nutzern keine Werbung zumuten will, dieses Ziel erreichen?</p>
<p>Kritiker argumentieren an dieser Stelle wieder, dass Zuckerberg mittel- oder langfristig die Daten seiner Kunden eben doch verkaufen wolle und so den Betrag von 19 Milliarden Dollar zurückerlangen will.</p>
<p>Viele Nutzer fürchten sich davor, Facebook könne es darauf anlegen, mit dem Kauf von WhatsApp die Daten seiner Nutzer zu verscherbeln. Auch löschen viele ihren WhatsApp-Account, da sie nicht Teil einer Mediatisierung der Welt auf Ebene von Messengern sein wollen. Über den Sinn solcher Panikhandlungen lässt sich aus meiner Sicht nur eines sagen: Es ist der Versuch, die technische Entwicklung der Weltbevölkerung zu stoppen und er ist ganz eindeutig nur schwach und wenig erfolgreich.</p>
<p><em>Bild: Keri J via flickr.com nach <a title="Creative Commons Legal Code" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/legalcode" target="_blank">Creative Commons Legal Code</a></em></p>
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		<title>Do the Harlem Shake!</title>
		<link>http://www.derfarbfleck.de/old/2013/04/12/do-the-harlem-shake/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 10:09:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Camil Kotkowski Es gilt als das neue Gangnam-Style. Zu einem Teil des Liedes des amerikanischen Musikproduzenten Harry Rodrigues, bekannt als Baauer, lud als Erster der Internetkomiker Filthy Frank flashmobartige zuckende Tanzszenen in Morpsuits und anderen Verkleidungen im Internet hoch. Das Video fand bisher mehr als 50.000 Nachahmer. Zu den wichtigsten Merkmalen zählt, dass ein [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/b8/Harlem_Shake%2C_Cambridge_Edition.JPG/540px-Harlem_Shake%2C_Cambridge_Edition.JPG" alt="" width="389" height="431" />von Camil Kotkowski</p>
<p style="text-align: justify;">Es gilt als das neue Gangnam-Style. Zu einem Teil des Liedes des amerikanischen Musikproduzenten Harry Rodrigues, bekannt als Baauer, lud als Erster der Internetkomiker Filthy Frank flashmobartige zuckende Tanzszenen in Morpsuits und anderen Verkleidungen im Internet hoch. Das Video fand bisher mehr als 50.000 Nachahmer.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu den wichtigsten Merkmalen zählt, dass ein Verkleideter unauffällig zu der Musik in einer normalen Umgebung anfängt zu tanzen. Zu diesem Zeitpunkt wird der einzelne Tänzer komplett von dieser Umgebung ignoriert, nach dem Drop der Musik tanzt und zappelt die ganze Umgebung schließlich abstrus mit. Das Video endet fast immer mit einer Zeitlupe.</p>
<p style="text-align: justify;">Baauers Song enthält Elemente der Musikrichtungen Hip-Hop und Trap. Der Harlem Shake ist ursprünglich ein schlangenförmiger Tanz aus dem Stadtteil Harlem in New York, der in den Achtzigern entstand. Rhythmisches Zurückreißen der Schultern und Stoßbewegungen sind dessen wesentliche Elemente. In Amerika war der Song auf Platz 1 der Charts, in Deutschland landete Baauer auf dem 10. Platz.</p>
<p style="text-align: justify;">Bekannte Nachahmungen fanden in allen großen Städten der Welt statt, sogar die norwegische Armee ließ sich auf eine Parodie ein.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieser Song sorgte wie Gangnam-Style für eine große Medienresonanz.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch dieser schöne Song macht nicht nur Spaß: In anderen Teilen der Welt zeigt er auch Schattenseiten auf. Im Nahen Osten bekamen Schüler und Studenten Ärger, weil sie wild in der Gegend rumtanzten (beziehungsweise zappelten). An einer Hochschule in Tunis, der Hauptstadt Tunesiens, versuchten Anhänger der Salafisten laut dem Nachrichtendienst AFP den Dreh eines Videos zu verhindern, und Minenarbeiter in Australien wurden dafür gefeuert, dass sie an ihrem Arbeitsplatz eine Parodie drehten.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Bildquelle: By David cambridge (Own work) [CC-BY-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons</em></p>
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		<title>Das Gefühl von Papier zwischen den Fingern</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Mar 2013 11:37:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[von Viktoria Kamuf Zeitungen sind eine Faszination für sich. Sie gehören zum Frühstück wie die Butter aufs Brot. Wir lesen sie, nehmen sie auseinander, entfalten Worte und Bilder und bauen dann wieder zusammen, was zusammen gehört. Wir betrachten unsere Welt durch kleine Löcher, ins Papier gestochen, mit guten oder auch bösen Absichten. Sorgfältig schneiden wir [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/46/FAZ_Building_1.jpg/800px-FAZ_Building_1.jpg" alt="File:FAZ Building 1.jpg" width="384" height="288" />von Viktoria Kamuf</p>
<p style="text-align: justify;">Zeitungen sind eine Faszination für sich. Sie gehören zum Frühstück wie die Butter aufs Brot. Wir lesen sie, nehmen sie auseinander, entfalten Worte und Bilder und bauen dann wieder zusammen, was zusammen gehört. Wir betrachten unsere Welt durch kleine Löcher, ins Papier gestochen, mit guten oder auch bösen Absichten. Sorgfältig schneiden wir Artikel aus und hängen sie uns gerahmt an die Wand, füllen Ränder mit Notizen und Telefonnummern. Ihre Bilder springen uns an, ihre Texte informieren und beeinflussen, unterhalten und interessieren.</p>
<p style="text-align: justify;"> Der Internetjournalismus jedoch, der Blick auf den Bildschirm, erlebt einen Boom, vor allem aus Gründen der Zeit, denn von dieser gibt es viel zu wenig. Die Technologie gibt uns die Möglichkeit, Nachrichten und Informationen sofort und ohne Verzögerung weiterzugeben. Des Weiteren spart es Geld, Druckkosten für den Herausgeber sowohl als auch den Preis für den Leser. Somit kann es sich jeder leisten, informiert zu sein, was ein toller Fortschritt ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Kunst des Schreibens an sich aber, der wirkliche Journalismus und die Individualität eines jeden Schreibers, bleibt den gedruckten Zeitungen und Zeitschriften erhalten, denn diese kann unter Zeitdruck und in der Anonymität des Internets nicht gegeben werden. Die Gedruckten geben uns Dinge, die uns das Internet nicht bieten kann. Man muss sie als Ganzes betrachten, als ein Puzzle aus sortierten und bewusst gestalteten Informationen, die bereichern. Zu einem Artikel gehören auch der Kommentar, die Glosse, die Kolumne und die Karikatur. Wir betrachten eine Seite und alles hat seinen Platz, welcher ganz bewusst gewählt wurde. Wer meint, dass Zeitunglesen im Internet praktisch ist, der darf die Vorteile des gefalteten Papiers, welche dem gegenüberstehen, nicht übersehen und muss sie genauso anerkennen.</p>
<p style="text-align: justify;"> Doch für was entscheidet sich am Ende der Leser? In den meisten Fällen ist er online, klischeehaft ausgestattet mit Liveticker auf dem Smartphone. Es gibt auch die andere Seite, die Gegenbewegungen und Bemühungen, die Zeitungen und ihre Vielfalt zu erhalten. Doch die Rückschläge sind zahlreicher als die Erfolge, wie man auch ganz aktuell wieder sehen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Ab dem 1. März wir die Frankfurter Rundschau, welche letzten November Insolvenz anmeldete, zur Frankfurter Allgemeinen Zeitungen gehören, somit entsteht in Frankfurt ein Zeitungsmonopol. Dass die Integrität der FR gewahrt werden soll durch die gerade mal 28 bleibenden Redakteure und einen 10%-Anteil des bisherigen Hauptinhabers, der Karl-Gerold-Stiftung, bleibt nur zu hoffen.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch auch wenn dies gelingt, so ist es doch Tatsache, dass viele Zeitungen sich ihre Mäntel (den internationalen Teil), schon teilen und auch hier die Nachrichten oft wie aus der Dose kommen. Es gilt also nicht nur, die Zeitungsindustrie an sich zu erhalten, sondern auch den Journalismus.</p>
<p style="text-align: justify;"> Nun kann man uns, als Online-Schülerzeitung, natürlich genau diesen Vorwurf machen, dass wir dieses nicht tun. Man muss aber auch sehen, in welcher Liga wir spielen, welche Ziele und welche Mittel wir haben. So sind wir keine Tageszeitung, sondern begreifen uns als Zeitschrift oder Plattform, welche den Schülern unserer Schule die Möglichkeit bietet, zu schreiben, und genau darauf konzentrieren wir uns auch. Wir schätzen die Möglichkeiten, die uns dadurch gegeben werden genauso wie das Knistern des Papiers zwischen den Fingern am morgendlichen Frühstückstisch.</p>
<p style="text-align: justify;">Bild: Cherubino über Wikimedia Commons</p>
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		<title>Google Drive &#8211; Was ist das?</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 18:57:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Farbflecken]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud]]></category>
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		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Google Docs ist Googles Konkurrent zu Microsoft Office und nur über einen Webbrowser verfügbar. Jetzt wurde er durch Google Drive abgelöst, doch es stellt sich die Frage: Was hat sich eigentlich geändert? Die Antwort: Eigentlich nichts. Google Docs ist eine Website, auf der man seine online gespeicherten Dokumente bearbeiten kann. Doch populär ist sie erst [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1540" title="google drive" src="http://antihans.files.wordpress.com/2012/04/google-drive.png?w=300" alt="" width="300" height="194" />Google Docs ist Googles Konkurrent zu Microsoft Office und nur über einen Webbrowser verfügbar. Jetzt wurde er durch Google Drive abgelöst, doch es stellt sich die Frage: Was hat sich eigentlich geändert? Die Antwort: Eigentlich nichts.</p>
<p>Google Docs ist eine Website, auf der man seine online gespeicherten Dokumente bearbeiten kann. Doch populär ist sie erst durch die Integration mit Google Mail geworden. Als Google-Mail-Nutzer muss man nicht mehr einen Anhang herunterladen, um ihn zu sehen. Jeder kennt das Problem: Irgendwann vergisst man die Datei im Downloads-Ordner und sie frisst Speicherplatz. Mit Google Docs war plötzlich alles viel einfacher: Man braucht nur noch einen Klick, um eine Word-Datei zu sehen und muss sich nicht mehr darum kümmern, sie wieder zu löschen, genau wie alle Browser heutzutage einen PDF-Reader eingebaut haben.</p>
<p>Neben der praktischen Sicht-Funktion von E-Mail-Anhängen ist das A und O von Google Docs aber eigentlich seine Cloud-Funktionalität. Man speichert seine Dateien auf Google Docs ab und kann somit von überall darauf zugreifen und sogar gleichzeitig mit mehreren Leuten an einem Text arbeiten (Ich habe die Funktion bisher nur einmal benutzt, schließlich schreibe ich nicht viele Texte mit anderen zusammen, aber dieses eine Mal war sie sehr hilfreich).</p>
<p>Der magische Begriff “Cloud” war aber bisher Produkten wie Dropbox, iCloud und SkyDrive vorbehalten, denn sie können automatisch Dateien synchronisieren. Wenn man ein Foto auf dem iPhone schießt, findet es sich plötzlich auf dem iPad wieder, wer eine Datei in den Dropbox-Ordner kopiert, kann sie unterwegs wieder aufrufen.</p>
<p>Für Google Docs war es aber nicht der Fokus: Google kümmerte sich darum, die wichtigsten Funktionen von Office in Google Docs zu übertragen, das Abspeichern im Netz war eine Nebenfunktion. Aber es funktionierte. Dateien konnte man auch über die Google-Docs-App wieder auf dem Handy abrufen. Doch trotzdem sah niemand Google Docs als eine wirkliche Alternative zu Dropbox, weil Docs nicht automatisch synchronisiert. Man musste die Dateien manuell hochladen und dann wieder abrufen, es war nicht “einfach da”.</p>
<p><a href="http://www.theverge.com/2012/4/24/2972053/google-drive-hands-on"><img class="size-medium wp-image-1542 " title="google drive verge" src="http://antihans.files.wordpress.com/2012/04/google-drive-verge.jpg?w=300" alt="" width="300" height="198" /></a></p>
<p>Und genau das soll Google Drive nun ändern: Google Drive bringt spezielle Apps für die unterschiedlichen Betriebssysteme und vereinfacht das synchronisieren. Man lädt keine Datei mehr mühsam über eine Website hoch, man kopiert die Datei in einen Ordner auf dem PC und diese erscheint dann auf magische Weise auf Google Drive &#8211; nichts Neues für Dropbox-Nutzer.</p>
<blockquote><p>Es ist kein wirklich neues Produkt, nur neu vermarktet.</p></blockquote>
<p>Sonst ist es immer noch das alte Google Docs, mit einem schickeren Logo und den gleichen, alten Problemen: Das Freigeben von Dateien für andere ist immer noch übermäßig kompliziert. Man braucht vier, teilweise gut versteckte, Klicks, um den Link zu finden. Bei Dropbox reicht ein Rechtsklick. Außerdem ist bei mir ein prekäres Problem aufgetaucht: Das Hochladen von Dateien funktioniert nicht mit Firefox, aber mit Google Chrome. Aber das könnte ein Einzelfall sein oder an unserem Proxy liegen.</p>
<p>Bei mir hat es Klick gemacht: Es ist kein wirklich neues Produkt, nur neu vermarktet. Doch es muss auch nicht mehr sein, die Konkurrenz ist da auch nicht besser, denn Dropbox hat zwei große Schwächen:<a href="http://antihans.files.wordpress.com/2012/04/google-drive.png"><br />
</a></p>
<ol>
<li>Dropbox ist nur ein Speicher, zum Lesen und Bearbeiten muss ich die Dateien herunterladen und dann wieder hochladen.</li>
<li>Dropbox ist am LGH gesperrt. Wieso? Keiner weiß es.</li>
</ol>
<p>Google Drive löst die Probleme: Da Google Docs gleich integriert ist, kann ich wunderbar die Dateien bearbeiten, sogar mit mehreren gleichzeitig, und keiner würde Google sperren. Daher steht Google meiner Meinung nach mit Drive besser da als Dropbox, außer man will nicht, dass Google noch mehr Daten über einen sammelt.</p>
<p>Im Großen und Ganzen ist Google Drive aber nur ein Marketing-Trick: Ein Texteditor verkauft sich eben schlechter als ein Cloud-Speicherplatz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Von Kevin Wang, Editor-in-Chief <a href="http://antihans.wordpress.com">antihans.wordpress.com</a></em></p>
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