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	<title>derfarbfleck &#187; Hype</title>
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	<description>mehr als nur schwarz auf weiß</description>
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		<title>Amazing fashion and amazing prices?</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Apr 2013 20:13:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[von Camil Kotkowski Man sieht sie überall. Sie vermüllen nicht nur die schöne Postgalerie in Karlsruhe, sondern auch die komplette Karlsruher Innenstadt. Je näher man dem Europaplatz kommt, desto mehr glückliche Menschen kommen einen damit entgegen. Die Rede ist von den braunen Tüten mit der blauen Aufschrift. Auch hier in Deutschland ist der Hype um [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/9d/Kings_Mall_Shopping_Centre%2C_King_Street%2C_W6_-_geograph.org.uk_-_851359.jpg" alt="" width="448" height="336" />von Camil Kotkowski</p>
<p style="text-align: justify;">Man sieht sie überall. Sie vermüllen nicht nur die schöne Postgalerie in Karlsruhe, sondern auch die komplette Karlsruher Innenstadt. Je näher man dem Europaplatz kommt, desto mehr glückliche Menschen kommen einen damit entgegen. Die Rede ist von den braunen Tüten mit der blauen Aufschrift. Auch hier in Deutschland ist der Hype um den irischen Textil-Discounter groß. Doch warum setzt sich deren Konzept gegenüber anderen Textil-Discountern wie KiK, C&amp;A und weiteren so gut durch?</p>
<p style="text-align: justify;">Allein das Motto sagt es aus: <em>Amazing fashion and amazing prices.</em> Die Kleidung von Primark ist oft an bekannte Designer und Markenkleidung angelehnt. Doch wie können sie diese dann so preiswert herstellen? Als Produktionsländer sind Indien, China und Bangladesch genannt, wobei hauptsächlich in  letzterem hergestellt wird. Im Jahre 2008 wurde Primark dann auch von der BBC wegen Kinderarbeit angeprangert. Auf Nachforschungen des Unternehmens stellte sich allerdings heraus, dass der BBC falsche Informationen vorlagen. Trotzdem weißt man, dass die Regierung in Bangladesch den Mindestlohn heruntergesetzt hat, um Hersteller anzulocken. Der Mindestlohn in Bangladesch entspricht nur zu einem Viertel dessen, was eine Familie dort zum Überleben braucht. Doch genau diese geringe Bezahlung ist der Grund, warum der Laden, der in GB auch Penneys genannt wird, so beliebt sein kann. Die Jugendlichen investieren ihr Geld lieber in zehn sehr preiswerte Kleidungstücke von Primark als in drei oder vier von normalen Geschäften.</p>
<p style="text-align: justify;">Werfen wir einen Blick auf die Geschichte von Primark als Unternehmen. Der Hauptsitz der Firma befindet sich in Dublin. Primark ist ein Tochterunternehmen des britischen Lebensmittelkonzerns Associated British Foods (ABF).  Es wird von der Weston-Familie über Wittington-Investments kontrolliert. Das Unternehmen macht jedes Jahr einen Umsatz von mehreren Milliarden Euros. Es wurde 1969 gegründet und hat inzwischen 256 Filialen weltweit.</p>
<p style="text-align: justify;">Man kann sagen, dass sich Primark unter den Textil-Discountern einen soliden Standpunkt erreicht hat und die Rolle von H&amp;M ersetzen könnte, da sie in der Massenabfertigung überlegen sind. Die Kleider lassen sich wie bei H&amp;M vielleicht nicht mehr als ein paar dutzend Male anziehen, sind dafür aber billiger und von Jugendlichen auch als modischer angesehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Bildquelle:</em> <em>Danny Robinson [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons</em></p>
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		<title>Do the Harlem Shake!</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 10:09:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[von Camil Kotkowski Es gilt als das neue Gangnam-Style. Zu einem Teil des Liedes des amerikanischen Musikproduzenten Harry Rodrigues, bekannt als Baauer, lud als Erster der Internetkomiker Filthy Frank flashmobartige zuckende Tanzszenen in Morpsuits und anderen Verkleidungen im Internet hoch. Das Video fand bisher mehr als 50.000 Nachahmer. Zu den wichtigsten Merkmalen zählt, dass ein [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/b8/Harlem_Shake%2C_Cambridge_Edition.JPG/540px-Harlem_Shake%2C_Cambridge_Edition.JPG" alt="" width="389" height="431" />von Camil Kotkowski</p>
<p style="text-align: justify;">Es gilt als das neue Gangnam-Style. Zu einem Teil des Liedes des amerikanischen Musikproduzenten Harry Rodrigues, bekannt als Baauer, lud als Erster der Internetkomiker Filthy Frank flashmobartige zuckende Tanzszenen in Morpsuits und anderen Verkleidungen im Internet hoch. Das Video fand bisher mehr als 50.000 Nachahmer.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu den wichtigsten Merkmalen zählt, dass ein Verkleideter unauffällig zu der Musik in einer normalen Umgebung anfängt zu tanzen. Zu diesem Zeitpunkt wird der einzelne Tänzer komplett von dieser Umgebung ignoriert, nach dem Drop der Musik tanzt und zappelt die ganze Umgebung schließlich abstrus mit. Das Video endet fast immer mit einer Zeitlupe.</p>
<p style="text-align: justify;">Baauers Song enthält Elemente der Musikrichtungen Hip-Hop und Trap. Der Harlem Shake ist ursprünglich ein schlangenförmiger Tanz aus dem Stadtteil Harlem in New York, der in den Achtzigern entstand. Rhythmisches Zurückreißen der Schultern und Stoßbewegungen sind dessen wesentliche Elemente. In Amerika war der Song auf Platz 1 der Charts, in Deutschland landete Baauer auf dem 10. Platz.</p>
<p style="text-align: justify;">Bekannte Nachahmungen fanden in allen großen Städten der Welt statt, sogar die norwegische Armee ließ sich auf eine Parodie ein.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieser Song sorgte wie Gangnam-Style für eine große Medienresonanz.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch dieser schöne Song macht nicht nur Spaß: In anderen Teilen der Welt zeigt er auch Schattenseiten auf. Im Nahen Osten bekamen Schüler und Studenten Ärger, weil sie wild in der Gegend rumtanzten (beziehungsweise zappelten). An einer Hochschule in Tunis, der Hauptstadt Tunesiens, versuchten Anhänger der Salafisten laut dem Nachrichtendienst AFP den Dreh eines Videos zu verhindern, und Minenarbeiter in Australien wurden dafür gefeuert, dass sie an ihrem Arbeitsplatz eine Parodie drehten.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Bildquelle: By David cambridge (Own work) [CC-BY-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons</em></p>
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