 
 
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>derfarbfleck &#187; Essen</title>
	<atom:link href="http://www.derfarbfleck.de/old/tag/essen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.derfarbfleck.de/old</link>
	<description>mehr als nur schwarz auf weiß</description>
	<lastBuildDate>Wed, 11 Nov 2015 18:19:28 +0000</lastBuildDate>
	<language>en-US</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=4.2.38</generator>
	<item>
		<title>Das Fast-Food von damals</title>
		<link>http://www.derfarbfleck.de/old/2014/12/04/das-fast-food-von-damals/</link>
		<comments>http://www.derfarbfleck.de/old/2014/12/04/das-fast-food-von-damals/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Dec 2014 22:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Welt da draußen]]></category>
		<category><![CDATA[Wir hier drinnen]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezept]]></category>
		<category><![CDATA[Strammer Max]]></category>
		<category><![CDATA[WG]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.derfarbfleck.de/old/?p=6547</guid>
		<description><![CDATA[Über das Essen in der DDR von Michelle Braun Ganz egal ob Döner, Currywurst, Pizza oder McDonalds, keiner kennt sich besser damit aus als die Jugend von heute. National als auch international sind wir vor allem im Bereich Fast-Food bestens informiert. &#8220;Gibt&#8217;s nicht&#8221; &#8211; gibt&#8217;s nicht! Nicht nur was Fertiggerichte und Schnellimbisse angeht, mangelt es [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Über das Essen in der DDR<a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/12/Strammer-Max.jpg"><img class="alignright wp-image-6577 size-medium" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/12/Strammer-Max-300x285.jpg" alt="Strammer-Max" width="300" height="285" /></a></strong></p>
<p><em>von Michelle Braun</em></p>
<p>Ganz egal ob Döner, Currywurst, Pizza oder McDonalds, keiner kennt sich besser damit aus als die Jugend von heute. National als auch international sind wir vor allem im Bereich Fast-Food bestens informiert. &#8220;Gibt&#8217;s nicht&#8221; &#8211; gibt&#8217;s nicht! Nicht nur was Fertiggerichte und Schnellimbisse angeht, mangelt es uns an nichts. Unterschiedlichste Produkte aus aller Welt sind mittlerweile in diversen Feinkost- und Spezialitätengeschäften zu erwerben. Da ist es schwer vorstellbar, dass Jugendliche aus dem Osten vor gut 25 Jahren nicht einmal wussten, was Nutella ist. In der damaligen DDR herrschten andere Umstände, was die Lebensmittelvielfalt und Erwerbbarkeit dieser anging. Statt Nutella gab es im besten Fall Nudossi. Schokolade war ein absoluter Luxus, vor allem mit steigendem Kakaoanteil. Zu Weihnachten gab es keine schwäbischen Gutzle oder Lebkuchen, sondern lediglich Dresdner Christstollen. Südfrüchte, insbesondere Bananen, waren für Menschen aus dem Osten mehr oder weniger ein Fremdwort und frisches Obst und Gemüse grundsätzlich Mangelware. Viele Lebensmittel, die uns heute ganz alltäglich erscheinen, gab es nur eingelegt in Dosen und Gläsern zu kaufen.</p>
<p>Das und vieles mehr mag für unsere Verhältnisse absurd klingen, war für junge Leute in unserem Alter damals jedoch Alltag. Daher möchte ich euch ein typisches DDR Gericht vorstellen, was schnell und einfach (und damit auch gerne in den WG-Küchen) zubereitbar ist.</p>
<p><strong>„Strammer Max“</strong></p>
<p>Zutaten für 4 Portionen:</p>
<ul>
<li>6 TL Butter</li>
<li>8 Eier</li>
<li>Salz</li>
<li>Pfeffer</li>
<li>4 Scheiben Graubrot</li>
<li>4 Scheiben roher geräucherter Schinken oder Kochschinken</li>
<li>2 Gewürzgurken</li>
<li>Petersilie zum Dekorieren</li>
</ul>
<p>Zuerst wird in zwei Pfannen etwas Butter erhitzt, anschließend vier Eier aufgeschlagen und je zwei Spiegeleier pro Pfanne gebraten. Vorsicht, das Würzen mit Salz und Pfeffer nicht vergessen.</p>
<p>Danach werden die Brotscheiben mit Butter eingestrichen und mit Schinken belegt. Die Gurke wird erst der Länge nach und dann fächerartig aufgeschnitten.</p>
<p>Zuletzt werden die Brote noch mit je einem Spiegelei belegt und mit den Gurken und/oder Petersilie dekoriert.</p>
<p>Schon Fertig!!</p>
<p>Zubereitungszeit etwa 15 Minuten</p>
<p><em> Bildquelle: Kobako über Wikimedia Commons</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.derfarbfleck.de/old/2014/12/04/das-fast-food-von-damals/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das traurige Schicksal der Schokoladennikoläuse</title>
		<link>http://www.derfarbfleck.de/old/2013/01/21/das-traurige-schicksal-der-schokoladennikolause/</link>
		<comments>http://www.derfarbfleck.de/old/2013/01/21/das-traurige-schicksal-der-schokoladennikolause/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Jan 2013 10:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Welt da draußen]]></category>
		<category><![CDATA[Farbflecken]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittelindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Nikolaus]]></category>
		<category><![CDATA[Schokolade]]></category>
		<category><![CDATA[Schokonikolaus]]></category>
		<category><![CDATA[Süßigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.derfarbfleck.de/old/?p=5005</guid>
		<description><![CDATA[von Leonie Töpert Weihnachten liegt nun schon mehrere Wochen zurück und immer noch stehen in den meisten Zimmern Schokoladennikoläuse und Weihnachtsmänner, die nur darauf warten, gegessen zu werden. Zwei Wochen später stehen sie immer noch da, unangetastet. Das Lächeln auf ihren Gesichtern verblasst langsam hinter einer dicken Staubschicht. Mittlerweile haben sie die Hoffnung, noch aufgegessen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/30/Drei_Nikol%C3%A4use.jpg/363px-Drei_Nikol%C3%A4use.jpg?uselang=de" alt="" width="290" height="384" />von Leonie Töpert</p>
<p style="text-align: justify;">Weihnachten liegt nun schon mehrere Wochen zurück und immer noch stehen in den meisten Zimmern Schokoladennikoläuse und Weihnachtsmänner, die nur darauf warten, gegessen zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwei Wochen später stehen sie immer noch da, unangetastet. Das Lächeln auf ihren Gesichtern verblasst langsam hinter einer dicken Staubschicht. Mittlerweile haben sie die Hoffnung, noch aufgegessen zu werden, schon fast aufgegeben. Nur einige haben das Glück, auf kleine schokoladensüchtige Kinder zu treffen. Doch was passiert mit dem großen Restanteil, der selbst im März noch auf Weihnachten zurückblickt?</p>
<p style="text-align: justify;">Ende März schließen sich alle Schokoladennikoläuse zusammen und begeben sich auf die Reise ihres Lebens. Still und leise verlassen sie nachts die Regale und Schubladen und springen wagemutig aus dem Fenster, nicht wenige von ihnen bleiben zurück. Für die Überlebenden muss alles sehr schnell gehen. Noch vor Sonnenaufgang müssen sie die nächste Schokoladenfabrik erreicht haben, damit sie nicht erkannt werden, andernfalls werden sie eliminiert. Wen das Licht der Sonne trifft, der zerrinnt zu einer Pfütze Schokolade.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer es aber in die Fabrik geschafft hat, hat einen Neuanfang erreicht. Nach einem Wellness-Abend für gesunde Schokolade geht es am nächsten Morgen in die Tuningwerkstatt. Dort verpasst man den Nikoläusen einen ganz neuen Anstrich. Von Mitarbeitern der geheimen Vereinigung für Schokoladenrechte werden sie vollkommen neu ausgestattet. Eine neue Nase, riesige Ohren und Hasenzähne gehören zur Grundausstattung. Jeder Hase erhält individuelle Spezialeffekte. Danach geht es in das Casino. Dort dürfen die Hasen sich an Glücksspielen versuchen. Je nachdem welchen Betrag sie erzielen, werden sie anderen Firmen zugeordnet und entsprechend verpackt. Die Mitarbeiter der geheimen Vereinigung für Schokoladenrechte haben ein Abkommen mit Supermarktketten auf der ganzen Welt geschlossen, zu welchen die neuen Schokohasen geschickt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie schön könnte ihr Leben doch nur sein, würde man sie doch nun endlich essen! Doch die grausame Wahrheit zeigt einen sich immer wiederholenden Kreislauf der Wandlung.</p>
<p style="text-align: justify;"><em> Bildquelle: von Chlodwig von Freyhold (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.derfarbfleck.de/old/2013/01/21/das-traurige-schicksal-der-schokoladennikolause/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der fette König</title>
		<link>http://www.derfarbfleck.de/old/2012/11/30/der-fette-konig/</link>
		<comments>http://www.derfarbfleck.de/old/2012/11/30/der-fette-konig/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Nov 2012 22:23:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Farbflecken]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Fett]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichniss]]></category>
		<category><![CDATA[König]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzprosa]]></category>
		<category><![CDATA[Parabel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.derfarbfleck.de/old/?p=4765</guid>
		<description><![CDATA[von Benjamin Skulec Es war einmal ein König, der hatte im Gefüge der Welt nicht viel zu melden. Er regierte aber in seinem kleinen Reich und hatte eine ausreichend große und fleißige Dienerschaft, welche sofort das ausführte was er befahl. Er frequentierte sie jedoch selten. Und so saß der König nun den ganzen Tag da, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/97/Korona_sredzka.jpg" alt="" width="409" height="256" />von Benjamin Skulec</p>
<p style="text-align: justify;">Es war einmal ein König, der hatte im Gefüge der Welt nicht viel zu melden. Er regierte aber in seinem kleinen Reich und hatte eine ausreichend große und fleißige Dienerschaft, welche sofort das ausführte was er befahl. Er frequentierte sie jedoch selten.</p>
<p style="text-align: justify;">Und so saß der König nun den ganzen Tag da, regierte ein bisschen, aber kümmerte sich vor allem um die Anliegen seiner Untertanen. Da es allerdings keinen Krieg auszutragen galt, ward dem König bald langweilig. Während seiner Mußestunden ritt er ziellos in den Gestaden unter seiner Herrschaft umher.</p>
<p style="text-align: justify;">Eines Tages ritt plötzlich der Baron, der Bruder des Königs durch das Tor. Der Baron war sehr kosmopolitisch eingestellt, er unterhielt viele Briefwechsel mit Personen in fernen Ländern. Er war hierher geritten, um sich mit dem König über Gott und die Welt, jedoch vor allem darüber, was es Neues gab, zu unterhalten. Der Baron hatte ein Rezept von einem Brieffreund zugesandt bekommen. Das Gericht war der letze Schrei in der Großen Stadt. Der König musste es probieren!</p>
<p style="text-align: justify;">So geschah es auch und es mundete außerordentlich wohl. Er aß nun sehr gerne, jenes Gericht hatte ihm den Mund geöffnet!</p>
<p style="text-align: justify;">Es dauerte nicht lange bis der König herausfand, dass Essen auch wunderbar gegen die schreckliche Langeweile half. Selbstverständlich konnte man seine neue Leidenschaft bald deutlich an seinen Hüften ablesen. Es war Fettdruck.</p>
<p style="text-align: justify;">Das war nicht alles. Er wurde immer unzufriedener, sehr leicht reizbar. Er hörte seinen Untertanen nicht mehr zu und verachtete sie. Sein Wandel war zuerst mit Sorge, dann mit immer größer werdendem Hass im ganzen Königreich im Gespräch.</p>
<p style="text-align: justify;">Und schlichen sich des Nachts dreizehn linkische Gestalten in des Königs Gemach, fesselten die schlafend im Bett sitzende Gestalt und stopften ihm ein Gericht nach dem anderen in den Rachen, sodass er unter viel Gurgeln und ersticktem Geschrei verendete.</p>
<p style="text-align: justify;"> Sie lasen soeben eine Parabel. Diese enthalten einen tieferen Sinn, der sich jedoch, das ist quasi der Knackpunkt, erst durch Nachdenken erschließt. Vielleicht finden Sie ihn ja, den Sinn.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Bildquelle: By Tlumaczek (Wikipedia) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.derfarbfleck.de/old/2012/11/30/der-fette-konig/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
