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	<title>derfarbfleck &#187; Architektur</title>
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	<description>mehr als nur schwarz auf weiß</description>
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		<title>Der schönste Ort der Welt</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Mar 2014 16:39:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Rebecca Kruse Woher komme ich? Wohin gehe ich? Wer bin ich? Diese drei Fragen beschäftigen die Menschen schon seit Jahrhunderten. Es gibt darauf keine allgemeine Antwort, nur persönliche Erfahrungen, die sich zu einem eigenen Bild zusammensetzen. Gerade die erste Frage ließe sich aber noch relativ simpel erklären: Menschen kommen aus einem Zuhause, einem Ort, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em></em><em> <a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/10013815_308745165940871_2031342772_n.jpg"><img class="size-medium wp-image-6153 alignleft" alt="10013815_308745165940871_2031342772_n" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/10013815_308745165940871_2031342772_n-300x200.jpg" width="300" height="200" /></a>v</em><em>on Rebecca Kruse</em></p>
<p>Woher komme ich? Wohin gehe ich? Wer bin ich? Diese drei Fragen beschäftigen die Menschen schon seit Jahrhunderten. Es gibt darauf keine allgemeine Antwort, nur persönliche Erfahrungen, die sich zu einem eigenen Bild zusammensetzen. Gerade die erste Frage ließe sich aber noch relativ simpel erklären: Menschen kommen aus einem Zuhause, einem Ort, an dem sie aufgewachsen sind und der ihnen eine Heimat ist. Doch was bedeutet  „Heimat“ eigentlich? Eine kleine Geschichte der menschlichen Fähigkeit, einen Stein auf den anderen zu schichten.</p>
<p>Wenn man bei Wikipedia den Begriff Architektur ins Suchfeld eingibt, dann erfährt man zunächst, dass dieses vom Lateinischen abgeleitet wurde und <i>Baukunst</i> bedeutet, aber auch „ im weitesten Sinne die Auseinandersetzung des Menschen mit gebautem Raum“ bezeichnet. Dieses reicht von den Anfängen der menschlichen Zivilisation und der neolithischen Revolution in der Jungsteinzeit, als die Menschen anfingen, sesshaft zu werden, bis zu den Wolkenkratzern der modernen Großstädte.</p>
<p><em><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/967725_308745442607510_1456988414_n.jpg"><img class=" wp-image-6150 alignleft" alt="967725_308745442607510_1456988414_n" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/967725_308745442607510_1456988414_n-300x225.jpg" width="335" height="260" /></a></em><em><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/10152936_308745169274204_1555872746_n.jpg"><img class="wp-image-6156 alignright" alt="10152936_308745169274204_1555872746_n" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/10152936_308745169274204_1555872746_n-300x200.jpg" width="360" height="260" /></a></em></p>
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<p>Doch von den alten Bauwerken, die wir heute noch bewundern können, waren zunächst nur wenige zum Wohnen gedacht. Vielmehr boten sie Schutz vor Feinden und Unwetter, oder dienten dem huldigen von Göttern und anderen religiösen Riten. Einige waren auch als Prestigeobjekte nur dazu gedacht, zu beeindrucken. Warum überlebten gerade diese? Nun, sie hatten einen besonderen Wert für die Gesellschaft und wurden darum aus haltbarerem (und teurerem) Material gebaut.</p>
<p>Der ursprüngliche Sinn von menschlichen Bauten war es jedoch, ein Zuhause zu errichten. Einen Ort, an dem sie und ihre Familie sicher und geschützt leben können. Unabhängig von den Einkommensverhältnissen und dem Viertel, in dem die betroffene Immobilie stand, war dies immer das Ziel von Wohnarchitektur. <a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/1579736_308745792607475_660062129_n.jpg"><img class="size-medium wp-image-6151 alignright" alt="1579736_308745792607475_660062129_n" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/1579736_308745792607475_660062129_n-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a>Einzig und allein die Bauweise unterschied beziehungsweise unterscheidet sich. Letztlich aber geht es um das Schaffen eines immateriellen Wertes, der sich nicht in Handwerkerrechnungen beziffern lässt. Stattdessen spielt Geborgenheit hier eine Rolle. Ein Ort, an den man gerne zurück kommt, egal ob vom täglichen Spaziergang mit dem Hund oder von der Weltreise. Mit den Worten des Dichters Jean Paul: „Zu Hause sein. Wie sich der ganze Wirrwarr der Gefühle verlieret und ordnet, wenn man aus dem Fremden heimkehrt in seine eigenen vier Wände! Nur zu Hause ist der Mensch ganz“.</p>
<p>Wie man aus der Volksweisheit weiß, macht ein Haus allein noch lange kein Zuhause. Aber es ist zumindest schon mal ein Anfang, und gefüllt mit den richtigen Menschen und  Erinnerungsstücken, ist es ein Schatz, der das menschliche Leben ungemein bereichert. Gerade bei Jugendlichen ist das Fernweh und das Loslösen von dem Bekannten häufig im Fokus des Interesses, doch ein Zuhause ist  kein Ort, um einen festzuhalten, sondern um einem die Flügel zu geben, überhaupt erst losfliegen zu können. Ganz im Sinne von: Nur wer weiß, woher er kommt, kann wissen, wohin er geht.</p>
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<p><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/10153565_308745795940808_509452553_n.jpg"><img class=" wp-image-6155 alignleft" alt="10153565_308745795940808_509452553_n" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/10153565_308745795940808_509452553_n-225x300.jpg" width="230" height="305" /></a><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/1655166_308745662607488_1231204554_n.jpg"><img class="wp-image-6152 alignleft" alt="1655166_308745662607488_1231204554_n" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/1655166_308745662607488_1231204554_n-225x300.jpg" width="230" height="305" /></a><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/10009625_308745449274176_1867549230_n.jpg"><img class=" wp-image-6154 alignleft" alt="10009625_308745449274176_1867549230_n" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2014/03/10009625_308745449274176_1867549230_n-225x300.jpg" width="230" height="305" /></a></p>
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<p>Bilder: Rebecca Kruse; v.o.n.u. und v.l.n.r.: Nantes; Sizilien; Talmont sur Gironde ; Lyon; La Tour Rose (Lyon); Blick auf Lyon; Fort la Latte (Normandie)</p>
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		<title>Das beispielhafte Haus</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Oct 2012 05:34:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[derfarbfleck]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Wir hier drinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
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		<category><![CDATA[Haus 25]]></category>
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		<description><![CDATA[von Jakob Dürr Haus 25 ist etwas ganz Besonderes. Damit meine ich nicht das Internatskonzept oder die    Bewohner. Nein, Haus 25 wurde mit dem Architekturpreis „Beispielhaftes Bauen“ der Architekturkammer Baden-Württemberg ausgezeichnet. Jetzt ließe sich einwenden, dass sehr vieles gegen eine Auszeichnung des Hauses spricht, wie z.B. die Schalldurchlässigkeit der Wände, die Größe der Zimmer, die [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2012/10/Balkonblick1.jpg"><img class="alignleft  wp-image-4511" title="Balkonblick" src="http://www.derfarbfleck.de/old/wp-content/uploads/2012/10/Balkonblick1-300x225.jpg" alt="" width="298" height="224" /></a>von Jakob Dürr</p>
<p>Haus 25 ist etwas ganz Besonderes. Damit meine ich nicht das Internatskonzept oder die    Bewohner. Nein, Haus 25 wurde mit dem Architekturpreis „Beispielhaftes Bauen“ der Architekturkammer Baden-Württemberg ausgezeichnet. Jetzt ließe sich einwenden, dass sehr vieles gegen eine Auszeichnung des Hauses spricht, wie z.B. die Schalldurchlässigkeit der Wände, die Größe der Zimmer, die ästhetisch ansprechenden Decken, das Material des Fußbodens (welches anfängt zu stinken, wenn man es nass wischt), das an Strafgefangenenlager erinnernde Aussehen der Flure und nicht zuletzt der Riss in meiner Wand, den ich vor kurzem entdeckte. Doch nachdem ich die Begründung der Vergabe des Preises recherchierte, musste ich feststellen, dass anscheinend andere Aspekte wichtiger waren.</p>
<p>Hier einige Auszüge: <em>„ Zwei Terrassenanlagen erschließen die Obergeschosse und führen zu den Wohngruppen, die im wesentlichen gleichförmige Zimmer aufweisen und somit im übertragenen Sinne die Gleichheit aller Schüler unterstreichen.“</em></p>
<p>Ist nicht einer der wichtigsten Bestandteile unseres Schulkonzepts das individuelle Fördern und Fordern? Des Weiteren glaube ich kaum, dass die Zimmer aus diesem Grund gleichförmig sind, sondern eher des Platzes wegen.</p>
<p><em>„Die zurückhaltende, aber angemessene und selbstbewusste Gestaltung sowie die reduzierte Materialwahl überzeugen und führen dazu, das Rückgrat der Kaserne mit den bestehenden historischen Gebäuden und dem Baumbestand spürbar werden zu lassen.“</em></p>
<p>Die „zurückhaltende Materialwahl“ ist dann wohl auch verantwortlich für den Riss in meiner Wand, die ungestrichenen Betondecken, die immer-kaputten Türen, den furchtbar hässlichen Fußboden, die extreme Schalldurchlässigkeit der Wände und die enorme Größe der Zimmer. Aber wenigstens wird der Baumbestand spürbar. Das ist ja anscheinend das Wichtigste.</p>
<p><em>„Der Weg zu den Wohngruppen führt über zwei Terrassenanlagen, welche die Gemeinschaft und Kommunikation fördern“</em></p>
<p>Mit „Terassenanlagen“ sind wohl die hölzernen Plattformen gemeint, auf denen wohl niemand jemals länger als nötig Zeit verbracht hat, es sei denn er hat seinen Transponder vergessen.</p>
<p>Zu den WGs steht folgendes: <em>“ Die mittlere Gruppe in den beiden oberen Geschossen ist flexibel angelegt. Die jeweils äußeren Gruppen können sich vergrößern bzw. verkleinern.“</em></p>
<p>Entweder ich wohne im falschen Haus, oder meine Auffassungsgabe ist sehr begrenzt, doch ich habe noch nie bemerkt, dass man die äußeren WGs vergrößern kann, außer man meint die Zimmer zwischen den WGs, doch das würde voraussetzen, dass irgendjemand das Bedürfnis hat, im Durchgang vor Fußmatte und ständig summendem Transponderschloss zu wohnen. Inwiefern die mittlere WG flexibel sein soll, geht mir auch nicht ganz auf.</p>
<p>Wer die gesamte Begründung lesen will, kann das unter untenstehendem Link tun.</p>
<p>Ich kenne die konkreten Kriterien dieses Preises nicht, doch Wohnlichkeit und praktischer Nutzen standen wohl nicht besonders weit oben auf der Liste. Man sollte sich allerdings fragen, ob ein Preis, dessen Vergabe derartig begründet wird, wirklich als Auszeichnung zu verstehen ist.</p>
<p>Er ist für „beispielhaftes Bauen“ vergeben worden, was ja meint, dass es gut sei, wenn alle Neubauten so errichtet würden. Doch ich weiß nicht, ob das ist eine besonders schöne Vorstellung ist.</p>
<p>-&gt;<a href="http://www.akbw.de/architektur/beispielhaftes-bauen/praemierte-objekte/detailseite/objekt_datenbank/single/detail////internatsgebude-im-unipark-fr-dasbrlandesgymnasium-fr-Hochbegabte-372.html"> Begründung der Vergabe des Preises</a></p>
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